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  #101 (permalink)  
Alt 19.05.2014, 21:29
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Ach wie schön, ich freue mich für Anna und wünsche ihr, dass Jason wirklich so toll ist, wie er jetzt wirkt. Ich werde nur irgendwie das Gefühl nicht los, dass es mit ihm noch eine Wendung nimmt. Ich weiß noch nicht, ob er selbst ein Opfer wird, oder ob er eine dunkle Seite hat, aber irgendwie traue ich dem Frieden nicht. Nur begründen kann ich das ganze leider nicht...

Warum wünscht sich Trish, dass Kyle sie küsst? Hatten die sich nicht nach ihrem Date geküsst? Vielleicht verwechsle ich das aber auch gerade.

Dieser Clan wird ja immer gefährlicher! Den Onkel und Marlena haben die vielleicht umgebracht? Miese Schweinehunde!! Zu blöd, dass wir schon wissen, dass Trish da irgendwie zwischen die Fronten gerät! Aber Kyle und die anderen tollen Leute biegen das schon hin, das muss einfach so sein. Vielleicht wird Jason ja auch dann wichtig, er wird gar nicht böse, sondern rettet Trish. Ich will nicht glauben, dass er böse ist, ich kann nur noch nicht so ganz einschätzen was es mit ihm auf sich hat...

Danke für die tollen Kapitel
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cheli24 (19.05.2014)
  #102 (permalink)  
Alt 21.05.2014, 14:22
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Hallo Marga!

Wow, da hat Kyle ja ordentlich verschlafen Aber Kunststück, wenn man erst morgens schlafen geht

Schön, dass die beiden Cousins so einen tollen und gemütlichen Nachmittag miteinander verbringen konnten; das freut mich für die 2!

Anna und Jason... Die beiden würde ein wirklich schönes Paar abgeben
Genauso wie Trish und Kyle
Ich hoffe ja, dass sie Paare werden; sehr sogar
Und insgeheim wünscht sich Trish ja eh schon, Kyle würde sie endlich küssen... Na also wer sagts denn!

Was für eine schöne Folge wieder -> Text wie Bilder

Danke
Marga!

Ich bin gespannt wie es weiter geht und freue mich schon auf die nächste Folge!

Gruß Astrid
__________________

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cheli24 (21.05.2014)
  #103 (permalink)  
Alt 21.05.2014, 23:52
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Standard Unstimmigkeiten und offene Fragen -Teil 1 -


Hallo zusammen, (*winke, winke*)

vielen Dank liebe Astrid und Anni für die Kommentare und die netten Worte. Ein Dankeschön auch für die Danke-Klicks, sowie an die Stillen Leser, sollte es welche geben. Ich habe mich wie immer sehr darüber gefreut. Bevor es mit dem nächsten Kapitel weitergeht, noch kurz zu den Kommentaren.
Sorry, Eure Smileys musste ich leider löschen.


Hallo Anni!

Zitat:
Zitat von Anni1990 Beitrag anzeigen
Ach wie schön, ich freue mich für Anna und wünsche ihr, dass Jason wirklich so toll ist, wie er jetzt wirkt. Ich werde nur irgendwie das Gefühl nicht los, dass es mit ihm noch eine Wendung nimmt. Ich weiß noch nicht, ob er selbst ein Opfer wird, oder ob er eine dunkle Seite hat, aber irgendwie traue ich dem Frieden nicht. Nur begründen kann ich das ganze leider nicht...
Sieht er sooooo gefährlich aus? Eigentlich ist er ein ganz Lieber und Netter. Aber schön, dass Du Dir so Deine Gedanken machst
Zitat:
Zitat von Anni1990 Beitrag anzeigen
Warum wünscht sich Trish, dass Kyle sie küsst? Hatten die sich nicht nach ihrem Date geküsst? Vielleicht verwechsle ich das aber auch gerade.
Na ja, Trish will auch einmal richtig geküsst werden und nicht immer nur einen flüchtigen Kuss auf die Wange bekommen. Aber ob Kyle das auch so sieht?
Zitat:
Zitat von Anni1990 Beitrag anzeigen
Dieser Clan wird ja immer gefährlicher! Den Onkel und Marlena haben die vielleicht umgebracht? Miese Schweinehunde!! Zu blöd, dass wir schon wissen, dass Trish da irgendwie zwischen die Fronten gerät! Aber Kyle und die anderen tollen Leute biegen das schon hin, das muss einfach so sein. Vielleicht wird Jason ja auch dann wichtig, er wird gar nicht böse, sondern rettet Trish. Ich will nicht glauben, dass er böse ist, ich kann nur noch nicht so ganz einschätzen was es mit ihm auf sich hat...
Schau' n wir mal, wer am Ende so richtig böse ist. Noch kurz etwas zu Marlena: sie wurde nicht gezielt ermordet. Ein Querschläger hatte sie in dem Moment getroffen, als sie den beiden angeschossenen Italienern zu Hilfe eilen wollte. Sie war einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.

Ich danke Dir vielmals für Deinen Kommentar, liebe Anni.


Hallo Astrid!

Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Hallo Marga! Wow, da hat Kyle ja ordentlich verschlafen Aber Kunststück, wenn man erst morgens schlafen geht

Zumindest, wenn man dummerweise samstags arbeiten muss, ne.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Anna und Jason... Die beiden würde ein wirklich schönes Paar abgeben
Genauso wie Trish und Kyle
Ich hoffe ja, dass sie Paare werden; sehr sogar

Wunschdenken? Tja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Hm, ob die 4 auch so wie Du sehen? Ich kann sie ja mal fragen...
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Und insgeheim wünscht sich Trish ja eh schon, Kyle würde sie endlich küssen... Na also wer sagts denn!

Trish schon, aber wie sieht er es? Vielleicht hat er ja doch irgendwelche Gefühle für Charlene. Nee? Hm.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, liebe Astrid




So, nun zu Kapitel 18 und ich bin gespannt, was Ihr so dazu sagen werdet. Wegen zu vieler Bilder übrigens in 2 Teile. Viel Spaß nun beim Lesen!

LG cheli24 (Marga)


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~



Kapitel 18



Unstimmigkeiten und offene Fragen -Teil 1 -




In der darauf folgenden Woche hatte Trish viel zu tun und auch keine Zeit, sich mit ihren Freundinnen zu treffen, was diese sehr bedauerten. Fast täglich stand sie um 5 Uhr auf, war meistens schon eineinhalb Stunden später in der Redaktion anzutreffen und kam oftmals erst am späten Abend nach Hause. Zum Ausgehen war sie nach solchen anstrengenden Arbeitstagen einfach zu müde.

