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  #1 (permalink)  
Alt 20.02.2016, 20:36
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Beitrag Vagabunden Challenge /NinaZuzanneKessler


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Meine Damen, Herren und Individuen,
ich heiße Sie herzlich willkommen zu meiner ersten Challenge im Spiel Die Sims 3, einer Vagabunden-Challenge!

Das Buffet ist für Sie aufbereitet, es steht Ihnen frei, sich zu bedienen.

Ich danke Ihnen für Ihr zahlreiches Erscheinen und wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt!

Regeln der Challenge

Tag 1.1 1.2
Tag 2.1 2.2
Tag 3.1 3.2
Tag 4.1 4.2

Tag 5.1 5.2
Tag 6.1 6.2
Tag 7.1 7.2 7.3

Geändert von NinaZuzanneKessler (06.05.2016 um 16:41 Uhr). Grund: Neues Kapitel

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  #2 (permalink)  
Alt 20.02.2016, 20:49
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Beitrag Tag 1.1

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Mein Name ist Finx, Tilent Finx. Und ich bin nicht freiwillig hier, was ist meine wohl ehrlichste Aussage seit jeher ist.
'Finx' mag dem ein oder anderen bekannt vorkommen, das wundert mich jedoch nicht im Geringsten. Ich stamme aus einer reichen Familie, und wer Geld hat, dessen Name wird auch genannt.
Geld ist allerdings auch das Problem hierbei. Vermutlich haben Familiengeschichten wie die meiner Wenigkeit, Tragödien einfach vorprogrammiert. Ebenso Skandale, hinterhältige Machenschaften oder Anschläge von Sims, die neidisch sind, neidisch auf das Geld. Die Tragödien will niemand haben.
Wo wir gerade bei Anschlägen sind, mit denen hat alles angefangen, denn meine Eltern starben und ich war die alleinige Erbin. Meine Freundin allerdings freute sich merklich mehr als ich. Sie hinterging mich und brachte mich um mein ganzes Geld. Von einem Tag auf den anderen setzten sie und ihr Bruder mich und meinen Hund auf die Straße, dazu eröffnete mir meine ehemalige Partnerin, dass ich für einige ihrer Verbrechen gesucht sei. Für welche, wusste ich nicht.
Das ließ ich mir natürlich nicht gefallen und schlich mich wieder ins Haus. Was keine allzu gute Idee war, denn ich wurde noch brutaler als vorher rausgeworfen.
Warum ich nicht einfach zur Polizei ging? Da wo ich herkomme, ist die Polizei nicht sonderlich zuvorkommend. Und um wirklich, gerichtlich, gegen meine ehemalige Freundin vorgehen zu können, bräuchte ich einen guten Anwalt. Und für den bräuchte ich Geld. Exakt. Geld ist das Problem hierbei.
So, wie ich meine Freundin kannte, hatte sie das von langer Hand geplant und falls ich als guter Sim, der noch Glauben an die Menschheit besitzt, tatsächlich Hilfe bei Freunden suchen sollte, liefe ich direkt in die Arme der mich suchenden Polizei.
Also liefen wir, wir liefen die ganze Nacht hindurch, bis wir an einer Obdachlosenunterkunft nahe Riverview ankamen. Dort gab man mir einen Schlafsack und etwas zu Essen.
Ein verrückter Musiker, der dort vorbeischaute, sah, wie er meinte, „unglaubliches Talent und unvergleichliches Rythmusgefühl“ bei meinem bloßen Anblick und schenkte mir sein Schlagzeug. In dieser Nacht hatte ich einen verrückten Traum von einem Meer aus Plüschpantoffeln, dem Schlagzeug und bunten Lichtern, die die Plüschpantoffeln angriffen. Es war ein harter Kampf und ich musste aufpassen, dass orangenfarbige Lichter nicht mein Schlagzeug auseinanderbauten und mitnahmen. Zwischendurch wurde ich von Pantoffeln am Kopf getroffen, die sich auf Französisch bei mir entschuldigten, um sich dann wieder mit Schwertern in den Kampf stürzten. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass dieser Musiker etwas damit zu tun hatte.
Tinte und ich zogen also weiter und kamen vor gut einer Stunde in Riverview an, doch nicht sonderlich weit. Ein Bauer und sein wildgewordener Hund stellten sich uns in den Weg. Tinte wollte ihn angreifen, doch er war doppelt so groß wie sie und ich konnte sie davon überzeugen, dies lieber nicht zu tun. Wir lieferten uns eine Verfolgungsjagd, aber schon bald ließ dieses angsteinflößende Tier von uns ab.
Also liefen wir schon wieder.

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Meine Kleidung ist zerrissen und die Steinchen, die vorher meine Brille geziert haben, sind wohl irgendwo verloren gegangen. Als ich mir sicher bin, dass der Hund nicht mehr hinter uns her ist, stoppe ich. Und entdecke ein Schild, dass einen Ort namens „Sunset Valley“ ankündigt.

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Ich habe davon noch nie gehört, und hoffe also einfach, dass man mich hier nicht suchen wird. Und meine ehemalige Partnerin keine Kontakte bis hierhin hat.
„Weißt du was, Tinte?“, frage ich meine Hündin laut. Meine wundervolle Hündin, die ich zu Weihnachten von meinen Eltern bekommen habe, kurz vor dem Anschlag auf sie. Ihr letztes Geschenk, eine Hündin für mich, den Tierfreund, und Blumen für meine Freundin... Bevor mir noch die Tränen kommen, fasse ich mich.
„Wir schaffen das“, beantworte ich mir meine Frage selbst und beschließe in diesem Moment, Sunset Valley eine Chance zu geben.

