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  #1 (permalink)  
Alt 15.11.2010, 15:13
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Beitrag Das siebte Siegel


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Dies ist meine erste Geschichte, weniger eine Bilderstory, als vielmehr eine Story mit Bildern. Lasst euch verzaubern und verstricken in die Spannung einer Welt, in der nicht alles so ist, wie es scheint, und nichts, wie es sein sollte.
Alles fing mit einem Neuanfang an …

(1) Ankunft im Abendrot

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Die Sonne ging gerade unter und tauchte die hohen Häuser meiner zukünftigen Heimat in intensiv leuchtenden Schein. Es kam mir vor, als würde das Tageslicht in einem letzten Aufbäumen noch einmal all seine Kraft in das Abendrot legen, während die Dunkelheit bereits aus den Tiefen des Himmels unaufhaltsam voran drängte.
Ich schauderte und konzentrierte mich wieder auf mein Ziel. Vor mir lag mein neues Leben, welches aus hochaufragenden Wolkenkratzern, überfüllten Straßen und Menschengedränge bestehen sollte.
Und natürlich aus einem neuem Job. Ich hoffte inständig, hier etwas Annehmbares zu finden. In meinem Geburtsort, einem etwas größeren Dorf, war mir dies nicht gelungen. Deswegen hatte ich meine Familie und meine Freunde zurück gelassen, bereit, mich in ein Abenteuer – das Abenteuer Großstadt – zu stürzen, neue Erfahrungen zu sammeln und endlich meine eigenen Wege zu gehen. Ich hielt mich mit meinen 19 Jahren für alt genug.
Dennoch kam ich mir hoffnungslos fehl am Platze vor und fühlte mich sehr klein, während ich in meinem geliebten, roten Autochen saß und auf meine städtische Zukunft zuhielt. Ich sprach mir selbst Mut zu.
So schlimm konnte es doch nicht werden.

Oh doch, so schlimm konnte es werden!
Zwar hatte ich meinem geringen Budget entsprechend nicht viel von meiner neuen Wohnung erwartet, und anspruchsvoll war ich noch nie gewesen, aber die vergilbten, abgewetzten Tapeten, das morsche Holz der Küchenmöbel und der grelle, billige orange Anstrich der Arbeitsplatten sprengten selbst meinen Rahmen für 'Geschmacksverirrung'. Und das soll etwas heißen. Immerhin hatte ich in meinem Geburtsort hartnäckig meinen Ruf als Modemuffel verteidigt.
Wenn meine Freunde das hier nur sehen könnten …
Hastig verdrängte ich den Gedanken wieder. Es macht keinen Sinn, in der Vergangenheit zu schwelgen, stattdessen sollte man sich lieber auf die Gegenwart konzentrieren.
Meinen eigenen Rat befolgend, stellte ich mit einem schicksalsergebenen Seufzen die erste der Umzugskisten, die mein weniges Hab und Gut beinhalteten, auf dem Tresen ab. Immerhin, so dachte ich, gab es einen Aufzug.
Nach einem der späten Uhrzeit entsprechenden kurzen Anruf bei meiner Mutter, dass ich gut angekommen bin, machte ich mich ans Kistenschleppen.
Lange Zeit später war ich trotz Aufzug total kaputt und erledigt. Müde schleppte ich mich ein letztes Mal in den Aufzug, um mein Auto aus dem absoluten Halteverbot zu fahren und einen sicheren Parkplatz zu suchen. Der Fahrstuhl spielte seine alte, leicht leierende Melodie, die ich bereits mitsummen konnte, dann kündigte er mit dem üblichen metallischen 'Pling' seine Ankunft im Erdgeschoß an. Leise quietschend glitten die Türen auf, gaben den Blick durch die schweren Glastüren des Haupteinganges auf die Straße frei – und etwas huschte in der Dunkelheit dort draußen vorbei.
Erstarrt blieb ich stehen.

