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  #481 (permalink)  
Alt 15.08.2016, 01:00
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Standard Kommentarbeantwortung


Hallo zusammen,

und schon wieder sind einige Wochen vergangen. Es tut mir sehr Leid, dass es hier zum Enspurt hin, so schleppend geht. Aber das hat vielerlei Gründe, einer ist/war natürlich auch das warme Wetter. Da hatte es mich ehrlich gesagt, nicht immer zum PC gezogen. Ein anderer Grund ist, dass ich kürzlich auf Win10 umgestiegen bin und so einige Probleme hatte. Zudem habe ich auch an meiner Sims 4-FS gearbeitet, so dass Sims 3 da leider ein wenig zu kurz gekommen ist. Ich muss mich jetzt auch dran halten, da mir für das nächste Kapitel noch einige Bilder fehlen.

So, jetzt aber, lange Rede, kurzer Sinn. Bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu den Kommentaren, über die ich mich wieder sehr gefreut habe. Ebenso über die Dankeklicks und falls es noch Stille Leser geben sollte, auch dann ein großes Dankeschön. Allerdings könnte ich es auch verstehen, wenn man meiner FS, aufgrund der ständigen Pausen, den Rücken kehren würde bzw. gekehrt hat.


Hallo Astrid!



Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Hallo Marga!Oh NEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIN, Trish, warum tust du das?!?!?! Du wirst niemals einen wirklichen Dank dafür bekommen, für das was du tust; was du dir und Kyle antust!!! Nein, das wirst du nicht. Deine Mutter wirst sich irgenwohin absetzen, wo sie niemand kennt und du... Du bist mit Carlo Vincenti verheiratet. Mit einem Mann, den du nicht liebst. Und bist für immer unglücklich und mit dir ... Kyle.
Es ist in der Tat eine sehr schwere Entscheidung, die Trish fällen muss. Aber sie liebt Anjelica und will, dass es ihr gut geht. Niemals würde Trish es zulassen, dass sie ins Gefängnis muss. Das wird sie auf den Fall zu verhindern müssen, wenngleich das Ende für Kyle und sie bedeutet. All das ist ihr durchaus bewusst, aber sie kann ihr Wort, das sie Carlo gegeben hat, nicht brechen.

Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Oh Gott, ich weiß gar nicht was ich sagen soll!!! Armer Kyle... Wenn er aufwacht und merkt, dass Trish weg ist...
Und arme Trish... Sie rennt geradewegs in ihr Unglück!
Es wird ein großer Schock für ihn sein. Alles hatte er versucht, mit der Entführung gar seinen Job riskiert und dennoch ist Trish gegangen. Ich denke, das wird er nicht so schnell verkraften.

Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Aber trotz, dass es ein mehr als trauriges Kapitel war - zwar zwischendurch auch sehr witzig und auch romantisch und erotisch - hast du es wirklich super geschrieben und von den Bildern ganz zu schweigen; wirklich klasse
Es freut mich, dass es Dir gefallen hat. Ja und ein wenig Humor durfte nicht fehlen, denn sonst wäre es zu traurig geworden.

Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Und jetzt bin ich schon tierisch gespannt, wie es weitergeht!

Das wirst Du gleich im Anschluß erfahren. Vielen Dank für Deinen Kommentar, Dein Lob, die netten Worte und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast, liebe Astrid. Ich habe mich sehr darüber gefreut.


Hallo Lukinya!

Also, zunächst mal war ich mehr als überrascht, als ich Deinen Mega-Kommi gelesen hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass irgendjemand zu diesem Zeitpunkt diese alte Geschichte noch von Anfang an lesen würde. Immerhin sind es mehr als 80 Kapitel bislang und die Story hatte ich schon vor 2 1/2 Jahren begonnen.

Ich werde auf jeden Fall noch gesondert auf Deinen Kommentar eingehen. Aber jetzt will ich erst mal das neue Kapitel posten. Also, vielen vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir gemacht hast. Ich habe mich rieisig darüber gefreut.


So und gleich im Anschluß kommt ein neues Kapitel.


LG cheli24 (Marga)
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Anni1990 (10.10.2016), Lukinya (15.08.2016), Simsi68 (15.08.2016)
  #482 (permalink)  
Alt 15.08.2016, 01:01
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Standard Kapitel 82 Wenn Worte Rätsel aufgeben - Teil 1 -


Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!



Hallo zusammen,



ich bin mir nicht sicher, was Ihr zu dem Kapitel sagen werdet. Storytechnisch muss ich so vorgehen, da leider einiges erst in Staffel 2 zur Sprache kommen wird. Ihr müsstt also schon noch eine Weile ausharren. Erst dann werdet Ihr dieses Kapitel richtig verstehen. Aber macht Euch selbst ein Bild davon.

Ich wünsche Euch nun viel Spaß mit dem neuen Kapitel und hoffe, es gefällt Euch.


LG cheli24 (Marga)




Kapitel 82




Wenn Worte Rätsel aufgeben - Teil 1 -



Eine Woche war seit Trishs Flucht vergangen. Kyle konnte immer noch nicht glauben, so von Trish gelinkt worden zu sein. Zunächst hatte er sie im Badezimmer vermutet, als er morgens aufgewacht war und sie auf der anderen Bettseite vermisst hatte. Doch dann hatte er den Zettel auf dem Kopfkissen gefunden.

„Bitte verzeih' mir. Leb‘ Dein Leben und vergiss mich. Trish. P. S. Ich werde Dich nicht mit hineinziehen und Carlo sagen, dass ich Torschlusspanik vor der Hochzeit hatte und einfach nur ein paar Tage weg wollte. Niemand wird von der Entführung erfahren.“

Zutiefst von ihr enttäuscht und wütend über sich selbst, hatte er sich angezogen und war nach Hause gefahren. Mit der Gewissheit, sie für immer verloren zu haben, war sein Hass auf Carlo Vincenti ins Unermessliche gestiegen. Zum zweiten Male würde er eine Frau, die er liebte, durch ihn verlieren. Irgendwann, so schwor er sich, würde er dafür bezahlen. Er würde ihn zur Strecke bringen, früher oder später. An Trish war er indes nicht mehr herangekommen und alle Versuche, noch einmal mit Anjelica in Kontakt zu treten und an ihr Gewissen zu appellieren, waren im Keime erstickt worden. Sie hatte ihn nicht anhören wollen und abgeblockt.

Mit seinen Ermittlungen war er keinen Schritt weiter gekommen. Carlo hatte Anjelica die besten Anwälte besorgt und würde sie spätestens nach der Hochzeit mit Trish außer Landes schaffen. Niemand konnte ihr den Mord nachweisen, da wichtiges Beweismaterial aus dem Gerichtsmedizinischen Institut und der Asservatenkammer in Monte Vista verschwunden war. Er hatte nur noch die Kopie einer Schnellanalyse, die kompletten Untersuchungsergebnisse waren nach dem nächtlichen Einbruch entwendet und bei dem Brand zerstört worden. Damit war mit dem Glas, aus dem der Tote zuvor noch getrunken hatte, das wichtigste Indiz nicht mehr vorhanden. Keinerlei Fingerabdrücke und auch die Proben des Pulvers, das man an Anjelica's Handfläche sichergestellt hatte, war den Flammen zum Opfer gefallen. Auch war immer noch nicht geklärt, wer auf Anjelica geschossen hatte. Das Projektil, das man am Tatort gefunden hatte, stammte weder aus seiner Pistole noch aus der Dienstpistole des ebenfalls anwesenden Polizisten. Kyle hatte den oder die Schützen nicht gesehen, da es schon recht dunkel gewesen war und sich danach sich die Ereignisse überschlagen hatten.

Kyle musste endlich herausfinden, was seine Mutter mit Carlo verband. Vielleicht ließen sich daraus wichtige Schlüsse ziehen. Gleich, nachdem er heute Morgen aufgestanden war, hatte er sie angerufen und sein Kommen für den Vormittag angekündigt…



Ein paar Minuten zuvor war er angekommen und stand nun wartend im Wohnzimmer seiner Eltern. In seiner Hand hielt er immer noch die Reste der kleinen Karte, die auf dem Tisch gelegen hatte. Als seine Mutter das Zimmer betrat, wandte er sich müde um.


„Guten Morgen, mein Junge. Schön, dass Du da bist. Ist Sheila auch dabei?“, begrüßte sie ihn. Suchend sah sie sich im Zimmer nach ihrer Enkelin um. Erst als ihr Blick auf die zerknüllte Karte in Kyle‘ s Hand fiel, fragte sie leicht unbehaglich: „Du wolltest mich sprechen? Ist alles in Ordnung, Kyle?“

„Seit wann wisst Ihr es? Seit wann wisst Ihr, dass er den Termin neu festgelegt hat?“, presste er mit tonloser Stimme hervor, Caroline dabei immer noch den Rücken zugewandt.

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Sie biss sich nervös auf die Unterlippe, ehe sie zögernd antwortete: „Die Einladung wurde gestern Morgen bei uns abgegeben. Aber Dein Vater und ich werden nicht hingehen und Du solltest es auch nicht tun. Tu Dir das nicht an, Kyle.“

Kyle warf die Karte wütend in die Ecke, ehe er sich langsam zu ihr umwandte. Lange ruhte sein Blick auf Caroline, der so durchdringend war, dass sie sich noch unbehaglicher fühlte. Sie ahnte, weshalb er sie sprechen wollte und noch ehe sie etwas sagen konnte, hörte sie ihn auch schon fragen: „Mum, was verbindet Dich und Carlo? Du warst an jenem Abend so komisch, als Dad Trishs Mutter erwähnt hatte. Kennst Du sie, was weißt Du über Anjelica?“

Die Frage war so unverhofft gekommen, dass Caroline im ersten Moment nicht wusste, was sie darauf antworten sollte. Schließlich meinte sie zögernd: „Kennen ist zu viel gesagt. Sie war eine Zeitlang mit Carlo liiert, als sie hier in Bridgeport gelebt hatte. Aber das ist lange her und hat auch keinerlei Bedeutung.“

Soooo, denkst Du? Woher willst Du wissen, was von Bedeutung ist und was nicht?“ Caroline schluckte, da das Gespräch in eine Richtung zu laufen schien, die ihr nicht gefiel. Rasch wollte sie daher das Thema wechseln, als Kyle plötzlich unvermittelt sagte: „Mum, ich weiß, dass Du mir irgendetwas verschweigst. Wenn Du mir wirklich helfen willst, dann sage mir endlich die Wahrheit. Ich bin kein kleiner Junge mehr, auf den man Rücksicht nehmen muss und den man in sein Zimmer schickt, wenn die Eltern streiten.“

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Caroline war bei den Worten ihres Sohnes blass geworden. Sie stöhnte auf und fragte stockend: „Was… was… was willst Du damit sagen, Kyle?“ Verzweifelt versuchte sie, ihre Nervosität in den Griff zu bekommen. Aber es wollte ihr nicht gelingen.

