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  #31 (permalink)  
Alt 02.04.2016, 15:00
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Beitrag Tag 6.2

Denn selbstredend habe ich vor, ihn anzusprechen, weshalb ich über die Steinplatten, welche den Grund zieren, schreite und die Treppen hinuntersteige, um zur Mitte des Stadtparks zu gelangen, um welche sich die beiden gegenüberliegenden Tische, an welchen Schach spielbar ist, eingefunden haben. Gerade wirft er sein leeres Papierhütchen weg, ich kann also sofort mit ihm sprechen, zuallererst erzähle ich ihm einen meiner, grandiosen, Witze: „Messer und Gabel sind doch recht unmännliches Besteck.“

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Zu meiner Verwunderung lacht er jedoch nicht. „Ich habe den Witz verstanden“, antwortet er schließlich, was mich zugegeben irritiert.

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Doch ich versuche, dies zu überspielen, danke für diese wertvolle Information und versichere ihm, dass ich mich aufrichtig über diese Tatsache freue, worin ich jedoch meine Geldnot mit einfließen lasse, welches er zur Kenntnis nimmt und mir einen weiteren Simoleon überlässt. Von diese Erfolg angespornt fahre ich fort, von meinem Hund zu berichten, er ist tief schockiert über die Leidensgeschichten meiner armen Hündin, ich habe ihm lediglich erzählt, sie schliefe auf dem Boden und nicht in meinem Hundekörbchen, doch er scheint ein sich sehr sorgender Hundefreund zu sein, weshalb er mir noch zehn seiner Simoleons überlässt. Ich frage ihn noch nach etwas Essbarem, er reicht mir, mit einem Gruß an meinen Hund, eine Pizza, für welche ich mich höflich bedanke, und verspreche, meinem Hund die Grüße auszurichten. Sobald ich mich verabschiedet habe, trennen sich unsere Wege, während er sich beeilt, den Park zu verlassen, wobei ich mich frage, warum besagte Person es wie einige andere so eilig hat und sich nicht die Zeit nimmt, entspannt und langsam die Füße vom Grundstück zu bewegen, suche ich mir wieder einen Platz, an welchem ich meinen Verdienst, meine sprachliche Geschicklichkeit ist mir von großem Nutzen, zu mir nehmen kann, und finde einen, gegenüber einem Jugendlichen, welcher an seinen Hausaufgaben arbeitet. „Die Wissenschaft, ist sehr wichtig,“, beginne ich ohne große Umschweife, mit dem Mitteilen einiger Lebensweisheiten, „und deine Chemie-Hausaufgaben solltest du mit Sorgfalt erledigen, glaube mir. Ich habe mich nicht sonderlich um dieses mir nebensächlich erscheinende Fach gekümmert und nun sitze ich hier in zerrissenen Kleidern und esse eine Pizza, die mir von einem spendablen Parkbesucher geschenkt wurde.“ Innerlich frage ich mich, warum ich mich denn immer selbst als schlechtes Beispiel darstelle, doch ich denke nicht weiter dieses unwichtigen Details und rede weiter: „Also, verliere niemals deinen Glauben, den Glauben an die Wissenschaft!“, schließe ich.

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„Ich arbeite gerade an einer Stinkbombe, damit die Französisch-Prüfung verschoben wird und rechne gerade aus, wie viel ich von zwei Flüssigkeiten brauchen werde“, antwortet der mir gegenüber Sitzende, ohne von seinem Block aufzusehen.

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„Das finde ich sehr löblich. Toi toi toi“, erwidere ich. „Danke“, antwortet er nur und lächelt, sieht mich jedoch nicht an, was mich jedoch nicht weiter stört. Ich verspeise mein Abendbrot und mache mich für eine weitere Nacht auf dem Boden des Stadtparkes bereit, breite meinen Schlafsack auf dem Boden aus und verstecke meine Brille in einer Seitentasche, damit ihr nichts passiert, bevor ich mich in mein Bett kuschele. Als ich einschlafe, sitzt mein Bekannter noch immer am Tisch, ein weiterer Teenager hat es sich auf dem Boden bequem gemacht, um vermutlich an seinen Hausaufgaben zu arbeiten, vielleicht bastelt er auch an einem chemischen Experiment?
Ich vermisse Tinte.

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Dunkel empfängt mich. Weder Kälte noch Hitze sind zu spüren. Selbst wenn ich meine Augen schließe und wieder öffne, ich fühle mit meinen Fingern meine geschlossenen Augenlider, verändert sich nichts. Vorsichtig bücke ich mich und untersuche den Boden, der nicht existiert. Ich erhebe mich wieder und gehe langsam einen Schritt, ich spüre nichts unter meinen Sohlen und kann doch fest stehen, hüpfen und über meine eigenen Füße stolpern. Ich fühle mich, als fiele ich auf Stein und weiß doch, dass sich unter mir nichts befindet, doch Schmerz pocht in meinen Ellbogen, auf welchen ich mich aufgefangen habe. Behutsam richte ich mich auf. Nichts. Völliges schwarz trübt meinen Verstand, denn ich habe bei jedem Augenaufschlag die Hoffnung, etwas anderes zu erblicken als die tiefste Schwärze, die es geben kann. Plötzlich durchfährt mich schauerlicher Gedanke. Bin ich- Nein, das ist unmöglich. Ich zwicke mich selbst in den Finger und schreie auf. Ich kann Schmerz spüren und meine eigene Stimme wahrnehmen. Doch dann kann ich auch nicht träumen. Eine Träne der Verzweiflung zwängt sich aus meinem Auge und rollt meine Wange hinunter. Ich bin nicht! In diesem Moment, in dem ich das denke, oder laut herausschreie, ich traue meinen Sinnen doch nicht so sehr, erblicke ich ein Licht. Es ist ein kleines Tüpfelchen, doch es schimmert so von Hoffnung und Glück, dass ich keine andere Wahl habe, als ihm entgegen zu schreiten, ich beschleunige mein Tempo, kann die Freude durch meine Adern fließen [i]hören[I/], doch mit einem Mal ist das Licht wieder verschwunden, so schnell, wie es gekommen war, und hat die aufkeimende Hoffnung mit sich gerissen, mich in einen Abgrund gestürzt und ich bin wieder genau dort, wo ich vorher war. Im schwarzen Nichts. Bevor ich es wirklich registriere, drehe ich mich und mir wird schlecht, doch dann taucht das Licht wieder auf. Ich lege meine gesamte Hoffnung darauf und sprinte darauf zu, aus Angst, es könnte wieder verschwinden. Doch das Licht bleibt. Im Licht sehe ich meine Freundin, Thiandres ist dort ebenfalls und wartet mit Tinte auf mich. Es ist mir egal, was ich tue. Stur renne ich dem Licht entgegen, welches immer größer wird und sich schließlich als hell leuchtendes Tor direkt vor mir befindet. Einen Schritt noch. Ich stoppe. Einen Schritt noch, denke ich.
„Einen Schritt noch!“, rufe ich.
„Einen Schritt noch“, höre ich die Stimme meiner Freundin.
„Einen Schritt noch“, lächelt Thiandres mir zu, Zinkern zwinkert.
Ich lächele ebenfalls. Thiandres streckt eine Hand aus, mit goldenen und silbernen Reifen behängt, die Nägel schwarz, ihre Hand geht aus dem Licht heraus. „Einen Schritt noch“, murmele ich, ergreife Thiandres' Hand und lasse mich von ihr in das Licht ziehen, in welches ich einen Schritt mache, einen Schritt noch.

[Eingenommenes Geld: 96 Simoleons; Gesamtes Geld: 129 Simoleons]
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Lukinya (02.04.2016), Schattenfell (04.04.2016), sum99 (06.05.2016)
  #32 (permalink)  
Alt 04.04.2016, 14:46
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Schon wieder so viel Text. Nina! D:
Du weißt doch wie lesefaul ich gerade bin! Du willst mich doch nur quälen! ;D

*stürzt sich in dein neues Kapitel*

Tinte isst Paprika? D: Meine Hunde würden das niemals freiwillig angucken! Immerhin ist es ja auch kein Fleisch ... xD
Meine Hunde wollen von Gemüse einfach nichts wissen ...
Das Tinte jetzt aber auch noch Limonade trinkt finde ich ein wenig empörend. Das ist nicht gut für dich, Tinte!

