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Alt 02.08.2016, 20:13
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Tausendfach Männlich Tausendfach ist offline
Simlisches Orakel
 

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Kapitel 4

1. Generation - Amy

Amy

Die ruhige Zeit war vorbei - das Haus füllte sich wieder.
Erst kam Blueberry, die total verschmuste Katze, und fühlte sich sofort heimisch bei uns (ihr seht: ich rede in der "Wir-Form" - obwohl es ja eigentlich Sarahs Haus war) und dann stand da ganz unvorbereitet und total überraschend Justin vor der Tür - genauer: Justin McCall -wohl ein waschechter Schotte ...
Justin war Sarahs Freund und wenn ich ihr Glauben schenken durfte, dann hatten sie sich am Strand von Sunset Valley kennen gelernt. Ein Kennenlernen in Badeklamotten ... auf so eine Idee käme ich niemals.
Aber so war sie halt - Sarah - ein liebenswerter und lebensfroher Mensch, die für jeden Spaß zu haben war. Und das schätzte Justin wohl sehr an ihr ... was ich ihm auch geraten hätte.

Justin war Polizist und hatte einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich.
Nun aber war er wieder in Sunset Valley und würde wohl auch hier bleiben - bei seiner Sarah.

Auf das freudige Wiedersehen der Beiden möchte ich nicht näher eingehen.
So etwas ist schließlich Privatsache ... aber Mäuschen gespielt hätte ich schon gern ... irgendwie.

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Ich aber hatte mir etwas in den Kopf gesetzt und wollte mir einen Wunsch erfüllen.
Blueberry hatte mich auf die Idee gebracht, denn durch sie merkte ich, dass ich meine Tiere auf der elterlichen Farm sehr vermisste.
Ich hatte gehört, dass in Sunset Valley ein neues Reitzentrum eröffnete. Dort suchte ich mir ein Pferd aus ... ein eigenes Pferd - nur für mich.
Am liebsten hätte ich es Fury getauft, aber da es schon einen Namen hatte, musste ich mich mit "Stern" begnügen.

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Stern war so unglaublich lieb: ich wollte nicht mehr von seiner Seite weichen.
Ein klein wenig Erfahrung mit Pferden hatte ich ja schon ... also wurde Stern erst einmal liebevoll von mir "gepflegt" ...

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... bevor es auf seinen ersten Ritt ging.
Sunset Valleys Strand war ein gutes Ziel ... schließlich war es das erste, was ich an diesem Ort gesehen hatte.
Ich wollte es meinem neuen Freund auch sogleich zeigen.

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Die Tage vergingen und ich war mehr mit Stern unterwegs, als bei Sarah und Justin.
Okay ... ich hätte eh nur gestört ... sie wussten sich auch anderweitig zu beschäftigen.

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Wie gesagt, war ich viel mit Stern beschäftigt.
Ich wusste, dass so ein Tier eine hohe Aufmerksamkeit benötigte. Allerdings gab es keine Unterbringungsmöglichkeit bei Sarah, sodass ich Stern immer wieder in das Reitzentrum bringen musste.
Der Trennungsschmerz war jeden Abend besonders schlimm - dafür die Wiedersehensfreude am Morgen umso größer.

Langsam versuchte ich, Stern etwas zu trainieren - aber so etwas Bockiges hatte man noch nicht gesehen ... doch: mich.
Da ich für meinen Dickkopf bekannt war, gab ich nicht so schnell auf und versuchte es immer und immer wieder.
Aber da kam uns ein Hund dazwischen ... freudig bellend kam er auf uns zu... zum Glück war Stern nicht schreckhaft.

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Kaum war der kleine Schlawiner mit Stern ins "Gespräch" gekommen (worüber sich die beiden wohl unterhielten), war ich vergessen.
Da hatte Stern also einen neuen Freund gefunden.

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Des Hundes Herrchen sah meine Verzweiflung und lenkte, leicht lächelnd, seinen kleinen Rabauken ab, sodass ich Stern in seine "Unterkunft" bringen konnte.

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Wie es meine Art ist, bedankte ich mich bei dem jungen Mann ... und natürlich auch bei seinem Begleiter.
Wie ich erfuhr, hieß er Mr. Spock ... also der Hund.
Der junge Mann hieß Florian ... mehr traute ich mich nicht zu fragen.

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Es schien mir auch ziemlich unangebracht, weiter nach Details zu fragen.
Es herrschte also diese Stille, wenn niemand richtig weiß, was man sagen sollte, ohne lächerlich zu wirken.
Einen kleinen Blick in seine Augen konnte ich mir aber nicht verkneifen ... zum Glück war es dunkel, sodass er nicht wahrnahm, dass ich rot wurde.
Es war mir so unangenehm.

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Er hatte wenigstens den kurzen Mut, um mich zu fragen, ob ich morgen wieder hier sein würde.
Ich nickte nur und schaute nach unten.
Blöd ... ich weiß.
Dann streckte er mir die Hand entgegen, lächelte und meinte:
"Bis morgen, Amy."
Ich stand noch eine ganze Weile wie angewurzelt und schaute auf die Stelle, wo er um die Ecke bog und verschwand.

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Zu Hause erwarteten mich Sarah und Justin und teilten mir mit, dass sie mich verlassen würden.
Sie wollten in Suns Haus ziehen.
Das war sie ihrer Oma schuldig, meinte Sarah.

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Ein Schock.
Aber noch war es wohl nicht soweit und es hatte auch einen Grund ...

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... die Wiedersehensfreude hatte wohl ihre Spuren hinterlassen.
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"The quiet ones are the ones that change the universe, the loud ones only take the credit."

Geändert von Tausendfach (03.08.2016 um 07:24 Uhr). Grund: Rechtschreibung ... :)
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