Von Kyle hatte sie seit jenem Abend in der Disco nichts mehr gehört, was sie sehr schade fand. Insgeheim hatte sie gehofft, er würde sich zeitnah bei ihr melden. Von ihrem Vater hatte sie aber dann erfahren, dass er in einer dringenden Angelegenheit kurzfristig die Stadt hatte verlassen müssen. Wann er zurückkommen würde, war ihm aber nicht bekannt. Tagsüber konnte sie die Gedanken an ihn ausschalten, aber abends, wenn sie zuhause war, musste sie immerfort an ihn denken. Ob sie es nun wollte oder nicht, sie vermisste ihn.


Wie sie es Anna versprochen hatte, ging sie samstags mit ihr ins Kino. Nach der Vorstellung bat Anna Trish, mit ihr noch auf einen Drink in die neue Bar zu gehen, die kürzlich eröffnet hatte. Trish freute sich über das gestiegene Selbstbewusstsein ihrer Freundin. Das einstige graue Mäuschen war kaum wiederzuerkennen, was aber wohl auch an Jason lag, wie sie Trish vor ein paar Tagen am Telefon mitgeteilt hatte.

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Anna erzählte Trish, dass sie oft miteinander telefonierten und sie ihn sehr sympathisch und anziehend fand. Während seines Besuches bei Kyle hatten sie sich bis zu seiner Abreise öfters gesehen. Beim Abschied hatte er ihr versprochen, so schnell wie möglich, wieder zu kommen. Durch Skype waren sie fast täglich in Kontakt und fürs nächste Wochenende hatte er bereits sein Kommen angekündigt. Sie wollten am nächsten Samstag auf ein Rock-Konzert gehen, das in Riverview stattfand. Am Montag musste er allerdings wieder zurück. Wohnen würde er dieses Mal bei Anna.

Trish freute sich für ihre Freundin, sie hatte es einfach verdient, wieder glücklich zu sein. Trotz all der Vorfreude auf ihr Wiedersehen mit Jason hatte Anna sofort bemerkt, dass ihre Freundin irgendetwas bedrückte.

„Wie läuft es eigentlich zwischen Dir und Kyle?“, fragte sie Trish.

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Trish sah sie etwas wehmütig an, ehe sie antwortete: „Ach Anna. Alleine die Art, wie er mich ansieht oder anlächelt, bringt mich schon auf die absurdesten Ideen. Aber ich weiß einfach nicht, was in ihm vorgeht. Ist er generell Frauen gegenüber zurückhaltend oder nur bei mir? Wir kennen uns nun schon eine ganze Weile und sind immer noch per Sie. Wenn wir uns voneinander verabschieden, mehr als ein Küsschen auf die Wange ist nicht drin. Aber ich will auch nicht den Anfang machen…“

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Trish stockte, während Anna sie intensiv beobachtete. Schließlich fragte sie: „Du willst mehr von ihm, oder?“

Mit dem Kopf nickend sagte sie. „Ja. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er mich einmal richtig küsst. Ich mag ihn, sehr sogar. In seiner Nähe fühle ich mich so lebendig, wie schon lange nicht mehr. Kürzlich habe ich sogar von ihm geträumt.“


Anna lächelte. „Du hast Dich in ihn verliebt, hab‘ ich Recht?“, fragte sie neugierig.

Doch Trish schüttelte energisch den Kopf. „Nein, ich glaube soweit bin ich noch nicht. Ich bin gerne mit ihm zusammen, er bringt mich zum Lachen und… Na ja, ich geb’ s ja zu, vielleicht ein bisschen verknallt. Ach Anna, er ist seit einer Woche weg. Ich vermisse ihn einfach.“ Etwas bedrückt starrte Trish vor sich hin.

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Anna schaute sie lange an und sagte schließlich. „Du machst Dir etwas vor, Trish. Das ist keine Schwärmerei mehr, Dich hat es ganz schön erwischt.“


Eine Weile herrschte Stille. Vereinzelt konnte man dumpfe Bässe hören, die vom Partykeller nach oben drangen. Schließlich brach Trish ihr Schweigen. „Ich bin mir noch nicht sicher. Bisher hat er diese Charlene mit keinem Wort erwähnt. Was, wenn da doch mehr zwischen den beiden ist?“

„Ich weiß nicht, Trish. Würde er dann so mit Dir flirten? Im Club hatte ich Euch eine Weile beobachtet. Er hatte nur Augen für Dich. Das hatte auch Jason gesagt.“

„Tja und was soll ich jetzt machen? Ich weiß nicht einmal, wann er wieder zurückkommt.“

Anna beugte sich etwas nach vorne, ehe sie sagte: „Lass‘ nicht locker. Ich muss doch Dir keine Tipps geben, wie man sich einen Mann angelt. Wenn er keinen Anfang macht, dann mach‘ Du das. Und was Charlene betrifft, warum fragst Du ihn nicht einfach danach?“

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Trish lächelte ihre Freundin an. „Hm, mal sehen. Ach Anna, wenn ich Dich nicht hätte.“ Liebevoll lächelte sie ihrer Freundin zu. Trish wusste, dass sie ihr bedingungslos vertrauen konnte, ansonsten hätte sie nichts von ihren Gefühlen Kyles gegenüber, erwähnt.

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~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Zwei weitere Tage waren vergangen, in der sie ungeduldig auf Kyles Rückkehr wartete. Morgen, so hatte ihr Vater ihr gestern Nachmittag mitgeteilt, würde er zurückkommen. Trish hatte lange überlegt, wie sie den ersten Schritt machen könnte. Schließlich war ihr die Idee gekommen, unverbindlich in seinem Büro zu erscheinen, um einige Infos über Vincenti zu bekommen.

Trish blickte auf die Uhr, es war kurz nach 9 Uhr. Sie war etwas nervös, denn heute wollte sie ihren Plan in die Tat umsetzen und Kyle in seinem Büro aufsuchen. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit ihren Eltern ging sie in ihr Schlafzimmer, um sich anzuziehen. Sie hatte verschiedene Outfits anprobiert. Ihre Kleidung sollte seriös, aber dennoch sexy sein. Schließlich entschied sie sich für ein eng anliegendes Shirt und einen knielangen blauen Rock mit einem breiten Gürtel, der ihre schmale Taille betonte.

Die Fahrt in ihrem Ferrari dauerte nicht allzu lange und somit hatte sie das Polizeirevier schon nach weniger als einer dreiviertel Stunde erreicht. Während der Fahrt hatte sie ein paar Strategien durchgespielt und war zu dem Entschluss gekommen, wenn notwendig, ihre weiblichen Reize spielen zu lassen. Sie wollte Kyle endlich aus der Reserve locken. Rasch hatte sie einen Parkplatz am Gebäude gefunden und machte sich auf den Weg ins Innere des Polizeireviers. Sie hoffte inständig, dass er auch da sein würde.