Tilent hat das also alles geträumt? xD Okay, dann sei es Tinte verziehen ...

Oh, Tilent! Ich würde meinen Hund niemals einfach irgendwo zurück lassen! D:
zum Glück ist Tinte aber schlau und wird den Weg zu Tilent sicherlich auch selber wieder zurück finden ...

Deine Beschreibung mit "vor Angst brennen" war wundervoll, Nina.
Wie möchtest du eigentlich angesprochen werden? Nina oder doch irgendwie anders?
Jedenfalls war das sehr schön beschrieben aber ich frage mich was wohl noch so dahinter steckt?

Endlich kann Tilent also für Trinkgeld spielen! :3
Ab jetzt sollte es einfach sein mit dem Geld verdienen.

Hm, ich weiß nicht ...
So langsam bin ich mir nicht sicher ob Tilents Freundin wirklich so falsch und böse war. Zumindest war sie das sicherlich nicht immer. Dazu gibt es jetzt natürlich mehrere Theorien:

1. Sie war wirklich in Tilent verliebt und irgendetwas hat das geändert.
2. Sie liebt Tilent immer noch und musste sie hintergehen um sie evtl. zu beschützen.
3. Alles war nur gespielt.

Mal sehen was am Ende stimmt. Vielleicht war es ja auch ganz anders ...

Kleine Anmerkung am Rande: Eines der Bilder wird zu klein angezeigt. :3 Da solltest du vielleicht noch einmal drüber gucken.

Eine Stinkbombe! Der Junge will eine Stinkbombe bauen! xD
Na da soll er mal Benny und Nessa fragen. Die haben Erfahrung auf dem Gebiet ...
Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Erfolg.

Was für eine schöner Traum. Dieses Mal endet er aber nicht sonderlich böse. Allerdings könnte man da jetzt aber auch einige Dinge hinein interpretieren. Zum Beispiel das Leben nach dem Tod.
Denn es heißt ja immer man muss einen dunklen Tunnel durchqueren bevor man ins Jenseits gelangen kann. Und das Licht am Ende des Tunnels ist dann eben das Jenseits und das würde aber bedeuten das alle darin nicht mehr leben ... also auch Tilents Freundin, Tinte und auch Thiandres.
Wäre es nicht eine interessante Wendung wenn Tilent eigentlich gar nicht mehr leben würde, sondern eigentlich schon längst tot ist? Vielleicht weiß ihre Seele das aber gar nicht und alles was sie gerade erlebt passiert nur in ihrem Unterbewusstsein?
..
Ja, ich höre ja schon auf mit meinen wilden Gedanken ... xD
...
Trotzdem halte ich es für möglich ...
__________________


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Folgender Benutzer sagt Danke zu Lukinya für den nützlichen Beitrag:
NinaZuzanneKessler (04.04.2016)
  #33 (permalink)  
Alt 05.05.2016, 20:44
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Vielen Dank für den Kommentar und die Danke-Klicks!
Ich bin zuversichtlich, nun wieder etwas regelmäßiger an dieser Challenge arbeiten zu können, denn das siebte Kapitel ist (endlich!) vollendet, ich entschuldige die Verzögerung hierbei nur ungern. Das Kapitel wird dieses Wochenende noch online gehen, soweit ich das hier planen kann.


Danke an dich,
@Lukinya:

Zitat:
Schon wieder so viel Text. Nina! D:
Du weißt doch wie lesefaul ich gerade bin! Du willst mich doch nur quälen! ;D

*stürzt sich in dein neues Kapitel*

Tinte isst Paprika? D: Meine Hunde würden das niemals freiwillig angucken! Immerhin ist es ja auch kein Fleisch ... xD
Meine Hunde wollen von Gemüse einfach nichts wissen ...
Das Tinte jetzt aber auch noch Limonade trinkt finde ich ein wenig empörend. Das ist nicht gut für dich, Tinte!

Tilent hat das also alles geträumt? xD Okay, dann sei es Tinte verziehen ...
Ich bin nur hier, um dich zu quälen, meine Liebe. Ich hoffe doch, die Lesefaulheit hält noch an, denn das Kapitel Numero Sieben hat drei Teile... ;D

Ich weiß ehrlich nicht, ob Tinte wirklich Paprika essen würde, aber in meiner Vorstellung hat das gerade zu gut gepasst... xD
Aber die Limonade war wirklich nicht in Ordnung. Du glaubst gar nicht, wie froh ich über die Tatsache bin, dass dies nur ein Traum war.

Zitat:
Oh, Tilent! Ich würde meinen Hund niemals einfach irgendwo zurück lassen! D:
zum Glück ist Tinte aber schlau und wird den Weg zu Tilent sicherlich auch selber wieder zurück finden ...
Tinte ist ein selbstständiges Mädchen, Tilent macht das nicht freiwillig mit. xD
Tinte findet immer einen Weg zu Tilent! Davon bin ich überzeugt!

Zitat:
Deine Beschreibung mit "vor Angst brennen" war wundervoll, Nina.
Wie möchtest du eigentlich angesprochen werden? Nina oder doch irgendwie anders?
Jedenfalls war das sehr schön beschrieben aber ich frage mich was wohl noch so dahinter steckt?
Das ist mir spontan eingefallen und gepasst hat es auch noch! Danke sehr! ^-^ Mich freut immer der Gefallen an meinem Wortchaos.
Mir ist das relativ egal, 'Nina' ist ein Name, den ich schon über viele Jahre getragen habe und darauf bin ich sehr stolz, deshalb freut es mich, so genannt zu werden.
Tilents Vergangenheit ist essentiell und Thiandres' Rolle taucht auch noch einmal näher beschrieben auf, das plane ich zumindest gerade so.

Zitat:
Endlich kann Tilent also für Trinkgeld spielen! :3
Ab jetzt sollte es einfach sein mit dem Geld verdienen.
Ich war so unfassbar erleichtert! Das wird jetzt um einiges einfacher für Tilent und schwieriger für mich, so wie ich das sehe, aber du wirst das auch noch im nächsten Kapitel bewundern können.

Zitat:
Hm, ich weiß nicht ...
So langsam bin ich mir nicht sicher ob Tilents Freundin wirklich so falsch und böse war. Zumindest war sie das sicherlich nicht immer. Dazu gibt es jetzt natürlich mehrere Theorien:

1. Sie war wirklich in Tilent verliebt und irgendetwas hat das geändert.
2. Sie liebt Tilent immer noch und musste sie hintergehen um sie evtl. zu beschützen.
3. Alles war nur gespielt.

Mal sehen was am Ende stimmt. Vielleicht war es ja auch ganz anders ...
Ich habe Zweifel gestreut! Sehr schön. Diese drei Theorien sind auch die, mit welchen ich vorhatte, in die Schlacht zu ziehen. Die Zweite wäre natürlich am interessantesten, aber das Ereignis aus der ersten Theorie wäre auch nicht unspannend zu wissen. Was ich da im Kopf habe, werde ich hier nicht näher erläutern. Ohne 'aber'. Ich liebe es jedoch, dass du dir darüber Gedanken machst, ich fühle mich sehr geehrt. ^-^

Zitat:
Eine Stinkbombe! Der Junge will eine Stinkbombe bauen! xD
Na da soll er mal Benny und Nessa fragen. Die haben Erfahrung auf dem Gebiet ...
Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Erfolg.
Eine tolle Idee, oder? Falls also jemand zufällig von solch einem Vorfall etwas mitbekommt, wissen wir von nichts.
Ich weiß leider nicht, ob er sie nicht tatsächlich kontaktiert hat. ;D
Wenn Tilent Zeit für die Zeitung hätte würde sie sicherlich vom Erfolg des Jungen hören.

