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  #341 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 16:18
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(Kirche =>)


Azazel kannte die Dämonenwelt nicht. Nicht wirklich, jedenfalls. Und das, was er bisher von der Traumwelt kannte, war mehr als unangenehm gewesen. Hoffentlich half das, was Nata ihm gegeben hatte wirklich.
Die Atmosphäre hier war schon bedrohlich genug. Dass sie beide kein wirklich perfektes Team waren und vertrauen in den jeweils anderen praktisch nicht vorhanden, machte die Sache nicht besser.
„Wenn du irgendwas Dummes tust, lass ich dich hier.“, murrte Azazel unglücklich, packte im selben Augenblick aber auch nach Deliahs Arm, dass er nicht völlig blind hier herum stolpern musste.
„Was gibt es hier zu sehen? Und wie sollen wir Gabriels Körper hier finden? Davon hat sie nichts gesagt...“
Azazel hatte lieber alles nochmal ganz genau erklärt. Dass er nichts sehen konnte und es im Moment nicht viel zu hören gab, machte die Sache für ihn noch weniger angenehm. Hoffentlich zwang Deliah ihn nicht, zu fliegen, das konnte er garantiert nicht gut...
„Das ist doch bescheuert. Hast du übrigens Streit mit irgendeinem deiner Familienmitglieder hier? Ich weiß lieber bescheid, an wen ich dich verscherbeln kann und an wen nicht.“
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  #342 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 16:52
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Standard Deliah Carter

Deliah versuchte Azazels Hand von ihrem Arm zu schüttel aber ohne Erfolg. "Mann hey, quetsch mir nicht meinen Arm ab" beschwerte sie sich halblaut. Nach noch einem Versuch hatte sie sich von ihm befreit und strich über die Stelle wo vor Kurzem noch seine Finger gewesen waren. Sie sah sich um. Das Tor hatte sie in den Wald gebracht. Deliah kannte ihn nur zu gut. Stundenlang war sie als sie auf der Flucht gewesen war duch ihn geirrt. Man konnte den Himmel nicht erkennen aber er war nicht blau sondern in dunklen Rottönen eingefärbt, durchzogen von schwarzen Schwaden. Hier gab es keine Sonne sondern es herrschte überall das Zwielicht so wie in der menschlichen Welt kurz bevor es Nacht wurde - eine ewige Dämmerung.

"Wir sind im noch im Finsterholzwald, jedenfalls jenem Teil der sich hier ausbreitet. Hinter dem Wald erstreckt sich eine Ebene die wir durchqueren müssen. Ein Bergmassiv grenzt sie ab. Dort müssen wir den Eingang zu dem Höhlensystem finden in dem sie Gabriel verstecken" Das war alles was Deliah wusste oder zumindest jetzt für den Anfang erzählen wollte. Von den Grauen die sich auf der Ebene abspielten, verlor sie kein Wort. Außerdem hoffte sie, dass sie nicht zu nahe an die Burg ihres Vaters heran mussten. Ein Ekelgefühl stieg in ihr hoch als sie daran dachte.

"Sag mal hat dir die Reise dein Hirn zermatscht?" Deliah gab ihn einen Klaps auf den Hinterkopf, nicht fest nur eben gerade fest genug. "Du hast ja von Nata den Kompass bekommen. Vermutlich funktioniert der nicht nur in der Traumwelt" Sie hätte ja den Kompass selbst genommen aber so wie sie Nata kannte würde er nur bei Azazel funktionieren. "Einen Kompass für einen Blinden, super Idee" murmelte sie leise während sie ein paar Schritte nach vorne ging. Dass der Kompass nicht für Sehende geschaffen war, wusste Deliah nicht.

Sie waren auf einem Weg gelandet der sich durch die Bäume schlängelte. Deliah wusste dass die Richtung sie aus dem Wald führen würde, denn die Daeva in ihr hüpfte vor Freude endlich wieder zu Hause zu sein auf und ab und zog sie zu der Festung ihres Vaters. Wohin Deliah auf keinen Fall wollte ...

