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  #1 (permalink)  
Alt 14.06.2012, 16:05
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Standard Gemeinschaftsraum - Geist (Teil 2)


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Geht man den Gang, der nachts in den Astronomieturm und tagsüber nirgendwohin führt in die andere Richtung hinunter, so kommt man zu einem großen Bogen aus hellem Holz hinter dem überhaupt nichts zu liegen scheint. Und wenn ich schreibe "nichts", dann meine ich auch "nichts". Nur das blaueste Blau, das die Welt je gesehen hat, strahlt einem entgegen.
Und wer sein Misstrauen übewinden kann und es wagt in dieses blau hinein zu treten, der sollte besser schwindelfrei sein. Denn im Gemeinschaftraum des Hauses Geist gibt es keine Wände, keine Decke und erst recht keinen Boden. Aber keine Sorge, niemand stürzt hier ab, denn hier regiert die Schwerelosigkeit. Begrenzt wird der Raum durch ein Kraftfeld. Immerhin sollen die Schüler ja nicht in den endlosen Weiten verloren gehen.
Viele bunte Möbelstücke schweben durch die Galaxie aus zartem blau. Sofas, Sessel, Tische, Bücherregale und auch das eine oder andere Spielzeug kreisen um eine frei schwebende Flamme, die in allen Farben erstrahlt.
Auch die Türen, die in die Schlafzimmer führen, schweben durch die Gegend und sind nicht an einen bestimmten Platz gebunden. So kommt es üfter mal vor, dass sich ein Schüler "rein versehentlich" in der Tür irrt.

Hauslehrer:

Henry Crystal
__________________


Bin nicht da, bin mich suchen gegangen.
Falls ich wieder da bin, bevor ich zurück komme, sagt mir, dass ich auf mich warten soll


Geändert von KittenUpATree (27.02.2014 um 15:10 Uhr).

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Alt 11.07.2012, 22:25
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Assassinenprinzessin
 

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Standard Azazel Sethos

(Flure und Gänge =>)

Azazel war mit Dawn durch die Gänge gelaufen und hatte erst ihr die Führung überlassen. Zumindest bis er sich einigermaßen orientieren konnte und sie dann einfach mit sich in Richtung seines Zimmers zog. Er wollte sie heute Nacht neben sich fühlen.
Ihren Atem hören und ihre Wärme einfangen.
Zwar neckte er sie auf dem Gang noch und bezahlte das damit, dass er zweimal fast gegen eine Rüstung und eine Säule lief, aber es lohnte sich auch, Dawn wieder etwas durcheinander zu bringen.
Bis sie aber in seinem Zimmer waren und er merklich ruhiger wurde. Nicht nur sie war nach solch Aktionen aufgedreht…
Er legte sich neben Dawn in das Bett und die Arme um sie herum. Dann schloss er die Augen und mit einem Mal fiel all die Spannung, die ihn sonst so elektrisierte ab. Nur noch dieses wohlige, vertraute Gefühl, bis er schlussendlich neben ihr einschlief.

Azazel hatte heute das Glück, wieder einmal vor, aber neben Dawn aufzuwachen. Nur wusste er nach einer halben Stunde nicht, ob das unbedingt Glück war, denn so war es doch recht langweilig in seinem Zimmer und er wollte sie nicht unbedingt aufwecken, nur, weil er nichts zu tun hatte. Dafür schlief sie zu friedlich.
Also ließ er Dawn weiter schlafen, während er selbst ging, einen CD-Player in der Hand. Sie würde ihn sicher irgendwie finden, das tat sie ja meistens per Zufall, wenn sie wollte.

(=> Bibliothek)
__________________


Geändert von Versus (15.07.2012 um 14:05 Uhr).
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  #3 (permalink)  
Alt 21.07.2012, 00:16
Vegela
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-> Flur (mit Katan)