Zitat:
Was für eine schöner Traum. Dieses Mal endet er aber nicht sonderlich böse. Allerdings könnte man da jetzt aber auch einige Dinge hinein interpretieren. Zum Beispiel das Leben nach dem Tod.
Denn es heißt ja immer man muss einen dunklen Tunnel durchqueren bevor man ins Jenseits gelangen kann. Und das Licht am Ende des Tunnels ist dann eben das Jenseits und das würde aber bedeuten das alle darin nicht mehr leben ... also auch Tilents Freundin, Tinte und auch Thiandres.
Wäre es nicht eine interessante Wendung wenn Tilent eigentlich gar nicht mehr leben würde, sondern eigentlich schon längst tot ist? Vielleicht weiß ihre Seele das aber gar nicht und alles was sie gerade erlebt passiert nur in ihrem Unterbewusstsein?
..
Ja, ich höre ja schon auf mit meinen wilden Gedanken ... xD
...
Trotzdem halte ich es für möglich ...
Ich persönlich vertrete diese Theorie. 'Daran glauben' kann ich es nicht wirklich nennen, aber ich halte sie für sehr wahrscheinlich, das steht allerdings sowieso nicht zur Debatte.

Abgesehen davon: Ich hatte genau denselben Gedanken!
Für einige Momente habe ich tatsächlich überlegt, das wahr zu machen: Also, dass Tilent eigentlich alles in ihrem Unterbewusstsein erlebt, und alle schon längst tot sind, vielleicht liegt Tilent im Koma? Aber ich habe diese Idee wieder verworfen. So unwahrscheinlich wäre das ja gar nicht. ;D
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Geändert von NinaZuzanneKessler (06.05.2016 um 16:27 Uhr).
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu NinaZuzanneKessler für den nützlichen Beitrag:
Lukinya (05.05.2016), Schattenfell (08.05.2016)
  #34 (permalink)  
Alt 06.05.2016, 17:07
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Beitrag Tag 7.1

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Sofort setze ich mich senkrecht in meiner Nachtstätte auf.

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Bin ich in meinem Traum nun tatsächlich in ein Licht geschritten? Meine Liebenden, zu welchen ich die stärksten emotionalen Bindungen habe, zu welchen ich ein starkes Band des Vertrauens geschaffen habe, für die ich meine Hand ins Feuer, ach, mein eigenes Leben geben würde, eben diese warteten in diesem Licht auf mich, Thiandres war dort, sie hat ihre Hand aus dem Licht heraus zu mir gestreckt. War das ihre Art, mich zu besänftigen, mir Mut zuzusprechen? Aber was genau war dieses Licht nun? Es könnte eine Art Tür gewesen sein, oder- Ein eiskalter Schauer durchfuhr meinen Körper bei dem Gedanken, ich könnte mich durch das Tor zum Jenseits begeben haben. Mir ist bewusst, dass es lediglich Spiegelungen meiner Gedankengänge sind, aber wann soll ich mir denn bitte gewünscht haben, die Welt hinter der unseren zu betreten? Hingegen wünschte ich mir, in der Lage zu sein, diese Merkwürdigkeiten mit Thiandres zu diskutieren, ich möchte diese Fantasieprojektionen ventilieren, denn ich befürchte, sie werden mich in absehbarer Zukunft meinen Verstand kosten. Langsam und ächzend, auf diesem unbequemen Boden ist es nicht sonderlich erholsam zu nächtigen, erhebe ich mich, suche nach meiner Brille und rolle schließlich meine Schlafstätte zusammen. Wo ich gerade an Suchen denke, sollte ich das in nächster Zeit mit meinem Hund versuchen, denn ich mache mir Sorgen um sie. Ob es ihr gut geht? Legt ihr Körper in der Weise und Stärke Beschwerde über mangelnde Nahrung ein, was durchdacht dezent unzweckmäßig ist, da ich durch diesen Protest noch mehr geschwächt werde, wie es meiner in diesem Augenblick tut? Und eine weitere Frage, welche ich mir stelle, ist, warum ich jeden Morgen mit einem schmerzend leeren Magen erwache, was ich ebenfalls zu gerne als Wissen in mein Gedächtnis einarbeiten würde, doch dieses Glück scheint mir vergönnt.
Außer mir scheint sich keine Person im Park aufzuhalten, die beiden Jugendlichen haben sich während meines Schlafes in ihre Wohnplätze zurück begeben, wie ich annehme. Das Bild des gestrigen Abends schiebt sich mir vor Augen und ich stelle mir die Frage, ob mein Gesprächspartner seinen Plan in die Tat umgesetzt hat, und inwieweit er es vollbracht hat.

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Ob dabei großer Schaden angerichtet worden ist? Er hat ausgesehen, als wüsste er, was er tut, als wäre er zumindest so weit im Fachgebiet der Chemie bewandert, dass er über die Vermeidung ernsthaften Personenschadens Kenntnis besitzt, genügend, um dies tatsächlich sichern zu können.
Beim Gedanken an Chemie nehme ich einen recht eigenen Geruch war. Zuerst bin ich mir sicher, dass es nur meine Einbildung und Assoziation mit dem Geruch einer Chemikalie ist, jedoch bleibt diese Duftnote präsent, so sehr ich auch in der Luft schnuppere. Aus einem mir unerfindlichen Grund scheint sie mir zudem bekannt zu sein... Stinke ich etwa? Ich sehe mich der Vorsicht halber zum wiederholten Male um, doch noch immer bin ich alleine, so strenge ich mein Riechorgan ein weiteres Mal an und hebe meinen Arm, ja, ich bin tatsächlich der Ursprung dieser einzigartigen Duftkreation. Im Gegensatz zu den meisten Sims scheinen die Vögel es zu genießen, mir meinen Weg zu versüßen, so laufe ich mit verschiedenen, geträllerten Musiknoten im Ohr langsam zum wohl bekannten Fitnessstudio. Ich schreite die Stufen zum Eingang empor und genieße die Sonnenstrahlen, welche bald nicht mehr so wärmend sein werden wie in diesem Moment, denn der Herbst kündigt sich bereits mit der einen oder anderen kalten Brise an.

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Ich schiebe den beängstigenden Gedanken beiseite, wie ich denn vorhabe, die kalten Monate zu überstehen, ohne genug Geld für eine Wohnung, außerdem würde ich innerhalb weniger Tage wiederum pleite, denn selbst wenn ich mich selbst vernachlässige, habe ich noch einen Hund, für den ich zu sorgen habe, nein, ich werde mir nicht antun, die Miete immer wieder zusammenzukratzen, im schlimmsten Falle müsste Tinte einen erneuten Auszug, beziehungsweise Rauswurf, denke ich verdrossen, überstehen, und falls meine eigene mentale Gesundheit nicht genug beschädigt worden ist, wird auch noch meine Hündin, die wichtigste Konstante in meiner momentanen Lebenssituation, wenn man von der mir doch einiges an Simoleons beschaffenden Musik, zugegeben, ich habe das Instrument bereits sehr in mein Herz geschlossen, absieht, in Gefahr gebracht, und das kann ich nicht verantworten, alleine der Gedanke lässt einen kalten Schauer über meinen Rücken fahren, ich bekomme eine Gänsehaut und beeile mich, die Dusche zu erreichen. Es ist hier still, wieder einmal viel zu still, viel zu still, keine Geräusche, die das Wasser machen könnte, auch wenn Schritte einer anderen Person in diesem Augenblick wohl nicht gerade für sehr große Beruhigung sorgen würden, wenn ich ehrlich bin.

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Als ich ich endlich das Wasser auf meine Haut prasseln spüre, erwarte ich, dass sich neben dem Nebel, der mein Gehirn infiltriert auch die Sorge um mein kleines Herz, welches sich zu meinem Leidwesen nicht in meiner Nähe aufhält, doch heißt es nicht, man solle das, was man liebt, gehen lassen? Etwas in mir zieht sich zusammen und eine Kälte scheint nach meiner Seele zu greifen, eine eiskalte Hand, die spitzen Nägel kratzen an mir und ich drehe das Wasser schnell etwas wärmer und schiebe mit einiger Anstrengung den beängstigenden Denkansatz zur Seite. Ich sollte mir nicht noch mehr Sorgen, als ohnehin stets um mich wandern, auftragen.
Schließlich trete ich wieder in die Halle mit dem stillen, unnatürlich sauber gehaltenen Wasser, ich bin versucht, mich an den Rand zu setzen, um es in Bewegung zu bringen, mit den Fingern Wellen zu kreieren, um Leben zu verleihen, Leben, das in diesem Wasser nicht existieren kann. Ich schüttele den Kopf und schreite in die Eingangshalle, draußen vor den Glastüren sind einige Sims zu entdecken, scheinbar die allsamstagmorgendlichen Besucher, die sich gegenseitig im Weg sind und vom Betreten des Gebäudes abhalten, doch ich kann einfach durch eine Tür gehen, ohne in irgendeiner Weise daran gehindert zu werden, doch ich zucke nur mit den Achseln. Sims sind eben merkwürdig. Einige mir bekannte Gesichter sind in der Gruppe zu finden, doch eine Jugendliche lächelt mich freundlich an, als ich meinen Blick, auf der Suche nach einem potenziell interessanten Gesprächspartner, durch die Gruppe schweifen lasse, und das entlockt auch mir ein Lächeln, weshalb sie aus der Gruppe heraustritt und der angehende Stau sich wie durch ein Wunder und plötzlich auflöst und die Sims es vollbringen, durch die Türen in das Gebäude zu gelangen.
Das Kind mit der Glatze, welches im Park teilnahmslos seines Daseins gefristet hat, beobachtet mich noch, bevor es sich darauf konzentriert, nicht gegen die geschlossene Tür zu laufen, sondern diese vorher zu öffnen.

