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  #21 (permalink)  
Alt 02.03.2014, 11:35
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Na wenn das nicht Kyle ist, mit dem sie beinah zusammen gestoßen ist, dann weiß ich auch nicht

Wieder ein sehr, sehr schönes Kapitel
Ich mag Anna, sie ist so bodenständig, angenehm & warmherzig & ich finde sie auch absolut nicht hässlich - da sollte ihr Trish einfach mal unter die Arme greifen & etwas helfen wer weiß, vielleicht lernt sie ja am Samstag in der Disco einen netten Mann kennen

Ich freue mich schon aufs nächste Kapitel

Lg Lotta
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cheli24 (02.03.2014)
  #22 (permalink)  
Alt 03.03.2014, 12:58
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Hallo Marga!

Ahaaaaa, also interessiert ist Trish schon an diesem attraktiven jungen Mann Ok, ist ihr nicht zu verdenken - auch wenn er ihrer Meinung nach keine Manieren hat

Und wie sie Anna ausgequetscht hat nach Informationen über diesen Kyle


Zitat:
...als sie fast mit einer Person zusammengestoßen wäre...
Bestimmt war das wieder Kyle! Wetten?

Tolle Folge, hat mir sehr gefallen,
Marga!
Danke!

Gruß Astrid
__________________

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cheli24 (03.03.2014)
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Alt 03.03.2014, 19:20
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Hallo Cheli24,

schönes Kapitel.

Anna ist ja nett, dass sie ihre Mittagspause mit Trish verbringt.

Ganz uninteressant findet Trish Kyle aber nicht, so wie sie Anna ausquetscht.

Viele Grüße
Akeelah
__________________
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.

Erich Kästner
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cheli24 (03.03.2014)
  #24 (permalink)  
Alt 06.03.2014, 21:55
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So, bevor es weitergeht, noch kurz zu Euren Kommentaren und Danke-Klicks, über die ich mich wieder sehr gefreut habe. Ein großes Dankeschön auch an die stillen Leser.

Hallo Tindy
(soll ich Dich jetzt Tindy oder Lotta nennen?)

Ja, das stimmt, Anna ist sehr bodenständig und ein sehr warmherziger Mensch. Mal sehen, ob ihr Trish in Bezug auf Annas Äußere, ein wenig unter die Arme greift. Und der Discoabend? Vielleicht geht sie auch gar nicht hin. Schau' n wir mal.

Vielen Dank für Deinen Kommentar

Hallo Astrid,

ja, Trish ist eine sehr neugierige Person. Wenn sie etwas in Erfahrung bringen will, dann lässt sie so schnell nicht locker.

Auch Dir vielen Dank für Deinen Kommentar.

Hallo Akeelah,

ich fand es auch sehr nett, dass Anna so bereitwillig auf ihre Mittagspause verzichtet hat.

Dir auch vielen Dank für Deinen Kommentar.


So und auf wen Trish jetzt so unerwartet trifft, seht Ihr sofort.


Da ich momentan krank geschrieben bin (fiese Bronchitis), werde ich die nächsten Kapitel in kürzeren Abständen posten. Wir näheren uns im übernächsten Kapitel einem etwas längeren Rückblick und den möchte ich nicht so sehr ausdehnen. Wahrscheinlich folgt am Samstag schon das nächste Kapitel, das relativ kurz sein wird.


Und jetzt wünsche ich viel Spaß mit Kapitel 4.


LG cheli24/Marga

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~


Kapitel 4



Offener Schlagabtausch



… es war KYLE.

Etwas erschrocken wich sie zurück, während er sie amüsiert anlächelte.

„Na, das ist aber eine reizende Überraschung. Ich dachte, Sie wären schon fort. Wollten Sie sich nicht mit Ihren Freundinnen treffen?“
Trish zuckte mit den Schultern. „Mir ist leider etwas dazwischen gekommen. Und Sie, wollen Sie schon gehen?“
„Nein. Ich wollte mir gerade einen Kaffee holen, während unsere beiden Väter noch am Fachsimpeln sind. Leisten Sie mir Gesellschaft, Patricia?“

Sie wollte gerade verneinen, sagte dann jedoch zu ihrer eigenen Überraschung: „Warum nicht? Wir können uns da vorne an die Theke setzen.“

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Kyle ging zum Kaffeevollautomaten, während Trish ihm auf dem Barhocker sitzend, zusah. Er drehte sich zu ihr um und deutete auf die Tasse. „Trinken Sie einen Kaffee mit?“
„Ja danke, gerne“.
„Mit oder ohne?“, grinste er sie an, um sich dann selbst die Antwort zu geben: „Lassen Sie mich raten, ohne Milch und ohne Zucker.“
Verblüfft nickte sie: „Woher wussten Sie das?“
„Wusste ich nicht, aber Sie haben es mir gerade bestätigt“, antwortete er amüsiert. Während er sich nun wieder dem Kaffee widmete und fröhlich vor sich hin pfiff, sah ihm Trish interessiert zu.

Die beige Anzugsjacke spannte sich leicht über seinen breiten Rücken, während die gebräunten Unterarme die Muskeln unter seiner Jacke nur erahnen ließen. Leicht nervös sah sie ihm entgegen, als er ihr eine Tasse brachte und sich dann eine zweite zubereitete.

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Lächelnd nahm er neben ihr auf dem Barhocker Platz. Minutenlang sprach keiner ein Wort, bis Kyle schließlich die Stille unterbrach und sie von der Seite ansah: „Sie sind so ruhig. Was hat Ihnen denn die Sprache verschlagen oder liegt es an meiner Gesellschaft?“
Trishs Augenbraue zuckte nach oben, während sie ihn fragte: „Was wollen Sie denn hören?“
„Na ja, zum Beispiel, warum Sie vorhin so giftig waren?“
Trish lachte auf. „ICH war giftig? Dann haben Sie mich aber noch nicht richtig erlebt.“
Lächelnd sah er ihr in die Augen, während er den leichten Duft ihres Parfüms einsog, der ihm entgegen kam. „Ich kann‘ s mir lebhaft vorstellen.“
Trish hielt seinem intensiven Blick stand und widersprach: „Oh, nein. Das können Sie sicherlich nicht.“
„Sind Sie sich sicher? Okay, dann liefern Sie mir den Beweis“, forderte er sie belustigt auf.
„Vielleicht ein anderes Mal“, zuckte sie gleichgültig mit den Schultern.
Ohne den Blick von ihren Augen zu wenden, meinte er amüsiert: „Ein anderes Mal? Heißt das, Sie wollen mich wiedersehen?“


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Erstaunt fragte sie: „Habe ich das etwa gesagt?“
„Nein, hat sich aber so angehört.“
„Aaaach. Warum sollte ich Sie denn wiedersehen wollen? Nennen Sie mir nur einen Grund, Kyle.“
Überrascht blitzte es in seinen Augen auf. „Kyle, nicht mehr Mr. Fairchild?“
Als sie nichts darauf erwiderte, grinste er: „Vielleicht gefalle ich Ihnen ja.“
Trish lachte hell auf, ehe sie erwiderte: „Sie sind aber ganz schön von sich eingenommen.“

Nach einer kurzen Pause sagte sie: „Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Wenn ich einen Strafzettel bekommen habe, dann werden Sie diesen bezahlen.“
Seine Augenbraue zuckte nach oben. „Wie bitte? Warum sollte ich das tun?“
Ihre Augen bohrten sich in seine, während sie gleichgültig sagte: „Also, ich finde, das ist ein faires Angebot.“
Er schüttelte verständnislos den Kopf. „Das sehe ich nicht so. Ich habe doch gar nichts gemacht“.

