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  #21 (permalink)  
Alt 17.02.2014, 23:28
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Hallo Stev84,

hm, Cousinchen ist ja ganz schön extrovertiert, das genaue Gegenteil von Klaudia. Ich persönlich wüsste ja nicht, ob ich mit ihr dauerhaft auskommen würde. Irgendwann gehen solche Personen einem auf die Nerven, die sich permanent in den Mittelpunkt stellen wollen. Gut, Klaudia scheint damit umgehen zu können und lässt Magda einfach gewähren. Aber vielleicht hat es auch einen positiven Aspekt. Klaudia kommt durch Magda ein wenig unter die Leute und igelt sich nicht in den eigenen vier Wänden ein.

Aha, verheiratete Männer stellen für Magda also kein Hindernis dar. Tja, Pech gehabt, dass dieser Eric nicht angebissen hat. Es gibt eben auch Männer, die ihren Ehefrauen treu sind, Magdalein. Hahaha und Noah steht wahrscheinlich mehr auf Männer. Na ja, wenigstens scheinen die Drinks gut gewesen zu sein. Was hatte sie denn vor? Irgendeinen Typ abschleppen und dann? Hätte Klaudia dann in ihren eigenen vier Wänden auf der Couch schlafen dürfen?


Das erinnert mich an eine Geschichte, die einer ehemaligen Kollegin von mir, vor Jahren einmal in ihrer damaligen Firma passiert ist. Zwei bis drei Buchhalter aus jeder größeren Stadt Deutschlands mussten zum Jahresabschluss immer nach Berlin fahren, da dort die Hauptbuchhaltung ansässig war. Übernachtet hatten sie in einem dortigen Hotel. Das Zimmer hatte sie sich mit einer Kollegin geteilt, mit der sie auch privat sehr gut befreundet gewesen war. Na ja, die waren wieder mal in Berlin und eines Abends waren sie gemeinsam mit anderen Kollegen in einer Disco. Als meine Kollegin spätabends dann auf ihr Zimmer wollte, war es von innen verschlossen. Sie hatte sich noch darüber gewundert, bis ein Kollege, der auf dem gleichen Stock sein Zimmer hatte, ihr mitteilte, dass ihre Freundin nicht alleine im Zimmer wäre. Zumindest ist die Freundin an die Tür gekommen, um meiner Kollegin mitzuteilen, dass sie im Moment nicht rein könne. Sie hatte ihr dann allen Ernstes den Vorschlag gemacht, doch bei einem anderen Kollegen zu übernachten. Anscheinend waren da ein oder zwei männliche Singles dabei, keine Ahnung. Man muss anmerken, dass die Freundin verheiratet und Mutter eines damals dreijährigen Jungen war. Lange Rede, kurzer Sinn. Das hatte meine Kollegin natürlich nicht getan, sie war glücklich verheiratet, und konnte zumindest nach Mitternacht endlich ins Zimmer, hatte aber dann dort auf der Couch übernachtet. Sie hat nie mehr mit ihr ein Zimmer genommen und die Ehe der Freundin ist dann irgendwann auch in die Brüche gegangen. Meine Kollegin und ihr Mann hatten auch den Ehemann der Freundin sehr gut gekannt. Irgendwann ist er dahinter gekommen und hatte meine Kollegin gefragt, ob sie Bescheid gewusst hätte. Das war eine blöde Situation, da es nicht das erste Mal war, dass diese ihren Ehemann betrogen hatte. Zu allem Übel stellte sich am Ende auch noch heraus, dass er nicht der Vater des Kindes war. Letztendlich ist nicht nur die Freundschaft der beiden Freundinnen und Kolleginnen zerbrochen, auch der gehörnte Ehemann hatte jeglichen Kontakt zu meiner Kollegin und deren Mann abgebrochen. Sorry, aber so eine Kollegin und Freundin wäre für mich auch gestorben.

Also, ich hoffe, dass Klaudia es sich nicht zur Gewohnheit macht, Alkohol zu trinken, um evtl. so gelöster zu sein, um jemanden ansprechen zu können. Das ist der gänzlich falsche Weg. Schüchternheit lässt sich auch anders bekämpfen. Aber ich denke, sie ist schon ein sehr bodenständiger Typ mit festen Prinzipien.

Tja und was Cousinchen betrifft: Dumm, wenn man ständig auf der Jagd ist und keine Beute findet. So wird das nichts, Magda. Entweder nehmen die Männer vorher schon Reißaus bzw. sie beißen erst gar nicht an oder sie gerät an Männer, die sich auch nehmen, was sie so kriegen können. Hm, bleibt die Frage, was ist ihr lieber?

Shit, wo ist die Mahnung? Aber egal, wenn Klaudia sie jetzt noch finden sollte, es ist ja eh zu spät. Man, jetzt hat sie schon kaum Möbel und dann bekommt sie den Sessel auch noch unter ihrem A… weg gepfändet. ^^ Haha, wenn bei meinen Sims der Gerichtsvollzieher auftaucht, wird das Gepfändete sofort ersetzt, sofern ich mitbekomme, um was es sich handelt. Jaja, cheaten ist eine dumme Angewohnheit von mir. Aber wegen der FS geht es manchmal nicht anders. Nee, nee, das ist nur eine faule Ausrede. Ich cheate einfach zu gerne, ist irgendwie praktischer.

Oha, ein neues Haus wird gebaut? Wer da wohl einziehen mag?^^ Nun ja, falls es ein gutaussehender Single-Mann sein sollte, dann hoffe ich mal, dass Cousinchen ihn sich nicht gleich unter den Nagel reißt.


Das war wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben und super Bilder. Weiter so. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf die nächste Folge.

LG cheli24
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  #22 (permalink)  
Alt 21.02.2014, 08:12
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Zitat:
Zitat von Akeelah Beitrag anzeigen
Hallo Stev84,
Zitat:
Zitat von Akeelah Beitrag anzeigen
endlich schaffe ich es mal zu kommentieren, leider klappt es manchmal nicht sofort.


Das ist doch gar kein Problem. Bei mir dauert es mit den KoKos ja auch immer etwas länger.
Ich habe mich in jedem Fall sehr gefreut.

Zitat:
Schade, dass ihre Mutter enttäuscht ist, dass Klaudia das Studium nicht geschafft hat.


Auf dem ersten Blick muss das so wirken. Aber Klaudias Mutter ist nicht über ihre Tochter enttäuscht, sondern sie resigniert vor dem Schicksal. Sie musste in ihrem Leben einiges durchmachen. Für ihre Kinder hatte sie sich ein glücklicheres Leben erhofft. Und diese Hoffnung hat sich bei ihrer älteren Tochter nicht erfüllt und nun scheint das Schiksal auch Klaudia böse mitzuspielen. Leider kann Klaudia nicht in das innere ihrer Mutter blicken und deshalb muss sie ihre Reaktion als reine Enttäuschung über ihr Versagen auffassen.

Zitat:
Nicht jeder ist dafür geboren und es gibt wichtigeres im Leben als ein bestandenes Studium - Gesundheit z.B.