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Ich habe Glück, denn die Simin ist mir tatsächlich sehr sympathisch und wir verstehen uns ausgezeichnet, sie erinnert mich teilweise an eine jüngere Version meiner Selbst, abgesehen von der Tatsache, dass ich niemals auch nur den Gedanken zugelassen hätte, mich an einem Samstagmorgen in der Nähe eines Sportstudios aufzuhalten, ich habe mich stets beschäftigen können und meine, Besseres zu tun gehabt zu haben, doch ich möchte mich meiner Gesprächspartnerin gegenüber nicht der üblen Nachrede schuldig machen, vermutlich gibt es in dieser kleinen Stadt nicht sonderlich viel zu sehen, wenn man hier geboren worden ist und bereits alle Winkel kennt. Amüsant ist unsere Unterhaltung sehr und ich verspüre Freude und kann die Sorgen um meine Hündin etwas herunter spielen. Sie ist Waage, wie sie sagt, und versucht, das darzustellen, während ich mich an einem Krebs versuche.

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In einer hervorragenden Konversation wie dieser darf einer meiner noch herausragenden Witze selbstredend nicht fehlen: „Was macht ein Maler ohne Pinsel? Malen! Es heißt schließlich nicht Pinseln.“ Wie nicht anders zu erwarten gewesen ist, zeigt sich ihre Begeisterung.

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Augenblicklich nutze ich die mir gebotene Möglichkeit und stelle die Frage nach einer kleinen Geldspende, sie überlässt mir einen Simoleon, also werde ich mit Musik mein Tagesgehalt verdienen müssen.

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Sie nickt verständnisvoll, als ich vorsichtig nach einer kleinen Mahlzeit frage, denn ich habe etwas Hunger, wovon ich zugegebenermaßen etwas überrascht bin. Gerade fällt mir auf, dass ich an diesem Tag nicht von einem mein Inneres zerberstenden Hungergefühl geweckt worden bin, was mein Freudengefühl noch etwas steigert, wenn es die wohltuende Wärme noch nicht genug getan hat. Während unseres Gespräches schafft es ein blonder Sim zudem ohne Probleme, das Gebäude zu betreten. Das verdient meinen Respekt, denn offensichtlich hat er eine bessere räumliche Orientierung als die Gruppe von Sims, die es nicht vollbringen konnten, sich auf die vier Eingangstüren aufzuteilen. „Das Studio war noch nicht offen“ gilt als Ausrede nicht, wenn dieses Gebäude rund um die Uhr geöffnet ist, allein der Name erklärt doch bereits die freie Zugänglichkeit des „28-Stunden-Fitnessstudios“.

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Ich erhalte einen Kokosnusssaft-Light, den ich dankend entgegennehme, mich höflich verabschiede und mir einen Platz in der, hoffentlich noch existierenden und nicht durch den Schweiß Sportverrückter vernichteter, Kühle des Fitnessstudios suche.

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Dabei integriere ich mich in ein Gespräch, welches zwischen zwei Grundschülern, einer dieser beiden ist der Junge, welchen ich bereits vor dem Fitnessstudio gesehen habe, stattfindet: „Ich mag Regen auch! Es ist sehr entspannend.“ Im Raum befindet sich eine weitere Person, eine Frau, die jedoch scheinbar nicht mitreden möchte, den Blick auf einen Punkt außerhalb des Gebäudes gerichtet.

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Das Mädchen führt die Unterhaltung weiter: „Regen ist schön, wenn meine Mama mit Sport beschäftigt ist, dann gucke ich immer dem Regen zu.“

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Ungewollt fühle mich angesprochen, doch ich verdränge jeden aufkeimenden Gedanken, der den ohnehin schon recht negativ-gedanklich geprägten Tag zu zerreißen ersucht.
Ich entsorge die Reste meines den Hunger zu stillen ersuchenden Getränks und mache mich daran, mein Schlagzeug aufzubauen, das Fenster im Rücken, auch stelle ich ein kleines Glas vor mir auf, um auf die Möglichkeit einer kleinen Spende hinsichtlich der Musik, welche ich spielen werde, hinzuweisen. Dann setze ich mich an mein Instrument und mir scheint beinahe, als fände ich schneller als gestern noch zurück in den Takt, und genieße es sehr, meine Arme immer wieder anders und doch gleich zu bewegen und die Sticks auf die Felle niederfallen zu lassen oder stärker zu schlagen, die Cymbals sanft zu berühren oder laut und stark zu spielen, die Bass Drum auszulassen, wenn ich nur den Klang der Trommeln und der Snare hören möchte, immer neu variieren, herausfinden, welche einzelnen Geräuschverursacher am besten gemeinsam klingen.
Ich habe zwei Zuschauer, was allein mich unwillkürlich zum Lächeln bringt und die Zukunftsängste gar nicht mehr zulässt, ich kann sie einfach beiseite schieben, das wird funktionieren, meine Pläne gehen auf und bevor der Winter beginnt, werde ich Tinte in einem Haus die Kälte nicht mehr zumuten müssen.

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Ein Klimpern unterbricht meine Variation sanft, als das Kind, diesmal nicht mehr allzu gedankenverloren, etwas Geld, genauer gesagt 15 Simoleons in den Glasbehälter zu Füßen meines Schlagzeuges wirft.

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Erinnerungen fallen über mich her, verpesten die Schönheit des Tages und werfen mich zurück, ein Zimmer, überall liegen Dinge, die im fahlen Licht des Mondes ihren Glanz verloren haben, der Regen dämmt das Licht und spiegelt wieder, wie die Tränen über mein Gesicht, meinen Hals meine Kleidung rennen, alles ist getaucht in ein graues Licht und ich bezweifle, dass die Welt jemals anders aussah. „Sie hat alles, was sie möchte“, sagen sie, „Sie hat alles und möchte nichts davon.“ Das Fenster, auf dessen Bank ich einsam sitze und dem Regen zuschaue, wie er das Licht zerbricht wie das Glas, wenn ich nur könnte, ist höher als meine kleine Gestalt, die Decke ist zu hoch und doch fühlt es sich an, als wäre sie viel zu niedrig, zu viel Raum, um genug Platz zu haben. Ich will den Regen hören, ich will ihn auf meiner Haut spüren, versinken, bis ich vollkommen durchnässt bin, tanzen im Regen, der mich widerspiegelt, nie mehr auftauchen aus diesem dunklen Traum. Alles ist still. Ich kann den Regen nicht hören. Der Stuhl, welcher brav an dem viel zu hohen Tisch steht, dient mir als Hilfe, um das Fenster öffnen zu können. Beinahe falle ich, doch ich kann nach der Lehne greifen und mich festhalten, einige Zeit sitze ich da, auf dem Stuhl, der viel zu groß ist, und umklammere die Lehne, höre dem Regen bei seinem Spiel zu, es klingt melodischer als jedes Instrument, das ich kenne.
Wie zur Bestätigung klimpert es entfernt, fast, als würde es nicht ganz zur Erinnerung passen.
22 Simoleons.

