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Alt 24.12.2023, 11:04
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Vorläufige Beschreibung, wird noch überarbeitet

Mittlerweile waren sie auch bereits an den fest im Boden verankerten Steinen mit den hinein geritzten Runen vorbei gekommen. Jetzt würden sie definitiv keinen Monstern mehr begegnen, die Zeichen in den Steinen stellten eine Art Schutzkreis dar der nicht von Monstern überquert werden konnte. Der Wald wirkte hier auch deutlich friedlicher und lichtete sich ein wenig, so dass das Licht des Mondes stärker durch das verschneite Blätterdach hindurch schien. Nach einigen weiteren Schritten erreichten sie nun auch endlich eine Lichtung am unteren Ende eines Schluchtartigen Berghangs. Und genau dort befand sich eine alte, steinerne Ruine eines kleines Häuschens das selbst in diesem alten, von Pflanzen überwucherten Zustand noch etwas von seinem Glanz bewahrt hatte. Es war gut zu erkennen, dass es sich wohl mal um ein sehr hübsches, gemütliches Haus gehandelt hatte. Vielleicht das einer Hexe, vielleicht auch das eines anderen magischen Wesens. Es hatte sogar eine Art Anbau der vielleicht mal sowas wie ein Kräuter- oder Wintergarten gewesen sein könnte.

Gesagt getan, folgte er der Jüngeren nach drinnen und wie bereits angemerkt war es deutlich wärmer im Haus als außerhalb. Was nicht hieß, dass es zu warm war, es war eher angenehm. Ein bisschen als würde man in eine andere Welt eintreten. Die Pflanzen wirkten auch alle frisch, gesund und grün, als wäre gerade nicht tiefster Winter. Es war auch überall grün, es hing als Schlingpflanzen von den Decken, schlängelte sich über Boden und Wände und gab dem ganzen das Gefühl als wäre das Haus aus Stein und Pflanzen einfach "gewachsen". Es gab dicke Holzbalken an der Decke und die Wände waren aus groben Steinen zusammen gesetzt. Er hatte sich zwar schon ein wenig hier umgesehen, ließ aber Sharon vorangehen und das Haus erkunden.

Das erste was ihr auffiel waren die ganzen Pflanzen die überall umherrankten und trotz der jahreszeit grün und satt waren. Direkt als sie eintrat befand sie sich in einem L- förmigen Raum der wohl früher mal als Wohn und Essbereich gedacht war. Es stand sogar noch ein kleiner dunkel hölzerner Esstisch mit einem Stuhl und eine grüne alte Couch in der Ecke neben einem kleinen Holzofen.
Die Couch sah so aus als hätte sie einmal einer Oma gehört. Sie war mit Blumen und Rankenmustern bestickt und zudem sehr durchgesessen und hatte einiges an Farbe verloren. Auf dem Ofen stand ein kleiner Kochtopf mit dem wohl früher mal auf dem Feuer gekocht wurde. In dem anderen Bereich konnte man unter den Pflanzen eine alte Küchenzeile mit Waschbecken und einigen Schränken erkennen. Alles mögliche an Krimskrams guckte unter den Ranken und Blättern hervor wie Löffel, Gläser und alte Gewürzdosen. Grundsätzlich wirkte alles sehr mit Krimskrams zugestellt und auch die Wände waren mit Regalen und Bildern behangen, über die die Pflanzen nur zu gut ranken konnten. Auf dem Boden konnte sie dunkles Holz erkennen und einige alte bestickte Teppiche. Man konnte sich wirklich vorstellen dass dies einst mal ein gemütliches Haus gewesen war.

Die Küchenzeile würden sie aber wohl eher nicht brauchen, vielleicht konnten sie sie als Werkbank umrüsten. Zumindest solange, wie sie dabei waren, das Haus wieder aufzubauen.
Damit öffnete sie auch schon die Tür zu dem Raum der sich in die Form des L Raumes legte. Es schien sowas wie ein Vorratsraum zu sein, denn auch hier waren überall Regale mit Gewürzen und alten staubigen Gläsern an der Wand. Es war kein sonderlich großer Raum, aber für ein Vorratslager definitiv groß genug. Nachdem sie dort nun reingeguckt hatte, ging sie wieder in den Wohnraum und somit durch die Tür zu dem Anbau des Hauses. Das war wohl mit Abstand der beeindruckendste und größte Raum den sie bisher in diesem Haus gesehen hatte. Überall waren Pflanzentöpfe mit den unvorstellbarsten Pflanzen und die Luft schien durch irgendwelchen pollenartigen Staub gold zu glitzern. In der einen Ecke des Raumes befanden sich hohe Regale mit dicken, schweren Büchern und vor ihnen hing ein großer Kessel über einer Feuerstelle.

"Ich glaube es gibt einen Wasserfall in der Nähe der in einen Fluss mündet. Da wird sich sicher was machen lassen, vor allem mit Magie."

"Wir könnten den 'Kräutergarten' erhalten und gleichzeitig noch eine Kunst Atelier Ecke für uns einrichten. Vielleicht auch eine kleine Leseecke zum Bücher lesen."

Auf ihre nächste Frage hin warf er einen kurzen Blick zur Decke und deutete auf eine Falltür in der Nähe der Haustür. Soweit er das erspüren konnte, gab es auch eine Art Keller oder so, allerdings würden sie die Falltür hinunter erst suchen müssen. Vermutlich war sie unter einem Teppich oder so. Vielleicht auch in der Vorratskammer, schwer zu sagen. Er konnte auch nicht so wirklich einschätzen wie klein oder groß er war, da die Magie des Häuschens seine Wahrnehmung etwas einschränkte.