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„Mum, ich habe den Streit mit Dir und Dad damals mitbekommen. Aber ich war noch zu jung, um die Zusammenhänge zu verstehen. So hatte ich Euch noch nie erlebt. Katie hatte geweint und mich gefragt, was da los wäre. Ich hatte sie nur schwer beruhigen können und sie auf ihr Zimmer gebracht. Danach habe ich mich auf die Treppe gesetzt und Eurem Gespräch gelauscht. Das war nicht schwer, Ihr ward nicht gerade leise.“

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Caroline sah ihren Sohn bestürzt an und sagte dann schließlich: „Setz‘ Dich mein Junge. Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, Dir die Wahrheit zu sagen. Ich möchte, dass Du eins weißt, Kyle. Ich liebe Deinen Vater sehr und zwischen uns hat sich auch nie etwas geändert.“

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Nachdenklich sah sie ihn an und bat Kyle schließlich Platz zu nehmen. Was er dann jedoch erfuhr, ließ ihn aus allen Wolken fallen…



Etwas später



Liebevoll strich Henry seiner Frau über das Haar, während er sie eng umschlungen hielt. Nachdem Caroline ihn völlig aufgelöst im Büro angerufen hatte, war er sofort nach Hause geeilt. Unter Tränen hatte sie ihm schließlich erzählt, was passiert und dass Kyle wortlos gegangen war. Henry hatte sie in den Arm genommen und beruhigend auf sie eingeredet. Nach all den Jahren liebte er sie immer noch so sehr wie damals. Auch Carlo hatte daran nichts ändern können.

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Nachdem er sie wieder losgelassen hatte, fragte er leise: „Warum hast Du es ihm gesagt, Caro?“

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„Weil es an der Zeit war, Henry. Ich habe viel zu lange damit gewartet.“

„Und was hast er dazu gemeint?“

Fast schon hysterisch lachte sie auf. „Was glaubst Du wohl, wie er reagiert hat?“

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Caroline seufzte, während sie an die letzte Stunde dachte. Kyle war nach ihrem Geständnis wortlos aufgestanden und fast schon fluchtartig zur Tür hinaus gerannt. Sie hatte es ihm nicht einmal verübeln können.

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Sie hatte es ihm nicht einmal verübeln können. Was hatte sie denn erwartet? Dass er sie in den Arm nehmen und sich freuen würde, nachdem sie ihm alles gebeichtet hatte? Sie konnte nicht mehr rückgängig machen, was damals passiert war.

„Henry, habe ich Kyle verloren?“ Caroline schluckte schwer, während sie krampfhaft die Tränen zurückhielt.

„Lass‘ ihm Zeit, über alles nachzudenken, Caro“, sagte Henry und schloss seine Frau in die Arme. „Es wird nicht einfach für ihn sein.“

Nun ließ Caroline ihren Tränen freien Lauf und klammerte sich schluchzend an ihren Mann. „Er hasst mich, Henry. Das wird er mir nie verzeihen. Ich könnte Carlo umbringen. Warum tut er das? Aus welchem Grund will er Trish heiraten? Warum musste Anjelica nach all den Jahren ausgerechnet in Monte Vista auftauchen?“

Henry murmelte tonlos: „Ich denke, wir kennen beide die Antwort, Caro und Du schon länger als ich. Warum hast Du es mir nie gesagt? Hatte Carlo es Dir verboten?“

Caroline löste sich wie in Zeitlupe von ihrem Mann. Entsetzen spiegelte sich in ihrem Gesicht wider, als sie ihn entgeistert anstarrte.

„WAS? Woher weißt …Du weißt, dass Anjelica und er… Aber… Henry, ich hatte keine Ahnung... Woher…?“, stammelte sie.

„Woher ich das weiß? Nun, ich hatte Euer Gespräch mitbekommen, als ich früher nach Hause gekommen bin. Erinnerst Du Dich noch? Carlo war zu Dir gekommen, um Dich um einen Rat zu bitten. Caro, ich hatte immer gehofft, dass Du es mir eines Tages sagen würdest.“

Caroline nickte geistesabwesend. „Aber ich konnte Carlo nicht weiterhelfen. Anjelica war so berechnend geworden und als Carlo mitbekommen hatte, dass sie und… Henry, warum? Ausgerechnet er… Wie konnte sie ihm so etwas antun? Carlo war am Boden zerstört, er…“

„Er, er er und nochmals er“, unterbrach Henry sie mit gereizter Stimme. „Du hast ihn immer in Schutz genommen. Was ist mit Anjelica? Glaubst Du denn, ihr wird das leichtgefallen sein? Stelle Dir mal vor, meine Eltern hätten das von Dir verlangt. Ich kann sie nur zu gut verstehen und dass sie sich an ihm rächen wollte.“

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„Auch auf die Gefahr hin, dass er es hätte herausbekommen können?“, wies ihn Caroline zurecht.

„Das hat sie in Kauf genommen. Überleg‘ doch mal, sie hatte nichts mehr zu verlieren.“

Caroline nickte. „Ja, vermutlich hast Du Recht. Dann wollte sie die beiden möglicherweise nur wiedersehen.“ Sie hielt inne, während ein fruchtbarer Verdacht in ihr keimte. Fast schon monoton klang ihre Stimme, als sie sagte: „Ja aber… das würde ja bedeuten…“ Sie brach ab, ehe sie kopfschüttelnd sagte: „Henry, Du weißt, wer auf Anjelica geschossen hat. Habe ich Recht?“

Henry nickte. „Ich habe eine Vermutung, genauso wie Du und wenn wir beide es vermuten, dann auch…

Er hielt inne, während Caroline seinen Satz vervollständigte: „Dann auch Carlo. Um Himmels Willen! Weißt Du, was das bedeutet?“

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Die Tränen rollten ihr nun unaufhörlich die Wangen hinunter und fast schon verzweifelt schluchzte sie erneut auf. „Oh, mein Gott. Henry, ich kann es ihnen nicht sagen. Ich habe Carlo damals versprechen müssen, zu schweigen.“

„Und konntest es mit Deinem Gewissen vereinbaren. Caro, ich verstehe Dich nicht. Warum hast Du damals Deinen Verdacht Carlo nicht mitgeteilt…?“ Kopfschüttelnd brach er ab.

„Wie denn? Er war nicht alleine und sie ist wie eine Furie auf mich losgegangen“, verteidigte sich Caroline. „Wäre Carlo nicht dazu gekommen. Sie hat mich gehasst und das hat sich bis heute nicht geändert.“

„Sie war eifersüchtig, was hast Du denn erwartet?“, seufzte Henry auf.

Weinend warf sie sich erneut in seine Arme: „Ich werde mir das nie verzeihen, wenn ich an diesen Umständen Schuld sein soll. Hätte sich etwas geändert, wenn Kyle die Wahrheit gewusst hätte?“

„Nein vermutlich nicht“, murmelte Henry, ehe er überrascht fragte: „Weiß Kyle denn auch, dass…?“

„Nein, um Himmels Willen!“, fiel ihm Caroline ins Wort. „Er hat keine Ahnung und wir sind nicht diejenigen, die es sagen sollten. Das ist nicht unsere Aufgabe.“

Henry strich ihr liebevoll über die Harre und murmelte: „Ja, ich weiß. Aber sie sollten... Nein, sie müssen es erfahren.“

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Währenddessen


Plan- und Ziellos war Kyle durch die Gegend gefahren. Unbewusst hatte er den Weg zur Hütte eingeschlagen. Er musste jetzt alleine sein. Die Hütte war immer noch in dem Zustand, in der er sie nach Trishs Flucht verlassen hatte. Fast mechanisch begann er aufzuräumen, das Bett zu überziehen und das Bad zu putzen.

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Er säuberte die Spüle und reinigte den Kühlschrank. Die alten Sachen warf er weg, die anderen gab er in die Kühltasche, die er mitgebracht hatte.

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Anschließend reparierte er noch den Wasserhahn der Außenspüle, die zum angrenzenden Schuppten gehörte.

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Zu guter Letzt rückte er noch die Möbel an die alte Stelle. Das Bett zog er ein wenig in die Mitte. Eigentlich stand das Bett in den oberen Räumen, er hatte es nur Trishs wegen hinunter getragen. Aber bei passender Gelegenheit würde er es zusammen mit Steve wieder nach oben bringen.

Noch vor wenigen Tagen hatte er Trish hier gefangen gehalten. Er hatte sie von seiner Liebe überzeugen wollen. Immer wieder hatte er versucht, ihr die Hochzeit mit Carlo auszureden. Doch sie war gegangen, für immer aus seinem Leben verschwunden. Enttäuschung, Wut und Trauer überkamen ihn, als er auf das Bett sah, in dem sie sich vor ein paar Tagen noch leidenschaftlich geliebt hatten. Wie hatte sie ihm das nur antun können? Warum war sie gegangen? Warum verschwor sich derzeit alles gegen ihn?

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gleich geht es weiter...




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Akeelah (18.08.2016), Anni1990 (17.08.2016), Simsi68 (15.08.2016)
  #483 (permalink)  
Alt 15.08.2016, 01:02
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Standard Kapitel 82 Wenn Worte Rätsel aufgeben - Teil 2 -



Bitte den Post davor beachten!



so, weiter geht's
..
.



Er stieg die Wendeltreppe hinauf, um die Tagesdecke zu holen, die er über das Bett legte. Nachdem alles sauber und wieder an seinem richtigen Platz stand, sah er sich im Raum um. Der Wohnraum sah wieder ordentlich aus und ihn selbst hatte die Putzarbeit ein wenig abgelenkt.