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Nachdem ich die Straße eine Weile entlang gelaufen bin, entdeckt Tinte schließlich eine kleine Familie, die auf einem Spaziergang zu sein scheint. Vielleicht führt sie uns ja zu irgendeiner Art von Zentrum? Ich hoffe dies zumindest und laufe ihnen hinterher.
Da ich nicht mehr besitze als die Geschenke anderer Sims, beschließe ich, als Schnorrer und durchaus charismatischer Sim, es auch weiter damit zu versuchen.

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Während ich so darüber nachdenke, hätte ich fast die Familie verloren, der ich hier hinterherlaufe. Tinte ist ihnen jedoch stets auf den Fersen. Meine Hündin scheint kompetenter als ich zu sein. Ich schüttele den Kopf und versuche aufzuholen, da entdecke ich einige große Gebäude, an denen wir vorbeilaufen. Dies ist wohl das Stadtzentrum. Und dort hinten entdecke ich einen Stadtpark! Perfekt! Die Familie ist jetzt wohl von ihrer Tätigkeit als Rundführer losgesagt.
Ich pfeife meine Hündin zu mir und steuere besagten Park an.

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Suchend sehe ich mich um. Wer hätte Geld zu verschenken? An einer Picknickrunde entdecke ich einen Sim mit gefärbten Haaren. Das ist in meinen Augen ein Luxusgut und so begrüße ich den Teenager höflich.

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Als eine Simin mit Sinn für Humor erzähle ich ihm einfach einen Witz: „Was passiert, wenn ein Bauer seinen Hund auf Unschuldige hetzt? Der Hund greift den Bösen an. Von seinem Besitzer blieb nicht viel übrig.“

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Das findet er wohl unglaublich witzig, denn als ich im Anschluss nach etwas Geld frage, schenkte er mir einen Simoleon.

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Einen einzigen Simoleon. Das wird wohl schwieriger, als ich gedacht habe. Aber ich versuche, mir nichts anmerken zu lassen. Jemand aus seiner Picknickrunde erzählt gerade eine spannende Anglergeschichte; als ich mich verabschiede und zu einem freieren Platz im Park begebe, setzt sich mein Bekannter neugierig dazu. Es wird nicht leicht, hier Geld zu verdienen. Ich seufze und überlege. Da fällt mir das tragbare Schlagzeug ein. Dieses Instrument ist nicht sonderlich einfach zu erlernen, aber ich könnte üben und ab einem bestimmten Punkt meiner Fähigkeit sogar Trinkgeld damit einnehmen! Begeistert über meine geniale Idee mache ich mich gleich ans Werk.

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Als Kind reicher Eltern habe ich Musikunterricht genossen, weswegen mir dieses Instrument glücklicherweise nicht völlig unbekannt ist.
Zuerst klinge ich wie ein blutiger Anfänger. Das bin ich zugegeben auch, aber trotzdem versammeln sich nach einiger Zeit ein paar Schaulustige, die im Takt mitwippen.

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Erst kümmere ich mich nicht viel darum, versuche einfach nur, mich nicht ablenken zu lassen. Doch die Menschen stehen immer noch da. Zusätzlich baut ein Mädchen nur ein paar Schritte von mir entfernt ihren Verkaufsstand auf. Vermutlich will sie von den Sims profitieren, die ich um mich geschart habe. Kluges Kind.
Sie tischt unglaublich schmackhaft aussehende Leckereien auf, ich rieche es mehr als deutlich, allerdings scheint sich keiner der potenziellen Kunden für ihre Backwaren zu interessieren.
Plötzlich taucht auch meine Hündin auf und heult laut mit. Wo war Tinte eigentlich? Irrelevant, denn meine Zuhörer kümmern sich gar nicht um den Hund neben mir.

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Noch immer will niemand etwas von den Leckereien wissen, die dieses Mädchen zu verkaufen ersucht. Sie ist schon sichtlich genervt, doch mein Blick bleibt immer wieder bei diesen leckeren Törtchen hängen. Ich kann sie riechen, was würde ich nicht alles geben für einen einzigen Bissen von diesen saftigen, schokoladigen, schmackhaften Zuckerbeinhaltern...
Ich komme völlig aus dem Takt, stoße den Ständer der Hi-Hat beinahe um und falle beim Vom-Stuhl-Stürzen fast auf meine Hündin, welche, ihrem Reflex sei Dank, erschrocken zur Seite springt. Vermutlich sehe ich gerade ziemlich idiotisch aus, aber das ist mir egal. Jetzt habe ich Hunger!
Ich packe mein Schlagzeug wieder ein, was einer Frau ein „Schade!“ entlockt. Verwundert blicke ich auf, erwidere ihr Lächeln dann doch und zwinkere ihr zu. Ihr Lächeln wird unmerklich breiter und sie nickt mir zu, bevor sie den Park verlässt. Ich dagegen sehe mich nach meiner Hündin um. Diese ist allerdings nirgends zu sehen. Dazu zucke ich nur die Schultern und gehe lieber auf einen Mann an einem Picknicktisch zu. Er hat bestimmt etwas zu Essen für mich übrig!