Deliah lachte bitter auf als Azazel sie nach ihrer Familie fragte. "Streit? Nein ich doch nicht" Der Sarkasmus war nicht zu überhören. "Mein Vater will mich mehr oder weniger tot sehen. Zwar hat meine Tante nicht direkt etwas gegen mich aber ich weiß dass wenn es zu ihrem Vorteil ist, sie nicht zögern würde mich umzubringen." Mit einer ausladenden Geste fur sie fort "Ich komme immer wieder gerne heim - diese Liebe und Freude die mir entgegengebracht wird ist einfach grenzenlos" Sie lachte wieder aber diesmal war die Bitterkeit nicht zu überhören.

"Der Weg hier bringt uns aus dem Wald. Dann sehen wir weiter." Die Dämonenprinzessin packte Azazels Hand und schleifte ihn unsanft hinter sich her. "Du kannst schon mal deine Flügel auspacken, Gefallener weil ich hab wirklich keine Lust zu Fuß die Ebene zu durchqueren" Ihre Stimmfarbe sagte eindeutig aus, dass dies nicht nur am gehen lag sondern auch an anderen, schlimmeren Tatsachen.
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  #343 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 18:22
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Na toll.
Da war er also. In einer verdrehten Dämonenwelt mit einer irren Halbdämonenengeldaeva...und was auch immer noch so in Deliah schlummerte, die es sich mit ihrer Familie verscherzt hatte. Und obendrein wollte Azazel das alles eigentlich vergessen.
Wortlos ließ er sich von ihr mitziehen und hielt stirnrunzelnd den Kompass in der Hand.
Es war tatsächlich wie ein richtiger Kompass... nur ohne Nadel und aus Gold mit verschiedenen Runen, die darin eingraviert waren. Vorsichtig strich Azazel mit seinem Daumen nach und ein leises Klimpern, wie von winzigen Glöckchen schien daraus zu erklingen.
„Was... hörst du das?“, hakte Azazel bei Deliah nach und strich noch einmal darüber, diesmal waren die Töne etwas anders. Für Deliah durfte beides eigentlich genau gleich klingen.
Azazel jedoch erkannte den Unterschied und auch in der Oberfläche schien sich etwas zu ändern, genau, wie das Gefühl, das Azazel dabei hatte.
„Hey, wir müssen etwas weiter nach links.“, sprudelte es sofort aus ihm heraus. Und ehe Deliah protestieren konnte, hatte er die Führung übernommen, zerrte sie mit sich vom Weg ab und ein Stück weit durch dorniges Unterholz, während er weiter auf die leisen, sachten Klänge horchte.
Vermutlich hatte sie ihn schon längst für irre erklärt, aber Azazel war sich vollkommen sicher.
Und als sie dann an einem anderen Ort, als dem Weg aus dem Gestrüpp brachen – ein wenig zerkratzter, als wohl geplant – deutete Azazel in etwa in die Richtung, von der er gerade ausging, dass sie dort am schnellsten zu Gabriel fanden.
„Dort entlang.“
Die riesige Ebene dazwischen störte ihn als Blinden ja erstmal nicht. Aber Deliah wollte ja aufs Fliegen bestehen.
Etwas widerwillig drehte Azazel sich herum, schob die Ärmel seines Oberteils hinten zusammen und konzentrierte sich darauf, bis ihm die schwarzen Flügel aus dem Rücken sprossen. Unangenehmes Gefühl.
Wie das Fliegen.
Aber das würde er Deliah nicht zeigen.
Ohne zu zögern rannte er einige Schritte und hob dann – mit ziemlich unbeholfenen Flügelschlägen – ab.
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  #344 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 18:49
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Standard Deliah Carter

Deliah lief stur den Weg entlang, Azazels Hand im Griff. Rund um sie herum war Stille - dieser Wald lebte nicht. Da war das Geräusch das der Kompass plötzlich von sich gab als ob jemand laut schreiend während einer Messe in die Kirche stürzen würde. Deliah zuckte zusammen. "Verdammt, erschreck mich nicht so" schimpfte sie mit Azazel. Sie blieb stehen und sah auf den Kompass in Azazels Hand.