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Nach dem Geständnis seiner Mutter hatte er das Gefühl gehabt, den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen. Er hatte nicht fassen können, was sie ihm erzählt hatte. Seine Mutter und Carlo? Der Mann, der seine geliebte Frau auf dem Gewissen hatte und der ihm jetzt auch noch Trish nehmen würde. Der Gedanke, dass seine Mutter und er ein Verhältnis hatten und zeitweise sogar der Verdacht bestand hatte, er hätte Kyle‘ s Vater sein können, hatte ihn schwer getroffen. Das alles war zu viel für ihn gewesen und ohne sich von seiner Mutter zu verabschieden, war er einfach aufgestanden und gegangen. Was hatte seine Mutter gesagt? Ein Vaterschaftstest hätte nicht gänzlich ausschließen können, dass Carlo nicht sein Vater wäre. Aber Fotos, die Henry als Kind zeigten, hätten deutlich gemacht, dass Kyle Henry' s Gene in sich tragen würde und nur er als Vater in Betracht käme. Aber letztendlich spielte das auch keine Rolle mehr. Seine Mum hatte Dad mit Carlo betrogen und nun verstand er auch, warum sein Vater die Familie damals für eine Weile verlassen hatte. Was hatte ihm seine Mutter damals zur Antwort gegeben, als er sie gefragt hatte, wo sein Vater wäre? Dad wäre auf einer längeren Geschäftsreise in Europa. Aber er hatte geahnt, dass dies nicht der Grund gewesen war und dies keineswegs der Wahrheit entsprach. Doch um Katie‘ s Willen, die damals noch so klein gewesen war, hatte er nicht weiter nachgehakt. Aber war seine Mum nicht die einzige in der Familie, die noch mit Carlo sprach, die sich begrüßten, wenn sie sich sahen? Nur wurde ihm einiges klar.

Müde schloss Kyle seine Augen, während er leise seufzte. Wie sollte es jetzt weitergehen? Was wollte er überhaupt noch hier in Bridgeport? Morgen würde Carlo Trish heiraten, Anjelica das Land verlassen und er konnte nichts dagegen unternehmen. Carlo hatte gewonnen. Kyle ließ seinen Blick durch den Raum schweifen und erinnerte sich noch einmal an die paar Tage mit Trish zurück. Er vermisste sie schrecklich. Nie mehr würde er eine Frau so lieben können, wie er sie liebte. Schwer schluckte er den Kloß hinunter, der seine Kehle herauf gekrochen kam und einen bitteren Nachgeschmack hinterließ. Plötzlich wurde es ihm im Haus zu eng. Ich muss hier raus, war sein nächster Gedanke.

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Er rannte so hastig die Treppe hinunter, dass er auf der letzten Stufe ausrutschte und mit den Knien im weichen Schnee landete. Hysterisch lachte er auf und schaute dabei in den mittlerweile Sternenklaren Himmel, während sein Lachen immer lauter wurde, ehe es schließlich in ein immer leiser werdendes, verzweifeltes Schluchzen überging. Er spürte, wie ihn langsam die Kraft verließ. Fast schon hilflos griff er sich mit beiden Händen in die Haare und schrie schließlich seine ganze Trauer und Wut hinaus. Im Wald konnte ihn niemand hören, seine Tränen nicht sehen.

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Kapitel 83 folgt



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Akeelah (18.08.2016), Anni1990 (17.08.2016), PinkSouL697 (26.08.2016), Simsi68 (15.08.2016), taldir (31.10.2016)
  #484 (permalink)  
Alt 20.08.2016, 13:43
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Hallo Marga!

Zitat:
Allerdings könnte ich es auch verstehen, wenn man meiner FS, aufgrund der ständigen Pausen, den Rücken kehren würde bzw. gekehrt hat.
Denkste... Kannste knicken! ICH jedenfalls nicht Ich bleib dabei bis zum bitteren - oder lieber GUTEN - Ende!

So, jetzt zum Kapitel...
Zitat:
Doch dann hatte er den Zettel auf dem Kopfkissen gefunden.
„Bitte verzeih' mir. Leb‘ Dein Leben und vergiss mich. Trish. P. S. Ich werde Dich nicht mit hineinziehen und Carlo sagen, dass ich Torschlusspanik vor der Hochzeit hatte und einfach nur ein paar Tage weg wollte. Niemand wird von der Entführung erfahren.“
Ach Trish, als ob das so einfach für Kyle wäre. Er kann und wird dich NIEMALS vergessen!!!

Oh, ein Besuch bei Kyle´s Eltern.... Und diesmal nicht zum Spaß! Ein ernstes Gespräch mit seiner Mutter steht an. Klar, dass dieses Gespräch Caroline unangenehm ist, aber diesmal kommt sie nicht drum rum.

Oh ooooh... Kyle war geschockt, enttäuscht oder was weiß ich, aber das kann man ihm irgendwie nicht verübeln.
Was ich jedoch toll finde ist, dass Henry trotz allem - trotz der Geschichte damals mit Carlo und Caroline - seiner Caro treu geblieben ist, auch wenn er damals auch mal eine Auszeit gebraucht hat und erstmal für eine Zeit weg war. Aber er steht hinter ihr; er liebt seine Frau.

Tja, WANN wäre schon der richtige Zeitpunkt für Caroline gewesen, es Kyle zu erzählen??? Das fragt man sich...


Ja, und Henry weiß mehr, als Caroline gedacht hatte, hm... Er hatte gehofft, es von seiner Frau zu erfahren, aber sie schwieg.


Kyle ist mittlerweile wieder in der Hütte und räumt auf...
Er ist nachdenklich und - komplett fertig mit der Welt! Verständlich. Der Arme!
Ja, zu viele Gedanken gehen ihm durch den Kopf, die ihn plötzlich massiv einengten! Und es kam wie es kommen mussten, wie ich es längst befürchtet hatte, denn auch einem starken, sonst ruhigen und geduldigen Kyle wird es mal zu viel. Er dreht durch! Ohje ohjeeeee... Er tut mir echt leid. Das hat er nicht verdient.
Trish weiß wahrscheinlich gar nicht, was sie ihm mit ihrer Flucht angetan hat und wenn... Naja, dann würde sie ihr Vorhaben sicherlich auch nicht ändern.

Ohje ohjeeeee, ich bin echt gespannt, was da noch so alles kommen wird. Ich hoffe nur, Kyle landet wegen den ganzen Ereignissen, die sich in letzter Zeit häuften, nicht irgendwann in der Klappse!

Ich bin sehr sehr sehr gespannt wie es weiter geht.
Das Kapitel war wieder top! Spannend und super geschrieben und die Bilder waren wieder aller erste Sahne, liebe Marga!!!

LG Astrid
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Alt 09.10.2016, 23:58
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Hallo zusammen,

bevor es mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu den Kommentaren, über die ich mich sehr gefreut habe. Vielen Dank auch für die Dankeklicks und falls es (noch?) Stille Leser geben sollte, ebenfalls ein Dankeschön.


Hallo Lukinya!

Ich war sehr überrascht und erfreut zugleich, dass sich noch jemand die Mühe macht, die Story von Anfang an mitzulesen und habe mich riesig über Deine Kommentare gefreut. Auch wie Du Dich mit meinen Charakteren auseinandergesetzt hast. Das war sehr aufschlussreich, Deine Gedanken darüber, zu lesen.

Mir war/ist es wichtig, verschiedene Facetten meiner Charas zu zeigen. Eben nicht immer alles nur rosarot, himmelblau, freudestrahlend, sondern auch die andere, dunkle Seite voller Trauer und Schmerz. Natürlich dürfen Intrigen nicht fehlen. Als alte Soap-Liebhaberin das Salz in der Suppe.

Interessant fand ich, wie Du Trish charakterisiert hast. Die meisten hielten sie anfangs für verwöhnt, zickig und arrogant. Im Laufe der Story hatte sich das jedoch gewandelt. Mir ist schon bewusst, dass ich Euch besonders bei Kyle und Trish manchmal auf die sprichwörtliche Palme bringe. Immerhin hatte es ja eine Weile gedauert, bis die beiden zueinander gefunden hatten.

Ich denke, bei Charlene waren sich fast alle einig: Ihr könnt sie nicht leiden. Nun, dazu kann ich natürlich nicht allzu viel sagen. Ob sie sich jemals ändern und vielleicht einen netten Mann finden wird, wie Du es geschrieben hast? Nun, schauen wir mal und ich bin gespannt, was Ihr am Ende dazu sagen werdet. Allerdings wird vieles erst in der 2. Staffel zur Sprache kommen.

Ich fand auch Deine Gedankengänge sehr interessant. Natürlich kann ich dazu nur wenig sagen. Aber es hatte mir sehr gefallen. Das ist auch ein Grund, weshalb ich Kommentare so wichtig finde. Nur mal ein Beispiel. Kyle‘ s Vorhaben, einen Hund bei einem Züchter zu kaufen. Du hattest das nicht gut gefunden und gemeint, ein Tierheim wäre besser. Nun, ich hatte mir das durch den Kopf gehen lassen und kurzerhand das Kapitel abgeändert und ihn ein Tierheim aufsuchen lassen. Das mögen nur Kleinigkeiten sein, aber ich finde sie immens wichtig.

Klasse, wie Du übrigens jedes einzelne Kapitel angesprochen hattest. Kurz und bündig und dennoch alles Wichtige erfasst. Vielen Dank dafür.

Ich würde mir natürlich wünschen, dass Du bis zum Schluss mitliest. Das würde mich sehr freuen. Aber ich glaube, Du hast auch kein Interesse mehr daran, zu erfahren, wie es mit Kyle und Trish weitergeht. Dennoch möchte ich mich für Deine lieben Kommentare bedanken.



Hallo Astrid!


Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Hallo Marga! Denkste... Kannste knicken! ICH jedenfalls nicht Ich bleib dabei bis zum bitteren - oder lieber GUTEN - Ende!
Vielen Dank, das freut mich natürlich sehr. Na ja und schauen wir mal, ob es letztendlich ein gutes Ende geben wird.
Zitat:
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Oh, ein Besuch bei Kyle´s Eltern.... Und diesmal nicht zum Spaß! Ein ernstes Gespräch mit seiner Mutter steht an. Klar, dass dieses Gespräch Caroline unangenehm ist, aber diesmal kommt sie nicht drum rum.
Es ist ihr mehr als unangenehm und das spürt Kyle auch. Viel zu lange hatte sie geschwiegen, wenngleich Ihr ja gar nicht erfahren habt, was sie ihm erzählt hat.
Zitat:
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Oh ooooh... Kyle war geschockt, enttäuscht oder was weiß ich, aber das kann man ihm irgendwie nicht verübeln.
Es hatte ihn schwer getroffen, ja. Deshalb musste er auch weg.
Zitat:
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Was ich jedoch toll finde ist, dass Henry trotz allem - trotz der Geschichte damals mit Carlo und Caroline - seiner Caro treu geblieben ist, auch wenn er damals auch mal eine Auszeit gebraucht hat und erstmal für eine Zeit weg war. Aber er steht hinter ihr; er liebt seine Frau.
Es war sicherlich nicht einfach für Henry. Die Affäre Caro' s mit seinem besten Freund hatte ihn zutiefst erschüttert. Aber sie ist seine große Liebe und wird es immer sein. Diese Auszeit hatte ihm aber auch klar gemacht, dass er ohne sie nicht leben kann.
Zitat:
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Tja, WANN wäre schon der richtige Zeitpunkt für Caroline gewesen, es Kyle zu erzählen??? Das fragt man sich...
Manchmal kommt der richtige Zeitpunkt nie. Entweder man spricht sofort darüber oder man schweigt. Ja länger man jedoch damit wartet, umso schwerer wird es am Ende.
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Ja, und Henry weiß mehr, als Caroline gedacht hatte, hm... Er hatte gehofft, es von seiner Frau zu erfahren, aber sie schwieg.
Er hatte es damals zufällig mitbekommen, weil er früher nach Hause gekommen war. Aber das wusste Caroline nicht. Jedoch wisst Ihr ja gar nicht, was er seinerzeit erfahren hatte.
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Kyle ist mittlerweile wieder in der Hütte und räumt auf... Er ist nachdenklich und - komplett fertig mit der Welt! Verständlich. Der Arme!
Die Arbeit hatte ihn ein wenig abgelenkt. Das hatte er in diesem Moment gebraucht.
Zitat:
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Ja, zu viele Gedanken gehen ihm durch den Kopf, die ihn plötzlich massiv einengten! Und es kam wie es kommen mussten, wie ich es längst befürchtet hatte, denn auch einem starken, sonst ruhigen und geduldigen Kyle wird es mal zu viel. Er dreht durch! Ohje ohjeeeee... Er tut mir echt leid. Das hat er nicht verdient.
Nein, verdient hatte er das sicherlich nicht. Aber nun war der Zeitpunkt gekommen, an dem auch Kyle sich nicht mehr zurückhalten konnte. Sein Schrei war vielleicht auch eine Art Befreiung.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Trish weiß wahrscheinlich gar nicht, was sie ihm mit ihrer Flucht angetan hat und wenn... Naja, dann würde sie ihr Vorhaben sicherlich auch nicht ändern.
Oh, ich denke schon, dass sie sich bewusst ist, wie sehr sie Kyle verletzt hat. Aber hat sie denn eine andere Wahl?
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Ohje ohjeeeee, ich bin echt gespannt, was da noch so alles kommen wird. Ich hoffe nur, Kyle landet wegen den ganzen Ereignissen, die sich in letzter Zeit häuften, nicht irgendwann in der Klappse!
Och nöööö, das wär' s, ne.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Ich bin sehr sehr sehr gespannt wie es weiter geht.
Das wirst Du gleich im Anschluß erfahren.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Das Kapitel war wieder top! Spannend und super geschrieben und die Bilder waren wieder aller erste Sahne, liebe Marga!!!

Vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir wieder gemacht hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut, liebe Astrid.


So und gleich im Anschluss geht es mit einem neuen Kapitel weiter.


LG cheli24 (Marga)


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Standard Kapitel 83 Ein Samstag des Vergessens - Teil 1 -


Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!


Hallo zusammen,


so, wir nähern uns nun in großen Schritten dem Ende der 1. Staffel. Es sind nur noch wenige Kapitel, bis Teil 1 der Story zu Ende geht. Tja, wie wird es weitergehen? Es wird zumindest eine längere Pause geben, da ich in dem anderen Forum noch nicht so weit bin. Danach wird man sehen. Es sind einfach schon zu viele abgesprungen und es tut weh, wenn man kaum noch Leser hat. So wie es aussieht bin ich sowieso nur noch die Einzige, die in den Tagebüchern schreibt. Es ist irgendwie schade, dass fast alle weg sind. Klar, ich bin enttäuscht, es wäre gelogen, wenn nicht. Ich habe immer sehr gerne die Storys der Anderen bis zum Schluß kommentiert und hätte mir gewünscht, es wäre im Gegenzug genauso gewesen. Tja, ich weiß nicht, warum es so gekommen ist und ändern kann ich es auch nicht. Ich hatte mir immer ausgemalt, ob ich vielleicht auch einmal eine ähnliche Resonanz zum Schluss meiner Story erhalten würde, sowie viele Storyschreiber vor mir. Aber ich denke, ich sollte mir da keine allzu großen Hoffnungen machen und mir eine Enttäuschung ersparen.

Dennoch macht mir das Schreiben nach wie vor sehr viel Spaß und ich werde damit auch nicht aufhören. Hier jedoch wird es von mir nichts mehr Neues geben. Eventuell eine 2. Staffel, man wird sehen.

So, lange Rede, kurzer Sinn. Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und hoffe, Euch gefällt das Kapitel.


LG cheli24 (Marga)


Kapitel 83


Ein Samstag des Vergessens - Teil 1 -



Kyle hatte sich gefreut, als Katie ihn gestern Abend angerufen und sich angeboten hatte, ihn am heutigen Samstag mit Sheila zu dem Tierheim zu begleiten, das ihm Ethan genannt hatte. Er hatte gar nicht gewusst, dass in ihrer Straße ein solches demnächst eröffnen würde. Um 11 Uhr wollten sie sich dort mit Katie treffen. Kyle war für jede Ablenkung dankbar. Nur nicht daran denken, dass zur selben Zeit Trish und Carlo‘ s Vermählung stattfinden würde. Eine Hochzeit, die er nicht mehr verhindern konnte. Dementsprechend aufgewühlt war er gewesen, als er heute Morgen aufgestanden war. Am liebsten wäre er den ganzen Tag im Bett liegen geblieben. Oder irgendwo hingefahren, wo er nicht ständig an Trish und die bevorstehende Hochzeit denken musste.

Erst gestern, nach dem Telefonat mit Katie, hatte er den Entschluss gefasst, nicht daran teilzunehmen. Er würde es nicht ertragen können, wenn die Frau, die er von Herzen liebte, einem Anderen das Ja-Wort geben würde. Katie hatte ihm schließlich vorgeschlagen, zusammen mit Sheila das Tierheim aufsuchen, das ganz in ihrer Nähe kürzlich eröffnet hatte. Nach seiner Rückkehr aus Monte Vista, hatte Kyle überraschend erfahren müssen, dass der Züchter mit seinen Hunden nach Aurora Skies gezogen war. Eigentlich hatte er Sheila einen Hund zu ihrem 8. Geburtstag schenken wollen, sich dann aber notgedrungen für ein anderes Geschenk entscheiden müssen. Seitdem hatte das Gelände des Züchters leer gestanden, bis vor ein paar Tagen ein neues Tierheim sich hier niedergelassen hatte. Ethan hatte ihm erzählt, dass er kürzlich dort gewesen wäre, um sich ein wenig umzuschauen. Zwar wäre es noch nicht völlig eingerichtet, aber die Hunde hätten dort schon Einzug gehalten und der Leiter des Tierheimes hätte einen guten Eindruck auf ihn hinterlassen. Ethan‘ s Meinung war Kyle sehr wichtig gewesen, da dieser sich mit Hunden sehr gut auskannte und auch Bridgeport‘ s Polizeihunde ausbildete.


Kyle sah auf die Uhr, während er sichtlich aufgewühlt war. In einer halben Stunde wird sie ihm das Ja-Wort geben und ich kann nichts mehr tun, um es doch noch zu verhindern. Die Anklage gegen Anjelica ist vom Tisch und die Beweise verschwunden, dachte er, während er mit Katie und Sheila im Vorzimmer des Tierheimes stand, das sie vor wenigen Minuten erreicht hatten. Mittlerweile hatte der Schneefall nachgelassen und die Sonne war zum Vorschein gekommen. Ben Franklin, der Leiter des kleinen Tierheimes, hatte sich als sehr nett erwiesen und ihnen gleich einige der Hunden gezeigt. Da es nicht so kalt war, wie es im ersten Moment aussah, tollten die Hunde im Schnee herum, konnten jedoch jederzeit ins Warme herein kommen.

„Und, was sagst Du?“, riss Katie ihren Bruder aus seinen Gedanken.

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„Wie, was meinst Du?“ Noch völlig in Gedanken sah er seine Schwester an.

„Du hast mir gar nicht zugehört, oder? Kyle, ich weiß, dass es schwer ist und es bricht mir das Herz, Dich so hoffnungslos und bedrückt zu sehen. Ich würde gerne sagen, dass es noch andere Frauen auf der Welt gibt. Aber das willst Du nicht hören, hm? Hast Du denn wenigstens noch einmal mit ihr reden können?“


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Kyle schüttelte den Kopf. „Nein. Ich habe alles versucht, an Anjelica‘ s Gewissen appelliert. Aber sie hat mich nicht angehört und alle meine Telefonate geblockt. Es ist vorbei, Katie. Ich habe Trish verloren. Und ich fühle mich gerade so beschissen wie nie, das kannst Du mir glauben.“

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„Es tut mir so Leid, Kyle. Wenn ich Dir doch nur irgendwie helfen könnte.“

Kyle versuchte sich in einem Lächeln. „Du bist hier, Katie. Das hilft mir sehr.“

Er drückte ihre Hand und sah zu Sheila, die mit einem der kleinen Welpen spielte, von dem ihm Ethan erzählt hatte. Langläufer hatten die hilflosen Welpen in einem Korb im Wald gefunden, die der Besitzer einfach ausgesetzt hatte. Hätte man sie nicht rechtzeitig gefunden, wären sie jämmerlich erfroren.

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„Wie findest Du sie, Daddy? Der weiße ist Hector und der schwarz-weiß gesprengelte ist Shaggy“, wies sie auf den Welpen, der gerade zur Tür hinaus tapste.

„Und wer ist das?“, deutete er auf den beigefarbenen Hund, der gerade vor Katie stand und sie erwartungsvoll ansah.