Energisch trat sie durch die Eingangstür und strahlte, als sie Ethan hinter dem Tresen erblickte. Ungeachtet dessen, dass es Zivilisten eigentlich untersagt war, ohne Aufforderung die Absperrung zu betreten, ging sie spontan auf den Jugendfreund zu.

Doch noch ehe sie etwas zu ihm sagen konnte, fragte er stutzend: „Trish, was machst Du denn hier? Bist Du wieder zu schnell gefahren?“

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Doch Trish schüttelte lächelnd den Kopf und begrüßte ihn: „Hallo Ethan. Keine Sorge, ich halte mich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Aber ich war gerade in der Nähe und benötige ein paar Informationen über Carlo Vincenti.“

Argwöhnisch musterte er sie: „Und wozu brauchst Du die?“

„Ich schreibe einen Artikel über ihn und da wollte ich…“

Schnell unterbrach er sie erstaunt. „Informationen.

Über Vincenti…

Bei uns?“

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Doch sie ließ sich nicht beirren und fragte: „Was ist daran jetzt so ungewöhnlich?“

Ethan kratzte sich am Kopf und erwiderte: „Ach komm, Trish, Du bist Journalistin und da ich nicht annehme, dass Du eine Homestory über ihn schreiben willst… Du weißt doch hoffentlich, dass Dir hier keiner Einblick in die Akten gewähren wird.“

Hellhörig geworden, hakte sie nach: „Das heißt, es gibt eine Polizeiakte über ihn?“

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„Netter Versuch, Trish. Also warum bist Du wirklich hier?“

Entschuldigend antwortete sie: „Tut mir Leid, Ethan. Aber das möchte ich mit Ky-… Captain Fairchild persönlich besprechen.“

Sollte Ethan etwas bemerkt haben, so ließ er es sich jedenfalls nicht anmerken. „Na schön. Es dauert aber noch einige Minuten. Er führt gerade ein wichtiges Gespräch.“

Trish atmete kurz durch, um die Gelegenheit beim Schopfe zu packen. „Ethan, ich wollte Dich sowieso einmal anrufen. Du weißt schon, wegen neulich, als Du mich gefragt hattest, ob ich mit Dir ins Eugis gehen möchte. Weißt Du - , na ja, ich denke ganz einfach…“

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Doch Ethan unterbrach sie lächelnd. „Es ist okay, Trish. Ich habe eine Weile gebraucht, um es zu kapieren. Aber mache Dir darüber keine Gedanken oder rede Dir ein schlechtes Gewissen ein. Ich mag‘ Dich sehr und es hatte eine Zeit gegeben, da wäre ich überglücklich gewesen, wenn mehr daraus geworden wäre. Aber wir beide sind zu verschieden. Du bist eine tolle Frau und eine super Freundin und die will ich keinesfalls verlieren. Wir hatten bisher noch keine Gelegenheit...“

Er hielt kurz inne, ehe er freudestrahlend fortfuhr: „Ich habe eine tolle Frau über‘ s Internet kennengelernt. Sie ist ebenso wie ich bei der Polizei und wir haben uns auch schon getroffen.“

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Trish umarmte Ethan und sagte freudestrahlend: „Aber das ist ja eine tolle Nachricht. Du musst mir bei Gelegenheit unbedingt mehr darüber erzählen.“

„Ja, mache ich.“ Er sah kurz auf die Telefonanlage und meinte schließlich: „So, nun kannst Du zum Captain. Er hat gerade aufgelegt. Soll ich Dich anmelden?“

Trish schüttelte schnell den Kopf: „Nein, das brauchst Du nicht.“

„Okay, dann geh‘ einfach den Gang entlang, Du kommst direkt darauf zu.“

Sie bedankte sich lächelnd und näherte sich energischen Schrittes seinem Büro.

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Kyle saß vor seinem Computer und vervollständigte seinen Bericht, nachdem ihm eine Kollegin einige Tatortfotos per Mail geschickt hatte. Er las gerade noch einmal Korrektur, als er an der Tür, die zwei kleine Sichtfenster hatte, eine Person wahrnahm. Doch er schenkte dem nur kurz Beachtung und war gleich darauf wieder in seinen Bericht vertieft


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Erst ein freundliches „Guten Morgen, Kyle“, ließ ihn aufhorchen.

TRISH.

Noch ehe er etwas sagen konnte, fuhr sie auch schon fort: „Schön, dass Sie wieder da sind. Ich hoffe, ich störe Sie nicht. Sie haben bestimmt viel zu tun. Aber ich war gerade in der Nähe und wollte mit Ihnen über Vincenti sprechen.“

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Kyle dachte, hätte mich auch gewundert, wenn nicht. Müde lächelnd sah er sie an und erwiderte: „Schade. Und ich dachte schon, Sie wären meinetwegen hier. Aber bitte nehmen Sie doch Platz.“ Ohne den Blick von ihr zu wenden, betätigte er die Gegensprechanlage und sagte mit seiner tiefen leicht rauchigen Stimme: „Ich möchte die nächste halbe Stunde nicht gestört werden.“ Lächelnd fragte er: „Hm, was wollen Sie denn wissen? Alles kann ich Ihnen natürlich nicht sagen. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis.“

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Trish wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und hatte einige belanglose Fragen vorbereitet, die nicht gleich auf den ersten Blick verdächtig erschienen. Bereitwillig antwortete Kyle ihr darauf. Ab und zu schaute er sie erstaunt an und es war ihm anzumerken, wie er nach möglichst neutralen Antworten suchte.

Schließlich beschloss Trish in die Offensive zu gehen. Sie beugte sich etwas nach vorne und fragte bestimmend: „Können Sie mir etwas über den Mordfall Peter Chapman erzählen?“

„Wie kommen Sie denn jetzt darauf?“ Kyles Augenbraue zuckte nach oben, während er sie lauernd beobachtete. Was hatte sie vor, was sollte diese Frage?

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„Na ja, ganz offensichtlich weiß Carlo Vincenti etwas darüber. Das haben meine Recherchen ergeben und ich habe auch mit einigen Zeugen gesprochen, die mir das bestätigt haben. Chapman war mit seinem Hund spätabends noch Gassi und wurde am nächsten Morgen tot am Hafenbecken aufgefunden. Von seinem Wohnort bis zum Hafen fährt man mit dem Auto fast eine dreiviertel Stunde. Wie ist er denn da hingekommen und warum hätte er seinen Hund mitnehmen sollen? Zeugen haben mir zudem bestätigt, dass er sich zuvor mit Vincenti getroffen haben soll. Also, wenn Sie mich fragen, war das kein Zufall.“

Sie hob ihre Hände, bevor er etwas sagen konnte und fuhr bestimmend fort: „Hören Sie, ich weiß, was sie gleich sagen werden, aber dennoch hätte ich gerne Antworten.“

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„So, Sie hätten gerne Antworten?“, echote er. „Nein, Trish, hören Sie auf damit. Sie stochern in einem gefährlichen Wespennest und wissen nicht, was Sie erwartet. Ich will nicht, dass Ihnen etwas zustößt.“

Nur mühsam gelang es ihm, seinen aufkommenden Ärger zu unterdrücken.