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(2) Nette Nachbarn

Ich blinzelte. Öffnete die Augen wieder. Und das Etwas war weg, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Wow.
So kurz den Abgasen ausgesetzt und schon fing ich an, zu halluzinieren. Das fing ja prima an. Huschende Schatten – so ein Unsinn. In ein paar Wochen würde ich vermutlich rosa Elefanten über die Straßen marschieren sehen.
Ich musste grinsen. Die Vorstellung von rosa Elefanten in der Stadt hatte etwas derart lächerliches an sich, dass ich mich ganz automatisch entspannte. Um diese Uhrzeit, nach dem ganzen Umzugsstress, hatten mich einfach meine Augen getäuscht. Vielleicht hatte ich ein Auto gesehen, den Schatten eines Vogels, oder eine streunende Katze. Es gab keinen Grund, ängstlich zu sein.
Gerade noch rechtzeitig blockierte ich mit meinem Fuß die sich wieder schließenden Aufzugtüren, zwang das alte Gerät somit, sich noch einmal zu öffnen und mir den Weg freizugeben, und trat aus dem Fahrstuhl.
Allerdings nur, um mit einem Mann zusammen zu stoßen, über meine eigenen Füße – oder vielleicht auch seine – zu stolpern und beinahe zu fallen. Er war es, der mich am Arm festhielt und somit auffing.
"He! Vorsicht!" Seine Stimme hatte einen scharfen, verärgerten Klang, die nichts mit Hilfsbereitschaft zu tun hatte. So viel zu netten Nachbarn, dachte ich sarkastisch.
"Danke, gleichfalls!" gab ich, selbst etwas verärgert, zurück. He, ich war müde, wollte endlich fertig werden, eine schnelle Mikrowellenmahlzeit ohne Mikrowelle hinunterschlingen und mich dann in mein Bett fallen lassen – da darf auch ich mal unhöflich werden.
Kaum hatten sich meine Füße wieder geordnet und ihren sicheren Halt auf dem Boden wiedergefunden, wand ich meinen Arm aus seinem Griff und sah zum ersten Mal bewusst zu dem Mann auf.
Er starrte mich an. Seine Augen funkelten und an der Art, wie die Muskulatur um seinen Kiefer hervortrat, erkannte ich, dass er wirklich wütend war. Außerdem hatte er etwas nicht Greifbares, Unheimliches und vor allem Bedrohliches an sich. Wie eine Raubkatze vor dem Sprung.
Zeit, sich zu ducken, entschied ich und setzte eines meiner freundlichsten Lächeln auf. "Sorry. Ist nicht mein Tag heute."
Ich ging einen Schritt rückwärts, drehte mich um und marschierte auf die Tür zu – mit dem unguten Gefühl, die Gefahr in meinem Rücken zu haben. Alles in mir schrie danach, diesem Kerl nicht den Rücken zu zuwenden.
Hoffentlich, hoffentlich wohnt der Typ nicht hier, betete ich lautlos.
Bevor ich die Tür aufstieß, fiel mein Blick auf das spiegelnde Glas. Und ich sah, wie er mir nachstarrte.

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Erst als ich in meinem Auto saß und ein trügendes Gefühl der Sicherheit verspürte, fiel mir noch etwas auf, das mich an dem Kerl gestört hatte. Seine Kleidung war vollkommen verschmutzt gewesen, doch auf seinem Kragen war das Logo einer Markenkette gestickt gewesen, deren Name mir in diesem Moment nicht einfiel. Außerdem hatte ich weder an seinen Schuhen noch an seiner Haut, an den Händen oder im Gesicht Schmutzspuren erkennen können.
Es passte einfach nicht zusammen.
Als jemand, der sich schon immer gerne in Schwierigkeiten gebracht hat, weiß ich nur zu gut, wie Schwierigkeiten aussehen.
Sie sehen aus, wie der Kerl, dessen Blicke meinen Nacken durchbohrten.