Das stimmt natürlich. Aber dennoch ist es wohl so, dass ein Studium einen die besten Möglichkeiten für ein erfolgreiches Berufsleben bietet. Und da Oxana, wie jede Mutter, nur das Beste für ihre Kinder will, hätte sie sich ein erfolgreiches Studium für Klaudia gewünscht.

Ich finde es gut, dass sie nicht wieder zuhause eingezogen ist, sondern auf eigenen Füßen stehen will.

Zitat:
Und das Magda dann noch so abfällig über das Bild gesprochen hat, finde ich nicht in Ordnung.


Tja,bei Magda weiß man noch nicht so genau, ob sie so etwas sagt, weil sie einfach nicht über ihre Worte nachdenkt, oder ob sie es bewusst tut, um Klaudia zu verletzen. Beides wäre nicht sehr schmeichelhaft für Magda, denn entweder ist sie dumm oder gemein.

Zitat:
Toll, dass Klaudia ihren Mut zusammen genommen hat und die Künstlerin auf einen Kaffee eingeladen hat.


Wenn es darauf ankommt, kann Klaudia durchaus mutig sein und ihre Schüchternheit überwinden.

Zitat:
Arme Magda keine hübschen Singlemänner für sie.


Das klingt jetzt ein wenig ironisch Aber für Magda ist das ein ernstes Problem. Sie definiert sich selbst über ihre Wirkung auf Männer und schöpft daraus Selbstvertrauen. Wenn es keine Männer gibt, bei denen sie ihre Wirkung entfalten kann, schlägt das bei ihr auf die Stimmung.

Zitat:
Hoffentlich macht sich Klaudia es nicht zur Gewohnheit etwas zu trinken, damit sie nicht so schüchtern ist.


Ich bin erstaunt über die Resonanz, die diese kleine Szene hatte. Ein ähnliche Sorge wie du haben auch mehrere andere Leser in unterschiedlichen Foren geäußert. Aber ich kann euch beruhigen, es wird eine ausnahme bleiben. Ihr dürft also aufatmen.


Zitat:
Da bin ich ja mal gespannt, wer gegenüber baut und einzieht. Vielleicht ein netter Singlemann für Klaudia?


Das wird noch nicht verraten


@Cheli
Die Antwort zu deinem Beitrag folgt so schnell wie möglich.
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Akeelah (21.02.2014)
  #23 (permalink)  
Alt 21.02.2014, 16:06
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Hallo Stev84!

Ja, ich lese noch mit - selbstverständlich, aber das hast du sicher an meinen Danke-Klicks gesehen.
Leider war/ist es mir momentan zeitlich nicht möglich einen ausführlichen Kommentar zu schreiben, aber ich möchte dir wenigstens einen kleinen Kommi da lassen

- Mit ihren Bildern hatte Klaudia ja mal echtes Glück! Wenn sie da noch die richtigen Leute kennen lernen könnte und den Durchbruch schaffen würde, wäre sie sicher bald reich!

- Zum Glück ist das mulmige Gefühl in ihrer Magengegend auch beseitigt, nachdem sie sich mit ihrer Familie getroffen und ausgesprochen hat; das freut mich für sie
Nur etwas öde fand ich die Reaktion ihrer Mutter

- Na diese Cousine, Magda, die hat´s ja faustdick hinter den Ohren! Würd wohl am liebsten nichts anbrennen lassen, nur die Herrschaften spielen da in Rodaklippa nicht so ganz mit, wie sie es sich wünschen würde

- Eine Gerichtsvollzieherin! Und das schon nach der kurzen Zeit, in der Klaudia in diesem Häuschen lebt... Na Donnerwetter!
Und die nimmt ihr auch noch den Sessel, wo sie doch eh noch so wenige Möbelstücke besitzt!

- Ah, eine Baustelle... Jetzt bin ich genauso gespannt wie Klaudia

Und ich bin gespannt wie es in der Geschichte weiter geht!

LG Simsi
__________________

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  #24 (permalink)  
Alt 22.02.2014, 16:45
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@Cheli
So, jetzt habe ich auch Zeit, deinen sehr ausführlichen Kommentar gebührend zu würdigen.

Zitat:
Zitat von cheli24 Beitrag anzeigen
Cousinchen ist ja ganz schön extrovertiert, das genaue Gegenteil von Klaudia.
Ja, damit bietet sich für Klaudia die Chance, dass sie von Magda aus ihrem Schneckenhaus gezogen wird. Genauso besteht aber die Gefahr, dass sich Klaudia jetzt erst recht zurück zieht. Aber ich gebe dir Recht, dass Magdas Art auf Dauer sehr nervig ist. Es ist nur Klaudias Engelsgeduld zu verdanken, dass sie nicht schon längst ausgeflippt ist.

Zitat:
Aha, verheiratete Männer stellen für Magda also kein Hindernis dar.
Nein, denn zum Betrug gehören immer zwei. Magda zwingt die Männer ja zu nichts. Und wenn sie auf ihr Angebot eingehen, dann scheint in der Ehe ohnehin nicht mehr alles rund zu laufen. Und wie man sieht, ist Eric wohl noch sehr zufrieden mit seiner Ehe. Und Noah ist schwul, da kann sie sich noch so sehr ins Zeig legen, ihn wird sie nicht rumkriegen.

Zitat:
Was hatte sie denn vor? Irgendeinen Typ abschleppen und dann? Hätte Klaudia dann in ihren eigenen vier Wänden auf der Couch schlafen dürfen?
Eine Couch gibt es ja noch nicht einmal Der Plan wäre gewesen, erst einmal mit zu dem Typen zu gehen. Zur Not hätte sie aber doch Klaudia bitten müssen, vielleicht bei ihren Eltern zu übernachten. Und da Klaudia nun mal nicht nein sagen kann, und Magda das ganz genau weiß, wäre sie bestimmt auf ihre Kosten gekommen.

Zitat:
Das erinnert mich an eine Geschichte, die einer ehemaligen Kollegin von mir, vor Jahren einmal in ihrer damaligen Firma passiert ist.
Das ist ja eine spannende Geschichte, die zeigt, dass Betrug selten gut ausgeht. Bei einer meiner Dienstreisen stand einmal nachts auch eine Kollegin bei mir vor der Zimmertür. In ihrem Fall ist aber lediglich die Batterie des Rauchmelders fast leer gewesen und er hat alle paar Minuten einen lauten Piep von sich gegeben. Und da die Rezeption nicht besetzt war wusste sie sich nicht anders zu helfen, als bei mir im Zimmer zu schlafen :lol

Zitat:
Also, ich hoffe, dass Klaudia es sich nicht zur Gewohnheit macht, Alkohol zu trinken, um evtl. so gelöster zu sein, um jemanden ansprechen zu können.
Ich bin erstaunt, was für Wellen diese kleine Szene schlägt. Ich habe dazu schon einige solche Kommentare bekommen. Aber ich kann dich beruhigen, das mit dem Alkohol war lediglich eine Ausnahme. Klaudia mag den Geschmack von Alkohol. Dass es sich danach etwas leichter reden lässt ist aber nur ein (manchmal hilfreicher) Nebeneffekt, den sie aber nie bewusst anstrebt.