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Wieder setze ich meine renommierten Witze ein („Ein Mädchen will Kuchen verkaufen, doch keiner beachtet sie. Was tut sie? Sie holt sich Luftballons, um über diese Tatsache hinwegzusehen.“) und überzeuge so den Mann im Handumdrehen, mir Geld und etwas von seinem Essen abzugeben.

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Das war fast schon zu einfach, denke ich mir, als er mir zustimmt, und habe auch Recht. Er gibt mir ebenfalls nur einen Simoleon.

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Aber immerhin habe ich etwas, mit dem ich mein Verhungern verhindern kann.

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Negativer Nebeneffekt von Essen: Ich muss eine Toilette aufsuchen. Also verlasse ich den Park und irre etwas umher, bis ich ein Fitnesscenter finde. Mein Orientierungssinn ist nicht der Beste, wie ich mir leider eingestehen muss, denn statt so viel Zeit zu verschwenden hätte ich wichtigeren Dingen nachgehen können, wie beispielsweise, meine dringenden Bedürfnisse zu befriedigen.

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Ich könnte auch einfach im Fitnesscenter übernachten, oder? Hier ist es warm und, relativ, trocken. Wo Tinte schon wieder ist, weiß ich nicht. Ich mache es mir also mit meinem Schlafsack auf dem nicht ganz so bequemen Boden gemütlich. Die Leute um mich herum trainieren weiterhin, aus irgendeinem, mir unerfindlichen Grund, auch spätabends, was ich als Ursache für meinen überaus merkwürdigen Traum festmache.

Geändert von NinaZuzanneKessler (26.02.2016 um 20:24 Uhr).
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Alt 20.02.2016, 20:54
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Beitrag Tag 1.2

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Das Erste, was ich sehe, ist einfach nur Weiß. Weiß. Wo auch immer ich meinen Blick hinrichte, Weiß. Ich höre ein Murmeln, welches ich partout nicht zuordnen kann. Es macht mich wahnsinnig und ich wirbele umher, in der Hoffnung, etwas anderes als bloßes Weiß zu erblicken, doch es gibt nichts. Ich falle beinahe. Moment. Ich falle? Von was? Nichts Gutes ahnend, richte ich meinen Blick auf meine Füße und tatsächlich: Ich stehe auf einer Leiter aus Sims. Das Gemurmel scheint lauter zu werden, und ich verfolge die Treppe in beide Richtungen mit den Augen. Ich kann kein Ende erkennen. Die Sims werden lauter. Ich habe diese Personen noch nie zuvor gesehen, aber einer davon fängt an, eine Anglergeschichte zu erzählen und ein anderer schreit kurz danach laut auf. Alle verstummen ob dieses Schreies. Doch plötzlich erheben alle ihre Stimme. Es wird immer lauter und lauter, ich schlage mir die Hände auf die Ohren, um es nicht mehr hören zu müssen, aber es kratzt in meinen Gehörgängen, mein Kopf droht zu explodieren. Alles dreht sich und mir wird schwindelig, die Schreie werden noch lauter und in den Gesichtern der Sims steht die Angst, dieser Ausdruck der Angst, wenn man dem Tod ins Auge sieht. Ich will weg, weg von den lauten Geräuschen, die sich in meinen Kopf brennen, weg von den Fratzen, die von Schrecken und Verderben kreischen, bis ich falle. Meine Beine versagen, ich stolpere zurück und falle von der unendlichen Leiter aus Sims ins Nichts.
Das Bellen meines Hundes weckt mich auf, sie hat mich anscheinend gefunden. Ich wische mir den Schweiß von der Stirn. Was ein Traum. Tinte legt sich zum Schlafen nieder und ich sehe mich nach einer Uhr um. Es sind lediglich zwei Stunden gewesen, die ich geschlafen habe, also folge ich Tintes Beispiel und versuche, weiterzuschalfen.

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Mich ereilen in dieser Nacht keine weiteren Träume. Ich hoffe, dass meine Hündin es angenehmer hat als ich.

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[Eingenommenes Geld: 2 Simoleons]

Geändert von NinaZuzanneKessler (26.02.2016 um 20:25 Uhr).
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Alt 21.02.2016, 10:44
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Dein Schreibstil gefällt mir so unheimlich gut! Das du meine Challenge genommen hast, freut mich natürlich besonders. Ich kommentiere übrigens beim lesen.