Er war schön und erst jetzt sah sie dass er gar keine Nadel hatte so wie ein gewöhnlicher Kompass. *War ja klar dass das wieder so ein Sonderanfertigungsdrecksteil ist* huschte es durch ihre Gedanken. Sie packte wieder seine Hand und stampfte den Weg entlang. "Wir müssen aus diesem verdammten Wald heraus. Die Bäume sind gefährlich" Ihre Worte wurden wieder von einem Klang des Kompass unterbrochen. "Hör auf damit, oder willst du dass die Bäume aufwachen" herrschte sie über ihre Schulter Azazel an. Tatsächlich hatte sie die Veränderung in dem Klang nicht bemerkt.

Gerade als der Weg eine Linkskurve ansetzte übernahm Azazel die Führung. Jetzt war er es der Deliah mit sich schliff. Jedoch jetzt nicht mehr den Weg entlang sondern durch ein dichtes Gestrüb. Immer wieder peitschten kleine Äste und Dornen Deliah entgegen. Es dauerte nicht lang und sie hatten den Wald verlassen.

Deliah blieb mit angehaltenem Atem stehen. Die Ebene vor ihnen erstreckte sich so weit das Auge blicken konnte. In der Ferne konnte man die Berge erkennen. Die Nebelschwaden welche die Ebene bedeckten ließen jedoch die Siloutte verschwimmen. Deliah hatte sich eigentlich geschworen nie wieder diesen Anblick wahrnehmen zu müssen. So hatte sie sich getäuscht.

Doch ihre Beklommenheit verschwand als sie sah wie ihr Begleiter sich in die Luft erhob. Deliah begann laut zu lachen. "Oh Mann Azazel" prustete sie hervor. "Mit der Nummer kannst du als Clown im Zirkus auftreten" spottete sie während sie selbst ihre Schwingen ausbreitete und sich in die Luft gegab. Sie vollführte eine große Acht und kreiste dann immer wieder um den Gefallenen.

Doch ihre Aufmerksamkeit wurde von ihm abgelenkt. Sie blieb in der Luft stehen und sah mit starrem Blick etwas unter sich. Dort stand eine große Gruppe an Pfählen. Und sie waren nicht nackt. Halb vermoderte Körper waren darauf gespiest worden. Sie sah zu Azazel. "Sei froh dass du blind bist" meinte sie kalt. "Ansonsten würdest du sehen was die Dämonen mit Wesen machen für die sie keine Verwendung mehr haben" An einigen der leblosen Körper labten sich Keraturen, niedere Dämonen mit ledrigen Flügel, die weniger Intelligenz besaßen als ein Tschubok. "Und wenn sie uns erwischen, werden wir uns auch auf einen dieser Pfähle wiederfinden - als Futter für ihre Haustiere" Ihre Worte waren voller Hass und Abscheu.

Die Dämonenwelt forderte ihren Tribut an Deliah. Sie wurde von Minute zu Minute mehr Daeva. Hatten ihre Augen zu anfangs nur leicht geglommen, glühten sie jetzt formlich wie ein violettes Feuer. "So wo müssen wir hin Federvieh" fragte sie barsch. In ihrem Kopf läutete eine Alarmglocke. Wenn sie sich nicht Einhalt bieten würde, würde sie Azazel spätestens bis sie bei den Höhlen angekommen waren, zerfleischen. *Denk an was Schönes* zwang sie sich. "Sag mal hast du eigentlich Geschwister?" fragte sie Azazel plötzlich. Für ihn musste es sich vollkommen belanglos aus der Luft gegriffen anhören doch für Deliah war dies der Weg sich auf etwas Schönes zu konzentrieren. "Ich nicht aber für mich ist Nata wie meine Schwester. Sie und ich waren früher im Waisenhaus unzertrennlich" Bilder aus dieser Zeit tauchten in ihrem Kopf auf und Deliah lächelte kurz. "Sie hat mich immer vor den anderen beschützt. Und ich sie verteidigt"