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„Es ist ja sehr nett von Ihnen und spricht für Sie, wenn Sie sich um mich sorgen. Aber finden Sie das nicht reichlich übertrieben, wer sollte mir etwas antun?“

Sie schien nachzudenken und fragte plötzlich: „Sagen Sie mal, ihr Cousin Jason heißt doch auch Chapman? Ist das nur eine Namensgleichheit oder sind die beiden vielleicht miteinander verwandt?“

Hörbar zog Kyle den Atem ein und sah sie durchdringend und verärgert an. Irgendwie musste er ihre journalistische Neugierde zum Stoppen bringen. Also ging er auf Gegenangriff. „Das hier ist eine Nummer zu groß für Sie. Also hören Sie gefälligst auf, sich in Dinge einzumischen, die Sie nichts angehen. Ich habe Ihnen gesagt, was ich weiß und mehr werden Sie von mir auch nicht erfahren.“

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Trish ließ sich jedoch nicht beirren und fragte: „Warum beantworten Sie mir meine Frage nicht? Aber wenn Sie nicht wollen, dann werde ich es eben anderweitig herausfinden.“

Lauernd schaute er sie an. „Was haben Sie vor, wenn ich fragen darf? Was und wie wollen Sie es herausfinden?“ Die Frage hatte scharf und schneidend geklungen. Jeder, der Kyle kannte wusste, dass spätestens jetzt Vorsicht geboten war. Doch davon ließ sich Trish nicht abhalten.

Unbekümmert fuhr sie fort: „Warum sollte ich Ihnen das sagen? Sie geben mir ja auch keine entsprechende Antwort. Ich verstehe Sie nicht, Kyle. Das sind simple Fragen, die jeder Reporter ansprechen würde. Oder trauen Sie mir das nicht zu?“

Abwartend hielt sie inne und schien nachzudenken. Schließlich fuhr sie fort: „Wie wäre es mit einem Kompromiss? Sie sagen mir, was ich wissen muss und ich liefere Ihnen die nötigen Informationen. Das ist ein faires Angebot, wie ich finde. Also, was sagen Sie?“ Hände klatschend strahlte sie ihn an.

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gleich geht es weiter...



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Standard Unstimmigkeiten und offene Fragen -Teil 2 -



Unstimmigkeiten und offene Fragen -Teil 2 -


Kyle hatte ihr fassungslos zugehört und schnell registriert, dass sie sich von ihrem Vorhaben nicht abhalten lassen würde. Da er nicht wusste, was sie geplant hatte, fragte er etwas milder gestimmt: „Lassen Sie hören und erst dann werde ich entscheiden.“

Sichtlich begeistert, ihn überredet zu haben, sagte sie: „Also ich hätte da eine Idee…“


„…die da wäre?“, unterbrach Kyle sie skeptisch, zugleich auch neugierig, welchen irrwitzigen Plan sie sich ausgedacht hatte.


„Wie ich Ihnen ja schon gesagt hatte, bin ich oft bei den Vincentis zu Gast, schon alleine wegen Fabio und Julie. Also sagen wir es so. Wenn ich es also geschickt anstellen würde, dann könnte ich vielleicht etwas aus ihm herausbekommen. Ich würde natürlich nicht mit der Tür ins Haus fallen, ich werde schon diplomatisch vorgehen.“

Abwartend sah sie ihn an.


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Eigentlich hatte Kyle sie in Ruhe ausreden lassen wollen, aber hier musste er ihren Elan unterbrechen: „Sie und diplomatisch, Trish? Wenn Sie auch nur einmal ihm gegenüber diesen Mordfall erwähnen, dann war es das. Ach ja und von ihrem Plan halte ich überhaupt nichts. Vergessen Sie‘ s. Halten Sie sich da gefälligst raus. Wollen Sie Mata Hari spielen oder was?“

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Verständnislos hob sie ihre Arme und fragte provozierend: „Bitte? Sehe ich vielleicht aus wie eine Spionin? Haben Sie etwa eine andere Idee? Es spricht nicht gerade für die Polizei, wenn man nach 14 Jahren noch immer nicht den Mörder oder die Mörder Peter Chapman‘ s präsentieren kann. Sind Sie denn gar nicht an der Aufklärung des Falles interessiert? Es müsste doch auch in Ihrem Interesse liegen.“

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„Das geht Sie nichts an. Das ist die Aufgabe der Polizei“, schnaubte er sichtlich angefressen, wissend, auf was sie hinaus wollte.

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Schnippisch erwiderte sie darauf: „Ja, das seh‘ ich, wie die Polizei an diesem Fall arbeitet. Ach, kommen Sie, Kyle, springen Sie über Ihren Schatten und nehmen Sie mein Angebot an. Denken Sie nur nicht, ich finde nicht heraus, ob es eine Verbindung zwischen Ihrem Cousin und Peter Chapman gibt. Überlegen Sie es sich und geben Sie mir Bescheid. Sie erreichen mich unter dieser Nummer in der Redaktion.“

Sie legte ihre Visitenkarte auf seinen Schreibtisch und sah neugierig auf das Bild, das an der Wand hing.

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Sie stand auf, um das Foto näher betrachten zu könnten und meinte eher beiläufig: „Das ist ja interessant. Die Ähnlichkeit ist wirklich frappierend.“

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Auch Kyle hatte sich mittlerweile erhoben und schaute sie Irritiert an, als sie sich fragend zu ihm umdrehte: „Bevor ich es vergesse, haben Sie Lust und Zeit, heute Abend mit mir Essen zu gehen, Kyle?“

Erstaunt zog er eine Augenbraue nach oben. „Warum denn? Denken Sie vielleicht, Sie können mich mit einem Essen umstimmen? Nein, Trish. So läuft das nicht. Ich habe Ihnen meinen Standpunkt erklärt und nun habe ich zu tun. Zudem bin ich heute Abend bei meinen Eltern. Tut mir Leid.“

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Sie schluckte und sagte leicht frostig: „Na, wenn das so ist, dann eben nicht. Auf Wiedersehen, Kyle. Ich hoffe, ich höre trotzdem bald von Ihnen.“

„Vergessen Sie‘ s. Sie werden mich nicht umstimmen.“


Trish straffte ihre Schultern, während sie sich äußerlich nicht anmerken ließ, wie sehr ihr die Absage wehgetan hatte. Während er ihr gedankenlos hinterher sah, ging er in Gedanken noch einmal ihren Vorschlag durch und dachte sich, die hat sie doch nicht mehr alle.