Das ist ja eine furchtbare Geschichte. Erst sterben die Eltern und dann wird man auch noch von der besten Freundin betrogen. Immerhin bleibt ihr noch der beste Freund des Menschen. Und Tiere sind schließlich die besseren Menschen. Diese Traum! Ich lach mich schlapp. Röse Plüschpantoffeln, die sich auf französisch entschuldigen und ihr Schlagzeug erobern wollen. Auf so eine verrückte Idee wäre nicht einmal ich gekommen. Ein Bauer hetzt auch noch einen Hund auf das geschundene Duo. Hoffentlich finden sie in Sunset Vally etwas Ruhe. Ein Sim mit gefärbten Haaren ist Luxusgut? Sagt die mit der Grünen Haarpracht. Ja, aller Anfang ist schwer. Ich musste mich damals auch von einem Simoleon zum nächsten betteln. Am besten baust du eine einigermaßen gute Freundschaft auf, bittest dann erst um eine kleinen und dann um einen großen Betrag. Mit etwas Glück bekommst du so gleich zweimal Geld. Ich frage mich, wie sie das Schlagzeug eigentlich transportiert. Andererseits haben Sims geradezu magische Taschen, also sollte das nicht das Problem sein. Bis sie Trinkgeld einnehmen kann wird es allerdings noch eine Weile dauern. Das mit dem Hund kenne ich auch. Es klingt zwar manchmal etwas schräg, aber immerhin beschäftigen sich so die Hunde und zerstören kein öffentliches Eigentum. Ich bin ja mal gespannt, wie viele von diesen Witzen du noch auf Lager hast. Ich finde die Klasse. Und man kann sich damit sogar etwas zu Essen verdienen. Training mitten in der Nacht scheint bei Sims auch nichts ungewöhnliches zu sein. Immerhin ist es ein 48 Stunden Fitness Center. Und einen Albtraum hat die arme auch noch. Das Leben ist nicht leicht auf der Straße. Dann freue ich mich mal weiter auf den nächsten Part!

Geändert von Schattenfell (21.02.2016 um 10:46 Uhr).
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NinaZuzanneKessler (21.02.2016)
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Alt 21.02.2016, 12:52
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Es ist soweit! Der angekündigte Lukinya-Kommentar kommt!
Wie immer lese und kommentiere ich gleichzeitig. :3

Tut mir ja wirklich leid, werte Tilent Finx, aber ich kannte deinen Namen bisher nicht. ;D
Und, liebe Tilent Finx, deine Eltern sich bei einem Anschlag ums Leben gekommen? Wie böse!
...
Na da wurde Tilent ja mal mächtig hintergangen. Na ja, ich glaube das es ohnehin schwer ist, als reiche und/oder berühmte Person richtige Freunde zu finden. Aber sie hat ja immerhin noch ihren namenlosen Hund ...

Zitat:
Zitat von NinaZuzanneKessler Beitrag anzeigen
In dieser Nacht hatte ich einen verrückten Traum von einem Meer aus Plüschpantoffeln, dem Schlagzeug und bunten Lichtern, die die Plüschpantoffeln angriffen.
Können wir das bitte mal alle auf uns wirken lassen? Können wir uns das alle einfach mal bildlich vorstellen? Das ist ein wahres Erlebnis!
Aber immerhin ist ihr Instrument ein Schlagzeug. Das macht mir Tilent noch gleich viel sympathischer, denn immerhin halte ich das Schlagzeug für das beste Instrument überhaupt!

Tinte heißt der Hund also. xD
Süß sieht sie ja aus, aber ich mag es da eher etwas größer und meistens auch bunter. :3
Oh und noch was zur werten Tilent Fix: Auch sie sieht gut aus. Sie kommt sogar relativ (oder sogar ganz?) ohne CC aus und das ist etwas was man hier nur selten sieht. Das tut ihrer Schönheit jedoch keinen Abbruch. :3

Und schon hat Tilent ihren ersten Simolen verdient. Wenn auch nicht mit der Musik ...
Aber das kommt noch. Man brauch nur das "i" in Tilent mit einem "a" vertauschen und man bekommt Talent. ;D

Das ist ein sehr interessanter Traum den Tilent da hat. Etwas unheimlich aber interessant. Sicherlich hat dieser Traum etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun. An niemandem geht so eine schreckliche Geschichte schließlich einfach spurlos vorbei.
Vielleicht erfahren wir ja bald noch mehr aus der Vergangenheit von Tilent?

So, und zum Schluss jetzt noch ein großes Lob an dich und an deinen Schreibstil: Er ist wirklich sehr gut! Da gibt es absolut nichts zu meckern.
Ich mag die ganzen kleinen Details, die du immer wieder einbaust. Zum Beispiel die Sache mit den Witzen. Das lockert einfach alles ein bisschen auf. :3
Außerdem kannst du dich sehr gut ausdrücken (aber das habe ich ja schon in den Privaten Nachrichten gemerkt) und freue mich schon auf den nächsten Part. :3 Mal gucken was Tilent (Verdammt! Jetzt will ich immer Talent schreiben!) und Tinte noch so alles erleben werden. :3
__________________
'Cause I've got a jet black heart
and there's a hurricane underneath it ...
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NinaZuzanneKessler (21.02.2016)
  #6 (permalink)  
Alt 21.02.2016, 14:28
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Momentan haben wir in Deutsch das Thema "Textanalyse", bedeutet "Belege ALLES am Text. Selbst wenn es keinen Sinn macht, solange du es am Text belegen kannst, ist es nicht falsch. Es macht dann zwar noch immer keinen Sinn, aber es ist nicht falsch." Und ich muss zugeben: Ich liebe sowas!
Zu meiner Freude habe ich übrigens festgestellt, das ich die Hervorhebungen und anderweitiges schnell herausgefunden habe. Das System haben wir nämlich in der Unterstufe in Informatik gelernt. ;D

@Schattenfell:

Zitat:
Dein Schreibstil gefällt mir so unheimlich gut! Das du meine Challenge genommen hast, freut mich natürlich besonders.
Danke!
Die Freude ist ganz auf meiner Seite. Ich finde, in diese Challenge kann man ganz wundervoll Geschichten spinnen. :3

Zitat:
Diese Traum! Ich lach mich schlapp. Röse Plüschpantoffeln, die sich auf französisch entschuldigen und ihr Schlagzeug erobern wollen. Auf so eine verrückte Idee wäre nicht einmal ich gekommen.
Der Traum ist mir sogar spontan eingefallen. Es war eine dieser "Schreib irgendetwas Verrücktes hin!"-Situationen.

