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  #1 (permalink)  
Alt 30.09.2012, 15:40
Tastentipper
 

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Sooo... weil es mit meiner ersten FS sehr langsam weitergeht,
wollte ich euch nicht vorenthalten warum es so ist.
Es liegt an einer neuen Fotostory die ich zusammen
mit miener Freundin CosmicDream schreibe:

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_________________________________________
Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und
sind schon gespannt darauf zu erfahren,
wie euch diese Geschichte gefallen wird!

Cosmic Dream

Kapitelübersicht:
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Prolog
Kapitel 1
Kapitel 2

Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
________________________________



__________________
Die Worte fliegen und fallen sind eng miteinander verknüpft.

Geändert von Claes (09.12.2012 um 15:34 Uhr).

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  #2 (permalink)  
Alt 30.09.2012, 15:41
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-Reserve für später-
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Sarah Von Krolock (13.11.2012)
  #3 (permalink)  
Alt 30.09.2012, 15:57
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Einst bestand das Land aus einer Einheit, die von fünf Königen regiert wurde.
Dem Roten, Blauen, Gelben, Grünen und Weißen König. Jeder von ihnen hatte sein eigenes Herrschaftsgebiet und alles gedieh.
Es herrschte Frieden und für das Wohl der Bevölkerung war ebenfalls gesorgt.

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Doch mit einem Mal änderte sich alles.
Auch wenn die meisten Menschen heute - 100 Jahre danach - die Ereignisse nur vom Hörensagen kennen,
so werden sie diesen Tag trotzdem niemals vergessen, den Tag, der bis heute der "Schattentag" genannt wird.

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Ich erinnere mich noch gut an jene Zeit, jene Kriegsjahre, die darauf folgten.
Den Gelben König, getrieben von unstillbarer Gier, dürstete es nach noch mehr Macht und Reichtümern
und so zog er seine Untertanen zum Kriegsdienst ein, vergrößerte seine Armee um ein Vielfaches und befahl,
das Hoheitsgebiet des Grünen Königs anzugreifen, um ihre beiden Länder miteinander zu vereinen.

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Mehr als zehn Jahre lang kämpften die beiden Königreiche erbittert miteinander.
Später sollte dieser Krieg der "Erste Schattenkrieg" genannt werden.
Als das Grüne Königreich einer Niederlage nahe war, bat es das Rote Königreich um Unterstützung
- vergebens -
und nur durch das beherzte Eingreifen des Blauen Königs
konnte eine Unterwerfung des Grünen Königreiches schließlich doch noch verhindert werden.
Nachdem der Gelbe König den Krieg verloren hatte,
wurden aus den fünf regionalen Herrschaftsgebieten fünf unabhängige Königreiche.

Es dauerte eine Weile, doch schließlich erholten sich sowohl das Gelbe, als auch das Grüne Königreich
von den Folgen der langen Kriegsjahre.
Um der Wiederholung solch eines Krieges vorzubeugen, schlossen das Gelbe, Grüne und Blaue Königreich einen Friedensvertrag,
den sie durch einen Pakt besiegelten:
Fortan sollten die Erstgeborenen der drei Königshäuser jeweils mit dem Erben eines der anderen Reiche den Bund der Ehe eingehen.
Durch dieses Abkommen kam es seither nie wieder zu Übergriffen zwischen diesen drei Reichen.

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Die Menschen hätten von nun an in Frieden leben können,
wäre es nicht zu einem erfolgreichen Attentat auf den Roten König gekommen.
Aufgrund von vorangegangenen Konflikten zwischen dem Roten und dem Grünen Königreich,
wurde der Grüne König als Urheber des Attentats gesehen
- obwohl er vehement bestritt, den Mord in Auftrag gegeben zu haben.
Durch den Tod des Roten Königs kam es zum Zweiten Schattenkrieg.
Anders als beim Ersten Schattenkrieg, gab es diesmal keinen Sieger;
letztendlich waren beide Königreiche durch die Kriegsjahre so ausgeblutet,
dass sie einen Waffenstillstand schlossen,
denn beiden fehlte es an Ressourcen und Soldaten, um den Krieg fortführen zu können.
Doch obwohl der Krieg beendet war, setzte sich das Leid für die Bevölkerung fort:
Seuchen, Hungersnöte und Gesetzlosigkeit gehörten weiterhin zum Alltag und sorgten dafür,
dass die Menschen im Elend lebten.
Diesmal dauerte es noch länger, bis sich die Lage etwas entspannte
und die Menschen neue Hoffnung schöpfen konnten.