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Das Kleid, das ich trage, ist nicht schön und ich möchte es nicht tragen, also ziehe ich mein Nachthemd an, das zu anderen Zeiten als diesen in meinem Schrank liegt und das viel zu schlicht und viel zu wundervoll ist, um getragen zu werden, und deshalb trage ich es. Der bleiche Mond erleuchtet den Raum und der Regen entspannt mich, tröstet mich, ich möchte vollkommen im Regen verhüllt sein. Plötzlich höre ich ein lautes Jaulen, die Gestalten der Nacht erwachen, doch ich will sie sehen, sie rufen nach mir. Vorsichtig steige ich auf die Fensterbank und blicke hoch hinauf, zu dem mysteriösen Gestirn, über welches Geschichten geschrieben werden, zahlreich wie Dornenranken, und das die Kreaturen der Nacht leitet. So sehe auch ich hinauf und strecke meine Hand aus, spüre den Regen auf meiner Haut, kalt wie Eis, doch ich zucke nur kurz zurück, dann versuche ich, so viel von dem einzufangen, was vom Himmel fällt. Ich steige auf die Fensterbank, halte mich am Rahmen fest und spüre den Wind in meinen Haaren, die darin fliegen, an meinen kalten Füßen, an meinem Arm, welcher mich am Haus hält, ich möchte ganz im Regen sein, so wunderschön. Die pittoreske Landschaft unter mir interessiert mich nicht, ich möchte dort oben sein, mit dem Mond und seinen Geschichten, und den Sims, die sie erzählen werden, die schrecklich sind, doch sie werden mir nichts tun, sie werden mir nichts tun, weil sie mich verstehen. Zögerlich strecke ich einen Fuß aus dem Fensterrahmen, das kalte Wasser streichelt und das Rauschen ist laut und doch nicht laut genug, ich will loslassen, will ein Teil werden der Nacht.
Auf einmal werde zurück gerissen, das Fenster zugeworfen, auf dass das Glas in tausend Scherben zerbricht, der Regen ruft verzweifelt, und ich rufe verzweifelt.
Verwirrt schüttele ich die Erinnerung ab, welche sich eiskalt an meinen Körper klammert und bewege meine Arme etwas schneller und trommele etwas fester, als wollte ich sie auftauen.
Ein Mann, nur in Badehose, dankt mir für mein „schönes Schlagzeugspiel“ und wirft ebenfalls 22 Simoleons in den Behälter, dabei stellt er sich als Jack Bunch vor; diese eben erhaltene Information weiß ich gleich zu nutzen, bedanke mich höflich bei ihm.

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Während Jack und das Kind eher mitwippen, taucht ein weiterer Sim auf, er scheint in seinem Kopf gerade zu entscheiden, ob es sich lohnt, hier zuzuhören und bewertet die Musik meines Instrumentes.

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Die Frau unter meinen Zuhörern hingegen tanzt begeistert mit, ob sie sich wohl mit Freude von ihrem eigentlichen Plan zur sportlichen Betätigung, aufgrund welchem sie dieses Sportstudio betreten hat, ablenkt und nun zumindest Sport mit dem Tanzen macht? Nun, es ist nicht meine Angelegenheit und solange sie dabei Vergnügen empfindet, erfreut es mich ebenfalls.

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Das erinnert mich an meine eigene Begeisterung, als einst ein Tanzkurs von meiner ehemaligen Freundin und mir besucht worden ist. Ich besitze kein sonderliches tänzerisches Talent, jedoch hielt mich das nicht davon ab, den Vorschlag eines Tanzkurses zu machen, nachdem meiner lachenden Freundin auch klar wurde, dass ich dies ernst meinte, stimmte sie sogar zu, einige klassische und lateinamerikanische Tänze zu erlernen. Obwohl wir uns von Anfang an einig waren, dass ich nicht die bessere Tänzerin von uns beiden war, schaffte ich es doch mit einer akzeptablen Leistung, zu führen und somit die männliche Tanzrolle zu übernehmen, auch wenn mir meine Freundin diese Führungsrolle oftmals streitig machte. Ohne es zugeben zu wollen, gefiel mir das jedoch, so hielt der Tanz eine gewisse Spannung bereit, die es immer wieder interessant machte. Wir hatten sogar Tanzabende, die sich meist ohne größere Planung aus der Spontanität heraus entwickelten, indem ich einfach Tanzmusik einschaltete, welche wir zu sammeln begonnen hatten, meine Freundin vom Sofa zog und versuchte, mich an keinem Möbelstück zu verletzen. Mit etwas Wehmut und Amüsement erinnere ich mich an die Verarztung von Seiten meiner Freundin, weil ich meist nicht dazu in der Lage war, alle Zusammenstöße zu vermeiden, was mich aber nicht von einer Wiederholung des Abends abhielt.
Wie Wolkenfetzen löst sich auch diese Erinnerung langsam auf und lässt mich die Vorstellung des Sims hören, welcher sich scheinbar zugunsten meiner Musik entschieden hat. Ohne ihn anzusehen, auch wenn das meinem Sinne nach Höflichkeit deutlich widerspricht, danke ich Leighton Sekemento für seine 21 Simoleons, ich muss mich in diesem Moment eher auf mein Instrument konzentrieren. Um das aufzuwerten, kann ich etwas unklar erkennen, dass die Dame noch immer begeistert von meinem Instrument, oder zumindest seinen Klängen ist, sodass sie ihren Tanz noch nicht unterbrochen hat.

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Lukinya (06.05.2016), Schattenfell (08.05.2016), sum99 (06.05.2016)
  #35 (permalink)  
Alt 06.05.2016, 17:28
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Beitrag Tag 7.2

Es war ein Freitagabend, und wir tanzten in einem Jive durch unser Wohnzimmer, als plötzlich Tinte verstört in besagtes Zimmer stürmte und uns zwischen die Beine rannte, weswegen wir, selbstredend zunächst versuchten, uns auf den Beinen zu halten und dann doch fielen, ich selbstredend zuerst und als Abfederung meiner Tanzpartnerin dienend. Mein armer, verwirrter Hund wusste überhaupt nicht mehr, Richtungen einzuschätzen und wäre beinahe auch noch gegen das einen Teil der Wand auf der Waldseite von der Decke bis zum Fußboden einnehmende Fenster gerannt, wenn meine Freundin sich nicht geistesgegenwärtig von mir bewegt und Tinte abgefangen hätte. Die Hündin stand unter Panik, wir benötigten beinahe eine Viertelstunde, um die sich auf dem Schoß meiner Freundin befindliche Tinte zu beruhigen. Selbstredend konnte sie uns nicht erzählen, was genau ihr solch eine Angst eingejagt hatte. Doch die erdigen Pfotenspuren, welche meine Partnerin ohne sich zu beklagen reinigte, sie musste sich wohl dieselben Sorgen wie ich zu diesem Zeitpunkt um Tinte gemacht haben, und der an Tinte haftende Geruch von Nadelbäumen, Gras und Pollen sprachen für sich: Tinte war etwas, oder jemandem, im Wald begegnet. Es musste etwas sehr Verstörendes gewesen sein, denn erst nach zwei Wochen verließ Tinte wieder alleine das Haus.
Doch auch dies tat sie erst, nachdem ich sie für ein Gespräch unter vier Augen zu Thiandres gebracht hatte, wovon meine Freundin nicht sonderlich begeistert gewesen war, jedoch fiel auch ihr keine bessere Lösung ein und Tinte ging es nach dem Besuch wieder wie vor dem Ereignis. Ich wüsste zu gerne, denke ich, während ich bereits wieder in die Realität zurückfahre. Die tanzbegeisterte oder von meiner Musik zum Tanzen angeregte Frau hat sich entschieden, mir 19 ihrer Simoleons zu überlassen, dafür habe ich sie aber bereits eine Weile unterhalten.

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Wenige Augenblicke später beschließt auch das Kind, mir weitere Simoleons zu überlassen und ich frage mich, ob seine Eltern mit seiner Großzügigkeit einverstanden sind, wenn er mir 17 Simoleons überlasst. Generell stelle ich mir die Frage, ob die eher abwertende Haltung seiner nun verändert worden ist, durch die Musik, denn so freundlich war mir diese Person wohl nicht gesinnt, wenn ich die vergangenen Tage zur Beurteilung miteinbeziehe.