Zitat:
nehmen die Männer vorher schon Reißaus bzw. sie beißen erst gar nicht an oder sie gerät an Männer, die sich auch nehmen, was sie so kriegen können. Hm, bleibt die Frage, was ist ihr lieber?
Magda definiert sich seht stark über die Wirkung, die sie auf Männer hat. Wenn ein Mann nicht an ihr interessiert ist, dann empfindet sie das als schlimme Kränkung und gerät in Selbstzweifel. Daher wäre es ihr vermutlich lieber, wenn sie einen Mann abkriegen würde, der jede nimmt, als gar keinen. Sie ist aber Momentan nicht auf der Suche nach einer Beziehung. Daher ist ihr die Persönlichkeit des Mannes erst einmal egal. Es geht ihr hier nur um ihren Spaß.

Zitat:
Man, jetzt hat sie schon kaum Möbel und dann bekommt sie den Sessel auch noch unter ihrem A… weg gepfändet.
Ich war auch sehr traurig, dass es ausgerechnet der Sessel war. Ich versuche ja, in dieser Fotostory weitestgehend auf Cheats zu verzichten (zumindest was Geld, Fähigkeiten und Freudschaften betrifft). Daher hätte ich den Sessel nur nachkaufen könne, wenn ich das Geld gehabt hätte (was ich sogar hatte, wenn ich mich recht erinner). Aber ich hatte das Sesseldesign nicht gespeichert. Das war das eigentliche Problem, warum der Sessel sich nicht austauschen ließ.

Zitat:
Wer da wohl einziehen mag?^^ Nun ja, falls es ein gutaussehender Single-Mann sein sollte, dann hoffe ich mal, dass Cousinchen ihn sich nicht gleich unter den Nagel reißt.
Das wird noch nicht verraten Aber einen interessanten Gedanken hast du da Noch einmal vielen Dank für den Kommentar!

@Simsi
Wenn das schon ein kurzer Kommentar sein soll, dann bin ich aber sehr auf deine ausführlichen Kommentare gespannt

Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Hallo Stev84!
- Mit ihren Bildern hatte Klaudia ja mal echtes Glück! Wenn sie da noch die richtigen Leute kennen lernen könnte und den Durchbruch schaffen würde, wäre sie sicher bald reich!
Ich glaube nicht, dass Klaudia es darauf anlegt, mit ihrer Malerei unglaublich reich zu werden. Sie hat Spaß am Malen und, was das Wichtigste ist, sie kann es richtig gut. Das ist Balsam für ihre Seele, die ansonsten so von Selbstzweifeln geplagt wird. Aber wenn etwas Geld bei der Sache rausspringt, wird sie sicherlich auch nicht böse sein

Zitat:
Nur etwas öde fand ich die Reaktion ihrer Mutter
Oxana, ihre Mutter, hat auf den ersten Blick wirklich nicht sehr einfühlsam reagiert. Aber was Klaudia als Enttäuschung über ihre eigene Person aufgefasst hat, ist in Wahrheit eine sehr viel tiefer Enttäuschung. Oxanas musste in ihrem Leben viele Schicksalsschläge erleiden. Und sie hatte gehofft, dass es das Schicksal mit ihren Kindern besser meint. Aber diese Hoffnung wurde schon bei ihrer ersten Tochter nicht erfüllt, und nun scheint auch Klaudia kein Glück zu finden. Das lässt Oxana nahezu verzweifeln und sie an den Rand einer Depression rutschen.

Zitat:
- Na diese Cousine, Magda, die hat´s ja faustdick hinter den Ohren! Würd wohl am liebsten nichts anbrennen lassen, nur die Herrschaften spielen da in Rodaklippa nicht so ganz mit, wie sie es sich wünschen würde
Magda hat halt gerne ihren Spaß. Und normalerweise ist sie es nicht gewohnt, lange um die Aufmerksamkeit von Männern buhlen zu müssen. Das versetzt ihrer Selbstsicherheit einen ordentlichen Dämpfer.

Zu den neuen Nachbar kann ich noch nichts verraten
Vielen Dank noch einmal
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cheli24 (22.02.2014), Simsi68 (22.02.2014)
  #25 (permalink)  
Alt 22.02.2014, 23:36
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Kapitel 7: Katz-und-Maus-Spiel

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Auch Tage später trauerte ich dem Sessel nach, den der Gerichtsvollzieher mitgenommen hatte. Magdalena kratzte das hingegen herzlich wenig. Sie hatte ihn ja auch nicht bezahlt. Und da sie immer noch nicht glauben konnte, dass mein "Gekrakel" in einer Galerie hing, ging sie in eben diese um sich mit eigenen Augen davon zu überzeugen. Doch bis zum Bild kam sie gar nicht erst, dann bereits vorher lief sie einem Mann direkt in die Arme, der fortan ihre ganze Aufmerksamkeit forderte.

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Ich versuchte derweil etwas zu malen, aber irgendwie wollte mir an diesem Tag nichts so recht gelingen. Also legte ich mich mit einem Buch auf Bett und lass den Roman "Mord in Schönsichtigen". Der Krimi war dabei so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Erst als die Matratze heftig schwankte, weil Magda darauf hüpfte, wurde ich in die Realität zurückgerissen. "Ach Claude", seufzte meine Cousine. "Ich habe heute den wundervollsten Mann kennengelernt, denn es geben kann: Ron." Als sie seinen Namen hauchte, dachte ich fast, sie würde jeden Augenblick in Ohnmacht fallen.

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"Oh, Claude, du musst ihn unbedingt kennenlernen. Er sieht so gut aus. Ganz schlank und durchtrainiert. Vielleicht ein bisschen schmal, aber er gefällt mir trotzdem", schwärmte sie. "Wir haben den ganzen Tag zusammen gequatscht und sind am Strand spazieren gegangen." Bei Erzählen begannen ihre Augen regelrecht zu funkeln. Ihre Blicke wanderten immer wieder zur Decke und ich war mir sicher, dass sie dort nicht nur den verstaubten Lampenschirm betrachtet, sondern sich im Geiste ein Bild von ihrem Ron ausmalte.

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Plötzlich riss sie ihre Augen weit auf und streckte die Arme von sich. "Ich hab‘s, Claude! Wir müssen eine Party veranstalten. Dann kann ich ihn hierher einladen. Dann kannst du ihn auch begutachten und mir sagen, was du von ihm hältst. Aber wir müssen noch andere Leute einladen, sonst wird es auffällig. Hhm...du hast ja keine Freunde, Claude, und ich kenne hier auch noch nicht so viele Leute. Zur Not muss es einfach deine Familie tun. Tu kannst ja eine "Juh, ich habe ein Bild verkauft", Party geben."

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Sie wartete gar nicht erst ab, was ich von dieser Idee hielt, sondern griff gleich zum Handy. "Tante, Oxana?...Oh Entschuldigung, ich weiß es ist spät...Wir geben übermorgen ein Party, du, Onkel Nick und Sky ihr müsst unbedingt kommen...Ja?...Ok, dann bis Samstag!" Da ich ahnte, dass ich bei dieser Party ohnehin nicht viel zu sagen haben würde, verkroch ich mich einfach unter die Bettdecke und versuchte einzuschlafen. Magda hingen lief noch stundenlang in der Wohnung umher und brütete über der Partyplanung.