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Heute geht es allen fünf Königreichen so gut wie nie zuvor,
auch wenn das Verhältnis zwischen dem Roten und Grünen Königshaus noch immer sehr angespannt ist.
Während das Rote Königreich nicht nur über die größte Fläche verfügt, sondern auch das bevölkerungsreichste ist,
das Blaue Königreich am Meer liegt, das Gelbe am Reichsten ist und das Grüne über viele Mineralien und Edelmetalle verfügt,
ist es doch das Weiße Königreich, das sich von allen anderen unterscheidet.
Im Gegensatz zu den anderen Königshäusern hatte das Weiße Königshaus nie Probleme mit seinen Nachbarn.
Es blieb stets neutral und hielt sich aus sämtlichen Gefechten heraus.
Aufgrund von Bodenschätzen ist es in der Lage, sich selbst mit Rohstoffen zu versorgen
und nicht auf den Handel mit anderen Reichen angewiesen zu sein.

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Außerdem steht hier die Weiße Militärakademie, der Ort, der gemeinhin als "Heldenschmiede" bezeichnet wird.
Sie ist heutzutage die einzige Militärakademie von allen fünf Reichen und nur hier ist es möglich, die Ausbildung zu erhalten,
die für den Aufstieg zum Zawas möglich ist,
jenen Männern - und in sehr seltenen Fällen auch Frauen, die die Anführer des Heeres sind und den Königshäusern zur Seite stehen.
Jedes Jahr gibt es unzählige Bewerber, doch nur wenige schaffen die schwere Aufnahmeprüfung
und noch weniger sind in der Lage, die harte Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

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Der Traum vieler Eltern ist es, dass wenigstens einer ihrer Söhne in die Reihen der Zawas aufgenommen wird
und auch viele junge Männer träumen davon, zum Zawas ernannt zu werden.
Durch die große Verantwortung und Macht, die der Rang des Zawas mit sich bringt,
stehen die Zawas in der Hierarchie direkt unter den Königsfamilien, was nicht nur ihnen selbst,
sondern auch ihren Familien großes Ansehen einbringt.
In diesem Jahr gibt es noch mehr Anwärter als je zuvor, doch wer von ihnen wirklich in den Rang eines Zawas aufsteigen wird,
ist ungewiß, denn die Ausbildung dauert lange und die Möglichkeit zu scheitern ist allgegenwärtig.


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_________________________________________

Tay fuhr mit einem Ruck hoch. Verwirrt glitt sein Blick durchs Zimmer.
Im schwachen Mondlicht nahm er die Konturen des Stuhls und des Tisches, die seitlich des Fensters standen, wahr
und seufzte erleichtert auf.
Er hatte geträumt, wieder einmal.


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Alles, was er gesehen hatte, war nur ein Traum gewesen. Zum Glück.
Noch immer schlug sein Herz schnell, atmete er flach und kurz.
Als er sich mit der Hand durchs zerzauste Haar fuhr, flackerten einzelne Bilder des Traumes durch seine Gedanken.
Obwohl er annahm, dass er zusammenhängend träumte,
erinnerte er sich beim Aufwachen doch stets nur an einzelne Fragmente, Fetzen von Szenen,
die ihm wie die weit verstreuten und auseinandergerissenen Teile eines großen Mosaiks vorkamen.
Er war unfähig, sie einzuordnen, zuzuordnen. Einzig das Gefühl blieb stets dasselbe:
Verzweiflung, Angst, Wut, Verlust.
Er versuchte, gleichmäßig zu atmen und spürte, wie sich auch sein Herzschlag langsam wieder beruhigte.

~ Fortsetzung folgt...
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Alt 30.09.2012, 21:48
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Und ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben

Schön mal wieder was von dir zu lesen!

Also ich kann einfach nur sagen: WAHNSINN!!!!!!