Dennoch kletterte sie direkt darauf die Leiter hoch, denn sie war wirklich neugierig darauf, wie das Schlafzimmer aussah. Für einen Moment blieb sie auf der zweitletzten Sprosse stehen, um sich einen ersten Eindruck zu verleihen. Bis auf die eine eingestürzte Wand und teil des Daches, was etwas von der gemütlichen Atmosphäre nahm, sah es wirklich gemütlich aus. Der Giebel war nicht sonderlich hoch, gerade so, dass auch Katan, da wo der Giebel auf einander traf, aufrecht stehen konnte. Auch hier gab es ein paar Regale mit Büchern drin und ein kleiner Schreibtisch, auf dem einige Papiere, Kerzen und ein Fass Tinte mit Feder stand. Dann befand sich noch eine Kommode und natürlich das Bett in diesem Raum. Grundsätzlich wäre es wohl ein ziemlich dunkles Zimmer gewesen, denn die Möbel und der Boden bestand aus einem sehr dunklen Holz, aber eine Fensterfront verlieh Einblick auf einen großzügigen Balkon, von dem das Licht des Mondes und des Schnees reinfiel. Von der Grundfläche her war es ein ziemlich großer Raum, so groß wie die Grundfläche vom Wohn-Essbereich und des Vorratsraumes. Hier konnte man also noch einiges machen!
"Es gibt sogar einen Balkon!" rief Sharon aus und stieg nun gänzlich hinauf um an dem Bett vorbei, zu der Fensterfront zu gehen und in den verschneiten Garten zu gucken. Auch der Garten war sehr großzügig und man konnte noch erkennen, dass dort wohl irgendwann mal Gemüse angebaut wurde. Sogar eine kleine, eingestürzte Gartenhütte hatte die Hexe hier gehabt.

Schweigend folgte er Sharon als sie den Balkon bemerkte und öffnete ohne große Schwierigkeiten die Tür welche auf ihn führte. Es war wirklich ein schöner Anblick und der Balkon war auch erstaunlich groß. Hier könnte man es sich sehr gemütlich machen, vielleicht sogar eine weitere bequeme kuschelige Sitzecke machen. Zumal der Balkon sogar überdacht war, so dass man bei jedem Wetter draußen sitzen und den Wald und Garten beobachten konnte. Vielleicht könnten sie sogar eine weitere Staffelei aufstellen um auf dem Balkon zu malen. Der Gedanke gefiel ihm.
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Booba Schnooba Biebelboo

Geändert von Nekon (24.12.2023 um 11:17 Uhr).