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Da unser Haus nicht viel Luxus zu bieten hatte und wir auch kein Geld hatten, um für die Party großartig etwas anzuschaffen, setzte Magda sich in den Kopf, wenigstens unseren Kamin anzufeuern, um für etwas Glamour in unserem Haus zu sorgen. Und damit es bei der Party keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten gab, feuerte sie den Kamin probeweise schon mal am Vortag an. Das klappte auch auf Anhieb, doch leider dachte sie nicht mehr daran, ihn wieder zu löschen bevor sie ins Bett ging. Und so wurde sie in der Nacht von einem unheilvollen Knistern geweckt.

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Als sie die Augen aufschlug, nahm sie sofort die ungewöhnliche Hitze und das orange Leuchten im Zimmer wahr. Und sofort wurde ihr klar, dass ein Feuer ausgebrochen war. Die Tür zum Wohnzimmer brannte lichterloh. Panisch sprang sie aus dem Bett und erkannte, dass sie eingesperrt war. Die Tür zum Bad war durch die Flammen ebenfalls blockiert. Panisch begann sie zu schreien. "Klaudia! Klaudia! Es brennt! Das Haus brennt! Klaudia, hörst du mich?! Oh Gott, bitte hör mich! Ich bin hier eingesperrt! Ich will nicht verbrennen!"

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Ich war in der Küche, als mich ihre panischen Schreie erreichten. Als ich in das Wohnzimmer rannte, sah ich schon die Flammen, die bis zur Decke hochschossen. Blitzschnell lief ich zurück in die Küche und schnappte mir den Feuerlöscher, der in der Ecke stand. "Bitte sei noch funktionsfähig", flehte ich innerlich. Doch zum Glück schoss ein Strahl weißen Schaums aus dem Löscher, sobald ich den Sicherheitsbolzen herausriss und den Hebel drückte. Und mit wenigen Stößen des Feuerlöschers waren die Flammen besiegt.

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Magda zitterte am ganzen Körper, als sie durch die versengte Tür aus dem Schlafzimmer trat. Die pure Angst war ihr immer noch ins Gesicht geschrieben. "Magda, es ist alles in Ordnung", redete ich beruhigend auf sie ein. Ich wollte tröstend meinen Arm auf ihre Schulter legen, doch sie stieß mich von sich.

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"Ich…ich will einfach nur an die frische Luft", stammelte sie und taumelte benommen hinaus in den Garten. Im ersten Moment wollte ich ihr nachgehen, doch dann besann ich mich und ließ meine Cousine allein. Durch das Fenster im Wohnzimmer konnte ich sehen, wie sie mit zittrigen Knien am Gartenzaun stand und regungslos in die Bäume starrte. Da wurde auch mir bewusst, was für ein wahnsinniges Glück wir gehabt haben. Nur ein paar Sekunden später und das Feuer hätte sich im ganzen Haus ausgebreitet. Wer weiß, ob Magda dann noch rechtzeitig entkommen wäre. Bei diesem Gedanken fuhr ein Schauer durch meinen Körper und ich klammerte mich fest an meinen Kuschelpanda.




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Ich wollten die Party am nächsten Tag zunächst absagen, doch Magda bestand darauf, dass wir das durchzogen. Offenbar hatte sie den Schreck von letzter Nacht bereits überwunden. Nachdem wir das Haus ordentlich gelüftet hatten, war von dem Brand kaum noch etwas zu bemerken. Und am Abend trudelten dann die Gäste bei uns ein. Meine Familie, aber auch einige Freunde und Bekannte, die Magda und ich bereits in Rodaklippa hatten, waren gekommen.

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Nur ein Gast, auf den Magda doch so sehnsüchtig wartete, ließ sich nicht blicken. Immer wieder lief sie in die Küche und starrte durch das Fenster auf die Straße und zur U-Bahn-Station, in der Hoffnung, Ron würde dort jeden Moment auftauchen. Doch leider fehlte von ihm, selbst zwei Stunden nachdem die Party offiziell begonnen hatte, jede Spur.

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Ich war derweil vollauf damit beschäftigt, den Gästen, und insbesondere meinen Eltern, zu erklären, wieso die Tür zum Schlafzimmer so verkohlt war. Und so im Kreis der Familie machte es mir sogar richtig Spaß, von meiner Heldentat zu berichten. Mama war hingegen von der Geschichte entsetzt und versprach mir, gleich morgen früh einen Rauchmelder vorbeizubringen.

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Magda wollte die Hoffnung immer noch nicht aufgeben. Gleich würde Ron auftauchen. Bestimmt war ihm nur etwas sehr wichtiges dazwischen gekommen. Immer wieder kontrollierte sie ihr Handy, ob er angerufen oder ihr eine Nachricht hinterlassen hatte. Doch das Display blieb so leer wie die Straße vor unserem Haus.

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Die letzten Gäste verließen die Party kurz nach Mitternacht. Und ich fand, das war schon ganz schön spät dafür, dass es bei uns weder Musik, noch Essen oder etwas zu trinken gab. Als Gastgeberin musste ich echt noch an mir arbeiten. Magda hatte sich schon deutlich früher ins Bett verkrochen. Und im Licht der Deckenlampe konnte ich genau erkennen, dass sie sich in den Schlaf geweint hatte. Meine Cousine tat mir in diesem Moment furchtbar leid. Ich hoffte, sie würde über diesen Ron schnell hinweg kommen.




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Magda wälzte sich die halbe Nacht hin und her. Irgendwann schliefen wir beide dann ein. Doch bereits am frühen Morgen riss uns das Klingeln der Tür aus dem Schlaf. "Das ist bestimmt Ron!", rief Magda aufgeregt, sprang aus dem Bett und lief zur Tür.

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In freudiger Erwartung riss sie die Eingangstür auf. Doch ihre Gesichtszüge entglitten ihr, als sie erkannte, dass dort vor der Tür keineswegs Ron stand, sondern eine Person, der sie lieber noch eine Weile aus dem Weg gegangen wäre.

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Dort stand eine Frau im weißen Hosenanzug. Sie hatte die fünfzig bereits überschritten, dennoch hatte sie einen durchtrainierten Körper und der tiefe Ausschnitt ihres Oberteils gab den Blick auf ihre immer noch straffe Haut frei. Sie hätte trotz ihres Alters noch immer sehr schön sein können, wäre da nicht dieser finstere Blick gewesen. "Guten Morgen, Tochter", begrüßte sie Magda mit bedrohlichem Unterton in der Stimme. "Ich denke es ist an der Zeit, dass wir diesem kleinen Katz-und-Maus-Spiel endlich ein Ende setzen."