Am nächsten Morgen, nach einer von Sirenengeheul, hupenden Autos und lauten Nachbarn durchzogenen Nacht, weckte mich etwas auf. Ich brauchte einige Sekunden, um mich zu orientieren und zu erinnern, wo ich mich befand – aber selbst dann wusste ich noch nicht, was mich geweckt hatte. Ich schielte auf meinen Wecker. 5 Uhr. Zu früh.
Langsam drangen Stimmen, Schritte und andere Geräusche in mein Bewusstsein. War da jemand in meiner Wohnung? Plötzlich hellwach, warf ich die Decke zurück, schnappte mir mein Shirt vom Vortag vom Boden, zog es mir über den Kopf und kletterte barfuß und so leise wie möglich aus dem Bett.
Vorsichtig schlich ich, den Stimmen folgend, durch die Wohnung. Was ich machen würde, wenn ich die Quelle der Stimmen fand, daran dachte ich gar nicht.
Doch die durch die Luft getragene Spur der Geräusche führte mich ohnehin zu meiner Haustür. Durch einen schmalen Spalt unter der Tür sah ich, wie immer, das Licht im Treppenhaus brennen. Durch das Licht tanzten die bewegten Schatten einiger Menschen. Neugierig wie immer drückte ich mein Ohr an die Tür und lauschte. Die Stimmen sprachen wirr durcheinander. Einige in normaler Lautstärke, andere geflüstert – wirklich verstehen konnte ich nichts, außer ein paar unbedeutender Wortfetzen.
Erwähnte ich schon, dass ich furchtbar neugierig bin?
Nun, da ich nicht viel verstehen konnte, öffnete ich die Tür – zunächst einen Spaltbreit und dann, als mir nichts ins Gesicht sprang, weit genug um halb bekleidet, wie ich war, hinaus zu schlüpfen.
Auch zwei der Nachbarstüren standen offen und die Bewohner sammelten sich in einer kleinen Menschentraube hinter der Fahrstuhlecke – zumindest vermutete ich, dass es sich bei den Menschen im Schlafanzug, die mir den Rücken zuwandten, um meine Nachbarn handelte.
Flüchtig zupfte ich mein Shirt zurecht, damit es alles notwendige sicher bedeckte. Dann gesellte ich mich zu der Menschenansammlung. Ich musste mich auf die Zehenspitzen stellen, um einen Blick auf die Ursache der Aufregung werfen zu können.
Auf dem Boden lag ein Mann. Blut sammelte sich unter ihm.
Woran erkennt man einen Toten? Daran, dass sich niemand mehr beeilt.
Die Polizisten – oder was auch immer – die den Mann umringten und dafür sorgten, dass die Schaulustigen sich in angemessenem Abstand hielten, gingen in geschäftsmäßiger Ruhe ihrer Arbeit nach.
Ich sah genauer hin. Der Tote trug nur Unterwäsche und abgelaufene, dreckige Schuhe. Seine Haut war bleich, sein schmutzbeschmiertes Gesicht eingefallen. Ich wurde von jemandem ein Stück zur Seite geschoben und meine Perspektive veränderte sich. Auf der Schulter der Leiche prangten einige Kratzer, vielleicht auch ein farbiges Tattoo, die nicht recht ins Bild passten. Ich musste an den unheimlichen Kerl vom letzten Abend denken und sog erschrocken die Luft ein. Ungewollt taumelte ich einen Schritt zurück.