Das war Trishs Stichwort.

„Das hätte ich ja auch nicht, wenn Sie mich vorbeigelassen hätten. Sie sind mit Ihrem Wagen von links gekommen. Sagen Sie jetzt nur nicht, Sie haben mich nicht bemerkt. Dann würde ich Ihnen dringend einen Besuch beim Augenarzt empfehlen und lassen sie bei Gelegenheit auch einmal ihre Ohren überprüfen, denn hupen haben Sie mich anscheinend auch nicht gehört. Keine gute Voraussetzung für das Führen eines PKW’ s… würde ich mal sagen. Oder haben Pontiac-Fahrer eine eingebaute Vorfahrt?“, grinste ihn Trish an.
Prompt fragte Kyle: „So wie gewisse Ferrari-Fahrerinnen Parkplätze für sich beanspruchen?“
„Oh nein, da irren Sie sich. Das ist der Parkplatz meines Vaters. Den muss ich nicht beanspruchen, der steht mir zu, wenn ich hier bin.“

Als Kyle nichts darauf erwiderte, fragte sie: „Jetzt hat es Ihnen die Sprache verschlagen, was?“
Kyle grinste sie amüsiert an. Im gefiel dieses Spiel, von dem er noch nicht wusste, auf was es hinauslaufen würde, immer besser.

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Also fragte er spöttisch: „Was hätte ich denn zu meiner Verteidigung sagen sollen?“
Sie musterte ihn prüfend und sagte schließlich: „Hm, lassen Sie mich mal kurz überlegen.“
Nach einer kurzen Pause meinte sie: „Zum Beispiel, aus welchem Grund Sie hier sind?“
„Das wissen Sie doch schon. Ich habe meinen Vater begleitet.“
Damit schien die Sache für ihn erledigt und er schaute sie erwartungsvoll und neugierig an.
„Ach wirklich?“, kam es gedehnt. „Da wäre ich jetzt echt nicht drauf gekommen.“
Sie hielt kurz inne und fuhr schließlich neugierig fort. „Arbeiten Sie in der Firma Ihres Vaters?“
„Nein“, kam es kurz und bündig.
„Und warum sind Sie dann hier oder hat es einen anderen Grund?“
„Nein.“
Trish ließ sich nicht beirren und setzte ihr Frage- und Antwortspiel fort. „Begleiten Sie Ihren Vater öfters zu solchen Gesprächen?“
„Nein.“
Interessiert fragte sie: „Dann also nur bei meinem Vater?“
„Ja.“
Irritiert sah sie ihn an. „Sagen Sie mal, langweile ich Sie oder können Sie nur „ja“ und „nein“ sagen?“
Grinsend fragte er: „Quetschen Sie Ihre Gesprächspartner eigentlich immer so aus oder sind Sie von Natur aus so neugierig?“
„Wenn Sie meine Fragen immer mit einer Gegenfrage beantworten“, warf sie ihm vor.
Er zuckte mit der Schulter. „Habe ich das etwa?“
„Ja, eben schon wieder.“

Sein Blick ruhte lange auf ihr, als er plötzlich sinnierte:

„Sehr temperamentvoll, äußerst schlagfertig, neugierig, kess, attraktiv, reizend, wenn Sie nicht gerade Ihre Krallen ausfahren … Was muss ich denn sonst noch über Sie wissen?“
Leicht irritiert fragte sie: „Und was gibt das jetzt?“
„Ich habe Sie gerade charakterisiert.“
„Aaaach.“

Sie beäugte ihn von Kopf bis Fuß und begann schließlich:

„Flegelhaft, draufgängerisch, ohne Manieren, Autoliebhaber, versnobt, eingebildet…“

Noch ehe sie fortfahren konnte, hob er die Hand und sagte: „Stop. Das ist nicht fair. Gibt es auch etwas Positives über mich? Bislang haben Sie kein gutes Haar an mir gelassen und ich habe Sie so nett beschrieben.“

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Kyle stand auf und auch Trish erhob sich von ihrem Barhocker. Er nahm die beiden leeren Tassen und stellte sie in die Spülmaschine, während sie ihn dabei beobachtete. Er schien ein sehr ordentlicher Mensch zu sein, was ihr wiederum sehr gefiel.

Sie dachte kurz über seine Worte nach und sagte schließlich: „Gerade fällt mir eine positive Eigenschaft ein.“
Interessiert fragte er: „Und die wäre?“
„Sie scheinen sehr ordentlich zu sein.“
Trocken kam es von seinen Lippen: „Wow, darauf kann ich mir jetzt etwas einbilden.“
„Bitte?“, entgeistert schaute sie ihn an. „Das war doch positiv.“
„Ja, damit kann ich vielleicht bei meiner Oma punkten. Kommen Sie, es muss doch noch etwas anderes an mir geben, das beeindruckend ist.“
Grinsend schüttelte sie den Kopf: „Tut mir Leid, da fällt mir jetzt beim besten Willen nichts ein.“

Doch dann kam ihr eine Idee. „Warten Sie. Sie könnten bei mir punkten, wenn Sie meinen Strafzettel bezahlen.“
Er schaute sie an und sagte: „Zum Einen wissen Sie ja noch gar nicht, ob Sie einen bekommen haben…“
„Und zum Zweiten?“, unterbrach sie ihn.
Eine Augenbraue noch oben ziehend, machte er: „Tz, tz, tz“ und sagte schließlich: „Einen teuren Ferrari fahren und dann kein Geld für einen Strafzettel. Wie passt das denn?“

Noch ehe sie darauf antworten konnte, kam er auf sie zu und sah sie durchdringend an. „Tut mir Leid, Beauty, Vorschlag abgelehnt. Neues Angebot: Ich lade Sie zum Essen ein, sagen wir als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten, die ich Ihnen bereitet habe.“

Amüsiert grinste sie ihn an und rief vergnügt aus: „Aaaahhh, jetzt geben Sie es also doch zu. Ich nehme aber nur an, wenn ich bestimmen darf, wo es hingeht.“


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Kyle gab einen tiefen Seufzer von sich. „Ich gebe gar nichts zu. Aber meinetwegen, bestimmen Sie… wenn wir vorher noch in den Zoo gehen.“
Verblüfft schaute sie ihn an: „Was wollen wir denn im Zoo?“
Kyle grinste über beide Ohren. „Ihre Artgenossen besuchen. Waren Sie schon mal im Wildkatzengehege?“
Pikiert fragte sie: „Wie bitte? Na schön… aber zuerst statten wir den Affen einen Besuch ab. Die freuen sich bestimmt, einen ihrer zu sehen.“

Kyle zog amüsiert eine Augenbraue nach oben. Auf den Mund war sie wirklich nicht gefallen. Es war schon lange her, dass er so mit einer Frau geflirtet hatte. Aber jetzt gab er sich geschlagen.