Gedanken

Oh je, Tante Joanna, sah wirklich fuchsteufelswild aus. Magda tat mir wirklich leid. Ja, ich geb es ja zu, manchmal konnte meine Cousine mich echt in den Wahnsinn treiben. Sie schien ständig nur an sich selbst zu denken und ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu wollen. Und dabei teilte sie nur zu gern Seitenhiebe aus. Ich musste ihr aber zugutehalten, dass sie das nicht zu bemerken schien. Und da ich an das Gute im Menschen glaubte, war ich überzeugt, dass Magda auch nicht die Absicht hegte, mich oder andere Menschen in ihrer Umgebung zu verhöhnen und zu demütigen. Sie war halt wie ein Elefant im Gefühlsporzelanladen ihrer Mitmenschen.

Aus ihrem Plan, nur ein paar Tage bei mir bleiben zu wollen, waren inzwischen fast drei Wochen geworden. Am Anfang hatte ich mich ja noch geärgert, aber inzwischen wollte ich gar nicht mehr, dass Magda wieder ging. Bei all ihren Fehlern gab sie mir doch das Gefühl, nicht so allein zu sein. Und wenn man sie auf dem richtigen Fuß erwischte, konnte sie ja sogar ganz nett sein. Sie war bloß so sehr in sich selbst verliebt, was wohl daran lag, dass sie im Allgemeinen sehr gut bei Männern ankam. Und Sinn für Humor hatte sie auch. Dummerweise war ich nur meist das Ziel ihrer Späßchen. Und auf dem Deckel hatte sie auch einiges. Ich konnte schon verstehen, warum Tante Joanna so wütend darüber war, dass Magda einfach so das Studium abbrach. Zumal sie auch noch ein Händchen fürs Handwerk aufwies. Ich hatte noch niemanden so schnell die Dusche wieder reparieren sehen. Zu dumm nur, dass Madam sich nur im äußersten Notfall dazu herabließ, den Schraubenschlüssel selbst in die Hand zu nehmen. Denn Magda hatte eigentlich immer nur eins im Kopf und das waren Partys. Kein Wunder also, dass dieser Charakterzug den Studienplänen meiner Tante im Wege stand.

Ich hatte mich inzwischen sehr gut wieder in Rodaklippa eingelebt. All meine Befürchtungen, dass meine Eltern mich erst anschreien, dann hassen und schließlich aus der Stadt verjagen würden, wenn sie erführen, dass ich mein Mathematikstudium nicht gepackt habe, entpuppten sich zum Glück als bloße Hirngespinste meiner all zu regen Fantasie. Mit dem Geld was ich während des Studiums gespart hatte, konnte ich mir ein Haus, zugegeben ein altes und baufälliges Haus, aber immerhin ein Haus, leisten. Danach war mein Konto so gut wie leer. Doch als sich rausstellte, dass Magda so schnell nicht wieder ausziehen würde, drückte sie mir einen Umschlag mit einigen 100 § in die Hand, ohne dass ich sie danach hätte fragen müssen. So sah es auf unserem Haushaltskonto zurzeit sehr gut aus.

Und zusätzliches Geld floss durch den Verkauf meiner Bilder in die Haushaltskasse! Mein erstes Bild, was ich in die Galerie gebracht hatte, verkaufte sich gleich für 36 §. Und mir gelangen zwei weitere Verkäufe, wobei das letzte Bild sogar unglaubliche 100 § einbrachte! Gut, bei diesen Verkaufspreisen wurden gerade so meine Materialkosten gedeckt, aber ich war mir sicher, dass das erst der Anfang war. Ich spürte es genau, dass ich noch eine großartige Künstlerin werden würde.

Geändert von Stev84 (08.11.2014 um 13:53 Uhr).
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Akeelah (23.02.2014), Alooar (07.10.2015), cheli24 (23.02.2014), misimi (24.02.2014), Simsi68 (25.02.2014)
  #26 (permalink)  
Alt 23.02.2014, 20:19
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Hallo Stev84,

arme Magda, dass Ron nicht gekommen ist, hatte sie nicht verdient.

Dann wurde sie auch noch vom Feuer eingeschlossen, auch wenn sie selber Schuld war, da sie den Kamin nicht gelöscht hatte, aber zum Glück war ja Klaudia zur Stelle und hat das Feuer gelöscht.

Eine Feier war bestimmt auch schön für Klaudia und Bilder hat sie auch noch verkauft. Das wird schon und irgendwann kann sie davon leben.

Da hat Magda ja etwas Pech, dass ihre Mutter vor der Tür steht. Hoffentlich bekommt sie keinen allzu großen Ärger und kann bei Klaudia wohnen bzw. zu Besuch bleiben.

Viele Grüße
Akeelah
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Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.

Erich Kästner
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Stev84 (23.02.2014)
  #27 (permalink)  
Alt 24.02.2014, 23:16
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Hallo Stev84,

oh jeh, irgendwie hat mir Magda schon ein bisschen Leidgetan. Da trifft sie endlich einen Typ nach ihrem Geschmack und lädt ihn auf eine Party ein und dann kommt dieser Ron nicht.

Aber ich muss schon sagen, sie ist ganz schön dreist und bestimmt einfach so über den Kopf Klaudias hinweg. Klaudia ist zu gutmütig und lässt sich stets von Magda überreden. Eine Einweihungs-Party ist an für sich eine gute Sache, aber so richtig war Klaudia von dieser Idee nicht begeistert. Tja, aber leider kennt Magda die Schwächen ihrer Cousine nur zu genau und weiß, wie sie vorgehen muss. Okay, aber von alleine wäre Klaudia wahrscheinlich nie auf die Idee einer Einweihungs-Party gekommen. Allerdings, wenn man so eine Party machen will, sollte man schon an Getränke und Essen denken.^^

Na klasse, jetzt entfacht Cousinchen auch noch ein Feuer. Tja, denken will schon gelernt sein. Was passiert als nächstes? Arme Klaudia, erst wird ihr Sessel gepfändet und jetzt ist die Tür auch noch halb verbrannt. Aber sie kann ja froh sein, dass nicht mehr passiert ist. Das ganze Haus hätte abfackeln können und bei Klaudias Glück ist das Haus wahrscheinlich nicht einmal versichert. Vielleicht war das Magda eine Lehre.

Tja, jeder ist dieser Einladung gefolgt, nur Magdas Schwarm nicht. Was da wohl passiert sein mag? Vielleicht ist er ja auch schon in festen Händen, wer weiß.

In freudiger Erwartung läuft Cousinchen nun an die Tür und glaubt, ihren Ron davor stehen zu sehen. Hm, warum sollte der am frühen Morgen bei ihr auftauchen? Da hätte er doch bestimmt angerufen oder eine SMS geschrieben. Na und wer steht jetzt vor der Tür? Richtig, die Frau Mama. Sch… Magda, Lügen haben eben kurze Beine. Uuuiii, erfreut hat die Mama nicht gerade geguckt.

Aber schön, dass Magda doch noch so etwas wie ein Gewissen hat. Allerdings glaube ich eher, dass das Geld, das sie Klaudia gegeben hat, von Tante Joanna stammt.^^ Toll und endlich kann Klaudia auch ein wenig von ihren Bildern leben. Ais ihr wird bestimmt noch eine große Künstlerin und dann wird sie über ihr erstes eigenes Zuhause lachen, wenn sie mal in einem größeren und schönerem wohnt. Aber vielleicht lässt sie es ja auch umbauen.