Zitat:
Ein Sim mit gefärbten Haaren ist Luxusgut? Sagt die mit der Grünen Haarpracht.
Eben, wenn sich einer damit auskennt, dann sie! ;D

Zitat:
Ich bin ja mal gespannt, wie viele von diesen Witzen du noch auf Lager hast. Ich finde die Klasse. Und man kann sich damit sogar etwas zu Essen verdienen.
Tatsache? Ich habe einfach irgendwie versucht, das Geschehene einzubauen. Das behalte ich auf jeden Fall bei!

Zitat:
Und einen Albtraum hat die arme auch noch.
Es wird auch, zu Tilents Leidwesen, nicht bei einem bleiben. :/

Vielen Dank für deinen Kommentar! :3


So, kommen wir zu dir,
@Lukinya:

Zitat:
Tut mir ja wirklich leid, werte Tilent Finx, aber ich kannte deinen Namen bisher nicht. ;D
Ihre Familie kennen nur die gebildeten Leute vom Gymnasium!
Ich habe das einfach von mir selbst in die Geschichte übernommen: Der Name steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Namensvorschläge-Liste und ich gewöhne mich unglaublich schnell an so etwas.

Zitat:
Und, liebe Tilent Finx, deine Eltern sich bei einem Anschlag ums Leben gekommen? Wie böse!
Du bist doch nicht etwa involviert?! Schließlich hast du da ja Erfahrung...

Zitat:
Na da wurde Tilent ja mal mächtig hintergangen.
*redet mit sich selbst* Nicht spoilern, Zuzi, nicht spoilern.

Zitat:
Können wir das bitte mal alle auf uns wirken lassen? Können wir uns das alle einfach mal bildlich vorstellen? Das ist ein wahres Erlebnis!
Aber immerhin ist ihr Instrument ein Schlagzeug. Das macht mir Tilent noch gleich viel sympathischer, denn immerhin halte ich das Schlagzeug für das beste Instrument überhaupt!
Das war mein Ziel dabei! xD
Ist bei mir genauso! Warum wohl?
Ganz deiner Meinung!

Zitat:
Süß sieht sie ja aus, aber ich mag es da eher etwas größer und meistens auch bunter. :3
Oh und noch was zur werten Tilent Fix: Auch sie sieht gut aus. Sie kommt sogar relativ (oder sogar ganz?) ohne CC aus und das ist etwas was man hier nur selten sieht. Das tut ihrer Schönheit jedoch keinen Abbruch. :3
Klar, Tinte ist schließlich lediglich in eine Tintenlache getapst und nicht in einen Farbtopf gefallen, so wie deine Hunde!
Nein, nicht ganz, die Augenbrauen sind ein Download.
Ich leite das Kompliment gerne an sie weiter.

Zitat:
Und schon hat Tilent ihren ersten Simolen verdient. Wenn auch nicht mit der Musik ...
Aber das kommt noch. Man brauch nur das "i" in Tilent mit einem "a" vertauschen und man bekommt Talent. ;D
Ich habe den Fokus als Erstes auf das Instrument gelegt, wird man aber noch merken.
Stimmt! Ist mir gar nicht aufgefallen. o.O
_
Zu diesem Absatz darf ich nichts weiter sagen.
_

Zitat:
So, und zum Schluss jetzt noch ein großes Lob an dich und an deinen Schreibstil: Er ist wirklich sehr gut! Da gibt es absolut nichts zu meckern.
Ich mag die ganzen kleinen Details, die du immer wieder einbaust. Zum Beispiel die Sache mit den Witzen. Das lockert einfach alles ein bisschen auf. :3
Außerdem kannst du dich sehr gut ausdrücken (aber das habe ich ja schon in den Privaten Nachrichten gemerkt) und freue mich schon auf den nächsten Part. :3 Mal gucken was Tilent (Verdammt! Jetzt will ich immer Talent schreiben!) und Tinte noch so alles erleben werden. :3
Dankeschön! ^-^
Was, wenn ich dir sage, dass es in der ersten Version die Witze in der Form nicht gab? Ich habe mir beim Durchlesen genau das gedacht: Es muss etwas aufgelockert werden. Scheint eine gute Idee gewesen zu sein.
Ich danke für dieses großes Kompliment! :3 Der kommt übrigens frühestens, wenn die nächsten beiden fertig geschrieben sind. Ich habe mir von Anfang an Prinzipien gesetzt.
Da bist du aber auch selber Schuld, du mit deinen Namensdeutungen! xD

Auch dir danke ich für deinen Kommentar! :3

Außerdem einen herzlichen Dank für alle Danke-Klicks!
*zieht Hut und verbeugt sich*
__________________
"Listen John, if I worried what the people cared about I'd never write anything." ~Charles Bukowski

Geändert von NinaZuzanneKessler (21.02.2016 um 19:41 Uhr).
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu NinaZuzanneKessler für den nützlichen Beitrag:
Lukinya (21.02.2016), Schattenfell (23.02.2016)
  #7 (permalink)  
Alt 22.02.2016, 19:59
Tastentipper
 

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Yeyy, eine neue Challenge im Forum *_*
Super Schreibstil, super Vorgeschichte, super Charaktere super, super, super
Und die mysteriösen Träume... was steckt wohl dahinter!?