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Alt 25.12.2023, 10:11
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Gerade als die Vampirin damit fertig war das Wohnzimmer weihnachtlich zu dekorieren, bemerkte sie, wie Katan sich ihr näherte und sie fragte, ob sie sich nicht auf den Weg machen wollten, einen Tannenbaum auszusuchen. „Können wir gerne!“ antwortete sie gedankenverloren und drehte sich zu ihm, nachdem sie sich noch einmal das Wohnzimmer genau angeguckt hatte, nur um eine absolut andere Farbkombination zu sehen, als in der sich Katan sonst immer kleidete. Hatte er nicht auch vorhin erst etwas anderes an gehabt? Für gerade mal ein Bruchteil einer Sekunde huschte sowas wie Irritation über ihr Gesicht, ehe sich ihre Lippen zu einem breiten aber auch schäkernden Schmunzeln verzogen. Sie ging ein paar Schritte auf ihn zu, um ihre Hände an seine Seiten zu legen und ihn an sich zu ziehen. „Du hast dich ja aber in Schale geworfen~“ gab sie in einem raunenden Ton von sich. Nicht, um sich über ihn lustig zu machen. Sie mochte es nur immer gerne, wenn Katan etwas untypisches trug, in dem sie ihn noch nicht gesehen hatte. Und der Pulli sah so süß an ihm aus! Wie ein Teddy! Und der Stoff des Pullis war so kuschelig! Als würde sie prüfen wollen, ob sich der Pulli zum kuscheln eignete, schmiegte sie kurz ihr Gesicht an dem Stoff an seiner Brust und wie schon vorhergesehen, eignete er sich hervorragend! Zufrieden löste sie sich wieder von ihm und warf ihm noch ein flüchtiges Grinsen zu, ehe sie sich zum Ausgang bewegte und sich ihre braunen Wanderstiefel anzog. Grundsätzlich war sie ja immer lieber barfuß unterwegs. Aber da sie nicht unbedingt wollte, dass ihre Socken und ihre Strumpfhose durchnässten, hatte sie wohl keine andere Wahl als sich Schuhe anzuziehen. Zudem war der kalte Schnee nach einiger Zeit auch für einen Vampiren nicht angenehm an nackter Haut.
Sie öffnete die Tür aus der auch so gleich kühle, frische Luft reinströmte. Sie warf Katan noch einen Blick zu, ehe sie aus dem Haus trat und die Axt griff, die in einen dicken Baumstumpf geschlagen wurde. Früher wurde dieser vermutlich zum Holzhacken benutzt, jedoch war das Holz des Stumpfes mittlerweile so weich und vergammelt, dass er sich wohl nicht mehr dazu eignete. Auch die Axt konnte mal einen neuen Schliff vertragen, denn sie hatte eine dicke Patina aus Rost gebildet und war nicht mehr die schärfste. Für ihre Zwecke würde es jedoch reichen.
Suchend ließ sie ihren Blick in der Umgebung schweifen. Wenn sie wirklich wollten, dann würden sie schon hier fündig werden, denn sie befanden sich in einer Lichtung an der dicke Nadelbäume standen, die sich durch den Lichteinfall am Rand der Lichtung gruppenweise verjüngt hatten. Die jungen Fichten waren unterschiedlich alt, sie hatten also auch eine Auswahl in der Größe. „Wollen wir hier direkt einen Baum schlagen, oder willst du noch tiefer im Wald suchen?“ fragte sie ihren Freund. „Fündig würden wir hier auf jeden Fall werden.“ ergänzte sie und spazierte mit der Axt über der Schulter auf eine der Gruppen hin, um sie sich genauer anzugucken.
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  #3 (permalink)  
Alt 27.12.2023, 10:50
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Natürlich konnte Katan die Irritation auf Sharons Gesicht sehen als sie sich zu ihm herumdrehte und ebenso das Schmunzeln welches sich kurz darauf auch schon über ihr Gesicht ausbreitete. Ein Schmunzeln das auch ihn breit und amüsiert grinsen lies. Offenbar hatte die Überraschung gut funktioniert! Denn wie Sharon sagte, hatte er sich in Schale geworfen! Extra für sie! Er hatte schon viele Sterbliche an Weihnachtstagen beobachtet und war zu dem Schluss gekommen, dass solche Pullis eine gute Sache waren und bei vielen zur Tradition gehörten. Nicht für jeden aber da Sharon selbst einen trug, hatte Katan das Bedürfnis gehabt sich auch einen zu besorgen. Es gab ihm ein Gefühl von Zusammengehörigkeit. Etwas was er vor seiner Beziehung zu Sharon nicht wirklich gekannt hatte, jetzt aber sehr genoss.
"Allerdings! Das habe ich! Man könnte schon fast sagen, dass wir jetzt im Partnerlook herum laufen~"
Antwortete er grinsend auf Sharons Worte, bevor er auch schon seine Arme um sie legte als sie sich an seinen kuscheligen Pulli schmiegte. Als sie sich wieder von ihm löste, strich er ihr noch einmal kurz über die Wange und hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Stirn, nur um ihr dann auch schon zum Ausgang zu folgen. Ebenso wie Sharon, zog auch er sich seine Stiefel an, allerdings waren es keine Winterstiefel sondern seine typischen Springerstiefel, die er eigentlich die meiste Zeit über trug.
Er überließ es Sharon die Axt mitzunehmen, das sie ihm ohnehin nicht wirklich Zeit dazu ließ das selbst zu übernehmen. Außerdem war sie durchaus im Stande dazu den Part des Baumfällens zu übernehmen. Die Axt war zwar nicht mehr sonderlich scharf aber das war in Ordnung, Sharon hätte vermutlich sogar genug körperliche Kraft um einen Baum der Größe die sie benötigten ohne jegliche Hilfsmittel zu fällen. Dementsprechend machte sie die fehlenden Schärfe der Axt mit ihrer Körperkraft ohne weiteres wett. Auf ihre Frage hin legte Katan kurz nachdenklich den Kopf schräg und erwiderte schließlich schief grinsend:
"Ich würde sagen wir gehen ein bisschen tiefer in den Wald. Wäre doch schade über die Jahre eine Menge Baumstümpfe direkt in Sichtweite vom Haus anzusammeln oder?"
Wobei das durchaus auch eine gewisse Ästhetik hatte aber Katan bevorzugte einen natürlicheren Look. Weswegen er sich dann mit Sharon an der Seite auch schon auf den Weg tiefer in den Wald machte. Selbstverständlich achtete er dabei darauf, dass sie keinen Monstern in der Nähe begegneten. Er hatte heute ausgesprochen wenig Interesse am Kämpfen, sondern wollte einfach nur einen schönen, entspannten Tag mit seiner Freundin verbringen und das Weihnachtsfest genießen.
Während er nun also durch den dichten Wald mit den meterdicken und großen Bäumen schlenderte, ließ er seinen Blick gedankenverloren durch das Geäst und über den Schneebedeckten Boden schweifen. Es war ein wirklich schöner Tag, obwohl der Himmel grau war, war es recht hell und dicke Schneeflocken rieselten zwischen den Baumkronen hindurch, bedeckten langsam die Kleidung und das Haar des Pärchens. Katan mochte die im Augenblick doch recht friedliche und stille Atmosphäre die sie umgab, kein Monster weit und breit und so viel Natur und Schnee um sie herum. Jeder Schritt verursachte ein knirschendes, schneeiges Geräusch und vor ihren Gesichtern bildeten sich bei jedem Ausatmen Dunstwölkchen. Es dauert nicht lang, bis sie eine weitere, etwas kleinere Lichtung fanden, die jedoch eine ähnliche Konstellation an jungen Fichten unterschiedlichen Alters bot.
Er warf Sharon einen zufriedenen Blick zu und meinte gut gelaunt:
"Ich würde sagen, du darfst dir einen aussuchen und ihn fällen und ich übernehme dann die Aufgabe ihn zurückzutragen, vom Schnee zu befreien und im Wintergarten aufzustellen! Einverstanden?"
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Booba Schnooba Biebelboo
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  #4 (permalink)  
Alt 27.12.2023, 14:05
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Es war schon süß wie Katan sich über seinen Pulli freute und als er meinte, dass sie so im Partnerlook rumliefen, grinste die Vampirin in den weichen Stoff des Pullis hinein. „Ja stimmt.“ Stimmte sie ihm zu und es löste ein angenehmes Gefühl bei ihr aus wie er seine Arme um sie legte. Es war wirklich interessant zu sehen, wie sich seine Einstellung und sein Verhalten gegenüber sie geändert hatte. Wenn sie sich richtig zurückerinnerte, waren ihre ersten Eindrücke von ihm, dass er ein grummeliger, verschlossener Miesepeter war, der niemanden an sich heran ließ. Sie hatte ihm zuerst gar nicht zugetraut, dass er sich als so ein guter Freund herausstellen würde. Und wenn sie ihn richtig einschätzte, hatte er das auch nicht. Zumal er zu ihr ja gesagt hatte, es wäre auch seine erste Beziehung. Dafür machte er seinen ‚Job‘ aber wirklich gut. Der Gedanke ließ sie noch ein wenig breiter, belustigt Grinsen, ehe sie sich von ihm löste. Als würde er ihre Schlussfolgerung nochmal bestätigen wollen, strich er ihr über die Wange und gab ihr einen liebevollen Kuss auf die Stirn. Es war schon nicht immer ganz so einfach, sich aus dieser wohligen Wolke zu ziehen, die er mit seinen Berührungen für sie schuf, aber wenn sie es nicht tat, dann würden sie gar keinen Weihnachtsbaum mehr holen.
Auf Katans Antwort hin, nickte sie zustimmend. „Ja, genau das hatte ich nämlich auch gedacht. Ich würde es auch schade um den Sichtschutz finden. Ich glaube, dann wäre es weniger gemütlich.“ Auch wenn es sich natürlich wirklich anbot einen von hier zu nehmen.
Als sie die nächste Lichtung fanden blieben sie stehen und Katan machte ein Angebot, was sie ihn amüsiert mit einem Hauch Irritation ansehen ließ. Warum diese Aufgabeneinteilung? Grundsätzlich hatte sie aber auch nichts dagegen, weshalb sie nur kurz sein Gesicht zu sich hinunter zog, ihre Nase und ihren Mund gegen seine Wange presste und gut gelaunt „Einverstanden“ nuschelte. Ob sie sich am Ende strickt an diese Aufgabeneinteilung halten würde, war eine andere Sache. Sie löste sich so schnell wieder von ihm wie sie ihn zu sich gezogen hatte und hüpfte geschwind in die Mitte der Lichtung. Sie wusste nicht genau, wie sie sich für einen der Bäume entscheiden sollte und am Ende war es ihr auch ziemlich egal, wie er aussah. Für sie waren alle Bäume schön, egal ob sie jetzt gerade oder krum waren oder merkwürdig gewachsen. Das war auch der Grund, weshalb sie einfach die Augen schloss und sich mit ausgestrecktem Arm und Zeigefinger im Kreis drehte und das so schnell wie möglich, denn Katans Anwesenheit machte es ihr nicht leichter, ihre Orientierung zu verlieren. Nach ein paar Umdrehungen blieb sie nun also stehen und öffnete ihre Augen. Der Baum auf den sie deutete, könnte fast schon zu groß sein für den doch recht kleinen Raum, den sie hatten. Und dennoch rief Sharon aus: „Das ist er!“ Und ihre Meinung würde sich auch nicht ändern. Der Zufall hatte entschieden! Und sollte es gar nicht passen, dann konnten sie ja unten immernoch etwas wegnehmen. Ansonsten war er ziemlich normal gewachsen, wenn auch ziemlich buschig unten.
Sie nahm ihre Axt von der Schulter und schlug die untersten Äste ab, um überhaupt etwas sehen zu können. Dennoch war er ziemlich buschig, was das schlagen erschwerte. „Magst du die Äste aus dem Weg halten, während ich schlage?“ bat sie ihn um Hilfe, ehe sie zielsicher die Axt in das Holz schlug. Es dauerte auch keine Minute, ehe er abgeschlagen war. „Sieht ganz so aus, als wüssten wie ein Loch in die Decke sägen, damit er passt.“ scherzte die Vampirin amüsiert. „Oder wir stellen ihn im Dachboden auf, da sind ja eh schon Löcher in der Decke.“
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Alt 27.12.2023, 14:59
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Standard Katan