Langsam wurden die Umrisse der Berge klarer.
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  #345 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 19:02
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Azazel schauderte innerlich. Ja, in solchen Momenten war er wirklich froh, nichts sehen zu können. Pfähle und irgendwelche Dämonenopfer klangen nicht gerade nett. Und auf keinen Fall wollte Azazel auch gepfählt werden...
Dass Deliah dann auf Geschwister zu sprechen kam, brachte Azazel nicht unbedingt dazu, netter zu werden. Weder das mit dem Clown, noch das federvieh hatte er vergessen. Und schon gar nicht, wie sie sonst zueinander waren. Die Anspannung hier tat ihr Übriges hinzu. Azazel verstand nicht, wieso Deliahs Dämonenseite hier ansteigen sollte und deshalb nahm er auch keine Rücksicht darauf.
„Hätten sie dich mal lieber da in dem Heim gelassen...“, murmelte er gerade laut genug, dass sie es verstehen konnte, ehe er sich wieder dem Kompass zuwandte und versuchte auf die Klänge zu hören.
Was gar nicht so leicht war, wenn man versuchte, gleichzeitig nicht abzustürzen. Wehe, Deliah verlor darüber noch ein Wort.
Und immerhin rettete ihm so ein unbeholfener Schlenker, den er beim Fliegen machte, im nächsten Augenblick vermutlich das Leben.
Irgendetwas schmales, dunkles raste gerade so an Azazels Kopf vorbei und verfehlte Deliahs Flügel einige Meter weiter auch nur um gut einen Meter.
Azazel zuckte bei dem Zischen zusammen.
„Was war das?“, fragte er sofort alarmiert, verlor vor lauter Aufregung fast vier Meter an Höhe, ehe er wieder versuchte, sich hoch zu kämpfen und beunruhigt zu lauschen.
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  #346 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 19:16
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Standard Deliah Carter

Das Azazel nicht verstand auf was Deliah eigentlich hinaus wollte, war nicht verwunderlich. Schließlich konnte man ihre Beziehung nicht gerade als harmonisch geschweige denn als Freundschaft bezeichnen. Ihre Augen glühten ein paar Nuancen heller auf. "Besser im Heim als so nen eine Arsch von Vater wie du zu haben. Meiner hat mir wenigstens nie vorgekaukelt dass er mich liebt. Mir war von Anfang an klar dass ich nur ein Mittel zum Zweck für ihn bin. Dein Vater ist in dieser Hinsicht sogar schlimmer wie meiner" Deliahs Aussage war rein aufgebaut auf die Gerüchte die zur Zeit im Internat die Runde machten, dass Azazels Vater ein verrückter Psychopat war, der den Jungen nur zu dem Zweck aufgezogen hatte um seine Organe für ein Teufelsritual zu verwenden.

Sie war kurz davor Azazel anzuspringen und jeder seiner Federn einzeln auszureißen als etwas an ihr vorbei zischte. Blitzartig blieb sie stehen. Eines der Viecher hatte beschlossen, dass die beiden wohl der interessanterer Nachtisch war als die Augen der gepfählten Körper. "Na toll, dass hast du super hinbekommen Hühnchen. Jetzt haben wir diese Dinger auch noch am Hals" Sie gab natürlich Azazel die Schuld.

Drei weiterer der kaum einen Meter großen Dinger erhoben sich in die Luft und steuerten auf die beiden zu.
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  #347 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 19:31
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Azazel konnte sich gar nicht wirklich auf die Monster konzentrieren. Eigentlich wollte er zuerst Deliah töten und dann die Viecher erledigen. Die ganze zeit beleidigte sie ihn, okay, absehbar. Aber das mit seinem Vater... Azazel konnte spüren, wie ihm das einen Stich in die Brust versetzte.
Aber darum musste er sich wohl nachher kümmern.
Azazel schlug schneller mit den Flügeln, sauste nach vorn und oben, hielt dann einen Moment still und horchte nur. Sowohl mit den Ohren, als auch dem Präsenzenspüren.
Dann packte er den Stab in seinen Händen fester und wartete bis eines der Dinger auf ihn zu kam – um es dann wie beim Baseball zielsicher wieder davon zu schleudern. Glücklicherweise waren die Monster recht dumm, so, dass das bei dem zweiten genauso klappte.
Das dritte der vier jedoch war etwas anders. Es drehte sich im letzten Moment halb weg und wurde nur gestriffen. Statt also verletzt oder tot gen Boden zu stürzen, surrte es durch die Luft auf Deliah zu und traf das Dämonenmädchen am Rücken, wo sich das Wesen sofort verkrallte und zu beißen versuchte.
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  #348 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 19:43
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Standard Deliah Carter