Wie kreativ deine Träume auch einfach sind

Freue mich auf mehr!
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Katja1503 für den nützlichen Beitrag:
NinaZuzanneKessler (22.02.2016)
  #8 (permalink)  
Alt 26.02.2016, 20:12
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Beitrag Tag 2.1

Danke an dich, Katja1503, für deinen Kommentar! :3

__
Als ich am nächsten Morgen aufwache, bin ich alleine im Schwimmbad.

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Nachts trainieren sie, aber jetzt sind wohl alle auf der Arbeit, schließlich ist Montag. Ob sie ausgeschlafen sind? Da bin ich mir nicht sicher.
Es ist vollkommen ruhig, ungewohnt ruhig, weil ich von Stimmen umgeben eingeschlafen bin, aber das stört mich nicht sonderlich. Stille bedeutet jedoch, dass Tinte mich ebenfalls zurückgelassen hat. Wo sie jetzt wohl ist? Egal. Ich nutze erst einmal die sanitären Anlagen des Gebäudes.

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Da sowieso niemand da ist, den ich um etwas anschnorren könnte, kann ich mich genauso gut in der Kunst der rhythmischen Klänge vertiefen.

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Draußen regnet es in Strömen. Ein Glück, dass ich hier übernachtet habe, der Regen hätte mich draußen vielleicht weggespült. Oder ertränkt. Oder auch beides. Was, wenn es so stark geregnet hätte, dass ich ins Meer gespült worden und aufgrund der Menge der mich forttragenden Wassermassen nicht aufgewacht wäre?

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Wenn ich recht überlege, hätte mir das auch hier drin passieren können. Einer der nächtlichen, sportverrückten Besucher hätte mich ohne viel Aufwand ins Wasserbecken verfrachten können. Mir läuft bei der Vorstellung dieses Szenarios ein eiskalter Schauer über den Rücken. Ich sollte mich lieber auf das Verbessern meiner Fähigkeit konzentrieren, anstatt mir auszudenken, wie ich möglicherweise hätte sterben können... Apropos 'Sterben', was hatte eigentlich mein Traum zu bedeuten? Werden mich die Menschen, die ich übergangen habe, heimsuchen? Um ehrlich zu sein, meine Freundin wäre die gewesen, auf die das eher zu-
Nein. Ich höre sofort auf, die ganze Zeit an die Person zu denken, wegen der ich jetzt überhaupt hier sitze. Und ich habe ihr vertraut, ich Vollidiot...
Das Geräusch der sich öffnenden Tür unterbricht meine Gedanken, die sowieso nur im Kreis verlaufen. Es bringt nichts. Ich seufze laut auf, erhebe mich und räume mein Schlagzeug zusammen. Das Wetter hat sich inzwischen nicht geändert. Aber irgendwie tröstet es mich auch. Es fühlt sich an, als wäre ich nicht völlig alleine.

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Schritte sind zu hören. Ach, da war ja was. Ich begebe mich zur Eingangstür und spreche die mir fremde Frau sofort an. Einer meiner Witze darf natürlich nicht fehlen: „Egal, ob ich mir mein Essen stehle oder nicht, ich lande in jedem Falle vor Gericht!“
Es hat funktioniert! Ich meine: Natürlich hat es funktioniert. Sie ist begeistert ob meiner Beherrschung dieser außergewöhnlich komplexen und aufwendig zu erlernenden Kunst.

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Deshalb frage ich sie auch gleich, ob sie nicht, mit brillianter Überleitung durch meinen Witz, etwas Essbares für mich hätte.

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Ich habe einen Bärenhunger, was sie auch zu bemerken scheint, denn sie meint, sie teile gerne ihr Essen mit einer Person wie mir. Einer Person wie mir? Soll ich das als Kompliment oder Mitleidsbekundung verstehen?

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Um ehrlich zu sein ist mir die dringend notwendige Nahrungsaufnahme gerade viel wichtiger als die Auswertung dieser Konversation in winzige Einzelteile, um Strukturen, Muster und typische, immer wieder auftauchende, Merkmale zu erkennen und so herauszufinden, ob diese Person viel Geld besitzt.

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Wo wir gerade bei Nahrung sind, hoffe ich, dass meine kleine Tinte nicht schon wieder bewegungsunfähig in Pfützen herumsteht, wie sie es gerne tut, sondern sich darum kümmert, nicht zu verhungern.

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Oder schlimmer noch: Sie gräbt wieder Löcher in den Vorgärten fremder Sims.

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Vielleicht rennt sie aber auch nur friedlich herum, wie ein ganz gewöhnlicher Hund.

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Ich jedoch setze mich nach meiner Mahlzeit wieder an mein Instrument.

