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Alt 24.04.2024, 17:53
Melonenkernchen Weiblich Melonenkernchen ist offline
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Standard Sharon

Katan schien nicht sonderlich begeistert von ihren Vorschlägen zu sein. Sie konnte verstehen dass er lieber nach etwas Unbekannten suchen wollte. Die normalen Monster im Finsterholzwald waren alle ziemlich durchschaubar, nichts besonderes. Sie waren gut zum trainieren für Stärke und Geschwindigkeit. Oder wenn man mal einfach seinen Frust rauslassen wollte. Aber eine wirkliche Gefahr waren sie nicht. Zumindest nicht für Sharon und für Katan erst recht nicht. Und Sharon hätte auch nichts gegen ein bisschen Abwechslung.
Sein Zwinkern ließ sie schief grinsen und als sie fertig mit anziehen war, ging sie auf ihren Freund zu, der noch immer gegen den Stamm lehnte und legte ihm schäkernd die Handgelenk auf die Schultern, um ihre Hände hinter seinem Nacken zu verschränken und drückte ihren Bauch gegen seinen. "Ich glaube, da hast du dir genau die richtige Wegbegleiterin ausgesucht.~" scherzte sie zu ihm heraufblickend. Dann packte sie jedoch ruckartig seinen einen Arm und zog ihn mit sich mit. Bevor sie nun aber wirklich losgingen, machte die Vampirin noch einen Abstecher ins Haus, um ihren Waffengürtel umzubinden in dem ein großes Messer steckte und zwei Dolche, die sie mit Blut füllen und somit steuern konnte. Wenn man schonmal Abenteuer suchte, dann konnte man sich zumindest darauf vorbereiten. Meisten fielen sie ja einfach unvorbereitet in eines rein. Aber zumindest diesmal war sie dann bewaffnet.
Oft beneidete die Brünette ihren Freund dafür einfach immer und überall seine Waffen auf der Haut mitzutragen. Leider war ihr dieser Luxus nicht gegönnt. Aber zeitgleich musste sie sich wenigstens nicht mit den Stimmen der Seelen rumschlagen, so wie sie das bei Katan mitbekommen hatte.
Katans Worte klangen schon fast bewundernd dem Finsterholzwald gegenüber. "In der jetzigen Zeit hatte ich noch nie wirklich Zeit dafür gefunden ihn zu erkunden. In der Zukunft hatte ich ihn wohl mal erkundet, aber in der Zeit wird er sich wohl sehr viel verändern." Weiter wollte sie nicht darauf eingehen, zumal sie es mittlerweile doch eher mied an die Zukunft zu denken und sie viel lieber verdrängte. Das war auch der Grund weshalb sie recht schnell weitersprach und das Thema in eine andere Richtung lenkte. "Aber ich gehe auch fest davon aus, dass es hier unheimlich viel zu entdecken gibt. Wenn man bedenkt, wie viel wir schon in der Nähe vom Internat entdeckt haben. Als wir einmal über den Finsterholzwald hinweggeflogen sind, habe ich ja auch erahnen können, wie groß er eigentlich ist."
Mittlerweile fiel auch Sharon auf wie viel düsterer der Wald geworden war. Die Blätter der Bäume schienen sich von einem satten grün, in ein dunkles, fast schon schwarzes grün verwandelt zu haben, als gäbe es hier gar keinen Frühling. Auf dem Boden wuchs dichtes Gestrüb, dass ganz offenbar kein Licht zum Leben brauchte. Denn Licht gab es hier nicht sonderlich. Bis auf der ein oder andere Pilz oder Blume oder Tier, dessen Körper gespenstisch leuchteten.
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