Das war wieder ein schönes Kapitel, toll geschrieben und schöne Bilder. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel.


LG cheli24
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Stev84 (25.02.2014)
  #28 (permalink)  
Alt 06.03.2014, 19:27
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Was bisher geschah:
(Zusammenfassung der bisherigen Kapitel)


Vor einigen Wochen kaufte ich mir ein baufälliges Haus in Rodaklippa, der Stadt in der meine Eltern lebten und in der ich meine Teenagerjahre verlebt hatte. Ich hatte meine Eltern nicht über den Umzug informiert, denn das bedeutete ihnen eingestehen zu müssen, dass ich mein Studium abgebrochen hatte. Ich hatte versagt. Schlussendlich konnte ich das Geheimnis aber doch nicht für mich bewahren und meine Eltern versprachen mir, mich zu unterstützen, wie auch immer ich mein zukünftiges Leben gestalten wollte. Ich hatte schon immer sehr gerne gemalt und so versuchte ich, mein Hobby zum Beruf zu machen und mich als freischaffende Malerin zu versuchen. Eines Tages stand meine Cousine Magda vor meiner Haustür und bat mich, ein paar Tage bei mir übernachten zu können. Leider war meine Cousine eine recht oberflächliche und egozentrische Person, die mich bei jeder Gelegenheit spüren ließ, dass ich mit ihrer Schönheit nicht mithalten konnte. Und aus den Tagen, die sie bei mir bleiben wollte wurden Wochen. Langsam aber sicher gewöhnten wir uns an das gemeinsame Zusammenleben, bis eines Tages jemand an unsere Tür klingelte. Und als Magda die Tür öffnet, stand dort eine Frau im weißen Hosenanzug, die sie finster anblickte: Ihre Mutter.


Kapitel 8: Wolf und Lämmchen


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Magda verschlug es die Sprache. Was jetzt? Sollte sie losschreien, davonlaufen, ihre Mutter anbrüllen? Alles war besser, als einfach nur wie zur Salzsäule erstarrt vor ihr zu stehen. Langsam wurde ihre Mutter ungeduldig. „Willst du mich gar nicht hereinbitten?“, fragte sie. „Habe ich dich etwa so schlecht erzogen?“ Langsam erwachte Magda aus ihrer Schockstarre. „Nein, nein“, stammelte sie, immer noch überrumpelt vom plötzlichen Auftauchen ihrer Mutter. „Komm nur herein.“ Tante Joanna folgte ihrer Aufforderung umgehend, ohne abzuwarten, bis ihre Tochter sich wieder gesammelt hatte.

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Magda brauchte einige Sekunden um sich wieder zu fangen. Zitternd lehnte sie sich an die Hauswand und füllte ihr Herz in ihrem Brustkorb rasen. Langsam begann ihr Gehirn wieder seine Arbeit aufzunehmen und ihr wurde bewusst, dass sie lediglich einen Pyjama trug. So konnte sie ihrer Mutter einfach nicht entgegentreten. In diesem Aufzug fühlte sie sich ihr zu schutzlos ausgeliefert. Also lief sie schnell ins Schlafzimmer und zog ihren blauen Einteiler an.

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Selbstbewusst war ihre Mutter ins Haus getreten und sah sich darin um. Und offenbar gefiel ihr nicht wirklich, was sie hier vorfand. Aber ich konnte es ihr nicht einmal verübeln. Das Haus glich immer noch mehr einer Baracke, als einem gemütlichen Zuhause. Ich würde mich demnächst dringend um die Innenausstattung kümmern müssen. Fertig umgezogen, folgte Magda ihrer Mutter ins Wohnzimmer.

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„Was…was erwartest du jetzt von mir, Mutter?“, fragte sie vorsichtig, nachdem Tante Joanna die Begutachtung des Raumes abgeschlossen hatte. „Soll ich meine Sachen packen und mit dir nach SimCity zurück kehren?“ Es war eigentlich mehr eine Feststellung als eine Frage und sie ließ ihre Schultern bereits mutlos hängen. Magda war überzeugt davon, dass mit dem Besuch ihrer Mutter ihre kleine Flucht hier und jetzt ein Ende gefunden hatte. Und sie sah den mühseligen und langweiligen Studienalltag wieder auf sich zukommen.

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Sie war daher schon auf halben Weg zum Schlafzimmer, um ihren Koffer zu holen, als ihre Mutter sie mit ihrer Erwiderung überraschte. „Ich erwarte von dir, dass du nicht einfach so davonläufst und dich aus Angst vor den Konsequenzen versteckst. Ich habe dich nicht zu einem Feigling erzogen.“ Magda drehte sich langsam zu ihrer Mutter um und begegnete ihrem eindringlichen Blick. Ein kalter Schauer durchlief dabei ihren ganzen Körper. „Wenn du dein Studium abbrechen willst“, setzte Tante Joanna fort, „dann stehe auch zu deiner Entscheidung! Ich hätte von dir erwartet, dass du den Mut aufgebracht hättest zu deinem Vater und mir zu kommen und für deine Entscheidung einzutreten.“

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Magda war sichtlich verwirrt. „Heißt das, ich muss nicht zurück an die Uni?“, fragte sie in der festen Überzeugung, ihre Mutter falsch verstanden zu haben. „Du bist erwachsen, Magda“, erwiderte diese. „Du kannst machen, was immer du für richtig hältst. Dein Vater und ich können dich zu nichts mehr zwingen. Aber dir muss auch klar sein, dass jede Entscheidung Folgen nach sich zieht.“

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Da war also der Hacken, auf den Magda gewartet hatte. Es wäre sonst auch zu schön gewesen, um wahr zu sein, wenn ihre Mutter ihr so ohne jegliche Bedingung gestattet hätte, in Rodaklippa zu bleiben. Aber Magda hatte keine Lust ihr ödes Studium wieder aufzunehmen. Wie schlimm konnte im Vergleich dazu die Alternative, die ihre Mutter ihr anbot, schon sein? „Was für Konsequenzen wären das denn?“, fragte sie, darum bemüht möglichst gleichgültig zu klingen. Es war ja nicht nötig ihrer Mutter direkt auf die Nase zu binden, dass sie sich schon längst entschlossen hatte. Doch ihr Grinsen verriet nur zu deutlich, was in ihrem Kopf vor sich ging.

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„Nun, die Konsequenz ist ganz einfach die, dass du in Zukunft für deinen eigenen Unterhalt wirst aufkommen müssen“, erwiderte ihre Mutter und Magda entging die tiefe Befriedigung in ihrer Stimme nicht. „Du kannst nicht erwarten, dass dein Vater und ich weiter dafür aufkommen, dass du deine Tage mit Feiern und Partys verbringst.“ Sie wollten ihr den Geldhahn abdrehen? Magda wäre fast wie ein Häufchen Elend in sich zusammen gesunken und schlug die Hände vorm Gesicht zusammen. Was nutze es ihr, wenn sie zwar den langweiligen Vorlesungen entronnen war, dafür nun aber kein Geld mehr zur Verfügung hatte. Das war so unfair! Ihre Eltern waren doch steinreich, da konnten sie ihrer eigenen Tochter doch wohl etwas von diesem Reichtum abgeben.