Resigniert meinte er: „In Ordnung, Sie haben gewonnen. Sie bestimmen, wo es hingeht und ich habe meine Ruhe.“


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„Ooooch“, ertönte es lang gezogen und bedauernd aus ihrem Mund. „So schnell geben Sie auf? Jetzt enttäuschen Sie mich aber.“

„Kennen Sie das Sprichwort, der Klügere gibt nach?“

Zwinkernd holte er eine Visitenkarte aus dem Inneren seines Jackets und gab ihr diese: „Hier meine Karte. Rufen Sie mich an, wenn Sie Zeit haben, Beauty.“

Trish sah kurz auf die Karte und steckte sie in ihre Handtasche. Ihr gelang es nicht, ihre Augen von seinen zu wenden und sie spürte, wie ihr Herzschlag sich beschleunigte, als er näher an sie herantrat. Nur mühsam konnte sie sich beherrschen, ihren Kopf nicht an seine breite Brust zu lehnen. Seine Augen hielten ihre immer noch fest im Blick, als er schließlich leicht mit dem Daumen über ihre Wangenknochen strich.

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Trish hielt den Atem an und wollte an der Wand vorbeischlüpfen, als er sich ihr in den Weg stellte. Die Wand im Rücken kam er ihr auf einmal so nah, dass sich fast ihre Nasenspitzen berührten. Sanft hob er mit seinem Zeigefinger ihr Kinn an und hauchte einen Kuss auf ihre Lippen.

Mit belegter Stimme raunte er: „Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. Hat mich sehr gefreut, Sie kennenzulernen, Patricia.“

Trish war so überrascht, dass sie die Augen schloss, während ihr Herz Purzelbäume schlug.

„Trish“, korrigierte sie ihn atemlos, als sie ihre Augen wieder öffnete. Mühevoll brachte sie ein „Hat mich auch gefreut...Kyle“, heraus.

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Leicht benommen starrte sie ihn immer noch an, ehe sie sich abwandte und schnell zum Ausgang lief. Ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals, als sie die Fahrstuhlkabine betrat. Diese kurze Intimität zwischen ihr und Kyle hatte sie mehr als verwirrt. Es hätte nicht viel gefehlt und sie hätte sich ihm an den Hals geworfen.

Bin ich denn noch ganz dicht? Er hat mich nur ganz kurz auf den Mund geküsst und ich verhalte mich wie ein verliebter Teenager.


Ärgerlich schüttelte sie den Kopf. Aber sie kam nicht umhin, Kyle äußerst attraktiv und charmant zu finden. Auch konnte sie nicht leugnen, dass ihr der Flirt mit Kyle nicht gefallen hätte.



Kapitel 5 folgt
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Beauty… Nennt man nicht Pferde so? Also dieser Kyle ist ja ein komischer Casanova. Erst den Parkplatz klauen und dann so charmant sein vor den anderen. Verrückt!

Naja, aber zwischen den beiden funkt es ja gewaltig, schon bei den ersten Begegnungen. Aber jetzt wissen wir, woher Kyle seine lustigen Sprüche her hat - schließlich war er bei der Police Academy

Und Anna ist ja mal eine liebe, und eine kleine Detektivin! Sollte mal beim FBI anfragen ob sie da jemanden brauchen

Kyle ist wirklich sehr pfiffig mit seinen Sprüchen und letzten Endes haben die beiden sich dann auch noch geküsst! Was seine Freundin davon halten wird…? Ich bin gespannt

Das waren tolle Kapitel, ich freu mich auf mehr!
__________________
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Andere Stories: 1. Just a Fool | 2. Frankie geht aufs Ganze | 3. Zuckerkuss | 4. Run to you
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Hallo Sam,

vielen Dank für Deinen Kommentar, habe mich sehr darüber gefreut.

Beauty, ein Pferd? Ach so, Du meinst wohl Black Beauty. Zum Glück hat das Trish nicht damit in Verbindung gebracht. Ja und richtig, die Sprüche lernt man bei Mahoney & Co. Hey, dass ich da nicht eher drauf gekommen bin. (*lach*)

Dankeschön, Anna ist wirklich eine sehr Nette. Detektivin? Vielleicht handelt sie ja auch aus Eigennutz? Wer weiß.

Tja und mal sehen, wie seine Freundin darauf reagieren wird, wenn sie davon erfährt. Aber würde Kyle dann so unverfroren mit einer anderen Frau flirten, wenn er eine feste Freundin hat? ^^ Okay, es gibt auch diejenigen, die nichts anbrennen lassen. Ob er auch zu der Sorte gehört? Schau' n wir mal.

LG Marga

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

An dieser Stelle vielen Dank, an diejenigen, die die Story mitverfolgen sowie die Danke-Klicks.

So, nun zum angekündigten Rückblick. Dieser erstreckt sich über mehrere Kapitel, so dass ich mich entschlossen habe, die einzelnen Folgen zusammenzufassen, da es sonst zu lange wird. Auch werde ich versuchen, den Rückblick, den ich kursiv schreibe, zeitnah zu posten. Entschuldigen möchte ich mich hier schon einmal für die Bilder im jetzigen und auch anfangs des nächsten Rückblick-Kapitels, die leider etwas zu dunkel geraten sind.

Nun wünsche ich aber viel Spaß mit Kapitel 5 und hoffe, es gefällt Euch.
Ja und wenn es etwas zu kritisieren gibt, bitte Bescheid sagen. Nur so kann ich aus meinen Fehlern lernen.


Kapitel 5


Erinnerung



Trish genoss es, den nächtlichen Fahrtwind in den Haaren zu spüren und das Lichtermeer Bridgeports in seiner ganzen Pracht vor sich zu sehen. Von hier oben hatte man einen herrlichen Blick auf die City. Auch ihr Elternhaus lag auf einer Anhöhe, wobei sie zwangsläufig eine dreiviertel Stunde fahren musste, um zur City zu gelangen. Es hatte eben alles seine Vor- und Nachteile.


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Als Einzelkind hatte es Trish nie an etwas gefehlt. Nach der Highschool hatte sie eines der besten Colleges New Yorks besuchen dürfen und hatte zwei Jahre in der dortigen Columbia University studiert. Durch ein großzügiges Taschengeld ihrer wohlhabenden Eltern hatte sie im Gegensatz zu ihren Kommilitonen keinen Nebenjob annehmen müssen und konnte sich somit ganz auf ihr Studium konzentrieren. Allerdings fand sie das Nachtleben Manhattans fast genauso interessant. Nach ihrer Rückkehr nach Bridgeport hatte sie ein Volontariat beim hiesigen Zeitungsverlag absolviert und ihren Abschluß gemacht. Das elterliche Unternehmen würde einmal ihr Lieblingscousin Taylor übernehmen. Inwieweit Trish eines Tages in der Firma mit einsteigen würde, das wollte sie sich noch offen lassen. Sie war zwar weitgehend mit der Materie vertraut, aber ihr fehlten die Wirtschaftskenntnisse. Doch genau wie ihr Vater war sie ein Zahlengenie und konnte sehr gut kalkulieren.

Es war schon reichlich spät, als Trish endlich nach Hause kam. Sie parkte den Ferrari neben dem Wagen ihres Vaters und ging dann durch die Garage in das Innere des luxuriösen Hauses.


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Leise stieg Trish die Stufen zum 2. Obergeschoss hinauf, in dem sich ihre kleine Wohnung befand. Ihre Eltern schliefen bestimmt schon und sie wollte sie nicht unnötig wecken. Durch die Küchentür hatte sie gesehen, dass es schon weit nach Mitternacht war.

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Nach einer kurzen warmen Dusche lag sie Minuten später in ihrem Bett. Obwohl sie müde war, konnte sie nicht einschlafen und wälzte sich von einer Seite zur anderen.