WAHNSINNS Prolog
WAHNSINNS Bilder
und WAHNSINNS Kulisse

von den Sims ganz zu schweigen in die Typen könnte man sich ja glatt verlieben Aber nochmal zu den Bildern, also das nenn ich doch mal Bildbearbeitung, einfach nur klasse. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Treotzdem hoffe ich das du die andere NICHT vergisst denn ich will doch wissen wie es dort weiter bzw. zu ende geht

LG
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Claes (01.10.2012)
  #5 (permalink)  
Alt 02.10.2012, 11:29
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Zitat:
Und ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben
so schlimm ist es schon?

Zurzeit habe ich wirklich viel Arbeit mit der Schule und deshalb kann ich mich beim Schreiben oft nicht richtig konzentrieren.
Ich werde auch natürlich In the heart fortsetzen

Vielen Dank für das tolle Kompliment, ich achte darauf das alles in der Story( also alle Kulissen, sims usw.) von mir gebaut und gebastelt wurden, weil ich nur so zufrieden bin ...
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Schokobiene (02.10.2012)
  #6 (permalink)  
Alt 02.10.2012, 11:37
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Ein langes Gähnen erfüllte das Schlafgemach, als Tay aus seinem Schlaf gerissen wurde.
Eben war er noch in dem Mosaik seines Traumes gefangen, doch nun erschien vor seinen Augen der vertraute Anblick
eines seiner Dienstmädchen.

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„Guten Morgen, junger Herr. Was wünscht Ihr zum Frühstück?“, fragte sie ihn mit einer freundlichen Stimme.
„Ich habe keinen Hunger, Amelia“, erwiderte er noch halb schlafend.
In seinem Kopf waren noch immer die Splitter des Traumes, aber wirklich daran erinnern konnte er sich nicht.
Obwohl er immer wieder, jede Nacht, den gleichen Traum hatte, schaffte er es nie, ihn zu entschlüsseln.
Amelia sah die Verwirrung in Tays Augen, schließlich kannte sie ihn schon, seit er ein kleines Kind war.
„Aber Ihr müsst doch etwas zu Euch nehmen, Ihr wisst doch, heute ist der große Tag“,
versuchte sie ihn auf andere Gedanken zu bringen. Tay setzte sich seufzend in seinem Bett auf.
Er versuchte noch immer, sich den ganzen Traum ins Gedächtnis zu rufen, doch je mehr er es versuchte,
desto unklarer wurden die einzelnen Szenen.
„Junger Herr, ich bereite Euch jetzt die heutige Garderobe vor. Bitte überlegt so lange, was Ihr speisen wollt",
bemerkte Amelia, bevor sie das Gemach verließ.

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Noch verschlafen schaute Tay planlos durch den Raum. Er hatte überhaupt keine Lust aufzustehen.
Doch er wollte sein Volk nicht enttäuschen, denn er war der Prinz des Roten Reiches.
Nachdem er einen kurzen Blick durch die eindrucksvollen Fenster geworfen hatte,
weckte das an der Wand stehende Bücherregal sein Interesse.
Seine Stimmung sank noch weiter, als er sah, dass ein Buch noch immer fehlte.
Es war ein Kinderbuch, aus dem ihm seine Mutter immer vorgelesen hatte, als er noch klein war.
Es ging um einen Prinzen, der 7 Herzen hatte, aber an mehr konnte er sich nicht erinnern,
denn nun war seine Mutter fort, genauso wie das Buch.
Es gab niemanden mehr, der ihm die Geschichte des Buches erzählen konnte,
obwohl Tay sie so gerne noch einmal gehört hätte.
Ein Stechen in seiner Brust machte sich bemerkbar, als er an die Zeit zurückdachte.
Seine Augen wurden glasig. Am liebsten hätte er den ganzen Schmerz, den er mit sich trug, aus sich heraus geschrieen.
Er drückte sein Gesicht gegen eine Wand, um nicht weinen zu müssen.
Er war alleine zurückgeblieben. Alle hatten ihn verlassen, sogar sein Vater war nicht bei ihm geblieben.
Er musste schon früh lernen, was Schmerz und Trauer bedeuten. Es fiel ihm sichtlich schwer, an die Vergangenheit zu denken.