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Doch kaum ist es auf seinen Platz zurückgekehrt, dreht sich das Heranwachsende herum und schreitet ein weiteres Mal zu meinem Instrument und allem voran zum Behälter, in welchen weitere 16 Simoleons eingeworfen werden. Ich bezweifle ehrlich, dass diese heranwachsende Person so viel Taschengeld erhält, und es hinterlässt einen kleinen Stich in meiner Magengrube, denn diese Situation erinnert mich an mich selbst und meinem Konsumverhalten als Heranwachsende. Viel zu sehr vertraute ich auf meine Eltern und ihre Bereitwilligkeit, mir alle Ausgaben zu finanzieren, vor allem aber über die Verfügbarkeit des Geldes war ich mir von meinem jetzigen Standpunkt aus gesehen immer viel zu sicher. Wo gerade über Geld gedacht wird, klimpert besagtes, denn die tanzfreudige Dame spendiert mir weitere 15 Simoleons und langsam beginne ich, tatsächlich Hoffnung zu schöpfen.

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Ob ich es wohl vor dem Wintereinbruch schaffen werde, ein Haus zu finanzieren, um vor allem Tinte vor der Kälte zu schützen? Ich könnte nicht einmal mehr draußen nächtigen, das würde beziehungsweise wird zu kalt, und ich würde auf dem kalten Boden erfrieren, noch ehe die Nacht vorbei wäre. Doch wie soll ich so viel Geld in so unfassbar kurzer Zeit beschaffen? Wieder einmal klimpert es, vielleicht ist das Kind auch in der Lage, oder versucht zumindest, Gedanken zu lesen, wessen ich auch Thinadres noch immer beschuldige; lediglich Menschenkenntnis oder besser Lebewesenkenntnis hätte für solch präzise Aussagen in keinem Falle ausgereicht, wovon ich überzeugt bin; denn besagte Person wirft weitere 15 Simoleons des vermutlichen Taschengeldes in den Glasbehälter.

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Diese gesamte Situation erinnert mich an ein Sommerfest in meinem letzten Schuljahr, als ich und meine Freundin Hand in Hand über den mit Ständen bepflasterten Schulhof spazierten, welcher im Licht des sich ankündigenden Abends doch noch recht gut belebt war. Ein guter Freund namens Reynayas hatte sich mit einem Hufspielstand mehrere Personen augenblicklich zu Freunden gemacht, denn es gab einen uneingetragenen Fanclub der Wurfspiele, wie wir ihn gerne bezeichneten. Dieser versammelte sich auch um den Stand Reynayas' und feuerte Teilnehmende an, ob es sich nun um 'Vereinsmitglieder' handelte oder nicht, war schlicht und ergreifend egal. Ich genoss das Gefühl, das Ende des Schuljahres voll auskosten zu können und erfreute mich an jedem Jubeln, das mir die Freude bewies, welche an diesem Tag vorherrschend war, bis auf einen Punkt, an welchem das Glas unseres Schulleiters, welcher den Sicherheitsabstand, von Reynayas durchgesetzt, nicht eingehalten und sich also in die Schusslinie begeben hatte, in seiner eigenen Hand von einem Hufeisen getroffen wurde. Erst war er sehr wütend, doch Reynayas und meine Wenigkeit konnten ihn gemeinsam mit der Leiterin der Schulsanitäter davon überzeugen, die alleinige Schuld an dieser Situation zu tragen und nach einiger Zeit ging das Vergnügen am Hufstand weiter, doch Reynayas achtete von diesem Zeitpunkt an penibel genau auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes und schreckte auch nicht vor dem Fördervereinsvorstand oder dessen frechem Sohn zurück.
Jack Bunch unterbricht mit dem Einwerfen von 20 und einige Momente später 18 Simoleons meinen Gedankengang und ich bin nicht unglücklich darüber, denn an den Sohn des Fördervereinsvorstandes brauche ich meine Gedanken und Zeit nicht zu vergeuden.

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Das Kind hingegen scheint nichts Besseres zu tun zu haben, als weiter der Musik zu lauschen und Geld, 14 Simoleons, in hohem Bogen in den Behälter vor meinem Schlagzeug zu werfen.

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Im Gegensatz zu manch anderer Person, welche sich nun am Rand des Beckens befindet, hat es sicherlich seine Hausaufgaben bereits gemacht. Welche Eltern lassen ihre Kinder beziehungsweise Jugendliche in das Fitnessstudio der Stadt, ohne sich vorher der Vollständigkeit der Hausaufgaben vergewissert zu haben? Wobei sich hier noch die Frage stellt, welche Person überhaupt die Hausaufgaben mit ins Schwimmbad nimmt, wo sie der Gefahr ausgesetzt sind, nass zu werden.

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Dagegen scheint ein weiterer Jugendlicher sich nicht sicher zu sein, was als Nächstes getan werden könnte, denn für einige Minuten steht dieser bewegungslos an einem Fleck. Vielleicht überlegt er, ebenfalls seine zuhause zu machenden Aufgaben hervorzukramen, um sie dem Wasser aussetzen zu können? Es ist sicher eine einmalige, zu verwendende Gelegenheit, seine Arbeit nichtig beziehungsweise unleserlich zu machen, wessen Schuld das letztendlich wäre, ist jedoch auf einem anderen Blatt Papier notiert.

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Das großzügige Kind beweist zum wiederholten Male besagtes, markantes, Merkmal und schenkt mir 17 Simoleons.

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Ich blicke mich um und entdecke ein weiteres Kind, welches scheinbar vorhat, die Macht über das Fitnesscenter an sich zu reißen, denn mit Krone, mittelalterlichem Überwurf, oder was auch immer dies sein mag, und Zepter steigt es auf einen Stuhl und versucht, Anweisungen an die xien ignorierenden restlichen Besucher des Studios zu erteilen. Ich muss zugeben, dass es mich sehr amüsiert, eine Frau sieht betreten weg, es könnte ihr Kind sein und eine andere am Rande des Schwimmbeckens freut sich über irgendeine Errungenschaft, die sie vollbracht hat.

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Verwundert bemerkt das Kind jedoch, dass niemand zu befolgen scheint, was xier an Befehlen zu erteilen versucht, die Frau im Hintergrund hat den Takt meiner Musik verinnerlicht und lebt diesen nun aus, würdigt das Kind keines Blickes.

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Dann jedoch beschließt sie, mir etwas finanzielle Unterstützung zu erweisen und wirft 16 Simoleons in das Gefäß.

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Sie kehrt jedoch nicht auf ihren Platz zum Zuhören zurück, sondern freut sich über den nicht existierenden Regen in diesem Gebäude, was in meinen Augen die Frage aufwirft, ob das Haus dieser Frau regelmäßig eine unfreiwillige Innenreinigung erhält.

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Ob diese Erkenntnis und Freude dazu beigetragen hat, darüber bin ich mir nicht ganz sicher. Das Geräusch 15 sich zu anderen gesellenden Simoleons jedoch wage ich nicht anzuzweifeln, zumal ich es selbst beobachtet habe.

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Die Frau scheint bei dem Gedanken an Regen wohl eine bisher verdrängte Sache eingefallen zu sein, denn sie begibt sich auf den Weg zur Toilette, wobei sie kurz stehen bleibt, vielleicht, um die Spannung zu erhöhen. Möchte sie daraus einen Wettbewerb machen, und falls ja, gegen wen könnte sie hierbei gewinnen?

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Eine andere Person nimmt sich vor, den Platz dieser Frau einzunehmen, denn die blonde Teenagerin, die ihre Hausaufgaben beendet zu haben scheint, spendiert mir 13 Simoleons, worüber ich wiederum sehr erfreut bin.

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Nicht sonderlich viel später gesellt sich auch die schwangere Frau wieder zu uns, holt jedoch einen Laptop hervor und beginnt, an etwas zu arbeiten, während die Blondine mir weitere 16 Simoleons spendet, um sich danach wieder auf ihren Zuschauerplatz zurückzuziehen.

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Ich frage mich, ob dies ein abgesprochenes Komplott ist, als eine weitere, blonde, Person wie aus dem Nichts auftaucht und nach der Einfühlung in den Takt 18 Simoleons in den Behälter wirft, wobei ich mich frage, ob die beiden blonden Sims miteinander verwandt sind, denn sonderlich viele Personen mit dieser Haarfarbe habe ich bisher nicht gesehen, jedoch schiebe ich den Gedanken schnell aufgrund seiner Irrelevanz zur Seite.