Ein wenig verwirrte es Joy schon, dass Katan sie so schnell am Arm packte und sich über die Schulter warf. Als wäre sie ein Mehlsack! Aber eigentlich störte sie es nicht, sie mochte es eigentlich sogar. Zugeben würde sie das allerdings nicht! „Sehr gut!“, meinte sie vergnügt und guckte nachdenklich in der Gegend herum, während Katan mit ihr zu ihrem Gemeinschaftsraum ging.
In ihrem Zimmer angekommen, hüpfte Joy auf den Boden und sperrte die Zimmertür ab. Es würde zwar niemand stören, aber sicher war sicher. Man konnte schließlich nie wissen! Als die Vampirin ihren Blick durch das Zimmer schweifen ließ, wurde ihr wieder bewusst, wie lange sie nicht hier gewesen war. Vor allem weil sie immer bei Katan schlief und da sie einen Teil ihrer Klamotten bei ihm hatte, musste sie nicht mehr in ihr Zimmer um neue zu holen.
Gut gelaunt lief das Mädchen zu ihrem Bett und setzte sich im Schneidersitz darauf. Sie betrachtete Katan einen Augenblick nachdenklich, während sie sich auf ihren Händen hinter sich abstützte. Joy bemerkte immer noch nicht, dass es Katan schlecht ging, sie dachte an etwas ganz anderes: nämlich ihren Geburtstag! Immerhin hatte sie bereits am Montag Geburtstag und zum ersten Mal seit sie sich erinnern konnte, freute sie sich darauf. Bis jetzt hatte Joy noch nie ihren Geburtstag gefeiert, immerhin hatte sie niemanden gehabt, der es als nötig empfunden hätte.
Ob Katan das wusste? Er hatte sie nie danach gefragt! Aber er konnte ihre Akte gelesen haben… sollte sie ihn fragen? Lieber nicht! Das würde auch ziemlich dämlich kommen, wenn sie ihn daran erinnerte oder fragte, ob er es wusste. Wenn er es nicht wusste, würden sie ihren Geburtstag eben nicht feiern. Das wäre nicht weiter schlimm für die Vampirin, immerhin wiederholte er sich jedes Jahr. So wichtig war es für sie nicht, deswegen würde sie Katan auch nichts sagen. Sie wollte nicht, dass er ihr gratulierte oder etwas schenkte, weil sie es ihm vorher gesagt hatte. Da war es ihr lieber, er würde es einfach vergessen.
Wann wohl Katan Geburtstag hatte? Hatte der Tod überhaupt Geburtstag? Jetzt konnte sie ihn nicht einmal fragen! Aber das würde sie ganz sicher noch nachholen!
Nachdem sie ihre Gedanken zu Ende gedacht hatte, lächelte sie Katan schief an und meinte: „Leider ist mein Bett nicht so groß wie deines, aber so können wir wenigstens gut kuscheln!“ Einen Moment überlegte sie und meinte dann lachend: „Muss Huleo jetzt deine Möbel reparieren?“ Joy hatte keine Ahnung ob das die Aufgabe des Hausmeisters war, aber die Vorstellung war durchaus amüsant.
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  #4 (permalink)  
Alt 21.07.2012, 00:33
CrAzYnEkO
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Standard Katan Nex