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Mit zusammengekniffenen Augen sah er auf das Foto, das sie angesprochen hatte. Wie hatte er das nur vergessen können? Na toll, jetzt muss sie nur noch eins und eins zusammenzählen, dachte er grimmig. Aber die Ähnlichkeit war tatsächlich nicht von der Hand zu weisen.

Er stand noch eine ganze Weile nachdenklich da und ließ die letzte halbe Stunde noch einmal Revue passieren.

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Warum war er so barsch zu ihr gewesen? Er hatte sich doch so gefreut, sie zu sehen. Hätte er die Einladung zum Essen annehmen sollen? Was wäre denn dabei gewesen? Warum nur ist sie so an diesem Fall interessiert? Was hat sie denn davon, wenn sie die Wahrheit kennt? Oh man, ich bin so ein Idiot.

Er harderte mit sich und war nahe dran, ihre Visitenkarte, die sie ihm auf den Schreibtisch gelegt hatte, in die Hand zu nehmen und sie anzurufen, um sich zu entschuldigen. Aber warum sollte ich das? Sie hat ja ständig gebohrt und nicht mehr aufgehört. Aber ich hätte ihre Einladung trotzdem annehmen können, ärgerte er sich über den Korb, den er ihr gegeben hatte.

Seufzend setzte er sich wieder und widmete sich seiner angefangenen Akte.


Kapitel 19 folgt



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Alt 25.05.2014, 20:38
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Hallo Marga,

schön Trish vermisst Kyle und bestimmt nicht nur weil sie fragen wegen ihrem Artikel hat. Endlich gesteht sie es sich ein, dass sie etwas für Kyle empfindet.

Schön, dass Anna mit Jason so glücklich ist. Wenn sie es wirklich wollen, werden sie auch die Entfernung überbrücken können.

Trish fährt wohl öfter zu schnell, dass Ethan das gleich denkt. Schön, dass Ethan jemand kennen gelernt hat und es auch so wie Trish sieht, dass sie nur Freunde sind.

Kyle wäre es lieber gewesen Trish wäre wegen ihm gekommen? Tja, ein wenig ist sie das doch auch.

Ohje, hoffentlich gibt einer von beiden nach und sie telefonieren miteinander und treffen sich noch mal.

Die Bilder und der Text waren toll. Freue mich auf die nächste Folge.

Liebe Grüße
Heike
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Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.

Erich Kästner
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cheli24 (25.05.2014)
  #106 (permalink)  
Alt 26.05.2014, 07:35
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Hallo Marga!

Oh oooooh, das war aber ein ordentliches Wortgefecht zwischen Trish und Kyle... Wenn sie sich nur damit nicht womöglich alles zwischen ihnen kaputt gemacht haben
Ich hoffe es ja nicht, denn ich habe irgendwie - trotz allem - doch noch einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass es zwischen den beiden mehr wird. Aaaaaaaber ... nach dem jetzt?! Hm... Hoffentlich ruft Kyle sie an!!!

Anna ist ja wirklich kaum wieder zu erkennen! Aber sehr positiv!

So, jetzt bin ich aber wirklich brenennd gespannt wie es weiter geht und freue mich auf die nächste Folge!

Das war ein schönes, wenn auch turbulentes Kapitel, mit sehr schönen Bildern

Gruß Astrid
__________________

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cheli24 (26.05.2014)
  #107 (permalink)  
Alt 26.05.2014, 22:24
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Zitat:
Zitat von cheli24 Beitrag anzeigen
Na ja, Trish will auch einmal richtig geküsst werden und nicht immer nur einen flüchtigen Kuss auf die Wange bekommen. Aber ob Kyle das auch so sieht?
In Kapitel 14 im 5. letzten Bild, ist das kein richtiger Kuss? Okay, ein kurzer Kuss, aber schon ein Kuss, oder?

So, und jetzt zu dem letzten Kapitel:
Das ist ja mal ziemlich mies gelaufen... Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Also diese Situation ist doch wirklich verfahren. Beide empfinden etwas für einander und suchen nach total zufälligen Wegen sich zu treffen und diese Scheinheiligkeit lässt das ganze so verworren werden, dass auch noch Streit entsteht. Vielleicht sollen sie mal Klartext reden. Oder zumindest so ein bisschen was durchblicken lassen...

Geändert von Anni1990 (26.05.2014 um 22:26 Uhr).
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cheli24 (26.05.2014)
  #108 (permalink)  
Alt 29.05.2014, 00:08
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Hallo zusammen,

an dieser Stelle ein Dankeschön für die Kommentare, über die ich mich wieder sehr gefreut habe, sowie die Danke-Klicks und die Stillen Leser, sollte es welche geben.

So, jetzt aber zu den Kommentaren:



Hallo Heike!


Zitat:
Zitat von Akeelah Beitrag anzeigen
Hallo Marga,schön Trish vermisst Kyle und bestimmt nicht nur weil sie fragen wegen ihrem Artikel hat. Endlich gesteht sie es sich ein, dass sie etwas für Kyle empfindet.
Ja, schon. Nur weiß er es noch nicht.
Zitat:
Zitat von Akeelah Beitrag anzeigen
Schön, dass Anna mit Jason so glücklich ist. Wenn sie es wirklich wollen, werden sie auch die Entfernung überbrücken können.
Ja, das glaube ich auch. Was sind schon 4 1/2 Stunden mit dem Flieger? Zum Glück hat Anna keine Flugangst, sonst könnte es problematisch werden oder Jason müsste immer nach Bridgeport kommen.
Zitat:
Zitat von Akeelah Beitrag anzeigen
Trish fährt wohl öfter zu schnell, dass Ethan das gleich denkt. Schön, dass Ethan jemand kennen gelernt hat und es auch so wie Trish sieht, dass sie nur Freunde sind.
Er kennt sie eben zu gut. Ja, ich denke, das hat Ethan auch verdient. Er ist schon ein ganz Netter.
Zitat:
Zitat von Akeelah Beitrag anzeigen
Kyle wäre es lieber gewesen Trish wäre wegen ihm gekommen? Tja, ein wenig ist sie das doch auch.
Ja, eigentlich schon, wäre da nicht ihre grenzenlose Neugierde.
Zitat:
Zitat von Akeelah Beitrag anzeigen
Ohje, hoffentlich gibt einer von beiden nach und sie telefonieren miteinander und treffen sich noch mal.
Hm, nach der Abfuhr, die Kyle Trish erteilt hat? Aber die treffen sich bestimmt nochmal, sage ich jetzt mal so.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, liebe Heike.