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„Bekomme ich etwa gar nichts mehr?“, startete Magda einen letzten
verzweifelten Versuch. „Nicht mal ein bisschen?“ Tante Joanna grinste zufrieden. „Die Überweisung deines ‚Taschengeldes‘ wurde bereits gestoppt und deine Kreditkarten sind gesperrt.“ „Auch die Goldene?“, schrie Magda entsetzt. Ihre Augen glänzten feucht, kurz davor, in Tränen auszubrechen. Ihre Mutter stemmte eine Hand in die Hüfte und begann sich mit der anderen ihren Nacken zu massieren. „Magda, Liebes, es liegt ganz bei dir, ob wir dich weiter unterstützen“, flötete sie. „Sobald du wieder an der Uni bist und gute Prüfungsresultate ablieferst, werden dein Vater und ich uns wieder großzügig zeigen. Wir sind doch keine Unmenschen.“

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Magda stand vor einem großen Dilemma. Was sollte sie bloß tun? Sie hasste die Uni. All das Lernen und die Prüfungen waren nur langweilig und anstrengend. Und die Männer an ihrem Campus waren auch zu nichts zu gebrauchen. Alles nur Streber und Langeweiler. Sie wollte ihr Leben genieße, solange sie noch jung war. Aber wie sollte das ohne Geld möglich sein? Ihre Mutter wusste genau, wie sie sie erpressen konnte. Erst in diesem Augenblick wurde Magda klar, dass genau das ihr Plan war. Sie wollte sie kleinkriegen. Sie wollte Magda in dem Glauben lassen, sie könne sich frei entscheiden. Aber in Wahrheit wollte sie sie nur dazu bringen, ihr Studium wieder aufzunehmen.

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Und diese Erkenntnis weckte den Trotz in Magda. „Gut, dann werde ich die Konsequenzen eben tragen“, erklärte sie bestimmt. „Ich werde hier bei Klaudia bleiben. Es gefällt mir hier. Und du wirst sehen, dass ich auch gut ohne euer Geld zu Recht kommen werde.“ Der Mut ihrer Tochter überraschte meine Tante und sie sog eine Augenbraue in die Höhe. Einige Sekunden lang starrte sie Magda durchdringend an. Magda spürte den Druck dieses Blickes, der wie ein Gewicht immer schwerer auf sie niederdrückte. Doch sie hielt dem Druck stand. „Gut“, sagte Tante Joanna schließlich, „ich wünsche dir, dass sich diese Entscheidung als die richtige für dich entpuppt. Ansonsten kennst du die Bedingungen, unter denen du auf unsere Hilfe zählen kannst.“

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Auch diese Hilfe konnte Magda gut verzichten…vorerst. Daher verkniff sie sich ihre bissige Bemerkung und ließe es bei dem Kompromiss bewenden, den sie mit ihrer Mutter ausgehandelt hatte. Wie schwer konnte es schon sein, sich den Lebensunterhalt selbst zu verdienen? Inzwischen war auch ich aufgewacht und hatte mich angezogen. Durch die Schlafzimmertür hatte ich Tante Joannas Stimme bereits erkannt und ich freute mich darauf, sie begrüßen zu können.

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Auf Tante Joannas Gesicht erschien ein warmes Lachen, als sie mich sah. Magda fiel es schwer, einen Wutschrei zu unterdrücken. Wie könnte ihre Mutter sich bloß in einer Sekunde vom zähnefletschenden Wolf in ein sanftes Lämmchen verwandeln? Und warum passierte das ihrer Mutter nicht beim Anblick der eigenen Tochter, sondern bei dem der Nichte? „Ich würde dir ja einen Kaffee anbieten, Tante Joanna“, sagte ich nach abgeschlossener Begrüßung, „aber ich habe leider keine Kaffeemaschine und unsere einzige Sitzgelegenheit wurde letztens gepfändet.“ Betroffen blickte ich zu Boden. „Das macht doch gar nicht“, entgegnete Tante Joanna. Dann wand sie sich an Magda: „Magda, Schatz, dir macht es doch nichts aus eben in die Stadt zu fahren und uns allen einen Cappuccino mitzubringen?“

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Magda sah ihre Mutter finster an, doch dann drehte sie sich ohne ein weiteres Wort um und verließ das Haus. Das laute knallen der Tür war ein deutlicher Hinweis, dass sie nicht gut gelaunt war. Tante Joanna und ich gingen derweil hinaus in den Garten. „Ist es in Ordnung für dich, wenn Magda etwas länger bei dir wohnen bleibt?“, fragte sie mich. Diese Frage hatte ich mir schon selbst gestellt, weil ich seit längerem vermutete, dass Magda nicht so schnell wieder verschwinden würde. Und auch wenn meine Cousine mich manchmal wirklich, wirklich ärgerte, so war es doch schön, nicht ganz alleine in diesem Haus zu sein. „Magda kann gerne so lange bleiben, wie sie will“, antwortete ich daher wahrheitsgemäß ohne langes Zögern.

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Erneut zeigte mir Tante Joanna ihr warmes Lächeln. „Aber lass dich von meiner Tochter bloß nicht ausnutzen“, ermahnte sie mich. „Sie ist sehr geschickt darin, andere ihre Arbeit machen zu lassen. Wenn sie dich im Haushalt nicht unterstütz und dir keine Miete bezahlt, dann lass es mich wissen.“ Bei diesen Worten begann ich mich unbehaglich zu winden. „Ok, ich sehe schon, sie hat bislang keinen Finger gerührt“, schloss meine Tante aus meinem Verhalten. „Ich denke aber, dass sich das nach meinem heutigen Gespräch mit ihr ändern wird.“ Ich lächelte unsicher. So ganz wollte ich ihren Worten noch nicht glauben. Aber wer weiß, vielleicht würde Magda mich ja doch noch überraschen?



--------------------

Bedingt durch das Karnevalswochende und anschließende Serverprobleme meines Hosters, konnte ich das Update nicht früher online stellen. Aber jetzt ist es ja da

@Akeelah und Cheli
Ich habe eure Kommentare nicht vergessen und werde sie beizeiten auch noch beantworten.

Geändert von Stev84 (08.11.2014 um 13:54 Uhr).
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Hallo Stev84,

tja, Magda sieht diesen Vorschlag ihrer Mutter als klassische Erpressung, ihre Mutter hingegen wohl eher als Diplomatie.

Eines muss sich Magda allerdings im Klaren sein. Sie will nicht mehr weiterstudieren und unabhängig sein, dann sollte sie auch die Konsequenzen tragen und ihren Eltern nicht länger auf der Tasche liegen. Sie kann nicht von ihnen verlangen, dass sie ihr ihren kostspieligen Lebensunterhalt finanzieren, nur weil das Töchterchen keine Lust hat, weder arbeiten zu gehen, noch weiter zu studieren oder etwas anderes zu machen.