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Ruckartig zuckte er auf, als jemand an die Tür klopfte. Amelia betrat mit einer blauen Uniform den Raum.
„Es ist bereits 7 Uhr, junger Herr. Bitte begebt Euch in den Speisesaal“, sagte sie freundlich.
„Danke Amelia. Ich werde mich nur noch umziehen, dann komme ich nach“.
Tay nahm die neue Uniform vom Bett, auf welches sie Amelia vorher gelegt hatte.
Schon seit klein auf träumte er davon, sie einmal anzuziehen und nun war den Moment gekommen.
Er würde endlich anfangen, sich in der Weißen Militär Akademie zu schulen,
um seinem Traum ein Zawas zu werden ein großes Stück näher zu kommen.
Erst nachdem er das erreichen würde, könnte er sich selbst akzeptieren.
Denn oft hatte er das Gefühl, dass er für nichts zustande war und das lag nicht an den Gerüchten im Roten Königreich,
dass er zu unerfahren zum Regieren war, sondern an der Tatsache,
dass ihm das Gefühl von Einsamkeit, langsam aber sicher, sein Selbstvertrauen wegnahm.

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Nachdem sich Tay umgezogen hatte, lief er den Gang des Schlosses entlang, welcher mit goldenen Kronleuchtern ausgestattet war.
Er ging in einen Raum, in dem ein großer Tisch stand. Auf dem Tisch war schon das Essen zum Verzehren vorbereitet.

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„Junger Herr, Ihr habt mir nicht mitgeteilt, was Ihr Euch zum Frühstück wünscht, deshalb habe ich mir die Freiheit genommen,
den Köchen aufzutragen, ein paar Eurer Lieblingsgerichte vorzubereiten“, sagte Amelia zu ihm mit einem Lächeln.
Tay setzte sich an die Spitze des Tisches und fing an zu essen. Eigentlich hatte er wirklich keinen Hunger, aber er wollte nicht,
dass sich Amelia um ihn sorgte, immerhin gab sie sich immer sehr große Mühe. Dabei sah er sich im Raum um.
Alles wurde in einem dezenten weinroten Ton gehalten, der Boden bestand aus hochwertigem Holzparkett,
in dessen Mitte ein teurer Teppich lag. Tay fing vor Langweile an, mit dem Stuhl zu schaukeln.
Als er gerade dabei war, wieder in Tagträumen zu versinken,
kippte er mit dem Stuhl um. Erschrocken lief Amelia zu ihm.

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„Ist Euch etwas passiert, junger Herr?“, fragte sie ihn besorgt.
Tay sah zu ihr hoch und lächelte sie dabei mild an: „Mir geht es gut."
Er rappelte sich auf, stellte den Stuhl zurück zum Tisch und bedankte sich bei Amelia für das Frühstück.
Zwar war es für ihn selbstverständlich, dass er bedient wurde, jedoch hatte er seine gute Erziehung nicht vergessen,
immerhin war das eine der Sachen, die ihm von seinen Eltern noch übrig geblieben waren.
„Amelia!“, rief der Prinz Amelia zu, die gerade dabei war, das Essen wegzuräumen.
„Kannst du dich noch an das Buch erinnern, das mir Mutter immer vorgelesen hat?“, fragte er sie gespannt.
„Meint Ihr den Regenbogen-Prinz, junger Herr?“
„Ja den meine ich, könntest du mir die Geschichte erzählen?“
„Ich bitte um Vergebung, mein Prinz. Ich kann mich nur noch an den Titel des Buches erinnern“, antwortete Amelia beschämt.
„Schon gut, es ist nur so, dass ich mich auch nicht so richtig daran erinnern kann.“
Tay senkte seinen Kopf und aus dem milden Lächeln wurde eine traurige Miene.
„Ich bin mir sicher, Ihr werdet euch noch daran erinnern“, versuchte ihn Amelia aufzumuntern, denn sie wusste nicht,
wie oft es Tay schon versucht hatte, doch er konnte sich einfach nicht erinnern.
Auf dem Glastisch betrachtete er sich selbst. Seine braunen Haare fielen ihm teilweise ins Gesicht.
Ihm fiel es schwer, seinen Blick zu halten, denn er war nicht das, was er sein wollte. Noch nicht!
„Ihr seht Euren Vater immer ähnlicher", bemerkte Amelia. Ihre Worte drängten tief in sein Bewußtsein.
Sein Vater war der Rote König gewesen, der von dem Grünen Königreich ermordet wurde.
Er war ein stolzer, gutmütiger König und ein guter Vater gewesen.
„Ich werde mich der Sache annehmen, um meinem Vater keine Schande zu bereiten“,
sagte er schließlich pflichtbewusst und lächelnd.