Zwei der kleinen Monster versuchten Azazel als Nachtisch zu schnappen was sie jedoch schmerzlich bezahlen mussten. Der Gefallene beförderte sie mit seinem Kampfstab zurück auf den Boden wo sie zuckend liegen blieben. Der dritte aber erkannte den Fehler der anderen zwei, wich aus und wurde auf Deliahs Rücken befördert. Dort versuchte er gleich einen Happen von dem Dämonenmädchen zu nehmen. Wütend über dessen Unverschämtheit kam aus Deliahs Brust ein Laut der eine Mischung aus wütendem Brüllen und Knurren war. Manche Monster im Finsterholzwald gaben ähnliche Geräusche von sich. Sie griff nach hinten und riss das Tier von ihrem Rücken. Dessen Klauen hinterließen tiefe Kratzer darauf was aber Deliah in diesem Moment wenig kümmerte. Wie immer wenn sie wütend war und die Deava Energie durch ihre Adern pulsierte war Schmerz etwas was sie kaum wahrnahm. Sie hielt das Ding von sich weg, ihre Hand um dessen Hals geschlungen. Die Klauen in die sich ihre Fingernägel jetzt verwandelt hatten spießen sich in die Haut es kleinen Monsters. "Du wagst es" presste sie zwischen ihren Zähnen hervor. Man konnte hören wie das Genick des Monsters brach als Deliah den Druck ihrer Hand verstärkte. Es erschlaffte. Mit einem dumpfen Ton prallte es am Boden auf nachdem Deliah es angeekelt los lies.

Eines war noch übrig. Doch statt dass sie wartete dass es sie angriff, ging sie in die Offensive. Deliah stürzte hinab zu dem Tier dass einige Meter unter ihr die Situation einschätzen zu versuchte. Bevor es jedoch sich der Gefahr bewusst wurde, hatte sie es schon erreicht und packte das Monster am Hals. Es wehrte sich mit allen Kräften und verpasste Deliah tiefe Kratzer am Arm. Sie hielt das kleine Monster hoch und starrte es an. Es hörte sofort auf sich zu wehren. Ein böses Grinsen erschien auf ihrem Gesicht. Sie flog zu Azazel, lies das kleine Monster aber nicht los. "Sag mal hast du sie noch alle mir eines dieser Dinger auf den Hals zu hetzen?" herrschte sie ihn. "Mal sehen ob du es auch lustig findest wenn du eines davon auf dem Rücken hast" Mit diesen Worten flog sie über Azazel un warf das kleine Monster direkt auf ihn zu.
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Geändert von visiona (18.10.2014 um 19:46 Uhr).
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  #349 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 20:02
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Azazel hatte das natürlich nicht beabsichtigt. Er mochte Deliah nicht, aber er wusste, dass sie es nur zusammen hier heraus brachten. Zumindest war er bis jetzt der Meinung gewesen. Er konnte ja noch klar denken, da diese Welt auf ihn nicht so einen starken Einfluss nahm, wie auf Deliah.
„Hey, ich wollte das Ding nicht auf dich schießen, tut mir-“, versuchte er das zu erklären und bemerkte dementsprechend zu spät, was Deliah da vor hatte.
Und es wäre ihm auch gar nicht in den Sinn gekommen, dass sie so etwas absichtlich tun würde.
Erschrocken schnappte Azazel nach Luft, als er plötzlich etwas ledriges mit vielen scharfen Zähnen und Klauen an Brust und Gesicht hängen hatte.
Er kippte quasi in der Luft hintenüber, ließ seinen Stab los und segelte genauso zu Boden, während er versuchte, das Monster von sich los zu bekommen. Leider erfolglos, bis sie zusammen in einer Wolke aus Geröll und Staub auf dem Boden ankamen und einige Meter weit darüber hinweg schlitterten.
Azazel schrie vor Schmerz und Wut, gewann so aber schlussendlich die Überhand und hatte das Vieh unter sich. Ohne zu zögern und auf das widerliche Gekreische zu achten, packte er den Kopf des Monsters und schlug ihn auf den Boden, bis es unter ihm erschlaffte.
Erst dann ließ Azazel sich zurücksinken, wurde aber kein bisschen ruhiger. Zitternd tastete er in seiner Hosentasche nach der Spritze, die er gegen seine Allergie im Notfall verwendete und setzte sie sich sofort an den Arm.
Ihm tropfte das Blut von Kinn und Nasenspitze, sein ganzes Gesicht war zerkratzt.
Und das alles wegen Deliah...
Mit tiefer, grollender Wut in der Brust stand Azazel dann wieder auf, atmete durch und hob seinen Stab auf, ehe er in Deliahs Richtung blickte und wieder zu ihr hinauf flog.
„Bist du wahnsinnig?! Was soll die Scheiße?! Ich hab das nicht mit Absicht gemacht du egoistisches drecks Dämonenbastardkind!“, begann er und setzte noch einiges an Verwünschungen hinzu, „Wenn du noch einmal so eine Aktion bringst, sorg ich dafür, dass Sauwra hier auftaucht und mit dir uns so einem Pfahl tut, was auch immer sein krankes, perverses Hirn ausspuckt!“
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  #350 (permalink)  
Alt 18.10.2014, 20:24
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Mit vor der Brust verschränkten Armen beobachtete Deliah das Zwischenspiel. "Tja nicht lustig oder?" spottete sie in Azazels Richtung der gerade dabei war aus dem Kopf des kleinen Monsters Pudding zu machen. Etwas anderes hatte sie auch nicht erwartet.