„Das ist Topsy, auch sehr süß, oder? Ach Daddy, ich finde sie alle süß.“

Sheila gesellte sich nun zu ihrem Dad, während Katie sich mit Ben unterhielt, der gerade von draußen hereingekommen war. „Solange es hell ist und nicht allzu kalt, halten sich die Hunde gerne im Freien auf“, klärte er Katie auf, die sich gewundert hatte, dass die Hunde draußen im Schnee herum tollten.

„Und wie lange machen Sie das schon, Ben?“, wollte sie wissen.

„Ich habe schon in Riverview, wo ich herkomme, zusammen mit meiner Ehefrau ein Tierheim geleitet. Candice ist Tierärztin und so hatten wir das gut miteinander verbinden können.“

„Oh, das finde ich toll, wenn beide einen ähnlichen Berufszweig haben. Und wie gefällt es Ihnen in Bridgeport?“

„Nun ja, es ist natürlich bedeutend größer und lauter. Aber wir haben gleich hier in der Nähe ein Häuschen gekauft. Das ist es nicht so laut.“

Katie nickte. „Ja, ich weiß. Ich wohne gleich die Straße runter.“

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„Ben meint, die Welpen wären noch zu klein zum Vermitteln. Sie müssen alle paar Stunden gefüttert werden. Aber er hat gesagt, ich dürfe jederzeit vorbeikommen, wenn ich mag. Er meint aber auch, dass ein älterer Hund besser wäre als ein kleiner Welpe. Oder was meinst Du, Daddy?“

Kyle nickte zustimmend. „Ja, da hat er auch Recht, Sheila. Ein kleiner Welpe braucht viel Aufmerksamkeit und Pflege, musst Du wissen. Deshalb finde ich auch, dass ein ausgewachsener Hund besser wäre. Vielleicht ein oder zwei Jahre alt.“

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Nun kam auch Katie wieder dazu, da Ben wieder nach draußen gegangen war. „Du kannst ja, wenn Du bei mir bist, jederzeit im Tierheim vorbeischauen, Kleines. Du musst Dich ja nicht gleich entscheiden“, schlug Katie ihrer Nichte vor.

Plötzlich schien Sheila eine Idee zu kommen. „Wisst Ihr was?“

„Nein, was denn?“, schüttelten Kyle und Katie gleichzeitig den Kopf.

„Ich mache einige Fotos und zeige sie dann Grandma und Grandpa. Ich bin gespannt, was sie dazu sagen. Daddy, könntest Du mich mit den Hunden fotografieren? Dein Handy macht schönere Fotos als meins.“

„Na schön“, meinte Kyle und griff in die Innentasche seiner Lederjacke. „Na nu“, meinte er verwundert und tastete dann mit beiden Händen die Vordertaschen ab.

„Was ist Kyle?“, fragte Katie neugierig.

„Ich habe doch mein Handy…“ Noch einmal sah er in seinen Taschen nach und seufzte schließlich. „Ich glaube, ich habe es auf dem Sideboard liegen lassen.“

„Egal, dann nimm meins“, bot Katie Kyle ihr Handy an.

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Aufmerksam sah sie ihren Bruder an: „Seit wann bist Du denn so zerstreut, Bruderherz?“

„Ach, Charlene hat mich wieder total durcheinander gebracht. Ich wollte es noch einstecken, aber dann…“

Charly?“, wurde er von Katie unterbrochen. „Was wollte denn die schon wieder?“

Kyle seufzte. „Sie wollte mit mir nach Riverview fahren. Nachdem ich ihr aber abgesagt hatte, stand sie 10 Minuten später vor der Tür. Wir wollten gerade gehen.“

Katie schüttelte angewidert den Kopf. „Die dumme Kuh lernt es nie, was. Sie war bestimmt nicht begeistert, dass Ihr beide weg wolltet.“

„Nein. Sie wollte, dass ich es verschiebe. Sie war mit einem Korb Gemüse bepackt und wollte einen Gemüseauflauf machen.“

„Ja und? Du hast sie doch hoffentlich weg geschickt.“

„Na ja“, druckste Kyle herum, ehe er schließlich sagte: „Ich habe gesagt, dass wir gegen Abend wieder zurückkommen werden.“

Katie kannte ihren Bruder und dessen Gutmütigkeit nur zu gut. „Lass‘ mich raten, Du hast sie nicht weg geschickt. Habe ich Recht?“ Als Kyle ihr nicht antwortete, deutete sie mit ausgestreckten Zeigefinger an. „Du bist ein hoffnungsloser Fall, Kyle. Erkläre mir mal, was Charly an sich hat, dass sie Dich immer wieder um den Finger wickeln kann.“

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„Ich konnte sie doch nicht einfach wegschicken. Sie hat es doch nur gut gemeint“, verteidigte sich Kyle.

„Oh ja“, meinte Katie höhnend. „Ihre Absichten sind mir bestens bekannt. Du brauchst Dich nicht herausreden. Und jetzt kocht sie also in Deiner Küche. Du lässt sie alleine in Deiner Wohnung zurück. Kyle, wenn ich könnte, dann würde ich Dir jetzt liebend gerne in den Hintern treten.“

Katie sah seufzend aus dem Fenster und meinte schließlich: „Die Sonne ist gerade herausgekommen und die Hund sind auch draußen. Ich geh‘ schon mal raus.“ Sie musste jetzt an die frische Luft, um nicht vor Sheila zu exploderien.

„Ja, ist gut“, rief Kyle ihr nach, während sie gerade zur Tür hinausging. „Was hat Tante Katie denn, Daddy?“, wollte Sheila neugierig wissen, die sich den plötzlichen Stimmungswandel ihrer Tante nicht erklären konnte.

„Ich glaube, sie war nicht begeistert davon, dass Charly bei uns ist.“

„Hm, sie will einen Gemüseauflauf machen, hat sie mir gesagt“, meinte Sheila dazu nur.

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Schließlich gesellten sie sich ebenfalls zu Katie und spielten ausgelassen mit den herumspringenden Hunden, denen weder Kälte noch der Schnee etwas auszumachen schien. Derzeit befanden sich drei große Hunde, ein mittlerer und drei Welpen im Freigelände. Zwei andere Welpen hatten sich zum Schlafen in ihr Hundekörbchen verzogen. Während Katie und Sheila mit den Hunden spielten, sie streichelten, ihnen Leckerlies gaben, unterhielt sich Kyle rege mit Ben über Gott und die Welt.

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Dabei ging sein Blick immer wieder zu Katie, die ebenso wie Sheila, ausgelassen mit den Hunden herum tollte. In wenigen Wochen würde sie ihre Zelte in Bridgeport abbrechen und für mindestens zwei Semester nach New Sunset Valley ziehen. Das hatte sie vor einigen Tagen der Familie mitgeteilt. Er würde sie schrecklich vermissen. Auch wenn sie rund drei Flugstunden entfernt wohnen würde, es würde nicht mehr dasselbe sein.

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Als Katie‘ s Handy vibrierte, nahm sie es zur Hand und schaute lachend auf das Display. „Grandpa hat zurückgeschrieben. Du sollst sie alle nehmen, Katie.“

Was? Daddy würde der Schlag treffen. Nee, im Ernst, Tante Katie. Was meint er?“

„Er schreibt, Du solltest Dich zwischen dem Hellbraunen und den gefleckten entscheiden. Kein Welpe, die wären noch zu klein.“

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Kyle, der sich gerade mit dem größeren Hund beschäftigte, rief ihnen zu: „Ja, das finde ich auch. Überleg‘ mal, Schatz. Er ist noch nicht stubenrein, Du musst ständig mit ihm raus.“

„Na ja, das musst Du mit einem größeren auch“, wandte Katie ein.

„Ja, schon. Aber so ein Kleiner… Ich würde mich zwischen den Dreien entscheiden, mein Schatz“, sagte Kyle.

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Sheila nahm einen der Welpen in die Hand und hob ihn hoch. „Ihr seid wirklich sehr süß. Aber noch ein bisschen zu klein. Ich würde Euch ja gerne alle mitnehmen, aber das geht leider nicht. Aber ich verspreche Euch etwas. Ich könnte nach der Schule zu Tante Katie gehen und dann hierher kommen. Was hältst Du davon?“ Der Kleine grunzte etwas in sich hinein, wirklich verstanden hatte er jedoch nicht, was Sheila ihm gesagt hatte.

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„Ich würde ja auch gerne einen von Euch zu mir nehmen. Aber ich ziehe bald weg und in New Sunset Valley hätte ich keine Zeit für Euch. Schade. Ihr seid so süß.“

Katie sah verzückt auf die kleinen Racker zu ihren Füßen, während Ben an Kyle gerichtet meinte. „ Er mag Sie, Kyle.“

Dieser lachte auf. „Ja, das glaube ich auch. Aber in meiner Wohnung kann ich kein so großes Tier halten. Außerdem hätte ich auch gar keine Zeit.“

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gleich geht es weiter...



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so, weiter geht's
..
.



Zur gleichen Zeit


„Kann ich Dir behilflich sein, Onkel Carlo?“

Fabio sah fragend auf seinen Onkel, der sich gerade die Krawatte umband. Er war erst vor einer Woche mit Julie aus den Flitterwochen zurückgekommen, die sie unfreiwillig auf Carlo‘ s Rat hin, verlängert hatten. Carlo hatte ihm den Grund nicht genannt und nur dazu gemeint, er solle sich noch einmal richtig erholen, bis ihn der Alltag wieder einholen würde.

„Danke, Fabio. Könntest Du mir die Manschettenknöpfe reichen, die auf dem Sideboard liegen?“

Fabio half seinem Onkel mit dem Anbringen der Knöpfe und sah in prüfend an: „Aufgeregt? Immerhin heiratest Du eine der schönsten Frauen der Stadt. Sie ist ein sehr liebreizender Mensch und meine beste Freundin, wie Du ja weißt.“

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„Du magst Trish sehr, nicht wahr Fabio?“ Prüfend sah Carlo ihm in die Augen.