Hallo Astrid!

Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Hallo Marga! Oh oooooh, das war aber ein ordentliches Wortgefecht zwischen Trish und Kyle... Wenn sie sich nur damit nicht womöglich alles zwischen ihnen kaputt gemacht haben Ich hoffe es ja nicht, denn ich habe irgendwie - trotz allem - doch noch einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass es zwischen den beiden mehr wird. Aaaaaaaber ... nach dem jetzt?! Hm... Hoffentlich ruft Kyle sie an!!!

Schau' n wir mal, ob er die Kurve kriegt. Aber die Abfuhr hat Trish schon weh getan. Ich denke, damit hatte sie nicht gerechnet. Tja, dumm gelaufen.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Anna ist ja wirklich kaum wieder zu erkennen! Aber sehr positiv!

Vielen Dank, ich finde auch, dass sie nun viel selbstbewusster wirkt.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
So, jetzt bin ich aber wirklich brenennd gespannt wie es weiter geht und freue mich auf die nächste Folge!


Das erscheint dann sofort nach der Kommentarbeantwortung.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, liebe Astrid.



Hallo Anni!


Zitat:
Zitat von Anni1990 Beitrag anzeigen
In Kapitel 14 im 5. letzten Bild, ist das kein richtiger Kuss? Okay, ein kurzer Kuss, aber schon ein Kuss, oder?
Ähm, er hat die Lippen auf ihre gepresst, also ganz kurz. Einigen wir uns auf einen halben Kuss. Nee, Trish erwartet schon etwas anderes.
Zitat:
Zitat von Anni1990 Beitrag anzeigen
So, und jetzt zu dem letzten Kapitelas ist ja mal ziemlich mies gelaufen... Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Also diese Situation ist doch wirklich verfahren. Beide empfinden etwas für einander und suchen nach total zufälligen Wegen sich zu treffen und diese Scheinheiligkeit lässt das ganze so verworren werden, dass auch noch Streit entsteht. Vielleicht sollen sie mal Klartext reden. Oder zumindest so ein bisschen was durchblicken lassen...
Trish hat doch etwas durchblicken lassen. Sie will Informationen über den Mordfall und Kyle war darüber nicht gerade begeistert. Nun ja, er ist Polizist und er ahnt, dass sie nicht locker lassen wird und das hat ihn schon ein wenig geärgert. Mal schauen, ob einer der beiden die Kurve kriegt und sich meldet.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, liebe Anni.



Und wie es weitergeht, erfahrt Ihr gleich im Anschluß.

LG cheli24 (Marga)


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Akeelah (03.06.2014), Simsi68 (29.05.2014)
  #109 (permalink)  
Alt 29.05.2014, 00:12
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Standard Kapitel 19 - Besorgter Anruf einer Freundin -


Zunächst noch eine kurze Info:

Ich bin bis Sonntag weg und während dieser Zeit auch nicht Online. Weiter geht es dann wieder, wenn ich zurück bin. Ich denke, frühestens am Montagabend, spätestens aber Mittwoch oder Donnerstag. Mal schauen. Die anderen FS werde ich dann ebenfalls kommentieren, sowie ich dazukommen werde.

LG cheli24 (Marga)

So und nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Kapitel 19



Besorgter Anruf einer Freundin


Am nächsten Tag


Trish war schon früh in die Redaktion gefahren, so dass sie bereits um 7 Uhr an ihrem PC saß, um im Mordfall Peter Chapman zu recherchieren. Sie hatte fast die halbe Nacht kein Auge zugetan und sich immer wieder die Frage gestellt, ob sie gestern Morgen in Kyle‘ s Büro nicht zu weit gegangen war. Kyle‘ s eiskalte Abfuhr hatte sie sehr enttäuscht. Dabei hatte sie sich so auf den Abend gefreut und wäre gerne mit ihm Essen gegangen. Kyle zu verärgern war das letzte, was sie gewollt hatte. Aber sie konnte seine Ablehnung nicht gestehen. Dabei war sie sich sicher, ihm hilfreich im Mordfall Chapman sein zu können. Warum wollte er ihre Hilfe nicht annehmen?

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Schneller als erwartet, hatte Trish herausgefunden,
dass Peter Chapman tatsächlich Jason‘ s Vater gewesen war. Nun wollte sie unbedingt wissen, was sich vor rund vierzehn Jahren ereignet hatte. Sie hatte sich eine Liste mit verschiedenen Kontaktpersonen angefertigt, die sie dazu befragt hatte und auf deren Rückruf sie nun ungeduldig wartete. Ferner hatte sie im Archiv nach Informationsmaterial geschaut und war schnell fündig geworden. Es hatte sie nicht überrascht zu lesen, dass sowohl Carlo Vincenti als auch Enzo DeMarco seinerzeit mit dem Mord in Verbindung gebracht worden waren. Erstaunt hatte sie jedoch, dass Jasons‘ s Vater als V-Mann gearbeitet hatte. Aber wer hatte ein Interesse gehabt, ihn aus dem Weg zu räumen?

Nachdenklich sah sie vor sich hin. Von Kyle konnte sie sich keine Hilfe erhoffen. Das hatte er ihr gestern deutlich zu verstehen gegeben. Ethan wäre eine Option, aber zum Einen war er Kyle‘ s Kollege und zum Anderen wollte sie Ethan nicht für ihre Zwecke missbrauchen und in Schwierigkeiten bringen. Zudem war die Gefahr zu groß, dass Kyle somit von ihren Recherchen erfuhr. Aber wen sollte sie sonst befragen? Vincenti oder DeMarco? Letzteren kannte sie nicht persönlich, bliebe also nur Carlo.

Letztendlich kam ihr der Zufall zu Hilfe, als ihre Freundin Julie sie am späteren Vormittag anrief.

„Hallo Julie, schön dass Du anrufst.“ Bevor Trish noch weiter reden konnte, wurde sie von Julie unterbrochen.