Katan war ganz froh, dass Sharon seiner Meinung gewesen war, was die Suche nach einem Weihnachtsbaum anging. Er hätte ebenfalls nur ungern den Sichtschutz den die Bäume ihnen boten zerstört oder den Anblick auf den Rande der Lichtung verunstaltet. Und so hatten sie sich gemeinsam durch den Wald zu einer weiteren Lichtung bewegt. Sein Vorschlag schien Sharon allerdings nicht ganz so gut zu gefallen, zumindest wirkte sie ganz kurz ein bisschen irritiert. Das verstand der Ältere zwar nicht so ganz, sagte aber nichts dazu sondern musterte sie nur kurz fragend mit schräg gelegtem Kopf. Er hatte sich nicht wirklich viel dabei gedacht, außer dass es einfacher war wenn einer von ihnen den Baum trug, immerhin wären sie vermutlich beide stark genug dafür.
Scheinbar tat es ihrer guten Laune aber trotzdem keinen Abbruch und sie zog ihn zu sich herunter und nuschelte ihm ein einverstanden gegen die Wange. Er erwiderte das mit einem kurzen Kuss seinerseits auf ihre Wange und beobachtete sie dann bei der Auswahl des Baums. Sie hatte eine... interessante Art und Weise sich einen auszusuchen. Allerdings musste Katan zugeben, dass er wohl auch mehr oder weniger zufällig gewählt hätte. Deshalb hatte er sich gedacht, dass es wohl besser wäre Sharon aussuchen zu lassen. Immerhin war sie die Sterbliche und hatte mehr Ahnung von diesem Fest als er! Sie hatte es schließlich schon gefeiert und wusste von Natur aus worauf sie achten musste! Nachdem Sharons Wahl getroffen war, hob Katan leicht eine Augenbraue und musterte den Baum. Er war schon recht hoch... ob der in den Wintergarten passte? Das könnte schwierig werden. Ins Dachgeschoss passte er auf jeden Fall aber Katan war nicht sonderlich scharf darauf dort oben zu feiern. Es war zwar gemütlich aber doch zugig und durch die zerstörte Decke nicht ganz so gemütlich. Außerdem hatten sie dort oben nichts hergerichtet.
Auf Sharons Frage hin nickte er nur knapp und machte sich dann daran, ihr dabei zu helfen die Äste zur Seite zu halten, damit sie den Baum besser fällen konnte. Zeitgleich dachte er darüber nach was für Möglichkeiten sie hatten um den Baum im Wintergarten platzieren zu können. Oder allgemein im Haus. Sharons Vorschlag nachdem der Baum gefällt war, klang jedenfalls nicht so vielversprechend. Trotzdem grinste er schief darauf und wuschelte ihr kurz durchs Haar.
"Ich weiß ja nicht. Das klingt nach einem ausgesprochen großen Mehraufwand bei der Renovierung des Hauses!"
Er lachte kurz und fügte dann auf die Dachboden Frage schmunzelnd hinzu:
"Ich denke wir schauen einfach mal ob die Größe noch so passt und wenn nicht, können wir ihn unten ja einfach ein bisschen kürzen. Es ist ja nicht so als wäre es nicht möglich ihn kleiner zu machen."
Nur größer wäre schwierig. Er grinste abermals und trat dann einfach an den Baum heran um ihn am Stamm zu packen und ihn sich über die Schulter zu werfen. An sich war das kein Problem was das Gewicht anging, Katan war sehr stark und der Baum wog zwar für einen normalen Menschen sicher recht viel aber für ihn war es doch eher noch recht wenig. Allerdings war er wirklich sehr buschig und die Nadeln stachen ihm in die Kleidung, während sein Gesicht und der Großteil seines Oberkörpers in dem buschigen unteren Teil des Baumes verschwand. Nun... so war das nicht geplant gewesen. Seine Sicht war dadurch logischerweise auch etwas eingeschränkt.
"Tja. Ich würde sagen du leitest den Weg Sharon. Denn ich sehe keinen Weg mehr."
meinte er scherzhaft, stapfte jedoch trotzdem erstaunlich zielgerichtet in Richtung Häuschen los. Dabei schüttelte er den Baum immer wieder ein bisschen auf seiner Schulter aus, so dass Schnee und Nadeln davon herabprasselten und ihm auf Kleidung und Haare fielen. Er würde danach vermutlich selbst wie ein Nadelbaum aussehen. Zum Glück war der Weg nicht sonderlich weit und als sie endlich angekommen waren, hob Katan den Baum, mit beiden Händen am Stamm gepackt, von seinen Schultern und schüttelte ihn nochmal kräftig, als hätte er einen nassen Regenschirm in der Hand, aus um ihn vom übrigen und neu darauf gefallenen Schnee zu befreien.
"Jetzt ist sie Frage... passt er in den Wintergarten oder ist er zu hoch?"
Er warf Sharon einen nachdenklichen Blick zu, während er den Baum gegen eine Wand des Hauses lehnte. Danach warf einen prüfenden Blick zum Wintergarten und versuchte die Höhe des Dachs abzuschätzen. Bzw. der Decke bis zum Boden. Das könnte tatsächlich etwas knapp werden. Vielleicht sollten sie ihn zumindest ein bisschen stutzen unten?
"Ich denke etwas sollten wir ihn wohl doch kürzen. Oder was meinst du?"
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Booba Schnooba Biebelboo
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Alt 27.12.2023, 16:05
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Standard Sharon