Zu viele Gedanken schwirrten in ihrem Kopf umher. Eigentlich hatte sie ihre beiden Freundinnen nicht versetzen wollen. Das schlechte Gewissen breitete sich in ihr aus, als sie an ihre Notlüge dachte. Ihr war etwas dazwischen gekommen – ja, Kyle Fairchild war der Grund. Die Vorstellung, ihn eventuell noch anzutreffen und noch ein wenig seine Gesellschaft genießen zu können, war einfach zu verlockend gewesen. Sie musste schmunzeln, als sie an ihr Gespräch dachte und den abschließenden Kuss, der sie ein wenig verwirrt hatte. Im Nachhinein gesehen, war es ein netter Tag gewesen und Kyle ein überaus angenehmer Gesprächspartner. Ja, der Flirt zwischen ihnen, hatte ihr durchaus gefallen. Nachdem sie sich von ihm verabschiedet hatte, wollte sie in Ruhe noch einmal ihre Begegnung Revue passieren lassen. Das Geplapper ihrer geschwätzigen Freundinnen hätte da nur gestört. Morgen Abend wollten sie gemeinsam in die Disco gehen. Normalerweise freute sich Trish immer auf diese Abende, doch irgendwie war es diesmal anders. Ihr Herz pochte erneut heftig, als sie an Kyle dachte. Zwar hatte keiner von ihnen beim Abschied von einem baldigen Wiedersehen gesprochen, dennoch hoffte sie natürlich auf ein solches.

Trish seufzte tief und wälzte sich noch einige Male im Bett hin und her, bis sie endlich in einen traumlosen Schlaf fiel.

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Währenddessen…


Nach dem Duschen stand Kyle in seinem Bademantel auf der Dachterrasse seines Appartements und schaute auf das Meer. In der Nacht wirkte es mit seinen dunklen Schaumkronen fast schon unheimlich. Er liebte diesen Ausblick und war froh, diese Gegend seinerzeit gewählt zu haben. Seit fast zwei Jahren wohnte er nun schon hier, seit er als Captain den Job des Dienststellenleiters der örtlichen Polizeibehörde übernommen hatte. Anfangs hatte er sich ohne seine Tochter sehr einsam gefühlt. Letztendlich war es aber die richtige Entscheidung gewesen, in die Nähe des Reviers zu ziehen. Das Haus seiner Eltern lag auf der anderen Seite der Stadt, fast eine Autostunde entfernt. Auf Dauer wäre es ihm zu stressig geworden, ständig hin und her zu pendeln. Vor allem in den Wintermonaten, wenn die Fahrt auch noch zusätzlich durch Schnee und Glatteis erschwert wurde. Hier an der Ostküste herrschten im Winter immer eisige Temperaturen und auch vor den gefürchteten Blizzards war Bridgeport nicht gefeit. Letztendlich hatte er sich schließlich entschlossen, in die City zu ziehen. Der Abschied von Sheila war ihm allerdings sehr schwergefallen, auch wenn sie stets die Wochenenden miteinander verbrachten.

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Morgen Vormittag würde seine Mutter sie vorbei bringen, denn es war sein arbeitsfreier Tag und den hatte er sich für seine Tochter frei gehalten. Später würde Charlene sich noch zu ihnen gesellen. Er hatte schon lange versprochen, mit ihr essen zu gehen. Sie war die erste Frau gewesen, mit dem er sich nach dem Tode seiner Ehefrau getroffen hatte. Charlene war die Freundin seiner jüngsten Schwester Katie, die er bei deren Abschlussprüfung kennengelernt hatte. Schnell hatte er jedoch registriert, dass sie mehr wollte, als nur seine Freundschaft. Ihm jedoch war das entschieden zu schnell gegangen. Es war nicht so, dass ihm Charlene gleichgültig war. Er mochte sie wirklich, aber mehr empfand er für sie nicht. Gleich nach ihrem ersten Date hatte er ihr das gestanden. Ihre Enttäuschung hatte sie nur schwer vor ihm verbergen können. Es lag nicht an ihr oder ihrem Aussehen, das war ihm eher zweitrangig. Seine Traumfrau musste kein Model sein und super aussehen. Sie musste vielmehr Humor besitzen, seine Interessen teilen und sollte nach Möglichkeit nicht auf den Mund gefallen sein. Eine Frau, wie Marlena es gewesen war.

Unwillkürlich wanderten seine Gedanken zurück in die Vergangenheit…


Er hatte Marlena seinerzeit durch seine Arbeit kennengelernt. Genauer gesagt, war sie die behandelte Ärztin in jenem Krankenhaus gewesen, in das er nach einer lebensgefährlichen Schussverletzung und schweren Rippenprellungen eingeliefert worden war. Tagelang hatte er auf der Intensivstation gelegen, mehr tot als lebendig. Als er wieder zu Bewusstsein gekommen war und es ihm besser ging, hatte er sich so manchen Schlagabtausch mit der jungen attraktiven Ärztin geliefert, da er sich partout nicht an ihre Anweisungen hatte halten wollen. Sie hatte ihm gefallen und daraus hatte er von Anfang an auch keinen Hehl gemacht.

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Rückblick

Fünf Wochen lag er nun schon im Krankenhaus. Aber mittlerweile ging es ihm von Tag zu Tag besser und er konnte auch schon einige Spaziergänge unternehmen.

Heute hatte er wieder einen Termin bei Dr. Parker, die ihn freundlich begrüßte, als er zur Tür hereinkam:

„Bitte nehmen Sie doch Platz, Mr. Fairchild. Wem sind Sie eigentlich auf den Schlips getreten, dass man Sie so zugerichtet hat? Sie hatten verdammt viel Glück, denn wäre der Taxifahrer nicht gewesen, dann…"

Lächelnd unterbrach Kyle sie: „Dann hätte ich wohl die Grashalme von unten wachsen sehen. Tja Doc, das ist eben Berufsrisiko. Oder nennen wir es Schicksal. Kennen Sie dieses Gefühl, einem unbekannten Menschen zu begegnen und sich irgendwie mit ihm verbunden zu fühlen?“


Marlena fuhr, ohne darauf einzugehen, fort: „Ich habe mir gerade Ihre Krankenakte und die Röntgenbilder angesehen. Die Prellungen sind soweit ganz gut verheilt, die Hämatome im Gesicht und im Brustbereich abgeklungen, nur noch vereinzelt ein paar blaue Flecken. Aber ihre Blutwerte sind noch nicht ganz in Ordnung. Ich möchte Sie demnach noch mindestens eine Woche hierbehalten und werde Sie auf andere Medikamente umstellen. Haben Sie denn sonst noch irgendwelche Beschwerden?“ Fragend schaute sie ihn an.

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„Nun ja, durch den Sturz habe ich immer noch die Schmerzen im Beckenbereich und beim Wasser lassen tut es noch etwas weh, Doc“, antworte Kyle.

„Dann werde ich Sie vorsichtshalber noch zu unserem Urologen schicken, der soll sich das einmal genauer anschauen.“


„Urologe? Machen Sie das nicht selbst?“, fragte er fast schon enttäuscht.


„Nein, Mr. Fairchild, das ist nicht mein Fachgebiet.“


„Aber ich dachte…“ Kyle schluckte und verstummte.



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Dr. Parker erhob sich lächelnd und begleitet ihn zur Tür. „Ich werde der Schwester die entsprechenden Anweisungen geben.“ Mit einem Nicken gab sie ihm die Hand und rief den nächsten Patienten auf.