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Die Diener des ganzen Schlosses versammelten sich, als Tay es verließ.
„Wir wünschen Euch eine schöne Zeit, junger Herr“, sagten sie im Einklang.
Stolz ging Tay durch das Eingangstor neuen Herausforderungen entgegen.

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Fortsetzung folgt...

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Geändert von Claes (14.11.2012 um 23:35 Uhr).
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BettyBrainless (04.10.2012), GlamPrincessx3 (20.06.2013), Glasmädchen (09.10.2012), Lisuka2502 (06.10.2012), Nidorinno (06.11.2012), Sarah Von Krolock (13.11.2012), Schokobiene (02.10.2012), Simgirlx3 (19.04.2013)
  #7 (permalink)  
Alt 02.10.2012, 15:52
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Wirklich ein sehr schönes Kapitel!!!

Und ich bin immer noch hin und weg von der Kulisse!
Die Bilder sind der wahnsinn. Also ich möchte nicht wissen,
wieviel Downloads du im Spiel hast

Tolle Arbeit

Ich bin gespannt was Tay an seinem ersten Tag dort alles erlebt
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Claes (04.10.2012)
  #8 (permalink)  
Alt 04.10.2012, 13:50
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Gefällt mir total *.*
Und ich finde den Titel auch schön und
ich frage mich wie es weiter geht!
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Claes (20.10.2012)
  #9 (permalink)  
Alt 04.10.2012, 20:19
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danke sehr euch beiden, ich freue mich das euch die Geschichte gefällt

und die Sache mit den Downloads... sagen wir es mal so... ich habe ein paar zu viel xD
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BettyBrainless (04.10.2012), Schokobiene (04.10.2012)
  #10 (permalink)  
Alt 17.10.2012, 21:02
Tastentipper
 

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Er musterte sein Spiegelbild und nickte sich selbst zufrieden zu. Ihm gefiel, was er sah. So konnte er auf der Begrüßungsrede
der neuen Aspiranten erscheinen.
Während er zur Tür ging, schloß er noch die goldenen Manschettenknöpfe seiner Galauniform,
bevor er in einen der langen Flure der Akademie hinaustrat.

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Wenige Minuten später erreichte er einen der kleineren Räume, in dem Charming bereits ungeduldig auf ihn wartete.
Mai quittierte Charmings Blick lediglich mit einem Hochziehen der Augenbraue und einem demonstrativen Blick auf die große Wanduhr.
Es war genau drei Minuten vor neun Uhr. Die Empfangsrede sollte um Punkt neun Uhr stattfinden.
Er war folglich rechtzeitig erschienen. Charming sah das natürlich - wie so viele andere Dinge ebenfalls - anders.
Für ihn bedeuteten drei Minuten vor neun schon eine Verspätung.
"Ich bin so weit, worauf wartet Ihr noch?" wandte er sich nun betont höflich an Charming.
Dieser warf ihm noch einen tadelnden Blick zu, bevor er nach der ledernen Mappe,
mit seinen Dokumenten griff, und danach die Tür öffnete, um aufs erhöhte Podium zu treten.

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Die Anwärter der Akademie hatten sich bereits im großen Saal versammelt
und Charming ließ seinen Blick aufmerksam über die jungen Menschen schweifen.
Es waren noch mehr erschienen, als in den Jahren zuvor.
Auch Mai trat hinaus aufs Podium, blieb jedoch schräg hinter Charming stehen, während sich dieser vor dem Rednerpult befand.
Charming hob beide Hände und sofort wurde es still, auch die leisen Gespräche verstummten augenblicklich,
denn niemand wollte schon bei der ersten Begegnung den Zorn eines Zawas' auf sich ziehen.