Das Azazel jetzt richtig wütend auf Deliah war, überraschte sie etwas. Seine Wut schlug ihr wie ein Taifun entgegen. Sie zapfte sie an und spürte wie sie stärker wurde. "Ach hör auf dich wie eine Memme aufzuführen. Ich trau dir eben alles zu" giftete sie in seine Richtung zurück. "Und außerdem wenn du nicht mit diesem kleinen Ding fertig wirst hast du es sowieso nicht verdient diese Ebene lebend zu verlassen" setzte sie in einem eiskalten Ton nach. Deliah folg schon etwas voraus als Azazel Sauwra erwähnte. Ruckartig drehte sie sich zu ihm um. "Das soll er nur probieren. Ich bin nicht mehr das verängstigte junge Ding von damals. Mittlerweile hab ich mich weiterentwickelt und weiß wie ich mich hier schützen kann. Also kann ich genau so wie er hier so sein wie es meine Art eben ist. Ich reiß ihm das Herz heraus und zerquetsche es ganz langsam in meiner Hand" Ihre Worte waren reiner Hass.

Plötzlich schoß ein stechender Schmerz durch Deliahs Kopf. Sie zuckte augenblicklich zusammen. Ihre Hand verkrampfte sich auf ihrer Stirn und sie krümmte sich zusammen. Einen Augenblick später sah sie Azazel mit weit aufgerissenen Augen an. Ihre Anwesenheit war nicht unbemerkt geblieben. Zusehr hatte sie sich auf diese Welt eingelassen sodass es aufgefallen war. Schließlich war sie die Tochter des Herrschers über die Dämonen. *Denk an was Schönes* raste es durch ihren Kopf. Noch immer war ihr Blick auf Azazel mit großen Augen gerichtet. "Aber glaub mir ich will nicht so sein wie Sauwra oder mein Vater. Weil das bin ich nicht." Sie schüttelte ihren Kopf. "Ich unterscheide mich von ihnen weil ich weiß was Freude ist" Sie verstummte kurz. "Ode Liebe" sagte sie leise und sie musste an eine längst vergangene Zeit denken.

Es dauerte nur eine Augenblick aber es half dass sie wieder klarer denken konnte. Demonstrativ blickte sie zu den Bergen. Diese waren unmerklich näher gekommen und sie hatten diese fast erreicht. "Ich will so schnell wie möglich wieder von hier weg" sagte sie mehr zu sich selbst als zu dem Gefallenen. "Was sagt dein Sailormoon-Gedenkkompass?" Sie flog zu Azazel vermied es aber ihm zu Nahe zu kommen. "Ach ja, und sorry für vorhin" meinte sie eher beläufig, aber mit einem ehrlichen Ton.
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