Fabio lächelte, während sich ein Glanz in seine Augen stahl und erwiderte: „Ja, ich mag sie sehr. Seit ich sie damals zum ersten Male auf dem Spielplatz getroffen hatte. Traurig und alleine hatte sie auf der Schaukel gesessen. Dieses blauäugige, süße kleine Ding mit den goldenen Haaren und dem bezaubernden Lächeln.“ Fabio seufzte auf. „Weißt Du Onkel Carlo, ich war immer ihr Beschützer und habe ihr später, als sie älter geworden war, allzu lästige Verehrer vom Leib gehalten. Obwohl sie das auch alleine ganz gut konnte. Meine Kumpels haben mich oft gefragt, ob da etwas zwischen uns wäre. Komisch, es hatte nie bei uns Beiden gefunkt. Na und dann ist Julie in mein Leben getreten. Aber Du und Trish, das hatte mich sehr überrascht. Wir hatten in Monte Vista davon gar nichts davon mitbekommen.“

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Lächelnd meinte Carlo: „Das glaube ich Dir, mein Junge. Du hattest ja nur Augen für Julie. Jaaa, irgendwann hatte es zwischen uns gefunkt. Trish ist eine bezaubernde Frau. Ich bin sehr glücklich, Fabio. Und wer weiß, vielleicht werde ich in meinem Alter ja nochmal Vater.“

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Fabio sah ihn erstaunt an und fragte: „Wie meinst Du das?“

„Was?“, überrascht blickte Carlo auf Fabio.

„Na ja, Du hast eben nochmal gesagt. Hast Du nicht erwähnt, Rominas Kind ist nicht von Dir?“

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Lachend sagte Carlo: „Ach so. Aber das ist doch nur so eine Redensart. Da siehst Du mal, wie aufgeregt ich vor meiner Hochzeit bin. Nein, ich bin nicht der Vater der kleinen Raffaela. Das hat ein Vaterschaftstest ergeben. Aber ich hätte nichts dagegen, Vater zu werden.“

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Er klopfte Fabio auf die Schulter und meinte mich Nachdruck: „So, und nun lass‘ mich mal bitte kurz alleine. Ich komme gleich runter.“

Nachdem Fabio gegangen war, blickte Carlo in den Spiegel. Der Vaterschaftstest hatte eindeutig erwiesen, dass er nicht Raffaelas Vater war. Er hatte mit Romina vereinbart, dass sie so lange in dem Haus wohnen konnte, bis sie etwas anderes gefunden hatten. Mit Michele, dem Kindsvater hatte sie sich mittlerweile ausgesprochen, nachdem dieser wohlbehalten von seinem militärischen Auslandseinsatz zurückgekommen war. Nachdem er erfahren hatte, dass er in Kürze Vater werden würde, war er keinen Schritt mehr von Romina‘ s Seite gewichen und hatte ihr ein paar Tage später seine Liebe offenbart und um ihre Hand angehalten. Carlo würde, wie er es Romina versprochen hatte, Michele finanziell ein wenig unter die Arme greifen.



Währenddessen, ein paar Zimmer weiter



Julie legte noch einmal Hand an Trishs Brautkleid an, ehe sie sagte: „Du siehst wunderschön aus, Trish. Ich hoffe, Du wirst mit Carlo so glücklich, wie ich es mit Fabio bin.“

„Danke, Julie.“

„Dann war das doch nur ein Gerücht zwischen Kyle und Dir, oder?“ Nachdenklich schaute Julie auf ihre Freundin, die nervös an ihrem Ärmel zupfte.

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„Ja, natürlich. Du kennst doch Bridgeports Gerüchteküche. Man sollte dem keine Beachtung schenken.“ Krampfhaft versuchte Trish die Tränen zurückzuhalten, die ihr bei Kyles Namen in die Augen schießen wollten.

„Ja, vermutlich hast Du Recht, Trish, obwohl er auch sehr gut zu Dir gepasst hätte“.

„Das klingt ja fast so, als wolltest Du mir die Hochzeit mit Carlo ausreden.“ Erstaunt sah Trish ihre Freundin an.

„Nein, das möchte ich nicht. Nur… Carlo ist so viele Jahre älter als Du. Er könnte Dein Vater sein.“

„Ja, das könnte er. Aber Liebe hat nichts mit dem Alter zu tun.“

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„Dann liebst Du ihn wirklich, Trish?“

Doch anstatt Julie zu antworten, fragte Trish sie: „Warum fragst Du mich das jetzt?“

„Ach nur so. Hauptsache, Du wirst glücklich. Schade, dass Deine Freundinnen nicht kommen konnten. Und Anna, sie wäre bestimmt gerne dabei gewesen.“

Trish tätschelte Julie‘ s Arm und sagte lächelnd: „Aber Du bist doch da. Ich kann es leider nicht ändern, wenn die anderen nicht kommen können“ oder nicht wollen, fügte Trish verbittert in Gedanken hinzu.

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In der Tat hatten sowohl Priscilla als auch Cindy ihrer Freundin eine Absage zur Hochzeit erteilt, nachdem sie davon erfahren hatten. Auch Anna konnte nicht kommen, da sie dieses Wochenende bei Jason in Lucky Palms verbrachte. Der Termin war zu schnell gekommen, als dass sie die Reise noch hätte rückgängig machen können. Einerseits freute sich Trish für ihre Freundin, in Jason einen lieben Mann gefunden zu haben, der zu ihr passt, aber andererseits fehlte sie ihr in diesem Moment. Sie hatten zwar nach Trishs Rückkehr aus Monte Vista oft miteinander telefoniert, sich aber nicht mehr sehen können. Anna war entsetzt gewesen, als ihr Trish mitgeteilt hatte, dass sie Carlo Vincenti heiraten würde. Auch sie war davon ausgegangen, dass das mit Kyle etwas Ernstes wäre. Und ihre anderen so genannten Freundinnen hatten ihr unmissverständlich klar gemacht, was sie von ihrer Hochzeit hielten. Auch ihre Eltern würden nicht kommen, ebenso wenig wie die Klatschpresse Bridgeports, die Carlo ausgeladen hatte. Es würde eine Hochzeit in aller Stille werden, über die Trish wiederum sehr froh war.

„Wer hätte das gedacht, dass Du so kurz nach mir vor dem Traualtar stehen würdest? Ich glaube, damit hatte niemand gerechnet.“

Julies Worte hatten Trish aus ihren Gedanken gerissen und so antwortete sie: „Ja, vermutlich nicht, Julie. Hat sich denn Craig jetzt gemeldet?“, wechselte sie plötzlich das Thema. Trish hatte von Fabio erfahren, dass sie seit der Hochzeit nichts mehr von ihm gehört hatten. Auch Sophia, die sich große Sorgen um ihren Freund machte, hätte schon mehrmals nachgefragt.

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Betrübt schüttelte Julie den Kopf. „Nein, leider nicht. Er scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Ich war gestern in seinem Häuschen. Aber da sieht es immer noch so aus, wie er es verlassen hatte. Ich weiß nicht einmal, wo der hingegangen sein könnte. Ich hoffe nur, ihm ist nichts passiert.“

„Ich denke, Craig kann schon auf sich aufpassen. Er wird bestimmt bald auftauchen.“

„Ich hoffe es. Okay, Trish. Wir sehen uns unten, bis gleich.“

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Ja, ich komme auch gleich runter.

Energisch trat Trish vor den Spiegel und sah sich noch einmal prüfend an. Alles saß und passte perfekt. Als sie Carlos „Bist Du soweit, mein Schatz“ vernahm, rief sie: „Ich komme gleich.“

Schnell wischte sie sich die Tränen von der Wange und atmete tief durch. Es waren nur wenige Schritte vom Ankleidezimmer ins Foyer, in dem schon Anjelica und Carlos Bodyguards warteten. Langsam stieg sie die Stufen hinab, während sie den Blick ihrer Mutter auffing.

Sie nickte ihr aufmunternd zu, ehe sie leise sagte: „Du siehst wunderschön aus, mein Schatz.“

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Trish nickte ihr lächelnd zu und ging um die Treppe herum ins improvisierte Trauzimmer des Hotels, das Carlo eigens für die Vermählung gemietet hatte. Die beiden Zimmer hatten nur zum Ankleiden gedient. Den Kaffee würde man hier einnehmen, das Abendessen würde zuhause stattfinden.

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Als Trish das Trauzimmer betrat, stand Carlo bereits unter dem Hochzeitsbogen. Rechts davor saßen Julie und Fabio, die beiden Trauzeugen.

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Auf der linken Seite hatte Angelica Platz genommen. Dahinter befanden sich Carlos Bodyguards, die gleichzeitig auch seine engsten Mitarbeiter waren. Für welchen Aufgabenbereich sie zuständig waren, wollte Trish gar nicht erst wissen. Sie kannte sie nicht näher und legte zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch keinen Wert darauf.

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Nach der ersten geplatzten Hochzeit, die Carlo groß hatte feiern wollen, hatte er sich diesmal zu einer Feier im kleinen Rahmen entschlossen. Auch die Presse war nicht eingeladen worden, wofür ihm Trish einerseits dankbar war. Gleich nach dem morgigen Frühstück würden Carlo und Trish in ihre Flitterwochen nach Sunlit Tides aufbrechen. Zwei Wochen wollten sie auf der kleinen Insel in der Karibik in Carlos dortigem Haus verbringen.

Trish sah zu Fabio, der ihr lächelnd zunickte. Sie lächelte ebenfalls und trat unter den Hochzeitsbogen.

„Du siehst hinreißend aus, Trish“, hörte die Carlo sagen.

Sie nickte nur und murmelte ein leises „Dankeschön.“ Mehr brachte sie nicht über ihre bebenden Lippen.

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Trish sah sich selbst wie in einem Film, als sie Carlo‘ s Hand nahm, um ihm den Ring anzustecken. Ihre Finger zitterten so stark, dass ihr der Ring beinahe aus der Hand geglitten wäre. Den Trauspruch Carlo's und dessen Treugelöbnis nahm sie ebenso wenig wahr, wie das Anlegen seines Ringes an ihrem Finger.

Die Worte des Pfarrers im Hintergrund „…und erkläre Euch somit zu Mann und Frau“, hörte sie mehr im Unterbewusstsein.

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Carlo‘ s fast schon schüchterner Kuss auf ihre Lippen, all das nahm sie wie aus der Ferne wahr. Würde die jemand fragen, was der Pfarrer denn die ganze Zeit gesprochen hatte, sie würde es nicht beantworten können.