Natürlich hielt er sich nicht an ihre Anweisung und die Tabletten nahm er auch nicht ein. Zum Urologen ging er ebenso wenig, da es seiner Meinung nach keine neuen Erkenntnisse gebracht hätte.

Zwei Tage nach dem Gespräch suchte Dr. Parker Kyle in seinem Zimmer auf. Als hätte er es geahnt, war er gerade mit Duschen fertig geworden und lag in seiner kurzen Schlafanzugshose mit freiem Oberkörper auf seinem Bett, als sie zur Tür herein kam. Ein Strahlen glitt über sein Gesicht, als er sie sah.

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Sie nahm auf dem Stuhl am Fenster Platz und meinte freundlich, während sie ihn von Kopf bis Fuß musterte:

„Guten Morgen, Mr. Fairchild. Ist Ihnen warm oder sind Ihnen die T-Shirts ausgegangen? Wir haben im Erdgeschoß auch Waschmaschinen stehen. Die Bedienungsanleitung liegt bei.“


Leicht grinsend antwortete er: „Nein, mir ist bei Ihrem Anblick warm geworden.“


„Ach, können Sie etwa durch Wände sehen?“


„Das nennt man männliche Intuition, Doc.“


„Männliche…. was?“, echote sie amüsiert.


„Intuition. Die gibt es nicht nur bei Frauen, glauben Sie mir Doc. Egal, wo die letzte Bierflasche sich auch versteckt hält, wir finden sie noch im größten Chaos.“


Bemüht, nicht in Lachen auszubrechen, konterte sie: „Tja und wir Frauen lesen keine Bedienungsanleitungen und probieren einfach aus… et voila, das Gerät funktioniert.“


Kyle sah sie belustigt an: „Aber nicht immer, Doc…“


„Aber immer öfter, Mr. Fairchild.“


„Müssen Sie eigentlich immer das letzte Wort haben, Doc?“

„Warum, fällt Ihnen nichts mehr dazu ein?“


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Beide sahen sich kurz an… und mussten lachen.

Schließlich sagte Kyle: „Sie haben ein bezauberndes Lachen, Doc.“

Marlena verstummte augenblicklich und sagte stattdessen: „Ich hoffe, es geht Ihnen soweit gut.“


Kyle lächelte sie strahlend an: „Ja, danke der Nachfrage. Die Tabletten, die Sie mir verordnet haben, zeigen ihre Wirkung. Ich denke, ich kann bald hier raus, wobei ich das sehr bedauern werde.“


Marlena überhörte seine letzte Bemerkung und meinte: „Ah, das freut mich aber, dass Sie so gute Fortschritte machen und, dass die Tabletten anschlagen. Und Sie vertragen sie auch gut, keine Beschwerden oder ähnliches?“ Neugierig sah sie ihn an.

„Neinnn, gar keine Beschwerden, ich fühle mich wie neu geboren. Kann ich schon wieder mit dem Lauftraining beginnen?“

„Ja, aber Sie sollten es nicht übertreiben. Nicht länger als 20 Minuten für den Anfang. Muten Sie Ihrem Körper nicht zu viel zu. Gleich wird dann noch die Schwester zum Blutabnehmen kommen und eine Urinprobe brauche ich auch noch."

Sie erhob sich von dem Stuhl und sagte: „So, ich muss weiter. Der nächste Patient wartet. Dann weiterhin gute Besserung.“

Kyle war mittlerweile aus seinem Bett geklettert und gab ihr zum Abschied die Hand, während er ihr tief in die Augen sah und leise meinte: „Hoffentlich bis bald, Doc.“


Marlena ging wortlos zur Tür hinaus, während Kyle ihr noch lange nachsah.


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Es war vier Tage später, als Marlena Kyle zu sich ins Ärztezimmer bat. Nachdenklich sah sie in seine Krankenakte, die sie vor sich liegen hatte und fragte:

„Und wie geht es Ihnen heute, Mr. Fairchild?“


„Mir geht es ganz gut, aber bitte nennen Sie mich doch Kyle.“


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Sie legte seine Akte auf die Seite und sah ihm prüfend ins Gesicht, ehe sie erwiderte: „Tja, Mr. Fairchild. Anhand der neuen Medikamente, die ich Ihnen verordnet hatte, müssten die Blutwerte eigentlich in Ordnung sein.“

„Eigentlich…?“, unterbrach er sie überrascht.


„Ja, eigentlich. Vorausgesetzt, man nimmt die Tabletten auch ein und hält sich auch ansonsten an meine Anweisungen.“


Vorwurfsvoll sah sie ihn an, während ihre Stimme hörbar lauter geworden war. Kyle schluckte verlegen und wurde nervös, denn mit solch einer Reaktion hatte er nicht gerechnet.

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„Aber das habe ich doch gemacht“, versuchte er, sie zu beschwichtigen und schaute sie mit seinen Schlafzimmeraugen an. Er wusste, wie Frauen auf diesen Blick reagierten. Also, warum sollte es bei Marlena anders sein?, dachte er sich.

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Doch die junge Ärztin schien dagegen immun zu sein und widersprach stattdessen reichlich angesäuert:

„Nein, das haben Sie nicht. Wollen Sie mich eigentlich für dumm verkaufen? Die Urinprobe und das Blutbild sagen etwas anderes. Außerdem hatten Sie gestern einen Termin bei Dr. Stevens, zu dem Sie auch nicht erschienen sind. Also, wenn Sie nicht das tun, was ich Ihnen anordne, dann werde ich Sie an meinen Kollegen Dr. Fletcher übergeben. Vielleicht haben Sie ja auch ein Problem mit mir?“ Fragend sah sie ihn an.

Schnell schüttelte Kyle den Kopf. „Nein, hab‘ ich nicht, Doc. Okay, ab sofort halte ich mich an Ihre Anweisung. Bitte, Dr. Parker, ich will zu keinem anderen Arzt.“


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Kapitel 6 folgt


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Alt 11.03.2014, 20:58
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Hallo Cheli24,

leider bin ich nicht früher dazu gekommen deine Geschichte zu kommentieren.

Erst einmal zu Kapitel 4:

Da haben die beiden ja ganz schön geflirtet und eine Einladung zum Abendessen ist für Trish ja auch noch heraus gesprungen. Und zum Abschied ein
Kuss.

Da bin ich mal gespannt, wie es mit den beiden weiter geht. Es geht doch weiter?

Nun zu Kapitel 5:

Ich finde den Rückblick schön, so erfährt man auch Dinge aus der Vergangenheit.

Es ist auch interessant so lesen, wie Kyle seine verstorbene Frau kennengelernt hat.

Kyles Tochter lebt bei seinen Eltern? Habe ich das richtig verstanden?
Das ist natürlich schade, dass er sie dann nicht so oft sieht, aber vielleicht für alle die beste Lösung, wenn er arbeitet. Er muss doch bestimmt auch mal nachts arbeiten, oder?

Also ich freue mich schon auf das nächste Kapitel.

Außerdem gefallen mir die Bilder. Ich finde sie nicht zu dunkel.

LG Akeelah
__________________
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.

Erich Kästner
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cheli24 (11.03.2014)
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Alt 12.03.2014, 20:53
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Hallo Marga!