Leider war der Schwarzhaarige weniger begeistert von der Idee, für den Baum ein Loch in die Decke zu sägen. Dabei war das doch so eine gute Idee gewesen! „Nagut“ antwortete die Vampirin gespielt enttäuscht. So wie es aussah würden sie ihn wirklich ein gutes Stück unten kürzen müssen. Das war ein bisschen schade, denn eigentlich mochte die Vampirin die größe, aber leider hatten sie nicht so einen hohen Raum. Dann wuppte ihr Freund den Baum auch schon auf seine Schulter und auf einmal sah sie nur noch einen.. Busch mit Beinen.
„Soll ich dir wirklich nicht helfen?“ meinte sie lachend, aber er schien ja sehr gut alleine klar zu kommen. Sie wollte auch schon vor gehen, ehe er selbst einfach selbstbewusst voran ging und den Weg auch sehr gut alleine fand. Sie beobachtete ihn für einen Moment, ehe sie ihm folgte. Es sah schon ziemlich lustig aus, wie sich der Baum auf Wanderschaft machte.
Es dauerte nicht lang, da hatten sie die Hütte wieder erreicht und Sharon wartete darauf, bis Katan den Baum ausgeschüttelt und gegen die Wand gelehnt hatte. Der Katan der aus dem Busch auftauchte war voll mit nassem Schnee und Baumnadeln, was sie kurz in sich hineinlachen ließ. „Oh zu hoch ist er definitiv, er wird unten vermutlich auch zu breit sein.“ antwortete sie ihm. Vermutlich hätte sie ihn auch einfach direkt ein gutes Stück weiter oben abmachen können, aber das wäre ja zu einfach gewesen. Das war auch der Grund aus dem Sharon sich auch schon daran machte mit der Axt unten die Äste vom Stamm zu schlagen und dann den Stamm ein Stück kürzer zu machen. Ungefähr so, dass der Baum noch 40cm größer als Katan war. Vielleicht war er immer noch zu hoch, sie würden es ausprobieren müssen. Daraufhin schlug sie noch ein paar Äste unten weg, damit er besser in den Sockel passte und stellte die Axt an die Hauswand. „Ich hoffe das reicht.“ meinte sie, nur um Katan kurz darauf wieder zu betrachten und ihm die Nadeln von dem Pulli zu klopfen und seine Haare so durchzuwuscheln, dass die Nadeln zu allen Seiten flogen. „So jetzt kannst du auch rein, ohne überall Nadeln zu verteilen.“ grinste sie. Es klebten noch immer einige Nadeln an seinem Pulli und in seinen Haaren, aber es war zumindest besser ls nichts. Alle per Hand zu entfernen dürfte wohl eine Weile dauern. „Wobei der Baum wohl so oder so wieder alles voller Nadeln machen wird.“ Aber das gehörte nunmal dazu. Und Sharon fand das auch grundsätzlich nicht schlimm. Sie würden das Haus eh des öfteren dreckig machen, vor allem wenn sie vor hatten zu renovieren. Das war auch der Grund aus dem Sharon den Baum am Stamm anpackte und ihn rückwärts durch die Haustür zwängte. Natürlich nicht ohne all den ganzen Schnee unter ihren Schuhen mit ins Haus zu schleppen. Sie war es einfach nicht gewohnt Schuhe zu tragen und all den Dreck der sich unter der Sohle sammelte. Sie verlor auch keine Zeit damit sie sich auszuziehen. Wie auch, sie hatte ja keine Hand frei. Stattdessen ging sie schnurstracks in den Wintergarten und stellte ihn auch sogleich in den vorgesehenen Sockel.
Dabei wurde klar, dass er wirklich gerade so ins Haus passte. Die Spitze bog sich sogar noch ein Stück zur Seite, da sie oben an der Decke kratzte. Aber das würde schon so gehen.
„Du wolltest ihn ja ausrichten, oder? Dann hol ich schonmal die Kugeln.“
Gesagt, getan. In der Box waren einiges an Kugeln. Es war schon ein bisschen aufregend. Immerhin war das ihr erster Weihnachtsbaum wieder seit… einer Ewigkeit. „Welche Farben wollen wir denn? Wir könnten traditionell rot und gold nehmen, oder wir nehmen silber und weiß, hier ist auch noch blau, orange und ein paar grüne.“
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Alt 27.12.2023, 16:47
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Standard Katan