Katan ließ es kommentarlos zu, dass Joy von seiner Schulter sprang und absperrte. Mittlerweile hatte er sich schon wieder gefangen und seine Emotionen wieder ein wenig besser unter Kontrolle. Folglich störte es ihn auch nicht sonderlich als sie sich auf das Bett setzte und ihn nachdenklich ansah. Er wusste zwar nicht woran sie dachte aber er war sich ziemlich sicher, dass sie ihn nicht durchschaute. Dafür hatte er sich mittlerweile schon wieder gut genug im Griff.
Oder zumindest seine Fassade aufrecht genug aufgebaut. In seinem Inneren sah es natürlich vollkommen anders aus. Immer wieder dachte er darüber nach wie sinnlos das alles doch war. Wie sehr es ihn verletzte seine Töchter immer und immer wieder sterben sehen zu müssen. Und warum das ganze? Weil er sich unabsichtlich mit jemandem verscherzt hatte.
Und es war vollkommen egal was er tat, sie starben immer wieder. Lillith wie auch Eeva. Und immer wieder zu der selben Zeit. Immer wenn sie sich verlieben und eine Familie gründen wollten oder schwanger wurden. Immer wenn sie glücklich sein wollten. Er konnte nicht mal verhindern, dass sie einen Freund fanden... er konnte auch nicht verhindern, dass sie schwanger wurden. Selbst wenn sie es operativ hatten verhindern wollen... irgendwas ging immer schief. Sie starben jedesmal. Katan hatte wirklich schon alles versucht.
Und mittlerweile fühlte er sich einfach nur noch unendlich müde und leer. Er hatte einfach genug davon. Er wollte das nicht schon wieder durchmachen müssen. Auf ihre Worte hin erschien ein Grinsen in Katans Gesicht und er ging auf sie zu, um seine Hände neben ihrem Körper abzustützen und sich über sie zu beugen. Amüsiert erwiderte er: "Na das ist doch eine gute Nachricht. So musst du die ganze Zeit ganz nah bei mir bleiben." Er hauchte ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen und knabberte dann einen Moment lang an ihren Ohrläppchen. Wie gut dass er das tat, denn so konnte sie nicht sehen wie sein Gesichtsausdruck einen Moment ein wenig entgleiste bei ihrer Frage. Trotzdem antwortete er ruhig und leicht amüsiert: "Das bezweifle ich. Ich werde mir wohl neue kaufen müssen." Kurz darauf hatte er seinen Gesichtsausdruck auch schon wieder im Griff und grinste sie leicht an.
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  #5 (permalink)  
Alt 21.07.2012, 00:56
Vegela
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Wenn Joy gewusst hätte, was in Katan vorging, hätte sie ihn sicher getröstet. Oder vielleicht hätte auch er sie trösten müssen, immerhin war Lillith ihre Freundin und sie war ihr wichtig. Es würde sicher nicht einfach werden, wenn sie davon erfuhr. Aber jetzt ahnte sie nicht mal ansatzweise etwas davon und freute sich, dass Katan bei ihr war. Außerdem musste sie immer noch an ihren Geburtstag denken! Denn Joy wollte ihn natürlich unbedingt mit Katan verbringen! Und mit Deliah und Lil! Ob das funktionieren würde? Es musste, immerhin waren das die einzigen Menschen die ihr wichtig waren.
Als Katan nun zu ihr kam und sich über sie beugte, musste sie bei seinen Worten gleich grinsen. Dem konnte sie nur zustimmen! „So kann ich sowieso am besten schlafen! Seit ich kein Teenie mehr bin habe ich nur Alpträume…“ meinte sie leichthin und schloss ihre Augen, als Katan an ihrem Ohrläppchen knabberte und ihr einen Kuss auf die Lippen hauchte.
Alpträume hatte Joy wirklich gehabt. Und bei denen handelte es sich nicht um Katan und andere Frauen. Diese Sorte Traum hatte sie auch gehabt, aber die anderen waren schlimmer. Zwar hatte sie keine Angst, so wie bei den Träumen von ihren Vampireltern, aber sie waren nicht schön. Und so real. Kurz seufzte sie auf und meinte dann gähnend: „Gute Idee…“
Langsam wurde Joy doch ein wenig müde, immerhin war das ein langer Tag für sie gewesen. Mit der einen Hand strich sie Katan übers Haar und meinte leise: „Ich bin müde… das war heute echt anstrengend… und die Tasche war so schwer… gut dass du mir dann geholfen hast… und Hunger habe ich auch noch…“
Während sie so vor sich hin murmelte, fielen ihr die Augen immer wieder zu. Bis vorhin war sie noch nicht müde gewesen, aber jetzt wo sie in ihrem Bett lag, konnte sie die Müdigkeit doch nicht verdrängen. Aber sie musste sich noch ausziehen, immerhin wollte sie nicht mit Kleidung schlafen. Weswegen sie nun unter Katan herumrutschte, den Knopf ihrer Minishorts öffnete und versuchte daraus herauszuschlüpfen.