Ohaaaaa, Kyle war schwer verletzt!
Das Bild, auf dem er mit fleckenübersähten Gesicht im Bett lag, hast du gut hingekriegt! Photoshop oder irgendwelche Downloads? (sorry, ich kenn mich mit Downloads nicht aus und weiß nicht, ob es sowas überhaupt gibt)

Aber war er sich im Krankenhaus im Laufe seiner Genesung leistete = die Anordnungen der Ärztin, die es ihm ja angetan hatte, nicht zu folgen, war alles andere als gut, da sie ihm auch noch drauf gekommen ist

Jetzt bin ich gespannt, wie es weiter geht! Ob wir von dem Rückblick noch mehr erfahren - und was vor allen Dingen - und wie es mit Trish (und vielleicht auch mit Kyle) weiter geht

Schöne und interessante Folge ,
Ich freu mich auf mehr!

Gruß Astrid
__________________

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cheli24 (12.03.2014)
  #29 (permalink)  
Alt 15.03.2014, 16:26
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Hallo zusammen,

bevor es weitergeht, erst einmal zu den Kommentarbeantwortungen, über die ich mich wieder sehr gefreut habe. Vielen Dank auch für die Danke-Klicks und die stillen Leser, falls es welche gibt.



[quote=Akeelah;514319]

Hallo Akeelah, (*winke, winke*)

Da bin ich mal gespannt, wie es mit den beiden weiter geht. Es geht doch weiter?

Tja, schau' n wir mal.


Kyles Tochter lebt bei seinen Eltern? Habe ich das richtig verstanden?
Das ist natürlich schade, dass er sie dann nicht so oft sieht, aber vielleicht für alle die beste Lösung, wenn er arbeitet. Er muss doch bestimmt auch mal nachts arbeiten, oder?

Ja, sie lebt bei seinen Eltern, da er durch seine Arbeit auf dem Revier kaum Zeit hat. Zudem hat er nur ein kleines Appartement, da hätte sie nicht einmal ein eigenes Zimmer. Als Dienststellenleiter muss er allerdings nicht so oft in der Nacht arbeiten.

Vielen Dank für Deinen netten Kommentar Akeelah und auch, dass Dir die Bilder gefallen haben. Das waren damals eine meiner ersten Bilder und ich hatte nicht an die Beleuchtung gedacht. Aber es wäre mir zuviel Aufwand gewesen, den Spielstand zu suchen und die Szenen noch einmal zu fotografieren.



[quote=Simsi68;514430]

Hallo Astrid (*winke, winke*)


Das Bild, auf dem er mit fleckenübersähten Gesicht im Bett lag, hast du gut hingekriegt! Photoshop oder irgendwelche Downloads? (sorry, ich kenn mich mit Downloads nicht aus und weiß nicht, ob es sowas überhaupt gibt)


Leider hatte ich immer noch keine Zeit für PS. Vielleicht schaffe ich das noch im Laufe dieser Story, aber ich weiß es noch nicht. Die Flecken sind DL' s von TSR, soweit ich mich noch erinnern kann. Ich weiß, dass Du keine Fremd-DL' s hast und es somit nicht wissen kannst.


Aber war er sich im Krankenhaus im Laufe seiner Genesung leistete = die Anordnungen der Ärztin, die es ihm ja angetan hatte, nicht zu folgen, war alles andere als gut, da sie ihm auch noch drauf gekommen ist


Oh ja, dumm gelaufen, ne. Aber der Versuch war es ihm wert.


Jetzt bin ich gespannt, wie es weiter geht! Ob wir von dem Rückblick noch mehr erfahren - und was vor allen Dingen - und wie es mit Trish (und vielleicht auch mit Kyle) weiter geht


Der Rückblick geht nahtlos weiter. Ich werde ihn aber immer in zwei Teilen posten, da es sonst zu viel wird mit der Vergangenheit.
Tja und ob es mit Kyle und Trish weitergehen wird, schau' n wir mal. Aber es ist wohl fast zu vermuten, ne?

Vielen Dank Astrid für Deinen netten Kommentar, habe mich sehr darüber gefreut.

LG cheli24/Marga (sorry, die Smileys musste ich leider löschen)


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~

So und nun geht' s weiter mit dem Rückblick, der in zwei Teilen gesplittet ist. Ich wünsche viel Spaß und ein schönes Wochenende!


Kapitel 6


Was lange währt... Teil 1



Fortan hielt sich Kyle an ihre Anordnungen. Er erzielte gute Fortschritte und auch die Blutwerte wurden zusehends besser. Nur bei Dr. Parker selbst kam er keinen Schritt weiter. Also beschloss er, bei ihrem nächsten Zusammentreffen in die Offensive zu gehen. Eines Morgens sah er sie alleine ins Schwesternzimmer gehen und folgte ihr.

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„Guten Morgen, Doc. Nicht erschrecken, ich bin‘ s nur“, sagte er schnell, als er ihr Zusammenzucken bemerkte.

„Haben Sie mich jetzt aber erschreckt. Was machen Sie denn hier? Das ist das Schwesternzimmer.“ Fragend sah sie ihn an.
„Ach, ich wollte nur ein bisschen mit Ihnen plaudern. Schöner Tag, nicht wahr?“ Er kam einen Schritt näher auf sie zu.
„Ja, langsam aber sicher wird es Frühling. Das wurde aber auch Zeit, es war lange genug kalt.“
Kyle sah sie nachdenklich an, ehe er sagte: „Jetzt bin ich schon über einen Monat hier und weiß überhaupt nichts über Sie, außer dass Sie Marlena heißen. “
„Das ist so auch in Ordnung, Sie sind mein Patient.“
„Nur Ihr Patient, nicht mehr…?“ Das hatte fast schon enttäuschend geklungen.
„Hören Sie, Mr. Fairchild. Sie sind ein Patient, wie jeder andere auch. Ich behandle alle gleich und mache da keine Ausnahme.“
„Auch nicht für mich?“ Kyle lächelte sie entwaffnend an und ließ seinen Charme spielen, was bei den meisten Frauen bisher immer gut angekommen war. „Doc, Sie sind eine wunderschöne Frau und ich müsste schon blind sein, wenn mir dies nicht aufgefallen wäre. Ihr Freund oder Mann ist wirklich zu beneiden.“
Abwartend lauerte er auf ihre Reaktion. Einen Ring trug sie nicht an ihrem Finger, aber das musste nichts bedeuten.
„Mr. Fairchild. Ich trenne Berufliches strikt von Privatem. Mein Privatleben geht Sie nichts an und nun gehen Sie bitte.“


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„Aber Marlena…“… „Doc“, korrigierte er sich schnell, als sie ihn missmutig ansah. „So habe ich es doch gar nicht gemeint. Das war keine billige Anmache. Ich will Sie einfach nur kennenlernen. Außerdem haben Sie mir noch nicht geantwortet, ob es da schon jemandem in Ihrem Leben gibt.“
Scharf fuhr sie ihn an: „Und das werde ich auch nicht tun. Ich habe Ihnen doch eben deutlich zu verstehen gegeben, dass Sie mein Privatleben nichts angeht. Welchen Teil davon haben Sie jetzt nicht verstanden, wenn ich fragen darf?“
Marlena sah aufgewühlt aus und ihre Wangen hatten sich leicht gerötet. Aber trotz ihrer Verärgerung hatte ihr Blick den eines scheuen Rehs. Ihr war in diesem Moment gar nicht bewusst, wie bezaubernd sie aussah und was dieser Anblick in Kyle auslöste. Er konnte nicht anders, als sie in seine Arme zu ziehen, ihre Wange zu streicheln und seinen Mund auf ihre Lippen zu legen, um sie zu küssen.