"Vielleicht nächstes Jahr dann."
erwiderte Katan scherzhaft auf Sharons gespielte Enttäuschung während er bereits auf dem Weg zum Haus gewesen war. Ihre Frage ob sie ihm helfen sollte hatte sich damit gewisserweise automatisch beantwortet, weshalb er sich gar nicht mehr die Mühe machte ihr zu antworten sondern nur ein belustigtes Schnauben von sich gab. Dabei wurden ein paar Nadeln und etwas pulveriger Schnee aus den Ästen vor seinem Gesicht gepustet, so dass es aussah als hätte der Baum selbst gepustet.
Nachdem dieser nun auch ausgeschüttelt und gegen die Wand gelehnt war, machte Sharon sich sogleich auch schon daran ihn zu kürzen, nachdem sie erklärt hatte, dass er wohl nicht nur zu hoch sondern auch zu breit war. Katan stimmte dem zu, allerdings sah er in der Breite weniger ein Problem, schließlich konnten sie die Sachen im Wintergarten auch einfach ein wenig weiter auseinander schieben, der Raum war auf jeden Fall groß genug dafür. Wobei vielleicht ein bisschen zu voll aber man konnte auch einfach den Kessel entfernen. Oder zumindest beiseite in den Abstellraum verfrachten. Im Augenblick brauchten sie ihn ohnehin nicht. Trotzdem nickte er zustimmend und ließ seine Freundin einfach mal machen, sie hatte es sich ja offenbar zur Aufgabe gemacht.
"Ich denke das wird schon genügen."
Bevor er jedoch noch dazu gekommen wäre mehr zu sagen, machte Sharon sich auch schon daran ihn von den Nadeln und den noch nicht geschmolzenen Schneeresten zu befreien. Nass war sein Pulli zwar trotzdem bereits aber das war in Ordnung, das würde schon trocknen. Und es war zumindest nur ein kleines bisschen nass. Nachdem sie ihn jedoch von den Nadeln befreit hatte und meinte er könne jetzt auch rein ohne alles voll zu sauen, musste er doch schmunzeln als ihr wohl ebenfalls in den Sinn kam, dass spätestens wenn sie den Baum reinbrachten, ihre Arbeit ohnehin umsonst gewesen wäre. Aber das war in Ordnung, es waren ja nur ein paar Nadeln und die konnte man zusammenkehren im Fall des Falls. Außerdem verströmten sie einen angenehmen Geruch nach Natur und Weihnachten.
Nun das mit dem Kehren erledigte sich allerdings als Sharon mit ihren dreckigen, schneeigen Schuhen durch das Haus lief. Katan konnte gar nicht anders als amüsiert mit den Augen zu rollen und ihr zu folgen. Naja, auch das würde sich recht leicht säubern lassen. Trotzdem würde er sie wohl noch darauf hinweisen bevor sie den Baum schmückten. Es war doch deutlich bequemer ohne Schuhe im Haus herum zu laufen. Vor allem wenn sie sich danach aufs Sofa kuscheln wollten oder etwas in der Art.
"Bin schon dabei."
kam prompt seine Antwort auf ihre Frage, allerdings hatte er, anders als Sharon, sich vorher die Schuhe an der Tür ausgezogen und war den nassen Spuren die sie mit den Schuhen hinterlassen hatte gekonnt ausgewichen. Während er sich nun also daran machte, den Kopf und einen Großteil des Oberkörpers im Baum vergraben, den Weihnachtsbaum auszurichten, meinte er an die in den Kugeln herum wühlende Sharon gerichtet:
"Ich würde sagen du ziehst dir vielleicht erstmal die Schuhe aus und wir wischen dann noch schnell die Pfützen weg die du hinterlassen hast. Sonst laufen wir bald mit durchnässten Socken durchs Haus."
Keine sonderlich erbauliche Vorstellung. Allerdings hatte er das ganze in einem hörbar amüsierten Tonfall gesagt, der deutlich machte, dass er es eher witzig als störend fand, dass sie ihre Schuhe angelassen hatte. Trotzdem entschied er sich auf ihre Frage zu antworten:
"Von der Farbkombination mag ich beides, Rot und Gold würde vermutlich mehr Wärme ausstrahlen und Silber und Blau ist kühler aber angenehmer fürs Auge."
Er dachte kurz nach und fügte dann schmunzelnd hinzu:
"Oder wir schmücken ihn in grün und blau, wie unsere Augenfarben."
Er lachte leise, fuhr dann jedoch nach wie vor mit einem Lächeln in der Stimme fort:
"Wir können ihn auch komplett bunt schmücken, ich habe oft beobachtet, dass Kinder das gerne machen und ich mag bunte Farben."
Der Gedanke amüsierte ihn, einfach ein kunterbunter Baum. Es war zwar nicht unbedingt das ästhetischste aber es hatte auch seinen Charme. Nachdem er den Baum fertig ausgerichtet hatte, schüttelte er sich kurz aus, so dass einige der Nadeln aus seinem Haar und Pulli fielen die sich neu darin verirrt hatten und gesellte sich neben Sharon zur Kiste um einen Blick hinein zu werfen. Es gab wirklich genug um auf alle möglichen Arten zu schmücken, allerdings würde er es wohl tatsächlich bevorzugen erstmal das Haus von den Wasserpfützen zu befreien. Weshalb nun auch grinsend meinte:
"Na komm, lass uns schnell zusammen die Wasserpfützen aufwischen und dann schmücken wir den Baum kunterbunt."
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Standard Sharon