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  #6 (permalink)  
Alt 21.07.2012, 01:16
CrAzYnEkO
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Katan war eigentlich mehr als froh, dass Joy nicht wusste was in ihm vorging. Zum einen weil sie bald Geburtstag hatte und zum anderen... war da doch so eine gewisse Portion Stolz die nicht zulassen würde, dass er sich vor seiner Freundin als so schwach und bemitleidenswert zeigen würde. Zumindest wollte er es versuchen so gut es ging.
Innerlich seufzte er nur tief auf. Das war wirklich eine schreckliche Situation. Er wusste gar nicht so recht wie er sich jetzt verhalten sollte und er musste unbedingt mit Deliah reden damit die Joy nichts von Lillith sagen würde. Zumindest nicht vor oder an Joys Geburtstag. Aber vielleicht war die Lilahaarige ja intelligent genug um ihren Mund zu halten. Eigentlich schätzte Katan sie schon so ein, dass sie da selber drauf kommen wird. Auf Joys Worte hin lächelte Katan leicht und strich ihr sanft über das Haar. "Jetzt bin ich da und wenn du einen Albtraum hast, kannst du mich wecken, dann tröste ich dich..." Er hauchte ihr einen Kuss auf die Wange und beobachtete sie dann leicht grinsend dabei wie sie ihrer Müdigkeit Ausdruck verlieh.
Schweigend lauschte Katan Joys Gejammer - wobei er es allerdings eher niedlich fand als nervig oder so - und beobachtete sie dann wie sie versuchte sich auszuziehen. Das lenkte ihn sogar ein wenig von seinen trüben Gedanken ab und er half er direkt mal dabei. Leise hauchte er ihr ins Ohr: "Warte ich helf dir..." Und genau das tat er auch. Er zog ihr langsam und vorsichtig die Shorts aus und half ihr dann auch gleich noch beim Oberteil. Nur um sich dann auch schon selbst bis auf die Boxershort zu entkleiden und zu ihr unter die Decke zu verkriechen. Er mochte ihre angenehm kühle Haut und genoss es sie endlich wieder so nah bei sich zu spüren. So schlang er also seine Arme um seine Freundin und zog sie fest in seine Arme. Die ganze Zeit streichelte er ihr mit den Fingerspitzen über den Rücken, hielt seine Augen geschlossen und versuchte einfach nur an Joy zu denken und ihre Nähe zu genießen. Irgendwann konnte er schließlich ihre ruhigen, gleichmäßigen Atemzüge hören und driftete selbst langsam ins Land der Träume hinüber.
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  #7 (permalink)  
Alt 21.07.2012, 14:20
Vegela
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Eigentlich hatte Joy gehofft, dass Katans Anwesenheit genügen wird, damit sie keine Alpträume mehr haben würde. Aber sie hatte sich wohl leider geirrt. Wieder hatte sie diesen grauenhaften Traum und langsam wurde ihr Schlaf immer unruhiger. Zwar war sie immer noch an Katan gekuschelt, fing aber immer wieder an leise zu Wimmern.
In ihrem Traum ging sie gerade einen dunklen Waldweg entlang und die ganze Luft war von diesem metallischen Geruch erfüllt: Blut. Und obwohl Blut Joys Nahrung war, fand sie den Geruch in diesem Traum durchwegs ekelhaft. Als würde etwas nicht stimmen, als wäre es falsch.
Natürlich wäre Joy am liebsten wieder aufgewacht, aber sie hatte keine Chance, sie musste zu Ende träumen, dann würde sie schon von ganz alleine aufwachen. Die Traum-Joy lief also den Waldweg entlang und der Blutgeruch wurde immer stärker, je tiefer sie in den Wald kam. Sie kämpfte sich durch Äste und Büsche, was sie veranlasste von Katan ein wenig zu lösen und sich unruhig hin und her zu drehen.
Die Traum-Joy lief immer weiter und irgendwann war der Blutgeruch so stark, dass sie sich am liebsten übergeben hätte. Zudem konnte sie komische Geräusche hören; ein Schmatzen und Knacken. Als würde jemand irgendein Tier essen und dabei dessen Knochen brechen. Diese Geräusche ließen die Traum-Joy erschaudern, doch leider war sie so neugierig und wollte unbedingt wissen, was das war.
So lief sie also zu einem großen Busch, drückte ihn ein wenig zur Seite und hatte freie Sicht auf eine Art Lichtung. Inmitten dieser Lichtung lag ein toter Körper in einem Meer aus Blut. Wahrscheinlich kannte sie diese Person nicht, doch auch wenn, hätte sie sie nicht erkennen können, da sie bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt war. Oder besser gesagt aufgefressen. Man konnte eindeutig Bissspuren erkennen und an manchen Körperstellen war das Fleisch herausgerissen.