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Doch augenblicklich stieß sie ihn von sich und sah ihn wütend an: „Was erlauben Sie sich eigentlich? Verschwinden Sie augenblicklich, Mr. Fairchild, bevor ich andere Maßnahmen ergreifen muss.“
Verständnislos stammelte Kyle: „Aber… ich…“
„Nichts aber…“ , unterbrach sie ihn scharf. „Tun Sie das nie wieder. Und jetzt RAUS hier und zwar sofort.“

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Ja, ihm war durchaus bewusst, dass er einen Fehler gemacht hatte. Am nächsten Tag erschien er mit einem riesigen Blumenstrauß in ihrem Behandlungszimmer und entschuldigte sich vielmals. Zwei Tage nach diesem Vorfall kam sie noch vor der Visite in sein Zimmer. Diesmal lag er angezogen auf seinem Bett, als sie sein Zimmer betrat. Freudestrahlend sah er sie an. Ihr Anblick ließ sein Herz erneut laut pochen.

„Ich habe eine freudige Nachricht für Sie, Mr. Fairchild. Wir können Sie noch heute entlassen. Die Wunde ist gut verheilt, eine Narbe wird voraussichtlich nicht zurückbleiben und auch die Blutwerte sind in Ordnung. Ich möchte Sie allerdings bitten, die nächsten beiden Wochen regelmäßig zur Nachuntersuchung hier zu erscheinen.“

Kyle hatte sich bei ihren Worten aus seinem Bett erhoben. Sie wollte ihm zum Abschied gerade die Hand geben, als er sie verführerisch, aber gleichzeitg auch etwas traurig ansah: „Das heißt, ich werde Sie nicht mehr täglich sehen oder, Doc? Nicht mehr in Ihre wunderschönen rehbraunen Augen blicken können, Ihr sanftes Lächeln sehen… Das können Sie mir doch nicht antun….“

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Das Piepsen ihres Pagers ließ ihn jedoch verstummen. Sie schaute kurz nach und verabschiedete sich mit den Worten: „Ein Notfall, bitte entschuldigen Sie mich.“
Schnell rannte sie zur Tür raus und hinterließ einen recht niedergeschlagenen verliebten jungen Cop. Was er jedoch nicht mitbekam war, dass die junge Ärztin kurz darauf noch einmal sein Zimmer betrat, um sich dann aber doch lautlos wieder zu entfernen.


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Sie hatte etwas zu ihm sagen wollen, aber das hätte nichts an der Tatsache geändert. Sie war noch relativ neu an dieser Klinik und hatte nicht vor, ihre Karriere durch eine Liaison mit einem ihrer Patienten zu gefährden. Aber, wenn sie ehrlich mit sich selbst war, dann musste sie sich eingestehen, dass ihr der junge Mann durchaus gefiel. Sie hatte sich eigens für den Nachtdienst einteilen lassen, als er so lange ohne Bewusstsein gewesen war. Nie würde sie den Augenblick vergessen, als er endlich aufgewacht war und sie in seine stechend blauen Augen gesehen hatte.


Es war bereits um die Mittagszeit, als Kyle seine Entlassungspapiere in Empfang nahm. Marlena hatte er seit dem Vorfall von heute Morgen nicht mehr gesehen. Er wollte sich gerade zum Ausgang begeben, als er an ihrem Behandlungszimmer vorbei kam. Sie hatte keinen Patienten, wie er schnell feststellte. Da er sich am Morgen von ihr nicht hatte verabschieden können, wollte er dies nun nachholen und betrat, ohne Anzuklopfen, den Raum.
Ohne Umschweife begann er: „Auch auf die Gefahr hin, eine Ohrfeige zu kassieren… sorry Doc, aber ich kann nicht anders.“
Noch ehe sie reagieren konnte, zog er sie in seine Arme. Marlena war so perplex, dass sie gar nicht registrierte, wie ihr geschah. Sanft küsste er ihre Mundwinkel und strich ihr mit seiner Hand über die Wange, während er leise raunte: „Ich habe schon so lange darauf gewartet, Dich in meinen Armen zu halten, Deine Lippen zu küssen…“.


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Kyle wollte gerade weiterreden, als sie ihn zornig von sich stieß und wütend anfauchte: „Jetzt reicht‘ s mir aber. Hatte ich mich nicht deutlich ausgedrückt? Aber wenn das so ist, dann wird ab sofort mein Kollege Dr. Flechter Ihre weitere Behandlung übernehmen…“

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Flehend unterbrach er sie: „Nein, bitte nicht, Doc. Dann sehe ich Sie ja gar nicht mehr. Ich mag Sie, Sie sind eine tolle Frau. Ich bin kein schlechter Kerl. Bitte, geben Sie mir doch die Chance, es Ihnen zu beweisen. Ich möchte Sie unbedingt wiedersehen, Marlena.“

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Doch sie funkelte ihn nur zornig an und sagte wütend: „Verlassen Sie sofort das Zimmer, Mr. Fairchild oder ich verständige den Sicherheitsdienst.“
Kyle schaute sie entgeistert an und verließ enttäuscht den Raum, während ihm Dr. Parker noch lange hinterher sah. Insgeheim bereute sie ihre Worte, aber sie hatte ihn endlich in seine Schranken weisen müssen.


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gleich geht' s weiter...




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Kapitel 6


Was lange währt... Teil 2



Eine Woche später erschien er zur Nachuntersuchung. Zu seiner großen Enttäuschung untersuchte ihn nicht Marlena, sondern ihr Kollege Dr. Fletcher, wie sie es ihm angedroht hatte. Seine Genesung schritt gut voran und er musste nur noch zu einem Nachsorgetermin erscheinen. Nach der Behandlung erkundigte er sich an der Information nach Dr. Parker. Man sagte ihm, dass sie zwar im Dienst sei, aber momentan außer Haus. Daraufhin ging Kyle schnell zu einem Blumenladen und kaufte einen großen Strauß, den er in seinem Wagen deponierte. Wieder an der Klinik angekommen, nahm er auf einer der Bänke Platz und genoss die warmen Sonnenstrahlen.
Er wusste nicht mehr, wie lange er da gesessen hatte, als er vom Flussufer eine Gestalt auf sich zukommen sah… MARLENA!

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Die junge Ärztin stutzte, als sie ihn erblickte und sagte überrascht: „Guten Tag, Mr. Fairchild. Ist Dr. Fletcher nicht da oder hat man Sie vergessen?“
Müde lächelnd antwortete er: „Nein, die Untersuchung ist schon beendet. Ich wollte nur noch ein wenig die Sonnenstrahlen genießen. Leisten Sie mir Gesellschaft, Doc?“
Marlena setzte sich neben ihn auf die Bank: „Soweit ich von Dr. Fletcher gehört habe, ist alles gut verheilt. Haben Sie sonst noch irgendwelche Beschwerden?“
Kyle sah sie geknickt an, ehe er antwortete: „Ja… mir tut es hier weh“ und zeigte auf sein Herz.
Leicht amüsiert schaute ihn Marlena von der Seite an, während er vor sich hin starrte: „Oh… und seit wann haben Sie diese Beschwerden?“

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„Seit ich Ihnen begegnet bin und ehe Sie mir jetzt wieder eine Predigt halten… Doc, ich würde Sie gerne unverbindlich zum Essen einladen.“
„Ach und Sie denken, davon gehen die Schmerzen weg? Kyle, Sie sind mein Patient…“
„NEIN!... Bin ich nicht mehr“, unterbrach er sie schnell, ehe sie noch etwas sagen konnte. „Ihr Kollege hat doch die Behandlung übernommen. Schon vergessen?“
„Na schön“, seufzte Marlena spürbar. „Dann sind Sie eben nicht mehr mein Patient. Aber ich habe nun einmal meine Prinzipien…“

Kyle erhob sich und zog sie mit sich hoch, während er leise sagte: „Kommen Sie Doc, lassen Sie uns ein Stück spazieren gehen.“

Schweigend liefen sie nebeneinander her, bis Kyle schließlich stehen blieb und die Stille unterbrach.