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Langsam mache ich mir jedoch Sorgen um meinen kleinen Hund. Schließlich regnet es noch immer. Hoffentlich ist sie so klug, wie ich sie einschätze, und bewegt sich auf dem Gehweg fort, wie ich es ihr versucht habe näherzubringen, anstatt einfach blindlings über die Straße zu rennen. Wir sind hier schließlich mitten im Stadtzentrum!

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Während ich also meine Fähigkeit ausbaue, betreten immer mehr Sims das Fitnesscenter.

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Da höre ich, wie sich ein Mann darüber beschwert, dass der Hummer heute mit zu wenig Petersilie serviert worden wäre. Zu wenig Petersilie... Das erinnert mich an mich selbst, noch vor weniger als einer Woche hätte meine Freundin sich über genau so eine Kleinigkeit beschwert, während ich einfach nur lache und den Kopf schüttele, ihr dabei zusehe, wie sie sich über die Unfähigkeit der Köche aufregt und bereits ihre Beschwerdeschrift ausarbeitet. Je lauter sie würde, desto lauter würde mein Lachen, sie ist einfach zu süß, wenn sie sich aufregt. Aber noch süßer ist sie, wenn sie sich freut. Jedes Mal, wenn ich sie mit einer Verabredung überraschte, oder sei es auch so etwas Kleines wie Blumen, die ich mitbrachte, wenn ich nach Hause kam, sie liebte Rosen und Primeln am meisten, jeder kleine Kuss, den ich ihr einfach so schenkte, das letzte Stück Schokolade, welches wir uns, nach einiger Zeit traditionsmäßig, teilten und ich konnte ihr Lächeln sehen, das mir Schmetterlinge in den Bauch lockte, wo sie herumflatterten; jede Sekunde, in der ich sie glücklich sehen konnte, wurde für mich zur schönsten Sekunde meines Lebens. War das etwa alles nur gespielt?
Während ich wieder aus meiner Erinnerung fliehe, weil sie zu schmerzhaft ist, bemerke ich gefärbte Haare. Ist das nicht der Jugendliche aus dem Park? Er hat mich anscheinend übersehen, wie auch immer er das hinbekommen hat, dieses Schlagzeug ist, wie man sich denken kann, nicht gerade leise oder in irgendeiner Weise unauffällig, und steigt die Treppen zur ersten Etage hoch. Sofort packe ich mein Schlagzeug zusammen und spurte hinterher. He, Geld, bleib stehen! Schließlich entdeckt er mich doch. Als ungeschlagene, zumindest hat das noch niemand versucht, Witzekönigin setze ich auf meine erfolgreiche Strategie: „Wie macht man einen Regenschirm arbeitslos?“

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„Man verfeuert ihn!“

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Nach diesem komödiantischen Erfolg frage ich ihn nach etwas Geld: „Wo wir gerade von 'arbeitslos' sprechen, hättest du vielleicht etwas Geld für mich?“ Ich bekomme drei Simoleons. Wir steigern uns! Danach versuche ich noch an etwas zu Essen zu kommen, als wie aus dem Nichts meine Hündin auftaucht. Hoffentlich plant sie keine bösen Taten.

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Der Versuch, mir etwas Essbares zu erschnorren, war nebenbei bemerkt erfolgreich.

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Geändert von NinaZuzanneKessler (27.02.2016 um 08:22 Uhr).
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  #9 (permalink)  
Alt 26.02.2016, 20:18
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Ich schätze den heutigen Tag als relativ erfolgreich ein und setze mich noch für eine Weile an mein Schlagzeug. Meine Hündin beobachtet mich dabei, sowie ein tropfnasser Sim, der mitwippt. Ich konzentriere mich voll und ganz auf meine Trommeln und Becken.

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Eine weitere Zuschauerin taucht auf und die zwei beginnen, mich auszukichern, wovon ich mich allerdings nicht ablenken lasse, auch wenn ich es, zugegebermaßen, ziemlich gemein finde.

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Ich kichere auch keine anderen Sims aus, die eben noch nicht allzu gut im Spielen ihres Instrumentes sind. Und hat der erste Beobachter nicht zuerst noch im Takt mitgewippt?! Ist ihm das jetzt etwa peinlich? Meine kleine Hündin hält treu zu mir und heult begeistert mit.
Aber wie gesagt, es interessiert mich ja sowieso nicht. Nachdem ich nun ewig daran geübt habe, bekomme ich endlich Wirbel hin! Stolz erfüllt mich und motiviert mich ungemein. Ich schaffe das- wir schaffen das. Ganz recht, Tinte, stimme ich ihrem Heulen in Gedanken zu. So schrecklich klingen wir gemeinsam gar nicht. Die beiden Kicherer haben sich übrigens ins obere Stockwerk verzogen.

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Ob sie wohl unseren einzigartigen Klang bewundern? Na, die drei Herren in Bade-oder Unterwäsche, die im Takt mitwippen? Ist das eigentlich das Einzige, was anderen zu solch einem Wunderspiel einfällt? Im Takt mitwippen?

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Darüber, beschließe ich, sollte ich mir einfach keine Gedanken mehr machen und statte lieber der Dusche einen Besuch ab.

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Als Schlafplatz habe ich es mir heute in der Nähe des Fensters gemütlich gemacht, Tinte hat sich hinter der Bar versteckt. Falls also ein Mörder auftauchen sollte, wird er zuerst mich sehen. Vielen Dank, Tinte, sehr nett von dir. Ich hege die Hoffnung, dass sie zumindest etwas Schönes träumt.