Es war schwer sich von dem Anblick loszureißen, doch nun fiel Joys Blick auf die Frau daneben. Oder besser gesagt das Wesen, welches neben dem toten Körper saß. Es kaute an einem Stück Fleisch, das eindeutig zu der Leiche auf dem Boden gehörte. Das Wesen fixierte Joy mit seinen blutroten Augen und leckte sich genüsslich über die Finger.
Eigentlich wäre es wohl nun an der Zeit gewesen umzudrehen und abzuhauen, oder zumindest aufzuwachen, aber die Traum-Joy war wie erstarrt. Sie starrte diese Frau einfach nur fassungslos an, wie diese sich plötzlich über den toten Körper beugte sich an dessen Kopf zu schaffen machte und sich mit einem Grinsen wieder zu Joy drehte. Sie zeigte der Vampirin ihre Hände und darin befanden sich zwei Augäpfel. Den einen steckte sie sich langsam in den Mund und Joy konnte genau sehen, wie sie diesen mit ihren spitzen Zähnen in Zwei zerbiss. Klare Flüssigkeit lief ihr aus den Mundwinkeln und das war der Moment, in dem die Traum-Joy genug gesehen hatte. Sie wirbelte herum und lief davon. Immer weiter, immer schneller nur weg von diesem Ort, diesem ekelhaften Wesen.
Mittlerweile hatte Joy schon angefangen leicht im Bett um sich zu treten, immerhin lief sie in ihrem Traum um ihr Leben! Sie wollte diesen verdammten Blutgeruch hinter sich lassen, aber es gelang ihr nicht. Der ganze Wald schien regelrecht danach zu stinken und es ging nicht weg, egal wie weit sie sich von diesem Ort entfernte. Die Traum-Joy lief nun immer langsamer und sah sich um. Vielleicht war sie im Kreis gelaufen?
Die Traum-Joy ging langsam weiter, bedacht darauf keine Geräusche zu machen, immerhin wollte sie von dem Monster nicht bemerkt werden. Doch leider gelang es ihr nicht, denn ihre Füße machten bei jedem Schritt platschende Geräusche. Der Boden schien nass zu sein, hatte es geregnet? Die Traum-Joy ließ ihren Blick nach unten gleiten und erschauderte. Sie stand inmitten dieser großen, stinkenden Blutlache. Ihre nackten Beine waren voller Blut sowie ihre ganzen Klamotten. Es sah aus als hätte sie sich in dieser Lache am Boden herumgewälzt. Natürlich wusste sie nun auch, warum sie diesem Blutgeruch nicht entkommen konnte. Wie auch, wenn sie selbst danach roch?
Mit den Fingerspitzen ihrer einen Hand versuchte die Traum-Joy das Blut von ihren nackten Beinen zu wischen, aber sie verteilte es nur noch mehr. Auch ihre Hand war voller Blut und als sie nun ihre zweite Hand betrachten wollte, fiel ihr auf, dass sie etwas fest umklammert hielt. Etwas Komisches, Glitschiges. Langsam öffnete sie ihre Hand und konnte nun erkennen, was sie so fest gehalten hatte: einen Augapfel.
Schreiend warf die Traum-Joy das Ding von sich und das war ebenso der Moment in dem die Vampirin aufschreckte. Sie hatte keine Ahnung ob sie dabei ebenfalls geschrien hatte, hielt sich nur eine Hand vor dem Mund und versuchte krampfhaft ein Würgen zu unterdrücken. Hastig sprang sie hoch, um ins Bad zu laufen und sich sofort über die Toilette zu beugen. Das war so ekelhaft… so verdammt widerlich!! Am liebsten hätte sie geschrien, riss sich aber zusammen. Immerhin schlief Katan noch! Oder hatte sie ihn aufgeweckt? Das Mädchen betätigte die Toilettenspülung und warf einen Blick auf das Bett. Katan schlief, scheinbar war sie doch nicht schreiend aufgewacht.
Schnell ging sie zum Waschbecken, wusch sich Hände, Gesicht und Mund und wartete noch einen Moment, bis sich ihr klopfendes Herz beruhigt hatte. Warum musste sie so einen Mist träumen?! Kein Wunder, dass sie nichts essen wollte! Bei solchen Alpträumen verging einem wirklich der Appetit!
Einen Augenblick blieb das Mädchen noch im Bad, ehe sie sich zurück zu Katans ins Bett legte. Vielleicht konnte sie noch ein wenig schlafen und von etwas schönerem träumen. Oder gar nichts träumen. Das war immer noch besser als von diesem ekelhaften Monster! Seufzend kuschelte Joy sich an Katan, so dass sie schon beinahe auf ihm drauf lag und vergrub ihr Gesicht in seiner Halsbeuge. Sie hatte es so vermisst mit ihm zu kuscheln, ihn einfach in ihrer Nähe zu haben. Joy hauchte ihm einen leichten Kuss auf die Wange, schmiegte ihr Gesicht wieder an seinen Hals und schloss ihre Augen. Tatsächlich schaffte sie es auch wieder einzuschlafen, wenn auch nicht sonderlich fest.
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  #8 (permalink)  
Alt 21.07.2012, 18:33
CrAzYnEkO
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Standard Katan Nex