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Sowohl der unheimliche Kerl von gestern als auch der tote Kerl von heute passten, jeder für sich genommen, nicht so recht ins Bild. Fügte man jedoch beides zusammen …
Übelkeit stieg in mir hoch. Ich rannte zurück in meine Wohnung und fand gerade noch rechtzeitig die Kloschüssel, bevor ich mich übergab.
"Alles in Ordnung?" hörte ich eine weibliche Stimme hinter mir.
Ich wischte mir den Mund ab, betätigte die Spülung und richtete mich mit dem kläglichen Rest meiner Würde auf, bevor ich mich zu der Sprecherin umdrehte. Im Türrahmen lehnte eine Frau mit hellblauen Haaren und lächelte mich an. Sie sah freundlich aus und schien es gut zu meinen, also sagte ich nichts darüber, dass man nicht einfach in fremde Wohnungen schlich.
"Ich werde es schon verkraften." Ich rang mich zu einem Lächeln durch, auch wenn dieses vermutlich ziemlich kläglich aussah. "Ist sowas hier normal?"
Die Frau schüttelte den Kopf, so dass ihre Haare flogen. Sie schien nicht sonderlich beunruhigt zu sein. "Nein, zum Glück nicht. Wäre ja schlimm." Sie trat einen Schritt vor und streckte die Hand aus. "Ich bin Kate. Ich wohne ein Stockwerk unter dir.
"Sam", entgegnete ich die Vorstellung und schüttelte kurz ihre Hand. "Und danke. Aber mir geht es gut." Ich ging an ihr vorbei in die Küche und holte zwei Dosen Cola aus dem Kühlschrank. Eine gab ich Kate, die andere stürzte ich selbst hinunter.
Es klopfte am Rahmen der offenstehenden Wohnungstür und ein Mann streckte seinen Kopf herein. "Kate?" fragte er in die Wohnung. Die angesprochene trat vor, bis sie den Mann sehen konnte.
"Ich bin hier", antwortete sie.
Der Mann sah kurz zu mir. "Darf ich reinkommen?" fragte er, während er bereits in die Wohnung kam. Ich zog eine Augenbraue hoch. "Sicher. Wir halten ohnehin gerade ein Nachbarschaftskrisentreffen ab."
Er ging zu Kate, die sich sofort an seine Schulter schmiegte und somit jegliche Besitzansprüche klarmachte. Vielleicht nicht ganz zu Unrecht, denn ihr Freund sah nicht übel aus. Etwas verbittert, aber nicht übel. Und mit einer Leiche vor der Haustür musste wohl nicht jeder die gleiche gute Laune ausstrahlen wie Kate.
"Sam, das ist Seth. Mein Freund", betonte sie unnötigerweise. "Und Seth, das ist Sam, unsere neue Nachbarin."
Kate musste meinen Einzug am letzten Abend mitbekommen haben – ich hatte ich nicht davon erzählt.
Seth lächelte mir eine Begrüßung zu, wobei mir die Begrüßung ehrlich vorkam, das Lächeln jedoch nicht. Ich holte noch eine Coladose aus dem Kühlschrank und warf sie ihm zu. Er fing sie problemlos mit einer Hand. "Danke."
Irgendwie hatte ich mir meine Einweihungsparty anders vorgestellt.
"Und jetzt entschuldigt mich bitte kurz", sagte ich. "Ich will mir etwas anziehen, das mit mindestens bis zu den Knien reicht, bevor ich mit den Polizisten spreche."
Kate riss ihre Aufmerksamkeit von ihrem Freund los und sah mich mit großen Augen an. "Wieso denn das?"
Ich warf meine leere Dose in den Abfalleimer. "Ich habe gestern Abend hier einen wirklich unheimlichen Kerl gesehen, und ich möchte wetten, das war der Mörder. Das werden die wohl erfahren wollen."
Nun hatte ich auch Seths ungeteilte Aufmerksamkeit für mich. Es fühlte sich unangenehm an. So unangenehm, dass ich ihm nicht den Rücken zuwenden wollte.
Kate legte mir eine Hand auf die Schulter, wie eine gute, alte Freundin – die sie jedoch nicht war. "Mach das nicht, Sam. Mit sowas solltest du vorsichtig sein."
Ich sah ihr forschend in die Augen. "Wieso nicht? Ist den Polizisten nicht zu trauen?"
"Doch, das schon." Sie zuckte die Schultern. "Es ist so … naja, das macht man eben einfach nicht."
Sie log. Oder sie sagte zumindest nicht die ganze Wahrheit.
"Ich mache das durchaus", betonte ich mit fester Stimme. "Lass mich bitte durch."
Ich war mir nicht sicher gewesen, ob Kate mich wirklich vorbei lassen würde, aber sie gab nur mit einem kaum hörbaren Seufzen den Weg frei. Innerlich zitternd ging ich zu der Sporttasche, die im Schlafzimmer neben dem Bett lag und meine wichtigste Kleidung enthielt. Die Hose und die Socken, die ich anzog, waren zwar nicht frisch gewaschen, aber zumindest auf den ersten Blick sauber. Ich schlüpfte gerade in meine Schuhe, als ich hörte, wie Kate leise mit ihrem Freund sprach. Flüsternd, als sollte ich es nicht hören. Doch ich habe sehr gute Ohren.
"Ach bitte, Schatz", sagte die fröhliche Kate. "Du musst es machen. Sie hat einfach zu viel gesehen."
"Na gut. Für dich." Kurze Pause. "Ich mag sie nicht."
"Du magst niemanden." Kates Stimme lächelte sanft.

