Einzelnen Beitrag anzeigen
  #6 (permalink)  
Alt 16.11.2015, 19:42
0ctober Weiblich 0ctober ist offline
Reinschnupperer
 

Registriert seit: 19.03.2015
Beiträge: 23
Simoleons: 12.882
Abgegebene Danke: 15
Erhielt 81 Danke für 21 Beiträge
Standard

Part II für heute!
Weil ja auch ich selber so gespannt auf die Kinder war...


Liebes Tagebuch,
Nachdem ich gefrühstückt hatte und im Badezimmer war, machte ich mich heute früh sofort auf den Weg zum Krankenhaus. Ich wollte es aus dem Mund eines Arztes hören, ob ich schwanger war oder nicht.
Click the image to open in full size.
Tja, und was soll ich noch groß sagen? Ich bin schwanger. Wie soll ich das denn jetzt Alex erklären, dass er Vater wird? Und ich selbst bin doch auch gerade erst 20 geworden, wie soll ich da ein Kind groß ziehen? Dazu bin ich doch noch selbst viel zu unsicher...
Um nicht vollkommen unvorbereitet dazustehen entschloss ich mich, in die Buchhandlung zu gehen und mich dort nach einem Schwangerschaftsbuch umzusehen. Dort wurde ich auch schnell fündig - „Geschichte einer werdenden Mutter“, das klang doch gar nicht so schlecht. Und nun sitze ich hier im Wohnzimmer... oh, Alex kommt nach Hause. Ich schreibe später weiter.
- Lynn.


Alex ließ sich auf die Couch fallen, tastete suchend nach der Fernbedienung und schaltete (nachdem er sie unter zwei Kissen gefunden hatte) den Fernseher an. Ich versuchte mich weiterhin auf mein Buch zu konzentrieren, auch wenn das schwer war, wenn nebenbei noch die neuesten Nachrichten zu hören waren und Alex wie ein Wasserfall plapperte, vom Stadtfest erzählt hatte und davon, dass er ausversehen eine Frau umgefahren hatte.
Click the image to open in full size.
Irgendwann hielt er dann die Klappe, betrachtete er mich eine Weile, dann schaltete er den Fernseher aus und fragte: „Lynn, sag mal, was liest du da?“ Ich klappte das Buch zu und atmete tief durch. War jetzt der richtige Zeitpunkt, meine Schwangerschaft zu verkünden?
„Ehm ... Geschichte einer werden...werdenden Mutter“, mein Herz klopfte wie wild als ich ihm antwortete.
„Aha ...“
Click the image to open in full size.
„Ja und ich muss dir was sagen“, stammelte ich, „Erinnerst du dich noch an unseren ersten Tag hier in Sunset Valley? Als wir die Bar eingeweiht haben?“
Er nickte: „Ja, so gute Cocktails hab ich nie wieder hinbekommen! Ich sollte mich als Barmixer versuchen, findest du nicht?“
„Naja, ich meinte eher das, was nach der Bar passiert ist ...“ ich machte eine Pause, schaute Alex unsicher an, doch der sah nicht so aus, als wüsste er, von was ich rede.
Resigniert seufzte ich, er machte es mir aber echt nicht leicht. „Ich ... bin schwanger“, platzte ich schließlich heraus.
Im ersten Moment reagierte Alex gar nicht, starrte mich nur mit großen Augen an, dann kam wieder Leben in ihn. „Ehm ... Herzlichen Glückwunsch? Sagt man das so? Wer ist denn der Vater?“
Ich war versucht mir mit der Hand auf die Stirn zu schlagen, unterdrückte diesen Drang aber erfolgreich. „Naja ... du.“
Erst einmal sagte er gar nichts, schaute mich wieder nur an, die Augen groß, der Mund leicht offen, ungläubig, nicht sicher, ob er die Worte gerade richtig gehört hatte.
„...ich? Aber ... wir haben doch gar nicht ... sag mir jetzt bitte nicht dass wir am ersten Tag hier miteinander geschlafen haben!“
Ich zog entschuldigend die Schultern hoch, er wischte sich mit der Hand über das Gesicht, sah plötzlich deutlich älter und reifer aus als sonst.
„Und jetzt? Willst du das Kind behalten?“, fragte er mich. Ich nickte, auch wenn die Schwangerschaft plötzlich und unerwartet kam, eine Abtreibung konnte ich mir nicht vorstellen.
„Darf ich ... darf ich mal deinen Bauch anfassen?“, kam es zögerlich und leise von Alex. Wieder nickte ich. Ganz vorsichtig legte er eine Hand auf meinen Bauch und verharrte so.
Click the image to open in full size.
Dann nahm er mich in den Arm, drückte mich, hielt mich fest und murmelte „Wir schaffen das, Lynn. Ich bin bei dir und helfe dir.“
Click the image to open in full size.
Ich antwortete nichts, verweilte nur so und war froh, einen Freund wie Alex zu haben.
---
Die nächste Zeit war anstrengend für mich. Ich sah aus wie eine Kugel, das Laufen fiel mir zunehmend schwerer und ich fühlte mich einfach nur wie eine riesige Belastung, da die meiste Arbeit an Alex hängen blieb.
In dieser Zeit malte ich viel und dort, vor der Staffelei war es auch, wo ich meine Wehen bekam.
Click the image to open in full size.
Alex fuhr mich sofort zum Krankenhaus, seine Hände umklammerten das Lenkrad so fest, dass seine Knöchel weiß wurden.
Es war eine lange Geburt, aber um halb drei nachts durften wir endlich wieder nach Hause und waren von da an zu viert.

Nahla Alwood
Liebt die Natur - Liebt die Kälte
Click the image to open in full size.
Aurion Alwood
Genie - Leicht zu beeindrucken
Click the image to open in full size.

__________________________________________________ ____________

Also ich finde Aurion toll
Stammbaum
Mit Zitat antworten
Folgende 7 Benutzer sagen Danke zu 0ctober für den nützlichen Beitrag:
Alooar (25.11.2015), Lukinya (16.11.2015), Minchen (16.11.2015), Schattenfell (16.11.2015), Schmusekatze (16.11.2015), Skyla (16.11.2015), Xana (17.11.2015)