Das ist egoistisch, ihren Eltern ist der Reichtum garantiert auch nicht in den Schoß gefallen. Ohne Fleiß, kein Preis, sagt schon ein altes Sprichwort.


Deshalb ist der Vorschlag ihrer Mutter auch okay. Ich würde ihr auch den Geldhahn zu drehen. Sie muss endlich einsehen, dass sie nicht immer nur die Hand aufhalten kann, so wie sie es gerade baucht. Sie ist doch kein kleines Kind mehr.

Mag sein, dass Magda sich nun erpresst sieht, aber ich würde so etwas auch nicht durchgehen lassen. Sie will alt genug sein, ihr Leben allein meistern zu wollen, dann muss sie auch dazu stehen und Eigenverantwortung übernehmen. So kann sie es jedenfalls nicht bringen.

Joanna kennt ihre Tochter nur zu gut und deshalb ahnt sie auch, dass Magda Klaudia ausnützen könnte. Ich bin aber auch gespannt, ob Klaudia ihre Cousine „verpetzen“ würde. Das denke ich eher nicht. Aber wer weiß, vielleicht überrascht uns Magda ja doch noch.


Das war wieder ein sehr schönes Kapitel, toll geschrieben, super Bilder. Danke auch für die kurze Zusammenfassung. Jetzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel.

LG cheli24
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Stev84 (09.03.2014)
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Alt 09.03.2014, 15:58
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So, dann mache ich mich mal daran, die ausstehenden Kommentare zu beantworten.

Zitat:
Zitat von Akeelah Beitrag anzeigen
Hallo Stev84,
arme Magda, dass Ron nicht gekommen ist, hatte sie nicht verdient.
Ja, das versetzt ihrem Selbstbewusstsein noch mal einen kräftigen Schlag. Erst beißen gar keine Männer an. Und wenn es dann scheinbar endlich geklappt hat, taucht der Typ zu der Verabredung nicht auf.

Zitat:
Eine Feier war bestimmt auch schön für Klaudia und Bilder hat sie auch noch verkauft.
Ja, im Nachhinein hat die Party Klaudia Spaß gemacht. Es waren ja fast ausschließlich Freunde und Bekannte anwesend. In solcher Gesellschaft fühlt sich auch Klaudia wohl.

Zitat:
Da hat Magda ja etwas Pech, dass ihre Mutter vor der Tür steht.
Da du ja bereits weißt, wie es weitergeht, muss ich mich dazu nicht mehr äußern Vielen Dank für deinen Kommentar!

Und weiter geht es mit Cheli:

Zitat:
Zitat von cheli24 Beitrag anzeigen
Ooh jeh, irgendwie hat mir Magda schon ein bisschen Leidgetan. Da trifft sie endlich einen Typ nach ihrem Geschmack und lädt ihn auf eine Party ein und dann kommt dieser Ron nicht.
Das hat Magda auch tief getroffen und ihrem Selbstbewusstsein einen ordentlichen Knacks verpasst.

Zitat:
Aber ich muss schon sagen, sie ist ganz schön dreist und bestimmt einfach so über den Kopf Klaudias hinweg. Klaudia ist zu gutmütig und lässt sich stets von Magda überreden.
So ist Magda nun mal. Sie macht in erster Linie, was ihr gefällt und was das Beste für sie ist. Und Klaudia ist nicht selbstbewusst genug, um sich dagegenzustellen. So hat Magda leichtes Spiel.

Zitat:
Allerdings, wenn man so eine Party machen will, sollte man schon an Getränke und Essen denken.
Umso erstaunlicher, dass die Gäste dennoch ihren Spaß hatten und lange geblieben sind. Das spricht also eindeutig für die Gastgeberinnen.

Zitat:
Tja, jeder ist dieser Einladung gefolgt, nur Magdas Schwarm nicht. Was da wohl passiert sein mag? Vielleicht ist er ja auch schon in festen Händen, wer weiß.
Dieses Geheimnis wird noch gelüftet. Ron ist nicht zum letzten Mal auf der Bildfläche erschienen.

Zitat:
Hm, warum sollte der am frühen Morgen bei ihr auftauchen?
Logisches Denken gehört nicht immer zu Magdas Stärken, zumindest nicht, wenn sie sich verliebt glaubt.

Zitat:
Aber schön, dass Magda doch noch so etwas wie ein Gewissen hat. Allerdings glaube ich eher, dass das Geld, das sie Klaudia gegeben hat, von Tante Joanna stammt.
Es ist ganz sicher Geld, das Magda von ihren Eltern bekommen hat. Dennoch hätte sie damit auch etwas ganz anderes anstellen können. Dass sie es dennoch Klaudia gegeben hat zeigt, dass sie durchaus mitdenkt und nicht darauf aus ist, Klaudia auszunutzen.

Zitat:
Zitat von cheli24 Beitrag anzeigen
Tja, Magda sieht diesen Vorschlag ihrer Mutter als klassische Erpressung, ihre Mutter hingegen wohl eher als Diplomatie.
Ich denke, Tante Joanna hat es durchaus selbst als Erpressung verstanden Erpressung ist zumindest kein Mittel, vor dem diese Frau zurückstrecken würde (nachzulesen in meiner Sims2 Geschichte). Sie ist aber auch eine Frau, die durchaus beriet ist andere Wege zu gehen, wenn sie glaubt, dass diese schlussendlich doch zu dem von ihr erwünschten Ziel führen.

Zitat:
Das ist egoistisch, ihren Eltern ist der Reichtum garantiert auch nicht in den Schoß gefallen. Ohne Fleiß, kein Preis, sagt schon ein altes Sprichwort.
Teils, teils. Klaudias und Magdas Großeltern waren durchaus wohlhabend. Tante Joanna ist also auch schon ohne finanzielle Sorgen aufgewachsen. Allerdings hat sie immer gearbeitet und mit Mühe und Fleiß den geerbten Reichtum stetig vermehrt.

Zitat:
Sie ist doch kein kleines Kind mehr.
Eben, sie ist schon längst in ihren Zwanzigern. Da sollte man beginnen, wenigstens zu versuchen auf eigenen Beinen zu stehen.

Zitat:
Joanna kennt ihre Tochter nur zu gut und deshalb ahnt sie auch, dass Magda Klaudia ausnützen könnte. Ich bin aber auch gespannt, ob Klaudia ihre Cousine „verpetzen“ würde.
Es würde Klaudia sehr, sehr schwer fallen, ihre Cousine zu verpetzen. Und bevor sie sich mit ihren Sorgen an ihre Tante wendet, würde sie sich wohl eher ihren Eltern anvertrauen, in der Hoffnung, dass die Nachricht auch bis zu ihrer Tante durchdrigt.

Zitat:
Danke auch für die kurze Zusammenfassung. Jetzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel.
Irgendwann wird es einfach schwierig sich zu merken, was denn alles schon passiert ist. Gut, jetzt war es vielleicht noch nicht so notwendig, aber die Geschichte soll ja noch länger werden
Vielen Dank für deine sehr ausführlichen Kommentare, Cheli! Ich habe mich sehr gefreut.
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Akeelah (13.03.2014), cheli24 (09.03.2014)
 
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