Irgendwie hatte Katan diese Nacht sowieso schon ziemlich schlecht geschlafen. Einfach weil er immer wieder an Lillith denken musste. Doch dann war er auch noch die ganze Zeit getreten und geschlagen worden! Als er nun langsam aber trotzdem so halbwegs ausgeruht die Augen öffnete, dachte er ernsthaft darüber nach ob er Joy das nächste mal nicht lieber ans Bett fesseln sollte wenn er schlafen wollte.
Doch so gemein war er dann doch nicht. Außerdem freute er sich dass sie endlich wieder da war und da wollte er nicht gleich wieder mit ihr streiten wenn es sich vermeiden ließ. Eigentlich wollte er gar nicht mit ihr streiten. Das war immer so anstrengend und Joy war so schnell beleidigt und laut.
Kurz rollte er mit den Augen bei den Gedanken daran wie anstrengend Streitereien mit Joy waren. Aber er dachte nicht weiter darüber nach und machte sich lieber auf den Weg ins Badezimmer. Was für ein Glück, dass er ein paar frische Klamotten mitgenommen hatte (obwohl die liebe Neko das nicht geschrieben hatte XD).
Schnell nahm er also eine warme Dusche, trocknete sich ab und zog sich dann wieder eine frische schwarze Jeans und ein dunkelblaues, fast schwarzes Shirt an. Jacke brauchte er keine, es war draußen wirklich warm genug. Nachdem er damit fertig war, band er seine Haare zu einem lockeren Zopf zusammen und warf einen kurzen Blick auf seine Freundin. Eigentlich wollte er sich ja jetzt ablenken und er wusste auch schon ganz genau wie... nur wusste er nicht ob er Joy jetzt dafür wecken sollte...
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  #9 (permalink)  
Alt 21.07.2012, 18:54
Vegela
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Schlafen hatte Joy nicht mehr wirklich können, eher hatte sie ein wenig vor sich hin gedöst. Natürlich bemerkte sie deshalb wie Katan wach wurde und duschen ging, trotzdem blieb sie weiterhin im Bett liegen. Obwohl... schlafen würde sie sowieso nicht mehr können und eigentlich wollte sie es auch nicht. Wenn Katan wach war, dann wollte sie sich lieber mit ihm beschäftigen. Ja das war wirklich besser!
Nachdem Katan fertig mit Duschen und umziehen war, drehte Joy sich im Bett herum und öffnete ihre Augen. Kurz gähnte sie, ehe sie sich aufrichtete und Katan fragte: "Willst du schon weg?"
Das fände sie wirklich schade, zumal sie sich erst gestern wieder gesehen hatten! Nach so langer Zeit! Vielleicht konnten sie ja etwas gemeinsam machen! Auf jeden Fall würde sie sich erstmal anziehen, wenn Katan etwas anderes vor hatte, konnte sie ja nach draußen gehen. Oder nach Lil oder Deliah sehen. Letztere hatte ja ebenfalls Geburtstag gehabt...
Joy hüpfte aus dem Bett, ging an ihren Kleiderschrank und holte frische Klamotten darauß hervor. Sie drückte Katan einen Kuss auf die Wange und verschwand dann im Bad, um ausgiebig zu duschen. Nachdem sie damit fertig war schlüpfte sie in frische Unterwäsche, Shorts und ein Bikinioberteil. Immerhin war es ziemlich heiß draußen, weshalb sie sich auch noch mit Sonnencreme eincremte. Schließlich wollte sie keinen Sonnenbrand!
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  #10 (permalink)  
Alt 21.07.2012, 19:11
CrAzYnEkO
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Standard Katan Nex

Als Joy endlich ihre Augen öffnete und fragte ob er schon weg wollte huschte kurz ein leichtes Grinsen über sein Gesicht und er wartete erstmal ab bis Joy ihr ewiges Herrichten beendet hatte. Was machte sie nur die ganze Zeit?! Katan wollte hier jetzt eigentlich nicht den ganzen Tag herum stehen.
Doch irgendwann hatte sie es doch endlich geschafft und kremte sich nur noch ein. Innerlich verdrehte Katan die Augen, sagte aber nichts weiter dazu. Er war erstmal froh, dass sie überhaupt wieder da war. Das war im Augenblick das wichtigste.
So wartete er auch hier geduldig, griff dann nach ihrem Handgelenk und meinte nur: "Ich wollte meiner Stellung als Lehrer endlich mal nachkommen. Eigentlich kannst du da ruhig auch mitkommen." Er grinste kurz schief und machte sich dann zusammen mit ihr auf den Weg in den Krankenflügel um das 'Opfer' abzuholen.

(-->Krankenflügel(mit Joy))
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