Er trat sehr dicht an sie heran, legte seine Hand auf ihre Schulter und zwang sie damit, ihn anzusehen. Marlena wurde sichtlich nervös und platzierte ihre Hand leicht an seiner Taille, um nicht den Halt zu verlieren. Sie schluckte schwer, als er ihr tief in die Augen blickte und schließlich begann:

„Doc, ich weiß, dass ich mich unmöglich benommen habe. Bitte verzeihen Sie mir. Aber ich muss Ihnen ein Geständnis machen. Ich habe Sie schrecklich vermisst, Ihr Lächeln, Ihre Augen, Ihre Art, mich zurecht zu weisen. Doc, ich mag Sie, sehr sogar, das müssen Sie mir bitte glauben. Ich wollte Sie seinerzeit nicht überrumpeln. Aber ich hatte keine andere Möglichkeit gesehen, Ihnen zu zeigen, was ich für Sie empfinde. Sie haben mir damals zwar keine Antwort gegeben, aber…“ Er räusperte sich kurz, ehe er fortfuhr: „Gibt es da jemanden in Ihrem Leben? Falls ja, dann werde ich mich zurückziehen. Aber ich hoffe, dass es noch nicht zu spät ist.“

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Marlena hatte Kyles intensiven Blick nicht standhalten können und bei seinen Worten die Augen auf den Boden gesenkt. Auch wenn sie es zunächst nicht registriert hatte, so musste sie innerlich doch zugeben, dass er ihr auch gefehlt hatte. Irgendwie mochte sie ihn ja, aber er war ihr Patient… zumindest war er das bis vor kurzem noch.

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Als Kyle geendet hatte, liefen sie einige Schritte, während Marlena nach den passenden Worten suchte.
Nachdenklich sah sie ihn an und antwortete schließlich:
„Zwar bin ich Ihnen zu keiner Antwort verpflichtet, aber… Nein, es gibt niemanden… mehr.“

Marlena stockte und Kyle fragte vorsichtig: „Was ist passiert?“
„Wir waren drei Jahre zusammen. Aber er wollte keine feste Beziehung. Er war auch Arzt und hat sich der Hilfeorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ angeschlossen. Er wollte, dass ich mit ihm nach Afrika gehe. Aber dafür bin ich zu bodenständig und zu sehr heimatverbunden. Ich hätte hier alles aufgeben müssen, meine Familie, meine Freunde. Schließlich habe ich mich von ihm getrennt. Ich habe nie mehr etwas von ihm gehört.“

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„Das tut mir Leid, Doc. Na ja, oder auch nicht… wie man es nimmt. Sonst hätte ich Sie schließlich nie kennengelernt. Aber er ist ein Idiot, eine Frau wie sie einfach gehen zu lassen."
Mit klopfendem Herzn fragte er etwas zögernd: "Lieben Sie ihn noch?" Als sie den Kopf schüttelte, spürte er, wie ihm ein Stein vom Herzen fiel.„Wollten Sie eigentlich schon immer Ärztin werden?“, wechselte er plötzlich das Thema.
„Ja“, nickte sie. „Ich stamme aus einer Arztfamilie. Mein Dad ist Herzchirurg, meine Mum in der Forschung und mein ältester Bruder hat auch Medizin studiert. Das war schon immer mein Traumberuf. Und wie sieht es bei Ihnen aus, Kyle? Polizist zu werden, war das Ihr Traumberuf?“

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Ihr bezauberndes Lächeln und die strahlenden Augen brachten Kyle fast um den Verstand, als er antwortete: „Mein Onkel war zunächst bei der Polizei, ehe er zum FBI ging. Ich selbst habe zwei Jahre beim FBI gearbeitet, arbeite nun aber wieder bei der Polizei. Aber meine Eltern sind Unternehmer und mein Vater hat schon in jungen Jahren seine eigene Firma gegründet. Ich liebe meinen Job, aber vielleicht gehe ich irgendwann auch zum FBI zurück. Mal sehen, was die Zukunft so bringt.“

Kyle blieb stehen und sagte plötzlich: „Doc, ich bin gleich wieder da. Ich habe etwas Wichtiges vergessen.“ Und schon rannte er zum Auto.


Schmunzelnd sah sie ihm hinterher. Sie konnte ihm irgendwie gar nicht mehr böse sein. Er machte so vieles durch seinen unverwechselbaren Charme und sein unwiderstehliches Lachen wieder wett. Erst jetzt wurde ihr bewusst, wie wohl sie sich in seiner Gesellschaft fühlte und wie erfreut sie gewesen war, als sie ihn von der gegenüberliegenden Straßenseite aus auf der Bank hatte sitzen sehen. Schließlich dachte sie, warum sollte sie ihm denn keine Chance geben, was hatte sie denn schon zu verlieren?

Den Blumenstrauß hinter seinem Rücken haltend, kam er nach kurzer Zeit wieder zurück.
„Der ist für Sie, sehen Sie es als Entschuldigung für mein flegelhaftes Benehmen an.“ Erwartungsvoll sah Kyle Marlena an und hielt ihr den Blumenstrauß unter die Nase.

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Die junge Ärztin sog den Duft der Blumen ein, ehe sie erwiderte: „Sie sind ja ganz schön hartnäckig. Das muss man Ihnen schon lassen, Kyle. Danke für die schönen Blumen. Woher wussten Sie, dass das meine Lieblingsblumen sind“?
„Wusste ich nicht. Das war Zufall“.
Mit halb geschlossenen Augen sah er sie an, während Marlena schlucken musste. Noch nie war ihr ein Mann begegnet, der so selbstsicher wirkte, obendrein noch unverschämt gut aussah und zudem noch so hartnäckig war. Sein verführerischer Blick ließen ihre Prinzipien stark ins Schwanken geraten.

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Als Kyle ihre Wange streichelte, ließ sie es zu. Beide sahen sich wortlos in die Augen, ein Lächeln umspielte Marlenas Mundwinkel, ehe Kyle ihr einen schüchternen Kuss gab. Abwartend blickte er sie an und hoffte, dass sie ihn nicht wieder zurückwies. Eine erneute Abfuhr wäre nur schwer verdaulich. Aber dieses Mal war es etwas anderes, er spürte es einfach. Es lang etwas in der Luft, das er nicht beschreiben konnte. Konnte es sein, dass sie endlich…?

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Noch ehe er den Gedanken zu Ende fassen konnte, umschloss Marlena sein Gesicht mit ihren Händen. Den Kopf schüttelnd flüsterte sie leise: „Du bist unmöglich, Kyle“, ehe sie seinen Mund mit einem langen Kuss verschloss.


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Kapitel 7 folgt



Geändert von cheli24 (01.08.2015 um 01:39 Uhr). Grund: fehlendes Bild eingefügt
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