Vor lauter Aufregung hatte die Vampirin ganz vergessen sich die Schuhe auszuziehen und auch die Tatsache, dass sie den kompletten Schnee mit reingebracht hatte, bekam sie gar nicht mit, denn sie war ja damit beschäftigt den Baum reinzuschleppen und in den Ständer zu stecken. Zumindest sah es ganz so aus, als würde der Baum nun passen, sogar von der Breite her.
Erst als sie in den Kugeln nach einer passenden Farbe suchte, erinnerte ihr Freund sie daran, dass sie ja immer noch die Schuhe an hatte. „Oh.“ gab sie stumpf von sich. „Ja das wäre vielleicht nicht schlecht.“ Sie ließ auch sogleich wieder von den Kugeln ab und zog sich die Schuhe direkt vor Ort wieder aus und tapste auf Zehenspitzen in das Wohnzimmer und stellte sie dort vor die Haustür, während sie Katan dabei zuhörte, in was für Farben er den Baum schmücken würde. Sharon war grundsätzlich offen für alle Farben, tendierte aber schon fast zu rot und gold, einfach, weil sie so lange kein traditionelles Weihnachten gefeiert hatte und es so gemütlich aussah. Katans Vorschlag, den Baum in ihren Farben zu schmücken, ließ sie warm schmunzeln. Ein Schmunzeln, dass er wohl nicht sehen konnte, immerhin befand sie sich noch immer im Wohnzimmer. Sie wollte direkt schon etwas zu seinem Vorschlag sagen, als er jedoch dann weitersprach und vorschlug ihn bunt zu schmücken, weil er beobachtet hatte, dass Kinder das gerne mochten.. und er auch bunte Farben mochte, warum genau die Kinder als argument brachte, verstand sie nicht wirklich. Sie hatten doch gar keine. Und selbst waren sie auch schon lange keine mehr. Sie sagte aber nichts weiter dazu, sondern konzentrierte sich eher auf den Part der danach kam. „Du magst bunte Farben?“ fragte sie noch einmal irritiert nach während sie die alten Holzscheite neben dem Ofen betrachtete und entschloss, ihn doch einfach mal anzumachen. Nicht weil es Sharon zu kalt war. Aber der Ofen hatte ein kleines Fenster und Feuer waren gemütlich. Vermutlich würde es ihr sogar schnell zu warm werden, aber dann konnten sie ja immer noch kurz lüften und vermutlich half es auch dabei ihre Klamotten zu trocknen. „Das hätte ich von dir gar nicht erwartet.“ ergänzte sie amüsiert, als sie die Holzscheite in den Kaminofen legte und ihn mit einem Streichholz und einem Stück harzdruchtränktes Kiefernholz ansteckte.
Nachdem das fertig war, schlug Katan auch schon vor dass sie ja zusammen die Wasserpfützen aufwischen könnten und danach würden sie den Baum komplett bunt schmücken. „Ja, warum nicht, dann kunterbunt.“ antwortete sie ihm hörbar schmunzelnd und suchte in den Schubladen der Küche nach einem Lappen oder irgendetwas in der Art, um die Pfützen aufzuwischen. Es war gar nicht so einfach die Schubladen zu öffnen, immerhin waren sie noch immer von den Ranken eingenommen und die Vampirin musste diese erstmal abreißen, um sie öffnen zu können. Es dauerte ein paar Sekunden ehe sie die Schublade mit den Geschirrhandtüchern gefunden hatte, eins davon auf den Boden schmiss und das andere ihrem Freund breit grinsend entgegen. Kurz darauf hockte sie sich auch schon auf den Boden, um die nassen Pfützen mit dem Handtuch aufzunehmen. Es war recht schnell gemacht und sie versuchte auch möglichst den Dreck und die Tannennadeln mit aufzunehmen.
„So, ich denke, der Rest dürfte so wegtrocknen.“ meinte sie und schüttelte ihr Tuch vor der Haustür aus, ehe sie es in die Nähe des Ofens zum Trocknen legte, nur um dann zu ihrem Freund zu stürmen und ihm kurz einen freudigen Kuss gegen die noch etwas feuchte Schulter zu drücken. Dann fing sie an die ganzen Kugeln wild durcheinander an den Baum zu hängen und zufrieden ein Weihnachtliches Lied summend anzustimmen, was sie noch von früher kannte, um dabei darüber nachzudenken, wie das ihr ersten, richtiges Weihnachtsfest wieder war, was sie mit jemand anderem feierte. Es fühlte sich ein wenig absurd und ein kleines bisschen unreal an.
„Gabs schonmal jemanden, mit dem du regelmäßigWeihnachten gefeiert hast?“ fragte sie neugierig. Denn ganz offensichtlich schien er ja der Feierlichkeit nicht abgeneigt gegenüber zu sein. Nebenbei hing sie immer weiter die Christbaumkugeln auf, in keiner wirklichen Anordnung. Einfach so, wie es ihr gerade in den Sinn kam und summte weiterhin ihr Lied.
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  #9 (permalink)  
Alt 27.12.2023, 19:06
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Nachdem Katan sie auf ihre Schuhe hingewiesen hatte, konnte er hören und fühlen wie seine Freundin sie sich auszog und sie aus dem Raum brachte. Da er allerdings gerade mit dem Baum beschäftigt gewesen war, hatte er nicht weiter darauf reagiert sondern sich erst als er fertig war zu ihr gesellt. Von ihren Gedanken bekam er natürlich wenig mit auch wenn er eine kurze Verwirrung schmeckte die von ihrer Seele ausging. Da er sich darauf allerdings keinen Reim machen konnte, ging er nicht weiter darauf ein sondern lauschte stattdessen ihrer Frage, während sie den Ofen anmachte. Er lächelte sie schief an und erwiderte ein bisschen belustigt:
"Ist das verwunderlich für jemanden der gerne malt? Ich trage lediglich nicht so gerne bunt weil es auffällig ist und man sich damit schlechter tarnen kann!"
Was allerdings nicht hieß, dass er bunte Farben nicht mochte. Natürlich auch nicht zu viel davon, denn Katan hatte gerne 'Ruhe' um sich herum und zu bunt verursachte Unruhe. Zumindest bei ihm. Aber auf Bildern oder hin und wieder mal etwas in der Umgebung in bunt zu sehen störte ihn nicht, solange es nichts war was er ständig sehen musste.
Ihre amüsierte Feststellung ließ ihn schmunzeln. Vermutlich würde niemand es erwarten, schließlich kleidete er sich fast ausschließlich in schwarz. Es kam sehr selten vor, dass er irgendetwas buntes oder helles trug. Nichts desto trotz mochte er Farben.
"Womit du vermutlich nicht die Einzige bist."