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Nachdem die Zeremonie beendet war, kam Carlo auf Trish zu und fragte galant: „Darf ich Dich um den Eröffnungstanz bitten? Ich denke, man wartet darauf.“

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Trish nickte und ging mit zur Mitte des Raumes, wo er sie in seine Arme zog und mit ihr den Hochzeitswalzer tanzte. Entgegen ihrer Erwartung verhielt er sich sehr diskret und zurückhaltend. Er lächelte ihr manchmal zu, wenn sich ihre Blicke trafen, aber er machte keine Anstalten, irgendwelche Zärtlichkeiten mit ihr auszutauschen.

„Ist alles in Ordnung, Trish?“, fragte er sie besorgt, während sich der Walzer dem Ende neigte.

Trish schluckte und antwortete wahrheitsgemäß: „Ja, es ist alles in Ordnung. Ich habe nur leichte Kopfschmerzen.“

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Als der Tanz beendet war, schritten beide zur Hochzeitstorte und schnitten diese gemeinsam an, ehe sie an dem großen Tisch Platz nahmen. Während des Essens sprach kaum einer ein Wort und so fiel niemandem auf, dass Trish auch weiterhin wortkarg blieb. Ihre Gedanken waren bei Kyle. Was er wohl jetzt zu diesem Zeitpunkt machen würde? War er alleine, war Sheila bei ihm? Oder gar diese Charlene?

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Trish spürte, wie sich ihr Herz schmerzvoll zusammenzog. Voller Wehmut dachte sie an die letzten Tage zurück, die sie mit Kyle in der Hütte verbracht hatte. Ihre letzte gemeinsame Nacht. Nächte, die es nie mehr mit ihm geben würde. Ihr Platz war nun an Carlo‘ s Seite. Das war seine Bedingung gewesen, um Anjelica das Gefängnis zu ersparen.

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Nachdem sie mit dem Kaffee fertig waren, fuhr die kleine Hochzeitsgesellschaft zum Anwesen der Vincentis. Gegen Abend würde es noch ein gemeinsames Essen geben, ehe man den Tag dann beenden würde.



Derweil im Tierheim




Mittlerweile begann die Sonne über Bridgeport unterzugehen, während sich Kyle mit Katie und Sheila immer noch draußen aufhielt.

„Tante Katie, Shaggy mag Dich und ich Dich auch, Trixie.“ Liebevoll saß Sheila auf das weiße Fellknäuel, das zu ihr empor sah. „Ja, Du bekommst noch Dein Leckerie, Shaggy“, sagte Katie lachend und hielt dem kleinen Gesprengelten, ein Leckerlie hin. Vorsichtig kam er näher, beschnupperte erst Katie‘ s Hand, ehe er es sich aus der Hand schnappte.

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„Ich glaube, wir sollten langsam rein gehen. Für die Kleinen wäre es auch besser“, sagte Katie, während sie einen Blick in die Ferne warf. Sie würde es schon ein wenig vermissen, wenn sie ehrlich war. Bridgeport war ihre Heimatstadt. Hier wurde sie geboren, war hier aufgewachsen, zur Schule gegangen, hatte ihren Abschluss gemacht, ihr Studium begonnen. Ihre Familie lebte hier, ihre Freunde. Dennoch fühlte sie, dass es Zeit für einen neuen Lebensabschnitt war.

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Sie drehte sich seufzend zu ihrer Nichte um und sagte: „Sheila, Du kannst jederzeit zu mir kommen, auch wenn ich nicht mehr hier wohne. Ob in den Ferien, für ein verlängertes Wochenende. Du bist immer willkommen und solange ich noch da bin, kannst Du auch gerne an den Wochenenden bei mir übernachten.“

„Du wirst mir sehr fehlen, Tante Katie. Ich werde Dich jeden Abend anrufen, wenn ich darf“, kam es fast kleinlaut über ihre Lippen.

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„Was ist das für eine Frage, mein Schatz. Natürlich darfst Du. Das musst Du sogar. Außerdem will ich doch wissen, wie es mit Deinen Josh weitergeht.“

„Mph, er ist nicht mein Josh, Tante Katie.“

„Wie, gibt es etwa einen Neuen?“, rief sie gespielt überrascht und hob ihre Arme verständnislos in die Höhe.

„Nein. Du immer. Was denkst Du denn von mir?“

„Das weißt Du doch, mein Schatz. Deine Tante hat nun einmal einen seltsamen Humor.“

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„Da muss ich Dir Recht geben, Schwesterherz“, meinte Kyle zwinkernd, der sich den Beiden gerade genähert und den letzten Satz Katie‘ s mitbekommen hatte. „Ich denke, wir sollten hineingehen, es wird langsam frisch. Nicht, dass wir uns noch erkälten.“

„Ja, die Kleinen müssen auch rein“, nickte Katie ihm zu.


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Kapitel 84 folgt



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Alt 17.10.2016, 23:32
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Standard Kapitel 84 Schicksal - oder manche Dinge passieren einfach



Kapitel 84



Schicksal - oder manche Dinge passieren einfach



Da Trish immer noch Kopfschmerzen hatte, als sie zuhause angekommen waren, entschuldigte sie sich, um sich vor dem Abendessen noch ein wenig hinzulegen. Auch Carlo und Audrey waren mittlerweile verschwunden. Vermutlich haben sie noch wichtige Dinge vor ihrer endgültigen Abreise zu klären, dachte sich Trish. Sie hatte gerade auf ihr Zimmer gehen wollen, als Stimmen, die aus Carlo’ s Arbeitszimmer drangen, sie aufhorchen ließen.
Abrupt blieb sie stehen und trat vorsichtig an die geschlossene Glastür, deren Sicht jedoch durch ein heruntergezogenes Rollo verhindert wurde. Von drinnen drangen aufgeregte Stimmen nach draußen. Carlo und ihre Mutter führten offensichtlich ein sehr hitziges und lautes Gespräch.

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Sie musste nicht einmal angestrengt lauschen, denn die Stimmen waren bis nach draußen zu hören.

Anjelica: „Denke nur nicht, dass Du gewonnen hast, Carlo. Du hast mich schon einmal unterschätzt.“

Carlo: „Ach, denkst Du? Ich will, dass Du für immer aus meinem Leben verschwindest und Dich aus allen Geschäften raushältst. Ist das klar, Jelica? Oder muss ich Dich an die Klausel erinnern, die Du mir unterschrieben hast?“


Anjelica: „Du meinst, die Du mir aufgezwungen hast.“


Carlo: „Nenne es, wie Du willst. Wir haben eine Vereinbarung, einen Vertrag. Wenn Du Dich nicht daran hältst… Ich warne Dich, Jelica. Du glaubst gar nicht, wie sehr ich gerne ein Kind mit Deiner Tochter hätte. Und wenn sie nur halb so temperamentvoll und leidenschaftlich im Bett ist, wie Du es warst mein Schatz, dann werden wir eine Menge Spaß miteinander haben. Also, überlege es Dir gut. Es liegt einzig und alleine in Deiner Hand, Liebling. Halte Dich an die Abmachung oder Trish zahlt die Rechnung dafür und Du wanderst in den Knast.“

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Nur mit äußerster Mühe hatte Trish bei Carlos Worten einen Aufschrei verhindern können. Zitternd stand sie da, nicht in der Lage, sich von der Tür abzuwenden.

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Anjelica: „Du kannst mir nicht drohen, Carlo. Wir sitzen im selben Boot, vergiss' das nicht. Ich habe Dich gewarnt, wenn Du Trish weh tust, dann wirst Du das bitter bereuen.“

Carlo: „So? Was wäre denn, wenn ich ihr die Wahrheit sagen würde? Was, wenn sie erfährt, dass Du keinesfalls die bist, die sie glaubt, in Dir sehen zu müssen? Soll ich ihr erzählen, warum Eric Dich aus dem Haus geworfen hat?“

Anjelica: „Dann sage Dur ihr aber auch, was in Deinem Büro passiert ist und dass Du mit Caroline ein Verhältnis hattest.“


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Carlo: „Und Du, Jelica? Wie oft bist Du zu mir angekrochen gekommen, weil Dein Mann nicht mehr mit Dir schlafen wollte? Erinnerst Du Dich noch an jene Nacht, als er Dich verprügelt hatte und Du zu mir gekommen bist? Damals wollte ich, dass Du mit Trish zu mir ziehst. Wir hätten eine Familie gründen können. Fabio war in Trish vernarrt. Aber Du wolltest nicht, bist zu Eric zurückgegangen und hast Dich weiterhin von ihm demütigen lassen. Aber dann bist Du im Büro grundlos auf Caroline losgegangen. Sie hatte nichts mit der Sache zu tun. Das war eine Angelegenheit zwischen Dir und mir. Du warst krankhaft eifersüchtig und hast es mir nicht leicht gemacht.“

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Anjelica: „Ich habe es Dir nicht leicht gemacht? Du konntest doch Deine Finger nicht von Caroline lassen. Henry war Dein bester Freund.“

Carlo: „Du bist erbärmlich, Jelica und gehst über Leichen, wenn es sein muss.“


Anjelica: „Nun, ich hatte einen guten Lehrmeister.“


Carlo: „Das mag ja durchaus zutreffen, aber Du hast nicht meine Raffinesse. Nur zu dumm, dass Mario nicht an dem Gift gestorben ist, das Du ihm verabreichen wolltest, Jelica.“


Anjelica: „Was willst Du damit sagen?“


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Carlo: „Nun, eine nachträglich angeordnete Untersuchung hatte ergeben, dass Gagliano zuvor einen Herzinfarkt erlitten hatte.“

Anjelica: „Einen Herzinfarkt? Aber wie...?“


Carlo: „Er war drogensüchtig und hatte sich zuvor eine Dosis gespritzt. Tja, welch ein Zufall, nicht wahr? Aber ich werde darüber hinweg sehen, denn durch Dich habe ich nun die Relikte. Ein Jammer Jelica, dass der Diebstahl umsonst war. Hast Du aber auch gewusst, dass Mario mit Trish Kontakt aufgenommen hatte? Als ich davon erfuhr, hätte ich Dir liebend gerne den Hals umgedreht. Wie oft hatte ich Dir gesagt, nicht nach Monte Vista zu kommen? Denkst Du vielleicht, ich habe das alles meinetwegen getan? Du hast mit Deinem Auftauchen in Monte Vista die Ratten erst aus den Löchern gelockt.

Anjelica:
Wa- wa- was meinst Du damit?

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Carlo: Wer hätte denn Interesse daran gehabt, Dir nach dem Leben zu trachten? Denk' mal darüber nach.

Anjelica:
Du! Wer sonst?