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Mein jugendlicher Bekannter setzt sich gerade an seine Hausaufgaben. Er jammert laut herum, dass er doch so einen Hunger habe, dabei hat er mich doch vorhin sein Essen gegeben, denke ich, als ich langsam ins Land der Träume drifte.

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Ich befinde mich auf einem Feld, zwischen zwei Reihen von Kirschbäumen. Es ist Nacht, aber nicht dunkel, denn der Mond erhellt meinen Standort; ich habe kein Problem, etwas zu erkennen. Hinter den Reihen, in deren Abstand voneinander ich mich befinde, entdecke ich weitere Reihen dieser Bäume, und nur dieser Bäume, soweit das Auge reicht. Ich möchte dieses Feld weiter erforschen und einen Weg hinaus finden, doch mein Blick wird wie durch Magie immer wieder zum Mond gezogen. Es fühlt sich so an, als wolle er von mir beachtet werden. Je länger ich ihn ansehe, desto stärker wird das Gefühl, dass ich von ihm hypnotisiert werde und doch kann ich nicht anders, ich muss einfach hinsehen. Ein lautes Bellen durchdringt die Stille, wodurch ich es schaffe, meinen Blick vom Gestirn zu lösen. Noch einmal ist ein Kläffen zu hören. Ich drehe mich auf dem Absatz herum und laufe den Rufen entgegen. Der Mond sitzt mir im Nacken und ich laufe schneller. Jedes Mal, wenn ich mich umdrehe, bilde ich mir ein, dass der Mond immer näher kommt. Ich renne. Noch einmal erklingt ein Bellen und Tinte kommt mir freudig entgegen. Erkennt sie die Gefahr denn nicht? „Renn!“, schreie ich ihr zu. Das Blut pulsiert in meinen Ohren. Tinte stoppt verwirrt, doch sieht meine Furcht, die mir wohl ins Gesicht geschrieben steht, macht kehrt und eilt in die entgegen gesetzte Richtung. Ich habe panische Angst zu stolpern und mich nicht schnell genug wieder aufzurichten. Wir rennen, Tinte ist um einiges schneller als ich, als sich das Feld lichtet. Obwohl dies nicht möglich ist, werde ich trotzdem schneller und lasse die Bäume hinter mir. Wieder drehe ich meinen Kopf und der Mond hängt wieder wie jede Nacht an seinem Platz am Himmel. Verwirrt, wie ich bin, achte ich nicht auf den Boden unter meinen Füßen und stolpere, ich pralle auf dem Boden auf und ein stechender Schmerz durchzieht mein Bein, wandert in Sekundenschnelle durch meinen gesamten Körper.
Eine Nacht mit einem wolkenlosen Himmel, eine Nacht mit einem strahlenden Mond, der am Himmel steht, als ob nichts geschehen wäre, es könnte nicht vollkommener sein.
Nur mein gellender Schrei durchzieht die Nacht.


[Eingenommenes Geld: 3 Simoleons; Gesamtes Geld: 5 Simoleons]
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Geändert von NinaZuzanneKessler (27.02.2016 um 13:42 Uhr).
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Alt 27.02.2016, 16:15
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...
Es gibt 1000 Wege ins Gras zu beißen, Tilent. Von daher könnten wir diesen Gedanken ruhig noch weiter spinnen. Ich fand dieses Szenario mit dem Wasser und dem ins Meer gespült werden aber schon recht interessant. Ob Tilent das noch besser kann?

Dieser Witz ... war etwas seltsam ... aber immerhin hat es ja funktioniert. xD
Sims haben eben einen ganz speziellen Art von Humor.

Tilent hatte also eine Freundin? Ich dachte erst es wäre eine normale Freundin gewesen aber es scheint wohl eher eine Art Girlfriend gewesen zu sein? Dann ist die Geschichte ja noch mieser als ohnehin schon ...

Zitat:
Zitat von NinaZuzanneKessler Beitrag anzeigen
„Wie macht man einen Regenschirm arbeitslos?“
...
„Man verfeuert ihn!“
Okay, der war nicht schlecht! Ich musste doch tatsächlich schmunzeln.

Tilent und Tinte sind doch mal ein recht gutes Team. :3
Das Heulen eines Hundes ist zwar nicht die schönste Begleitung zu einem Schlagzeug aber es gibt wirklich schlimmeres.
Es wird Zeit das Tilent bald mal für Trinkgeld spielen kann. So kann sie später gutes Geld machen. :3

Warum zur Hölle sollte ein Mörder ins Schwimmbad einbrechen und Tilent töten? Woher kommen solche Gedanken nur immer, hm? xD
Hat Tilent zu viele Horrormovies geguckt? Oder gar Horrorgames gezockt? "Layers of Fear" ist übrigens sehr zum empfehlen.

Dieser Traum war cool.
Er fing so schön an und dann das ... D:
Arme Tilent. Vielleicht symbolisiert dieser Traum ihre Vergangenheit? Alles war so schön und ganz plötzlich wurde alles anders ...
Versucht die Vergangenheit, in Form des Mondes, sie einzuholen?
Klar mich (oder eher uns) auf, Nina. :3
__________________
'Cause I've got a jet black heart
and there's a hurricane underneath it ...
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NinaZuzanneKessler (27.02.2016)
 
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