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Nachdem Charming sich der vollständigen Aufmerksamkeit seiner Zuhörer gewiß war, begann er mit seiner Rede:

"Liebe Aspiranten, es ist mir eine Freude, euch heute im Namen der Weißen Akademie willkommen zu heißen!
Wie ich sehe, sind in diesem Jahr noch mehr ihrem inneren Ruf gefolgt
und an diese Akademie gekommen, um sich der Aufnahmeprüfung zu stellen
und die Ausbildung eines Zawas anzutreten.
Die Vorauswahl, die ihr bereits in euren Heimatländern durchlaufen mußtet,
war sicherlich schwierig, ist jedoch nichts im Vergleich zu dem, was euch hier erwartet.
Nicht nur die Ausbildung zum Zawas selbst, sondern auch die Aufnahmeprüfung wird schwer sein,
denn nur derjenige, der ihrer würdig ist, darf an der Weißen Akademie studieren und darauf hoffen,
eines Tages selbst in den Rang eines Zawas aufzusteigen."


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Er hielt inne, um zu sehen, wie seine Worte bisher auf die Anwesenden gewirkt hatten.
Zufrieden stellte er fest, daß auf allen Gesichtern, in allen Augen derselbe Glanz lag:

Hoffnung, Erwartung und eine gewisse Unsicherheit.

Das gefiel ihm; er konnte keine arroganten Lehrlinge gebrauchen,
die dem Unterricht nicht aufmerksam folgten
und sich statt dessen mit anderen Dingen beschäftigten.

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"Morgen früh um acht Uhr werdet ihr euch den ersten Prüfungen stellen müssen",
setzte er seine Ansprache fort,
"doch heute habt ihr ein wenig Zeit, um euch vorzubereiten und euch von den Strapazen der Anreise zu erholen."
Wieder machte er eine kurze Pause, um seinen Worten mehr Nachdruck zu verleihen,
bevor er mit einer Geste zu den Türen deutete.
"Die Kadetten des Abschlußjahres werden euch einweisen und eure Zimmer zeigen.
Sie werden euch ebenfalls mitteilen, bei wem ihr eure Aufnahmeprüfungen ablegen müßt
und wo ihr dafür antreten müßt.
Ich wünsche euch viel Erfolg!"

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Selbst nach Beendigung der Rede blieb es im Saal absolut still.
Charming war es gelungen, die Anwärter auch über seine Rede hinaus noch einzuschüchtern,
sie wußten nicht einmal, ob sie sich rühren durften oder nicht.
Mai warf seinem Kollegen einen Seitenblick zu und begann, laut zu applaudieren.
"Vielen Dank für diese überaus inspirierende Rede, Charming.
Ich bin sicher, sie hat unsere Aspiranten eben so sehr beeindruckt wie mich."
Er warf Charming ein kurzes, undeutbares Lächeln zu, bevor er sich noch einmal an die Zuhörerschaft wandte:
"Ihr dürft nun gehen, nutzt die Zeit bis morgen früh sinnvoll."
Erst jetzt kam Bewegung in die Anwesenden
und sie strebten langsam den Ausgängen entgegen,
wo sie bereits von den älteren Kadetten erwartet wurden.

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Charming betrachtete seine zukünftigen Schüler noch einen Moment,
bevor er sich ebenfalls zum Gehen wandte.
Im Türsturz drehte er sich noch einmal um und warf Mai einen kritischen Blick zu.
"Seid wenigstens zu den Aufnahmeprüfungen pünktlich!"
ermahnte er ihn eindringlich, woraufhin Mai nur wortlos nickte.
Er würde weiterhin so erscheinen, wie er es für richtig hielt,
schließlich ging ihm Charmings Pedanterie so oder so nur auf die Nerven
und glücklicherweise hatte dieser keine Befehlsgewalt über ihn, so daß er ihn nur bitten konnte, eher zu erscheinen.

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Nachdem Charming gegangen war, verweilte Mai noch eine Weile auf der Empore,
um die Anwärter zu beobachten.
Dabei fiel ihm jemand ins Auge, der bisher an einer Säule gelehnt hatte
und erst jetzt, wo der Saal bereits fast vollständig verlassen war,
auf die großen Flügeltüren zustrebte, um sich bei einem Kadetten nach seiner Zuteilung zu erkundigen.
Mai ließ den Blick durch den nunmehr leeren Raum gleiten, bevor auch er sich umwandte, um in seine eigenen Gemächer zurückzukehren.

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~ Fortsetzung folgt...
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