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Als ich nichts weiter hörte, zog ich die Schleife über meinen Schuhen fest und ging zurück in die Küche. Kate löste sich gerade aus einem Kuss mit Seth, sie blieb zufrieden in seinen Armen stehen und sah zufrieden aus – was man von Seth nicht behaupten konnte. Ich ging einfach an beiden vorbei wieder nach draußen, als habe ich nichts gehört, atmete einmal tief durch und suchte nach jemandem, der wichtig aussah. Niemand hielt mich auf.

Der Mann, den ich schließlich auserwählte, um meine Beobachtungen mitzuteilen, stellte sich auf meine Nachfrage als Mr. Darrens vor und hörte mir nur halbherzig zu. Egal, was Kate auch meinte, Mr. Darren war offensichtlich der Meinung, ein Toter im Flur eines Wohnhauses sei nichts, was seiner vollen Aufmerksamkeit bedürfe. Zum Schluss notierte er meinen Namen, meine Adresse – für die ich selbst erst nachdenken musste – und die Nummer meines Handys. Um einen Festnetzanschluss hatte ich mich noch nicht gekümmert, hielt es auch nicht für dringend notwendig, solange ich die Homezone meines Handys bald auf die neue Adresse registrierte.
Weil aber mein neues, verrücktes Leben nicht nur aus seltsamen Menschen und Leichen bestehen sollte, musste ich mich direkt danach wieder meinem Alltag widmen. Ich kehrte zurück in meine Wohnung und verschloss diesmal die Haustür, drehte sogar den Schlüssel zweimal um, um weitere Überraschungsbesuche zu verhindern. Auf dem Küchentresen lag ein Notizzettel mit einer in Frauenschrift gekritzelten Telefonnummer. Kates, nahm ich an.
Ich griff zu meinem Handy, überlegte kurz, meine Mutter anzurufen – entschied jedoch, dass es ihr besser erginge, wenn sie sich keine Sorgen über irgendwelche Mörder im Haus ihrer Tochter machen musste – legte es wieder weg und setzte mich stattdessen an die Stellenanzeigen. Ich markierte alle Inserate, die innerhalb meiner Fähigkeiten zu liegen schienen. Im Moment wollte ich nicht wählerisch sein und alles andere mochte in einiger Zeit kommen, doch das Geld für Miete, Möbel und Essen brauchte ich so bald wie möglich.
Anschließend rief ich bei einem potentiellen Arbeitgeber nach dem anderen an und bat um ein Vorstellungsgespräch. Bei vier Stellen hatte ich Glück. Noch am selben Tag durfte ich mich persönlich für einen Job beim örtlichen Klatschblatt, einen Halbtagsjob im Fitnesscenter, eine Anstellung als Kassiererin im Supermarkt um die Ecke und für einen stundenweisen Aushilfsjob in einer Bar bewerben. Und auch wenn nichts davon meinem Traumberuf entsprach, hätte es schlechter laufen können.
Die Zeit bis zu meinem ersten Termin vertrieb ich mir mit Auspacken, Sortieren und Einräumen. Mir war bewusst, dass diese Ordnung nur von kurzer Dauer sein würde, aber um irgendwo Unordnung zu verbreiten, musste man ja erst einmal aufräumen. Dafür mochte das für das nächste halbe Jahr auch das erste und letzte Mal gewesen sein, dass ich gründlich aufräumte.
Bevor ich zu dem ersten Vorstellungsgespräch bei dem Fitnesscenter aufbrach, stellte ich mich noch kurz unter die Dusche und zog richtig frische Sachen an, die mir angemessen erschienen. Da ich anschließend vielleicht gleich zum nächsten Termin weiter müssen würde, nahm ich eine Tasche mit Wechselkleidung mit. Sollte es notwendig sein, würde ich einfach die Umkleide vor Ort verwenden.
Um meinen Geldbeutel nicht zu belasten, ging ich zu Fuß. An einem anderen, weniger asphaltierten und zugebauten Ort hätte ich es auch getan, um die Bewegung und die frische Luft zu genießen, doch hier diente mein Spaziergang einzig dem Zweck, voran zu kommen.
Während ich lief, stieg die Sonne höher und die ersten warmen Sonnenstrahlen siegten im Kampf gegen die tiefen Schatten der Wohntürme. Ich freute mich auf einen angenehmen, warmen Tag.
In dem 24h-Fitnesscenter wurde ich freundlich empfangen, fragte mich schnell zum zuständigen Boss durch, und landete so in dessen Büro. Das Gespräch jedoch verlief alles andere als erfolgreich. Bereits nach wenigen Worten überkam mich das unbestimmte Gefühl, der nette Mr. Blake suche mehr nach einer Frau als einer Angestellten. Oh, die Bezahlung wäre gut gewesen – zu gut für meinen Geschmack. Ich traute der Sache nicht, mein Bauchgefühl rebellierte. Und wem sollte ich trauen, wenn nicht meinem Bauch?