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Ein Mädchen, wiederum mit blonden Haaren, holt sich etwas aus dem Kühlschrank, was selbst aus der Entfernung zwischen dem Sitzplatz der Simin und dem Standort der Quelle der hier gespielten Musik als Gehirn aus der Dose herausstellt. Ekel und Neugier zu gleichen Teilen sind als vorherrschende Gefühle herauszukristallisieren und ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Gericht jemals selbst würde probieren wollen, doch dem Mädchen scheint es nicht gerade nicht zu schmecken.

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Meine Aufmerksamkeit wird wieder zurück auf den Glasbehälter voller Simoleons gerichtet, als der blonde Sim weitere 21 Simoleons hineinwirft.

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Lukinya (06.05.2016), sum99 (06.05.2016)
  #36 (permalink)  
Alt 06.05.2016, 17:39
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Beitrag Tag 7.3

Und nicht nur das, er kehrt an seinen Zuschauerplatz zurück, nur um fast im selben Augenblick wieder zum Schlagzeug zurückzukehren und mir weitere 14 Simoleons zu schenken.

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Dieses Geld betrachte ich als einen würdigen Abschluss meiner heutigen Arbeit, räume mein Schlagzeug auf und mache mich dann schnellstens daran, das heute verdiente Geld zu zählen, ich bin sehr gespannt, wie viel ich heute habe einnehmen können; ich komme zum Schluss, dass ich sehr zufrieden mit mir sein kann, sogar Stolz mischt sich darunter und ich freue mich ehrlich und danke in meinem Kopf nochmals allen Personen, welche bereit waren, mir etwas ihres Geldes abzugeben.

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Während der blonde, spendable, Sim mit dem Kind, nun in Badehose, scherzt, welchen Inhalt dieser Witz wohl hatte?, taucht endlich Tinte auf, was ich bemerke, sobald ich die Tür zu den sanitären Anlagen des Gebäudes genügend geöffnet habe und sie in mein Sichtfeld tritt.

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Nachdem ich Tinte ausgiebig begrüßt habe, wende ich mich an den Sim und erzähle ihm wiederum einen Witz, den die scheint er zu mögen, was mir selbstredend nur Vorteile bringen kann, auch wenn meine Aussagen sicherlich ein deutlich höheres Niveau haben als die seinen: „Wen trifft ein Taschentuch auf einem Teller? Den, der nicht über den Tellerrand hinaus schauen möchte.“ Der Sim ist, wie es nicht anders zu erwarten gewesen ist, begeistert, das blonde Mädchen hingegen beobachtet uns eingehend, während es mit seinen Stiefeln durch den Raum läuft.

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Tinte hingegen sieht lieber aus dem Fenster, als mich zu beobachten. Ob sie bereits ihr morgiges Abenteuer plant? Sie kennt sich mit Sicherheit besser in dieser Stadt aus als ich es tue.

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Nach meiner gelungenen Stimmungshebung frage ich trotz meines nagenden Hungers so höflich, wie ich in der Lage bin, nach etwas zu essen.

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Ich bekomme einen Teller mit Gehirn in die Hand gedrückt und so also die Entscheidung abgenommen, dieses Gericht probieren zu wollen, die Höflichkeit verfluchend setze ich mich und koste, sehr vorsichtig, zugegeben.

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Dabei fällt mir auf, dass das Mädchen ihren Teller leer gegessen hat und ich befinde, dass es gar nicht so schlimm schmeckt, wie es aussieht, doch nachdem mich die Erkenntnis wie ein Schlag trifft, was ich gerade gegessen habe, verzichte ich darauf, noch ein weiteres Mal mit diesem Teller in Kontakt zu kommen, für den heutigen Tag zumindest.

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Da sich Tinte wieder hinter der Theke einen Platz gesucht hat, lege ich mich mit meinem Schlafsack ans Fenster und gleite ruhig und ohne störende Faktoren in das Land der Träume.

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Tilent wachte in einem Zimmer auf, welches sie sehr an das einer Jugendherberge erinnerte, denn obwohl das Zimmer sich in die Länge streckte, blieb neben sechs Betten und Schränken in derselben Anzahl kaum Platz, zudem fiel durch die Tür zum Balkon am anderen Ende des Raumes kaum Licht herein. Sie selbst befand sich neben der Tür und konnte von ihrem Platz aus einige Schritte in die Mitte des Zimmers gehen, um zu erkennen, dass alle bis auf eines der beschriebenen drei Hochbetten besetzt waren. Mit einem Mal schrak eines der Mädchen auf. „Leute, habt ihr das auch gehört?“, rief sie an der Grenze des Flüstertons, kletterte geschwind aus dem Bett und rüttelte eine im gegenüberliegenden Bett ebenfalls unten nächtigende Person wach. „Was ist denn los?“, fragte eine verschlafene Stimme vom Bett darüber und auch die anderen Mädchen, innerhalb weniger Sekunden allesamt mehr oder minder wach, wollten den Grund dieser fast schon nächtlichen Weckaktion erfahren. „Es ist jemand auf dem Gang“, ließ das zuerst erwachte Mädchen verlauten und stieß somit auf Protest, den das nun hellwache Mädchen, ohne verschlafene Stimme, mit einem Laut, der zur Stille veranlasste, wieder minimierte. Sie fügte hinzu: „Seid still, dann kann ich auch etwas hören.“ Tilent lauschte ebenfalls und tatsächlich: Es waren Schritte außerhalb des Zimmers zu vernehmen. „Seht ihr?“, verkündete das Mädchen mit einer wilden Gestikulation. „Sehr schön, Franzi“, erwiderte das Mädchen im Bett über der Wachgerüttelten“, jedoch hören wir es eher, als wir es sehen“, sie wurde kurz von einem genervten Seufzer seitens 'Franzi' unterbrochen, fuhr dann fort, „und ich wüsste nicht, was daran ungewöhnlich sein sollte. Vielleicht musste jemand auf die Toilette?“
Tilent erschrak, als Franzi einfach durch sie hindurch lief, als existierte sie gar nicht, und über einem nun sichtbaren Tisch in der Ecke rechts neben der Tür eine Lampe einschaltete, welche gedämpftes Licht in den Raum fließen ließ. „Wer war es?“, fragte eine verschlafene Stimme vom unteren Bett links neben der Tür, von der Person selbst waren nur lange, dunkle, fluffige Haare auf dem Kissen zu sehen. „Woher sollen wir das denn wissen?“, schoss es vom Bett darüber zurück, dessen Bewohnerin nicht sonderlich erfreut über die halbnächtliche Störung schien. „Aber wer ist denn so früh wach?“, erwiderte Franzi, ein Mädchen mit unordentlich hochgesteckten, hellbraunen Haaren, sich auf einen der Stühle am Tisch setzend, mit Blick auf die Tür. „Ich sicherlich nicht“, kommentierte die etwas größere Person vom oberen Bett neben der Tür, bevor sie die Leiter langsam und vorsichtig herunterstieg und einen Stuhl neben Franzi einnahm. „Einer von den Jungs?“, fragte Franzi, während die Wachgerüttelte, mit hellbraunen Haaren in einem über Nacht unordentlich gewordenen Zopf sich im Bett aufsetzte. Das Mädchen über ihr jedoch kletterte ebenfalls aus ihrer Nachtstätte und tapste bis zum Stuhl in der Ecke neben der Tür, auf welchen sie sich fallen ließ. „Vielleicht Peter“, schlug die scheinbar sehr kommunikative Person mit wild in alle Richtungen abstehenden, kurzen Haaren lässig vor, „der schläft immer sehr kurz.“
Bestürzt sahen sie alle an und das große Mädchen starrte sie ganz offen an und fragte: „Susi, woher weißt du das?“ Susi wollte scheinbar gerade zu einer Antwort ansetzen, überlegte fieberhaft und begann mit einem „Ähm“, welches jedoch sofort vereitelt wurde, indem Franzi grinsend „Eigene Erfahrung!“ einwarf. Sofort sprang das Mädchen mit den buschigen, dunklen Haaren in ihrem Bett auf, sodass sie sich am Bett über ihr den Kopf anstieß, sich davon aber nach einem „Aua“ nicht abhalten ließ und fragte: „Susi hat bei Peter geschlafen?“ Die Kurzhaarige schüttelte den Kopf und begann: „Also eigentlich-“ Das war scheinbar der Satz, auf den Franzi begierig gewartet hatte, denn sie ignorierte Susi vollkommen, klopfte mit ihrer Faust auf den Tisch, erhob sich schnell von ihrem Stuhl und rief weit über der Flüstergrenze: „Susi hat mit Peter geschlafen!“
Tilent war die Stimmung unangenehm, sie fühlte sich völlig deplatziert und hatte großes Mitleid mit dem schockiert wirkenden Mädchen namens Susi, die scheinbar zu Unrecht einer Sache bezichtigt wurde.
Vom einen auf den anderen Moment saß Tilent in einem anderen Zimmer, der Raum war kleiner und nicht so einheitlich eingerichtet wie der Raum davor. Ein größerer Mann stellte die laute Frage: „Peter, wem schreibst du schon wieder?“ Offenbar war er nicht sonderlich begeistert von der Tatsache, dass die angesprochene Person nicht einmal von ihrem Handy aufsah, sondern lediglich „Susi“ zur Antwort gab. „Wieso dauert das so lange?“, krumpfelte der Mann zurück, „Grüßt du jedes Pferd einzeln?“
Die Szenerie änderte sich ein weiteres Mal, Tilent befand sich in einem großen Saal und erkannte sofort das kurzhaarige Mädchen aus dem einen und den Jungen aus dem anderen Raum, welche graziös über die Tanzfläche schwebten. Der Junge trug einen unfassbar gut aussehenden Anzug, den Tilent nur bewundern konnte, und das Mädchen ein wundervolles, elegantes Kleid, um welches Tilent sie beneidete. Plötzlich strömten von allen Seiten Menschen auf das tanzende Paar zu, redeten auf sie ein, ohne ihnen Zeit für eine Antwort zu geben. Tilent, sich am Rande der Tanzfläche befindend, wollte den beiden Personen helfen, doch die beiden schienen in diesem Strom aus Menschen zu ersticken. Ein unmenschlicher Schrei ertönte, der Tilent das Blut in ihren Adern gefrieren ließ und die Sorge um das Mädchen und den Jungen überflutete sie, doch alles wurde nebelig, bis sie die Dunkelheit einfing.