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„Trish, kannst Du bei mir vorbei kommen? Ich muss Dich unbedingt sprechen.“

Trish hatte die Sorge in ihrer Stimme heraus gehört und fragte neugierig: „Ist etwas passiert? Geht es Dir nicht gut?“

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„Doch mit mir ist alles in Ordnung. Ich kann Dir das nicht am Telefon erklären, da Carlo noch im Haus ist. Aber er hat jetzt gleich einen Termin und ist bis abends weg.“

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Trish sah auf die Uhr. „Julie, ich habe hier noch einiges zu erledigen. Aber ich denke, ich werde es bis gegen 15 Uhr schaffen. Danach komme ich bei Dir vorbei.“

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„Ich danke Dir, Trish. Bis später.“

Nachdenklich sah Trish auf ihr Handy und beendete per Tastendruck das Gespräch. Was hatte das zu bedeuten? Julie würde sie nie wegen irgendwelchen Nebensächlichkeiten belangen. Ihre Stimme hätte ängstlich und sorgenvoll geklungen, so kannte sie ihre Freundin nicht.

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Aber sie kam nicht mehr dazu, sich weiter darüber Gedanken zu machen, da in der Folgezeit das Telefon ununterbrochen läutete. Endlich kam die Geschichte ins Rollen und sie erfuhr immer mehr Neuigkeiten zu dem Mordfall Chapman.


Währenddessen, irgendwo in Bridgeport

Die Stimme klang rau und kalt, als er sich am Telefon mit einem knappen „Ja?“ meldete. Gebannt lauschte er, was der Anrufer ihm mitzuteilen hatte. Schließlich kam der Befehl: „Du weißt, was Du zu tun hast. Ruf‘ ihn an und gib ihm Bescheid.“ Ohne eine Antwort abzuwarten, hatte der Angerufene aufgelegt.

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Fieberhaft dachte er nach. Was hatte das zu bedeuten? Wer konnte ihm gefährlich werden? Spontan fielen ihm nur zwei Personen ein, denen er so etwas zutrauen würde. Aber wäre das nicht zu einfach? Er beschloss gleich morgen früh einigen seiner früheren „Bekannten“ einen kleinen Besuch abzustatten. Danach würde er sich um die allzu redseligen Personen kümmern, ehe sie ihm gefährlich werden und ihn belasten konnten. Wer schnüffelte in Vergangenem herum und zog Erkundigungen über ein Ereignis ein, das schon so viele Jahre zurücklag? Wer hatte ein Interesse daran, den Fall neu aufzurollen?

Es durfte einfach nichts schief gehen. Er hatte bereits einen gut ausgeklügelten Plan in der Tasche. Somit würde er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können, denn mit ihm würde man nicht rechnen. Für die Polizei waren Campinelli und Zaboti nur kleine Mafiosi gewesen, die aus Rache ermordet worden waren. Und er hatte sie in dem Glauben gelassen. Jedoch war ihm nicht bekannt gewesen, dass auch sie ihre Hände im Spiel gehabt hatte. Oh ja, sie war raffiniert und klug obendrein. Aber sie hatte eine Schwachstelle und das war ihr gemeinsamer Intimfeind. Ihn hinter Gittern zu sehen oder tot in der Gosse liegend, auf diesen Tag hatte er so lange gewartet. Niemand würde ihn dahinter vermuten und das war ihm eine Genugtuung. Nach so vielen Jahren…


Wenig später bei Julie


Nervös schaute Julie ihre Freundin an, als diese gegen halb vier vor der Haustür stand. Julie bat sie ins Haus hinein und wurde liebevoll von Trish umarmt. „Hallo Julie, es ging leider nicht früher.“

„Ach, das ist doch nicht schlimm, Hauptsache, Du bist da.“


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Prüfend schaute Trish ihre Freundin an und fragte: „Was ist denn so dringend, dass Du es mir am Telefon nichts erzählen konntest?“

Julie entschuldigte sich kurz und kam kurz danach mit einigen Dokumenten wieder. Bevor sie diese Trish zur Ansicht gab, sagte sie: „Das habe ich heute Morgen bei Fabio gefunden. Bitte lies‘ es Dir durch und sag‘ mir, was Du davon hältst.“

Neugierig las sich Trish die Schriftstücke durch, um immer wieder erstaunt zu Julie zu sehen. Schließlich legte sie die Schreiben auf den Tisch und fragte: „Woher willst Du wissen, dass Fabio etwas damit zu tun haben könnte?“ Argwöhnisch sah sie Julie an.


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Nervös stand sie auf und erwiderte: „Ich habe heute Morgen zufällig ein Gespräch der beiden mitbekommen. Carlo hatte Fabio angewiesen, endlich in die Offensive zu gehen. Er könne sich das nicht ständig gefallen lassen.“

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„Um was geht es eigentlich, Julie?“ wurde sie von Trish unterbrochen.

In kurzen Sätzen klärte Julie ihre Freundin auf. Als sie geendet hatte, fragte Trish neugierig:
„Und von wem soll Fabio sich nichts gefallen lassen?“

Kleinlaut antwortete Julie: „Von Craig.“

Entsetzt sprang Trish auf und fuhr ihre Freundin erbost an: „Himmel noch mal, Julie. Was hat Craig denn schon wieder damit zu tun? Wie oft muss er denn noch auf die Schnauze fallen?“

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„Ich weiß, aber er ist kein schlechter Kerl“, versuchte Julie Partei zu ergreifen.

Trish hob abwehrend die Hand. „Nein, Julie. Es ist nicht das erste Mal, dass er Mist baut und ich verstehe nicht, dass Du ihn ständig in Schutz nimmst. Auch wenn er Dein Bruder ist. Er arbeitet für Carlo und ich dachte eigentlich, die Haftstrafe hätte ihn geläutert. Stattdessen reitet er sich von einer Scheiße in die nächste. Entschuldige, aber ich muss es Dir endlich mal so krass vor Augen führen.“

Zerknirscht unterbrach Julie Trish: „Ja, ich weiß. Aber er hat sich geändert, seit er mit Sophia zusammen ist.“

Trish schnaubte verächtlich: „Ja, mit DeMarco‘ s Tochter. Glückwunsch an Craig, Julie. Damit hat er sich selbst übertroffen. Was glaubst Du denn, wie lange die beiden das noch verheimlichen können? Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn er davon erfährt und mit wem sich seine Tochter herumtreibt.“

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Etwas milder gestimmt, fuhr Trish fort, nachdem sie Julie‘ s sorgenvolles Gesicht gesehen hatte: „Also, wenn ich das richtig verstanden habe, geht es um diese beiden Bauprojekte.“

Julie nickte: „Ja, die brach liegenden Grundstücke, die die Morgan und Millers erworben haben.“

„Ja aber… Die befinden sich doch in Texas. Was will Carlo denn damit?“

Doch dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen: „Geht es um die Ölbohrungen in San Antonio?“ Als Julie sie fragend ansah, sagte Trish: „Ich habe davon gehört. Carlo hatte eine Pipelinefirma in Dallas damit beauftragt. Unser größter Konkurrent. Aber wie passt Craig in diese Geschichte?“

Julie schüttelte den Kopf: „Ich weiß nicht, Trish. Aber ich befürchte, er soll wieder ein krummes Ding für Carlo drehen.“

„Ach so, verstehe. Mit anderen Worten, wenn Craig sich weigert…“

Sie hielt inne und schaute ihre Freundin neugierig an, da sie auf eine Erklärung hoffte. Als Julie sich nicht dazu äußerte, sagte Trish schließlich mit verschärfter Stimme: „Ich kann nicht hellsehen, Julie. Wenn Du mir nicht erzählst, was Du weißt, dann kann ich Dir nicht helfen. Also, um was geht es jetzt genau?“

Julie schluckte nervös, ehe sie erwiderte. „Carlo hat Craig mit irgendetwas in der Hand und er kennt seine Schwachstelle.“

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„Sophia“, kombinierte Trish blitzschnell.