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Ich hielt mich bei dem Frage- und Antwort-Spiel reserviert zurück, achtete kleinlich darauf, keine falschen Hoffnungen bei Mr. Blake aufkommen zu lassen, und sorgte somit leider auch sehr effektiv dafür, dass ich die Anstellung nicht bekam. Allem Bedauern zum Trotz fühlte ich mich erleichtert, als ich das Büro wieder verließ.
Dann entdeckte ich Seth.
Er trainierte gerade, unterbrach sein Training jedoch, als er mich ebenfalls sah. Für einen Moment stand ich unschlüssig da. Das Gespräch zwischen ihm und Kate, das ich am Vorabend belauscht hatte, schwirrte mir durch den Kopf.
Seths stahlblaue Augen fixierten mich. Verdammt, blinzelte der Kerl eigentlich überhaupt? Ich fühlte mich wie die Beute eines Raubtieres.

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In den wenigen Sekunden, die er mich ansah und ich ihn, schien die Zeit still zu stehen. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich schluckte. Er durfte nicht wissen, was ich gehört hatte – obwohl ich mir selbst nicht sicher war, was es zu bedeuten hatte.
"Hallo Seth", lächelte ich in der vollendeten Form einer geübten Lügnerin.
Seth erwiderte mein Lächeln nicht. Er würdigte mich nur eines kurzen, begrüßenden Kopfnickens, dann widmete er sich wieder dem Muskelaufbau.
Wusste er etwa … ?

(3) Blutige Zeichen

Es war egal.
Ich hatte alles, was ich wusste, der Polizei erzählt. Sollten Seth und Kate ein Problem damit haben, hätten sie vorher eingegriffen – die Gelegenheit hatten sie in meiner Wohnung. Jetzt hätten sie keinen Nutzen mehr davon, mir … ja, was eigentlich? Mich umzubringen? Traute ich das meinen Nachbarn wirklich zu?
Das Gespräch von Seth und Kate hatte ich gegenüber der Polizei nicht erwähnt. Nun fragte ich mich, warum. Sollte sich die Möglichkeit ergeben, würde ich es vielleicht noch nachholen.
Als ich wieder auf die Straße trat, sah ich über meine Schulter zurück. Seth folgte mir nicht. Konnte es sein, dass ich das Gespräch zwischen ihm und Kate falsch verstanden hatte? Hatte ich mich vielleicht einfach verhört?
Ich machte mir zu viele Gedanken. Bislang war mir nichts geschehen und das würde auch sicher so bleiben.
Der restliche Tag verlief mäßig gut. Bei der Bar, meinem letzten Vorstellungsgespräch, durfte ich zwei Stunden zur Probe arbeiten. Meiner Meinung nach schlug ich mich dabei ganz gut, auch wenn klar war, dass es mir an Übung fehlte. Der Barbetreiber war nicht anspruchsvoll, die Gäste ebenso wenig, und so hatte ich gute Aussichten dass das gebrummelte 'komm Morgen um 17 Uhr nochmal vorbei' mir einen neuen Job verhieß.