Gab er dann aber doch knapp aber in amüsierter Tonlage zurück, während er ihr in die Küche folgte um ein paar Geschirrtücher zum aufwischen der Pfützen zu suchen. Sharon fand die richtige Schublade zuerst und Katan fing das Küchentuch elegant auf, freute sich zeitgleich auch darüber den Baum danach bunt zu schmücken. Er hätte auch nichts dagegen gehabt ihn harmonisch zu schmücken in einem bestimmten Farbschema aber im Grunde war es für Katan ja sein erstes Weihnachtsfest das er feierte, entsprechend konnte man im Grunde sagen, er war ein 'Kind' was das Schmücken eines Weihnachtsbaums anging. Da konnte man schon mal ein wenig herum experimentieren.
Rasch tat er es Sharon gleich und wischte die Pfützen auf, die Sharon noch nicht entfernt hatte und schüttelte am Ende wie sie auch, das Küchentuch vor der Tür draußen aus um es danach vor den Ofen zum trocknen zu legen. Damit war das also erledigt und sie konnten sich jetzt um das Schmücken des Baums kümmern! Sehr zu Katans Freude, der sich sogleich an die Seite seiner Freundin gesellte und die Kugeln nach keinem bestimmten Schema aufhängte. Der Baum wurde auch von Kugel zu Kugel bunter und während er Sharons folgender Frage lauschte, zog er bereits eine bunte Lichterkette aus dem Karton um sie belustigt und gut gelaunt um den Baum zu wickeln indem er im Kreis darum herum schlenderte. Dabei stimmte er summend in Sharons Weihnachtsmelodie mit ein, zumindest solange bis er ihrer Frage endlich beiläufig antwortete:
"Nein bisher noch nicht, ich habe immer nur Sterbliche dabei beobachtet und mich gefragt was der Sinn des Fests ist. Es kann sein, dass ich irgendwann mal auf einer Weihnachtsfeier oder etwas in der Art gewesen bin aber nicht auf diese Weise. Ich habe noch nie einen Baum geschmückt oder allein am Weihnachtsabend mit jemandem zusammen Weihnachten gefeiert. Es hatte schließlich keine Bedeutung für mich."
Sein Blick richtete sich nachdenklich auf Sharon, als dann auch schon ein warmes, zufriedenes Schmunzeln in seinem Gesicht erschien und er gut gelaunt hinzufügte:
"Aber jetzt habe ich dich und das macht das Fest interessanter für mich."
Er griff nach ihrem Handgelenk und zog sie zu sich in seine Arme, um ihr einen kurzen und sanften Kuss auf die Lippen zu hauchen. Nur um sie dann auch schon wieder loszulassen und sich goldenes Lametta aus der Kiste zu ziehen und es gut grinsend um den Baum zu schlängeln.
"Der Baum ist schon ziemlich wild geschmückt würde ich sagen."
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  #10 (permalink)  
Alt 27.12.2023, 20:09
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„Es hat mich tatsächlich verwundert..“ Antwortete sie ihm. „Und malen muss ja nicht unbedingt bunt sein.“ Es gab ja verschiedene Arten sich auszudrücken, nicht nur mit wilden bunten Farben.
„Ich mag dein schwarz.“ antwortete sie etwas leiser und bemerkte wie etwas Verlegenheit in ihre Wangen lief. Nicht nur, weil er sich damit gut tarnen konnte. Sie fand auch, dass er damit unfassbar cool und mysteriös aussah! Zudem war das auch einfach Katan. So kannte sie ihn. Was natürlich nicht hieß, dass sie selbst keine Farben mochte. Aber Katan kannte sie nur in schwarz und es stand ihm einfach unglaublich gut. „Ich glaube auch nicht.“ antwortete sie ihm noch immer etwas verlegen über ihre Gedanken. „Aber so strahlst du auch sehr viel mehr Gefahr aus, als wenn du quietschgelb tragen würdest.“ Und das gefiel ihr. Daher grinste sie auch weiterhin als sie ihm das Küchentuch hinwarf und darüber nachdachte, wie gefährlich und kalt er sein konnte. Aber grundsätzlich gefiel er ihr immer. Auch in dem Weihnachtspulli den er gerade trug, gut gelaunt und liebevoll.
Katan war aber wirklich gut gelaunt und es ließ auch Sharon schmunzeln. Sie fand es süß dass er so viel Freude an dem Fest und dem Schmücken des Baumes empfand. Sie hielt sogar kurz inne, um ihn dabei zu beobachten, wie er die bunte Lichterkette um den Baum legte. Er konzentrierte sich so auf sein Schmücken, dass er eine Ewigkeit dazu brauchte, ihr zu antworten. Seine Worte machten sie sogar etwas traurig. Der Gedanke, dass Katan immer alleine gewesen war, war traurig. Er hatte es sich vermutlich selbst zuzuschreiben, weil er es nicht anders wollte und dennoch konnte sie nicht verhindern, dass seine Worte ihre Stimmung etwas trübten.
„Vielleicht erkennst du den Sinn des Festes ja irgendwann.“ antwortete sie ihm in einer etwas gedrückten Tonlage. Aber wenn sie ihn so recht beobachtete, war er auf jeden Fall auf einem guten Weg dahin. Für sie war der Sinn dieses Festes auf jeden Fall auch für die meiste Zeit ihres Lebens verloren gewesen und wenn sie ehrlich mit sich war, hatte ihre Vergangenheit sehr daran gerissen überhaupt einen Sinn in irgendetwas zu sehen. Das war jedoch ein Gedanken, den sie möglichst schnell wieder verdrängte. Sie wollte jetzt nicht traurig werden. Vor allem nicht wenn Katan dabei war und es auch noch mitbekam. Der ergänzte auch sogleich dass das Fest nun interessanter für ihn geworden war, wo er ja jetzt sie hatte, nur um sie dann auch schon zu sich zu ziehen und ihr einen Kuss auf die Lippen zu geben. Seine Worte berührten sie und fast hätte sie gehofft, er hätte sie ihr nicht gesagt, denn es erschwerte es ungemein, ihre Emotionen wieder ordentlich wegzupacken. Dort hin, wo sie her kamen. „Und ich hab dich..“ antwortete sie leise. Katan schien das Thema jedoch gar nicht zu berühren. Er schien weiterhin gut gelaunt weiter schmücken zu wollen. Der Baum war so schon furchtbar bunt und dann zog er auch noch goldenes Lametta aus der Kiste, um es um den Baum zu legen. Etwas was ihr ein schiefes Schmunzeln entlockte. Seine darauffolgenden Worte ließen sie dann doch auflachen. „Er ist kitschig.“ ergänzte sie seine Beschreibung. Aber das war okay. „Er ist perfekt so wie er ist!“ lachte sie herzlich, nur um ihn kurz darauf fest zu sich zu ziehen, ihre eine Hand zwischen seine Schulterblätter pressend und ihre andere in sein Haar vergrabend und ihn überschwänglich zu küssen.
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