[Eingenommenes Geld: 345 Simoleons; Gesamtes Geld: 474 Simoleons]

Hier möchte ich nur kurz ein 'Danke' an Peter geben, er ist zu einem großen Teil für diesen tollen Traum Tilents (Genitiv! ;D) verantwortlich! Ich danke dir sehr!
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Geändert von NinaZuzanneKessler (14.07.2017 um 19:00 Uhr).
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Lukinya (06.05.2016), Schattenfell (08.05.2016), sum99 (06.05.2016)
  #37 (permalink)  
Alt 08.05.2016, 12:56
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So, nachdem es gestern ja nicht geklappt hat bekommst du nun heute deinen Kommentar.
Und du hast schon wieder so viel Text für mich! xD

Okay, auf gehts:
Die arme Tilent ist tatsächlich sehr verletzt worden. Man kann sich leider immer in anderen Menschen täuschen. Das bleibt nie aus. So fies das auch sein mag. Völlig Vertrauen sollte man tatsächlich niemanden. Zumindest ist das meine Meinung.

Das Kind mit der Glatze, ist das nicht Sam Sekemoto oder so? Irgendwie läuft der immer so rum ... xD

Du schreibst immer auf so hohem Niveau, Nina... das verkraftet mein Gehirn gerade so schlecht! Ich bin fast schon zu müde für solche Texte.
Sieh das als Lob.

Und was war das schon wieder für eine interessante Erinnerung, die Tilent da im Fitnessstudio hat?
Bekommen wir bald auch noch ein paar Fakten zu sehen? Erfahren wir bald mehr was wirklich passiert ist? Zumindest einen Teil davon?
Immer so viele Andeutungen!

Und was bitte hat Tinte gesehen das sie so verschreckt hat? Habe ich das überlesen oder wurden wir nur wieder mit Andeutungen überhäuft?

Ich glaube eher nicht das Tilent es schaffen wird bis zum Winter ein eigenes Haus zu haben. Sie wird wohl, zusammen mit Tinte, den Winter irgendwie überstehen müssen. D:

Tilent ist ja mal ganz schön fleißig! Und sie bekommt so unglaublich viel Trinkgeld.
Die Sims sind aber auch alle sehr spendierfreudig. Zumindest in diesem Kapitel.

Tilent isst Gehirne ...
Das sollten wir jetzt einfach mal alle auf uns wirken lassen ...

Dieser Traum ...
Susi und Peter also ...
Und wer ist Franzi?
Diesen Traum finde ich persönlich noch verwirrender als die anderen ...
War Tilent eines der Mädchen? Vielleicht ist Tilent ja auch gar nicht ihr richtiger Name? Und war ihre Freundin auch dabei?
Dieser Traum war eindeutig zu viel für meinen minimalistischen Verstand ...


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Geändert von Lukinya (09.05.2016 um 17:50 Uhr).
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NinaZuzanneKessler (09.05.2016)
  #38 (permalink)  
Alt 08.05.2016, 21:14
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Schreck lass nach! Ich hab das kommentieren vergessen! Jetzt muss ich so viel nachholen...Ich bin übrigens gerne eine Katze, besonders eine aus Warrior Cats

Ich hätte mir auch eine Fortsetzung des Rittertraums gewünscht. Aber vielleicht kommt das ja noch. Nicht weinen, Tilent! Ich werde diese Freundin finden, sie festnehmen und so lange foltern, bis sie mir die Wahrheit sagt! Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich dieses Kapitel schon gelesen habe. Aber was ist aus dem Kommentar geworden? Auf jeden Fall finde ich es skandalös, dass sich dieser Salat erdreistet, nicht gegessen zu werden! Und dann taucht auch noch Tinte auf und zerstört diese wundervolle Romanze! Wie konnte sie nur?! Aber das war es noch nicht mit den schrecklichkeiten, jetzt taucht auch noch eine mysteriöse Gestalt auf und schnappt sich die letzten Reste. Aber ich könnte Tinte einfach nicht böse sein. Dafür ist sie einfach zu süß. Oh nein! Angriff der Plüschpantoffel! Wir werden alle sterben! Oder zumindest wird Tilent das, wenn sie nicht bald etwas in den Magen bekommt. Aber vorher darf natürlich ein Witz nicht fehlen. Ein Keks! Jetzt hab ich auch Hunger...ob Tilent mir etwas abgibt? Vermutlich hat sie selber genug Hunger. Wenn man bedenkt, dass das das Haus der Grusels ist, muss man wohl nicht hinterfragen wie Tinte in das Haus gekommen ist. Die haben bestimmt sogar für ihre Hunde Geheimgänge. Ich will sofort wissen was da passiert ist! Verweigere uns nicht die Antwort! Hat es vielleicht sogar etwas mit dem merkwürdigen Verhalten ihrer Freundin zu tun? Ich frage mich immer, warum Sims so zielgenau das Gefäß treffen, dann aber beim Hufeisenwerfen völlig Versagen. Hat das einen physikalischen Hintergrund? Ich vergesse auch immer meine Nicht existierende Katze im Kühlschrank. Wo den auch sonst?! Mein nicht ganz so kleiner Hund jagt allerdings Lichtreflexen hinterher, schlimmer als jede Katze. Tilent kennt die Adresse der Papierfligergeselschaft? Und die verschicken Preise?! Ob die auch Lernkurse anbieten... Tilent scheint auf jeden Fall eine Menge Geld verdient zu haben. Da rückt der Traum vom Eigenheim doch sofort ein Stück näher! Ich suche auch immer Stunden nach diesem Klohäuschen. Warum kann sich das so gut tarnen? Jetzt bin ich total genervt, weil ich äußersten meinen Kommentar gelöscht habe. Auf jeden Fall mag ich die Sache mit der Stinkbombe und der Traum macht mir Sorgen. Einen Schritt noch...aber wohin?

Der nächste Part kommt morgen. Das lange Wochenende ist vorbei und ich muss noch etwas Schlaf nachholen
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NinaZuzanneKessler (09.05.2016)
 
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