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Mit von dem langen Tag schmerzenden Füßen, aber guter Laune kehrte ich am späten Abend in meine Wohnung zurück. Ich registrierte das herumstehende Geschirr vom Vortag – und verschob den Abwasch auf den nächsten Tag. Ich schaffte es gerade noch, die Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben, zu duschen und anschließend die Pizza auch zu essen, bevor ich in mein Bett kroch und mir die Augen zu fielen.
Wirre Träume, kaum greifbar und doch beängstigend bis ins Knochenmark, verfolgten mich.
Geradezu erleichtert warf ich die dünne Decke von mir, als die ersten Sonnenstrahlen des Morgens durch das trübe Fensterglas fielen. Meine Schulter juckte und ich kratzte flüchtig darüber, was den Juckreiz jedoch nur verstärkte. Verfluchte Mücken. Wenigstens die hätte es in der Stadt nicht unbedingt geben müssen, wenn es nach mir ginge. Wer braucht schon Stechviecher.
Ich wühlte frische Wäsche aus meiner Tasche und verzog mich ins Badezimmer.
Vor dem Spiegel erschrak ich. Und das nicht wegen meiner allmorgendlichen Zottelfrisur – so eitel war ich nicht. Ich hatte gerade meine Haare mit Hilfe der Bürste zu etwas mehr Ordnung zwingen wollen, da fielen mir die blutigen Kratzer auf meiner Schulter auf. Deutlich gerötet, weil ich sie für einen Mückenstich gehalten und darüber gerieben hatte. Auch jetzt noch verspürte ich das Jucken, doch die Form der Kratzer lenkte mich ab.
Ich beugte mich vor, um meine Schulter im Spiegel genauer begutachten zu können. Als ich jedoch erkennen musste, dass die Linien für zufällige kleine Wunden viel zu fein und klar waren, zuckte ich zurück.
Es erinnerte mich an das Mal auf der Schulter des Toten.

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...Fortsetzung folgt...

Geändert von Firnwind (18.11.2010 um 10:43 Uhr).

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Converse (16.11.2010), engelchen1202 (17.12.2010), ScRuBs_FoReVeR (29.12.2010)


  #2 (permalink)  
Alt 15.11.2010, 16:14
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Super Kapitel!
Super FS!
Wird das eine Fantasy Story?

Kannst du mich vielleicht benachrichtigen, wenn ein neues Kapitel kommt?
Das wäre großartig!

Freue mich auf die Fortsetzung!
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  #3 (permalink)  
Alt 15.11.2010, 17:25
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Dankeschön für das Lob

Also, die Story wird so in etwa in die Richtung Urban Fantasy oder Mystery laufen, soweit ich die Definitionen kenne. Ich will halt mehr wert auf Spannung und Geschriebenes legen, als auf die Bilder - die sind nur dafür da, die Story zu untermalen.

Natürlich benachrichtige ich dich gerne *notier*

Und ich würde mich noch über viele weitere Kommentare freuen
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LarissaSonnenschein (15.11.2010)
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Alt 15.11.2010, 19:06
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Super!
Ich liebe Urban Fantasy!
Hast du die Reihe von City of Bones gelesen?!
Wenn du auf Urban Fantasy stehst, MUSST du die Buchreihe lesen...
Einfach genial...


Ich freue mich jetzt noch mehr auf deine Story!
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  #5 (permalink)  
Alt 15.11.2010, 19:08
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Oh habe das jetzt erst gesehen, dass du mehr dazu geschrieben hast.
Ich hab das zuerst mit dem Eingangsbereich gar nicht verstanden!
Dann muss ich das mal ebend lesen!
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  #6 (permalink)  
Alt 15.11.2010, 19:11
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Super Fortsetztung!

Wetten das war ein Vampier

Mach gaaanz schnell weiter !
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Firnwind (15.11.2010)
  #7 (permalink)  
Alt 15.11.2010, 20:24
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Lass dich überraschen, was das war

Übrigens kenne ich "City of Bones" nicht, hab aber schon davon gehört. Heißt das auf Deutsch genauso?
Wobei, eigentlich lese ich gar nicht so viel *g* Gibt so wenig gute Bücher.