„Ja. Wenn Craig nicht mitspielt, dann will Carlo die Affäre der beiden auffliegen lassen.“

„Das heißt, er erpresst ihn.“ Julie nickte.

„Und wie sieht Craig‘ s Auftrag aus?“

„Er soll dafür sorgen, dass da unten nicht gebohrt wird.“

„Und wie will er das machen?“, unterbrach Trish Julie ungeduldig.

„Also ich kann es Dir nicht genau sagen. Aber so wie ich mitbekommen habe, darf auf dem Grundstückt nicht gebohrt werden, solange die Bohrrechte nicht vorliegen.“

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„Ja, aber die Morgan und Millers haben doch dort schon investiert, soweit ich weiß“, warf Trish hastig ein. Wer besitzt denn die Bohrrechte?“, wollte sie neugierig wissen.

„Carlo.“

Aaach, deshalb ist er so daran interessiert. Jetzt geht mir ein Licht auf. Er will selbst da unten bohren lassen, deshalb will er diese beiden Grundstücke.“

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Als Julie sie fragend ansah, fuhr Trish fort: „Nun ja, mein Dad hatte sich gewundert, warum die Lewis-Corporation diesen Auftrag bekommen hatte. Nicht, dass Carlo bei uns angefragt hätte. Du weißt ja, wie mein Dad zu ihm steht. Irgendetwas ist in der Vergangenheit zwischen den beiden vorgefallen. Aber er spricht nicht darüber, Carlo ist ein Reizthema für meinen Dad.“

Trish schien kurz zu überlegen, ehe sie fortfuhr: „Wenn Carlo das wirklich durchzieht, dann sind die Miller und Morgans finanziell ruiniert. Soweit ich weiß, haben sie ihr halbes Vermögen in diese Bohrungen gesteckt.“

Prüfend sah Trish Julie an, ehe sie fragte: „Weißt Du, wer die alten Besitzer des Grundstückes sind? Es wäre informativ, dies zu wissen.“

„Nein, das weiß ich leider nicht, Trish.“

Eine kurze Stille trat ein, ehe Julie fast ängstlich sagte: „Trish, ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich kann doch keinen Mann heiraten, der sich auf solche Geschäfte einlässt.“

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Trish versuchte, ihre Freundin zu beruhigen. „Mach‘ Dir keine Sorgen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fabio alles macht, was Carlo ihm anordnet. Dazu ist er auch viel zu intelligent.“

„Und wenn doch, Trish? Er ist Carlo gegenüber sehr loyal. Wenn sie Craig dran kriegen, dann wird er diesmal nicht mit einer kurzen Haftstrafe davon kommen.“

Nachdenklich sah Trish in die Ferne, ehe sie von Julie wissen wollte: „Du weißt nicht zufällig, wo Carlo die Bohrrechte aufbewahrt?“

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Entsetzt rief Julie: „Um Himmels Willen, Trish. Ich kann doch nicht einfach in sein Arbeitszimmer spazieren und danach suchen.“

Trish kam plötzlich eine Idee und sie sagte: „Du nicht, Julie. Aber ich könnte doch nachschauen. Du musst mir nur sagen, wie ich in sein Büro komme.“

Entsetzen breitete sich auf Julies Gesicht aus, als sie erwiderte: „Das kannst Du nicht machen, das ist viel zu gefährlich.“

Amüsiert fragte Trish: „Wie kommst Du denn darauf? Hat er eine Selbstschussanlage in seinem Arbeitszimmer installiert, wenn ein Unbefugter dieses betritt?“

Nein. Aber stell‘ Dir mal vor, wenn er dahinter kommt.“

Trish zuckte gleichgültig mit den Schultern. „Wie sollte er das denn? Ich gehe rein, suche nach den Unterlagen und geh‘ wieder raus.“

„Ja und wenn er zufällig dazu kommt?“ Julie war nicht wohl bei dem Gedanken.

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Ungeduldig sagte Trish: „Dann stehst Du eben Schmiere und gibt‘ s mir Bescheid. Man, Julie. Er ist doch täglich unterwegs und kommt erst spät abends heim. Wir müssen nur einen günstigen Zeitpunkt abwarten.“

„Ja und dann?“

Etwas genervt verdrehte Trish ihre Augen. „Na, überleg‘ doch mal. Wenn er die Bohrrechte nicht mehr vorweisen kann, dann wird er da unten nichts mehr ausrichten können. Und Craig‘ s Aufgabe ist somit überflüssig.“

Als Julie nichts darauf erwiderte, fuhr Trish fort: „Ich werde es als Einbruch tarnen. Weißt Du, ob irgendwelche Kameras in seinem Büro installiert sind?“

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Julie schüttelte bedauernd den Kopf: „Nein, aber ich könnte Fabio danach fragen.“

„Ja, aber so, dass er nichts bemerkt“, sagte Trish in belehrendem Ton.

Bevor sie ging, nahm sie Julie in die Arme und sagte eindringlich: „Du darfst Dir nichts anmerken lassen. Weder vor Carlo, noch vor Fabio. Okay? Wir packen das, Julie. Das wäre doch gelacht. Da habe ich schon ganz andere Sachen gemacht.“

Fragend sah Julie ihre Freundin an. Doch die lächelte nur geheimnisvoll und flüsterte: „Berufsgeheimnis. Also bis dann, Julie. Und gib‘ mir Bescheid, wenn die Luft rein ist.“

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Kapitel 20 folgt


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Alt 01.06.2014, 14:04
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Oh wow... Donnerwetter! jetzt wird´s aber richtig spannend!
Arme Julie... Was sie jetzt so kurz vor ihrer Hochzeit alles durchmachen muss, mit Carlo´s krummen Geschäften! Boah!

Und Trish?! Die hat doch immer irgendwelche Ideen!

Ich bin gespannt, sowas von gespannt wie es weiter geht! Und freu mich schon auf die nächste Folge!

Gruß Astrid
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