Achja, es ist wieder fortgesetzt, wie immer im ersten Beitrag editiert

Geändert von Firnwind (15.11.2010 um 20:35 Uhr).
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  #8 (permalink)  
Alt 15.11.2010, 21:40
Benutzerbild von Versus
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Gefällt mir sehr. Ich mag auch so Fantasy und Realität vermischt, auch wenn es da immer schwierig ist die "Goldene Mitte" zu finden.
Wirst du alles in den ersten Beitrag editieren oder wirst du auch neue Beiträge posten? So hätte ich jetzt nämlich fast deinen zwieten Teil übersehen. Und das wär ja äußerst schade.
__________________

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  #9 (permalink)  
Alt 16.11.2010, 06:12
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Danke Versus

Ich werd mal gucken dass ich zukünftig die Fortsetzungen sowohl in eine neue Antwort schreibe, als auch in den ersten Beitrag reineditiere. Damit dürfte es dann jeder finden
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  #10 (permalink)  
Alt 16.11.2010, 09:34
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Am nächsten Morgen, nach einer von Sirenengeheul, hupenden Autos und lauten Nachbarn durchzogenen Nacht, weckte mich etwas auf. Ich brauchte einige Sekunden, um mich zu orientieren und zu erinnern, wo ich mich befand – aber selbst dann wusste ich noch nicht, was mich geweckt hatte. Ich schielte auf meinen Wecker. 5 Uhr. Zu früh.
Langsam drangen Stimmen, Schritte und andere Geräusche in mein Bewusstsein. War da jemand in meiner Wohnung? Plötzlich hellwach, warf ich die Decke zurück, schnappte mir mein Shirt vom Vortag vom Boden, zog es mir über den Kopf und kletterte barfuß und so leise wie möglich aus dem Bett.
Vorsichtig schlich ich, den Stimmen folgend, durch die Wohnung. Was ich machen würde, wenn ich die Quelle der Stimmen fand, daran dachte ich gar nicht.
Doch die durch die Luft getragene Spur der Geräusche führte mich ohnehin zu meiner Haustür. Durch einen schmalen Spalt unter der Tür sah ich, wie immer, das Licht im Treppenhaus brennen. Durch das Licht tanzten die bewegten Schatten einiger Menschen. Neugierig wie immer drückte ich mein Ohr an die Tür und lauschte. Die Stimmen sprachen wirr durcheinander. Einige in normaler Lautstärke, andere geflüstert – wirklich verstehen konnte ich nichts, außer ein paar unbedeutender Wortfetzen.
Erwähnte ich schon, dass ich furchtbar neugierig bin?
Nun, da ich nicht viel verstehen konnte, öffnete ich die Tür – zunächst einen Spaltbreit und dann, als mir nichts ins Gesicht sprang, weit genug um halb bekleidet, wie ich war, hinaus zu schlüpfen.
Auch zwei der Nachbarstüren standen offen und die Bewohner sammelten sich in einer kleinen Menschentraube hinter der Fahrstuhlecke – zumindest vermutete ich, dass es sich bei den Menschen im Schlafanzug, die mir den Rücken zuwandten, um meine Nachbarn handelte.
Flüchtig zupfte ich mein Shirt zurecht, damit es alles notwendige sicher bedeckte. Dann gesellte ich mich zu der Menschenansammlung. Ich musste mich auf die Zehenspitzen stellen, um einen Blick auf die Ursache der Aufregung werfen zu können.
Auf dem Boden lag ein Mann. Blut sammelte sich unter ihm.
Woran erkennt man einen Toten? Daran, dass sich niemand mehr beeilt.
Die Polizisten – oder was auch immer – die den Mann umringten und dafür sorgten, dass die Schaulustigen sich in angemessenem Abstand hielten, gingen in geschäftsmäßiger Ruhe ihrer Arbeit nach.
Ich sah genauer hin. Der Tote trug nur Unterwäsche und abgelaufene, dreckige Schuhe. Seine Haut war bleich, sein schmutzbeschmiertes Gesicht eingefallen. Ich wurde von jemandem ein Stück zur Seite geschoben und meine Perspektive veränderte sich. Auf der Schulter der Leiche prangten einige Kratzer, vielleicht auch ein farbiges Tattoo, die nicht recht ins Bild passten. Ich musste an den unheimlichen Kerl vom letzten Abend denken und sog erschrocken die Luft ein. Ungewollt taumelte ich einen Schritt zurück.

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...Fortsetzung folgt...
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Donald (21.11.2010), engelchen1202 (17.12.2010)
 
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fantasy, kurzgeschichte, mystery, sims 3, vampire

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