Carlo:
Ja, wer sonst. Aber das passiert, wenn man mich hintergehen will und sich dafür mit dem Teufel einlässt.

Anjelica:
WAS? Woher...? Du bluffst, Carlo. Du weiß doch gar nichts.

Carlo: Ja, vermutlich hast Du Recht. Ich weiß von gar nichts. Also, sollten wir nun Deine morgige Abreise besprechen.“

Anjelica: „Du verdammter Mistkerl. Das wirst Du bereuen. Ich werde Dich hinter Gitter bringen und wenn es das letzte ist, was ich tun werde. Du kannst nichts, aber auch gar nichts beweisen.


Carlo:
Hoffentlich weißt Du auch, wen Deine Hand da gefüttert hat. Du konntest es einfach nicht lassen. Warum? Hast Du überhaupt eine Ahnung, was Du damit angerichtet hast? Der Anschlag sollte Dir Warnung genug sein. Aber ich werde nicht zulassen, dass Du Trish mit hinein ziehst.


Trish hatte genug gehört und hatte gerade noch einen Aufschrei verhindern können, als sie ein lautes Klatschen vernahm, das sich wie eine Ohrfeige anhörte. Entsetzt wich sie von der Tür zurück. Die Tränen hatten ihre Wimperntusche verschmiert, während sie sichtbar um Fassung rang.

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LÜGE.

Kyle hatte Recht, mit allem, was er behauptet und gesagt hatte. Anjelica hat mich nach Strich und Faden belogen. Ich soll die Rechnung zahlen, um sie vor dem Gefängnis zu bewahren. War das nicht von Anfang an Kyle‘ s Vermutung gewesen? Und was hatte Carlo damit gemeint, Fabio hätte an mir gehangen? FABIO? Aber woher...?
Trish konnte sich darauf einfach keinen Reim bilden. Aber es gab Bilder in ihrem Kopf, die sie nicht zuordnen konnte. Von denen sie nicht wusste, ob sie nur Fantasie waren oder ob sie die wirklich erlebt hatte? Sie war verwirrt und wurde erneut von heftigen Kopfschmerzen geplagt. Mit klopfendem Herzen rannte sie schließlich in ihr Zimmer hoch. Dort schlug sie schluchzend die Hände vors Gesicht und weinte bitterlich.


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Auf einmal wurde ihr schmerzhaft bewusst, wie sehr sie Kyle vermisste. Wie kann ich nur mit ihm in Verbindung treten? Ich muss ihn anrufen. Mit zitternden Händen nahm sie ihr Handy in die Hand und tippte Kyle' s Nummer ein, während sie auf die geliebte Stimme wartete. Es klingelte ein paar Mal, ehe ihr Anruf schließlich weg gedrückt wurde. Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit überfielen Trish mit einem Male. Was habe ich denn erwartet, dass er sofort zu mir eilt, wenn er meinen Namen auf dem Display sieht? Es hilft nichts. Ich muss zu ihm fahren und mit ihm persönlich sprechen. Aber was, wenn er mir nicht zuhören will? Nein, ich muss es zumindest versuchen.

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Entschlossen nahm sie den Schleier von ihrem Haar, zog das Brautkleid aus und schlüpfte in ein paar Jeans und einen Pullover. Darüber zog sie ihre dicke Jacke und zog ihre Stiefel an. Trish kramte ihren Laptop hervor und tippte hastig ein paar Zeilen, die sie schnell ausdruckte. Sie las es sich noch einmal kurz durch und gab das Blatt schließlich in ein Kuvert. Falls Kyle nicht mit ihr reden wollte, dann würde sie ihm diesen Brief geben.

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Um kein großes Aufsehen zu erregen, rief sie ein Taxi, das in 10 Minuten an der Ecke warten sollte. Vorsichtig schlich sie sich aus der Tür, in der Hoffnung, niemandem zu begegnen. Im Vorbeigehen hörte sie, dass sich ihre Mutter und Carlo immer noch stritten. Schnell huschte sie am Zimmer vorbei und lief zur Haustür.

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Ihr Herz klopfe bis zum Hals, sie schaute nach links und nach rechts und dann rannte sie los. Völlig außer Atem erreichte sie 5 Minuten später die Ecke, an der sie auf das Taxi wartete.


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Die Fahrt dauerte ungefähr eine dreiviertel Stunde. Wahrscheinlich hatte Carlo ihr Verschwinden bereits bemerkt, vielleicht aber auch nicht. Trish entlohnte den Taxifahrer und begab sich in das hohe Gebäude, das sich vor ihr auftürmte. Schnell ging sie hinein und wählte das 20. Stockwerk. Sie war bislang noch nie bei ihm gewesen und bekam nun doch leichtes Herzklopfen. Hoffentlich würde er sie überhaupt anhören. Sie betätigte die Klingel und wartete. Noch einmal atmete sie tief durch, als sie Schritte hörte und die Tür geöffnet wurde...



Zur gleichen Zeit im Tierheim



Nachdem sie zusammen mit Ben alle Tiere ins Warme gebracht hatten, unterhielten sie sich noch eine Weile mit Ben, der ihnen alles Wissenswerte erklärte. In einem Monat sollte das Tierheim offiziell eröffnet werden. Dann wäre er auch mit der Einrichtung fertig.

Während Sheila ihm noch die eine und andere Frage stellte, nahm Kyle Katie zur Seite und sagte leise: „Ich danke Dir, dass Du uns hierher begleitet hast, Katie.“

„Ach was, das war doch selbstverständlich. So konnte ich mal wieder einen Tag mich Euch Beiden verbringen. Ich habe es Sheila vorhin schon gesagt. Ihr seid jederzeit bei mir herzlich willkommen. Vielleicht könnt Ihr ja einmal zu einem Wochenende kommen und Sheila darf auch gerne ihre Ferien bei mir verbringen. Kyle, ich bin nicht aus der Welt. Ein Anruf genügt und ich komme entweder her oder Du zu mir.“

„Wenn ich Dich nicht hätte, Katie. Ich hätte nicht gewusst, wie ich den heutigen Tag überstanden hätte.“


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„Ich danke Dir für alles. Und besonders, dass Du heute für mich da warst.“

„Schon gut, Kyle. Ich habe es gerne getan und ich konnte auch immer auf Dich zählen. Irgendwann wirst Du darüber hinwegkommen. Vielleicht geht die Ehe ja auch nicht gut. Gib‘ die Hoffnung nicht auf und vergrab‘ Dich nicht in Deinem Kummer. Bitte versprich‘ mir das. Und gib Charly endlich einen Tritt in den Hintern.“

Schmunzelnd umarmte er seine Schwester herzlich. „Ich glaube, letzteres ist nicht so einfach. Ja und vielleicht hast Du Recht und es gibt noch Hoffnung, was Trish betrifft. Wenngleich ich es nicht glaube.“


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„Was ist? Habt Ihr noch Lust, mit zu mir zu kommen? Ich habe Brot, Eier, Käse, Wurst. Wir können aber auch eine Pizza bestellen, wenn Ihr wollt.“

Doch Kyle schüttelte den Kopf. „Das ist sehr lieb von Dir, Katie. Ein anderes Mal recht gerne. Aber Du weißt doch, dass Charly auf uns wartet. Sie hat extra einen Gemüseauflauf gemacht.“

Katie meinte mit leicht ironischen Tonfall: „Ja, den musst Du natürlich essen. Nicht, dass Du sie noch verärgerst. Dann kommt gut nach Hause.“

Während sich Kyle von Ben verabschiedete, meinte Sheila seufzend: „Ich hätte lieber bei Dir gegessen, Tante Katie. Aber den Gemüseauflauf, den Charly extra für uns gemacht hat…“ Seufzend sah sie ihre Tante an und meinte verschwörerisch: „So gut kann sie gar nicht kochen, wie sie immer denkt. Hätte ich kürzlich kein Fett in die Pfanne getan, dann hätte sie die Rühreier ohne Fett gebacken. Oder der Kuchen letztens, den sie mitgebracht hatte. Du, der war so speckig, dass sogar Daddy nichts davon gegessen hatte.“

Katie lachte. „Na und das will etwas heißen.“


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Wenig später verließen sie das Gelände und fuhren zu Katie. Eigentlich hatten Kyle danach gleich nach Hause fahren wollen. Aber dann wurde noch ein wenig geplaudert, Sheila musste noch mit Tante Katie zocken, ehe sie schließlich fast eine Stunde später nach Hause aufbrachen...


Später hatte sich Kyle oft gefragt, was gewesen wäre, wären sie gleich nach Hause gefahren? Vielleicht wäre dann manches anders gekommen. Vielleicht. Oder war es einfach nur Schicksal? Manche Dinge passieren einfach.



Kapitel 85 folgt



__________________
Meine Fotostory: Schatten der Vergangenheit (aktuell)



Meine Kurzgeschichten: Where ist Leslie? (abgeschlossen), The Miracle of Love (aktuell)

Geändert von cheli24 (17.10.2016 um 23:34 Uhr).
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Hallo Marga!

So, jetzt, wo mein Sims 4 Tagebuch "Día de los Muertos" soweit im Kasten ist (ok, 1 Kapitel fehlt noch, aber ich denke, dass ich es morgen posten werde) komm ich jetzt endlich dazu hier zu kommentieren. Und siehe da, es ist auch schon ein weitere Kapitel da...


Jetzt erst al zu Kapitel 83:

Ich kann mir gut vorstellen, dass es für Kyle eine willkommene Abwechslung bzw. Ablenkung war, als er mit Katie und Sheila zum Hundezüchter gefahren ist und sich dort den Hunden gewidmet hat, wo doch an diesem Tag die Frau, die er von Herzen liebt, einen anderen heiratet, bzw. heiraten muss.
Die Hunde, vor allem die Welpen, sind wirklich allesamt zuckersüß! Und klar, dass sich weder Sheila, noch Kyle entscheiden kann! Das würde mir auch enorm schwer fallen!
Der Bernhardiner sieht aber auch toll aus, muss ich schon sagen. Einer meiner unzähligen Sims, mit denen ich spiele, hat auch einen.

Oh, Carlo hat sich bereits in Schlale geworfen! Sorry, aber ich kann mich über und auf DIESE Hochzeit nicht freuen. Die geht mir gegen den Strich, weil Trish KYLE liebt und nicht Carlo! Aber ich kenne ja den Hintergrund. Trotzdem kann ich es immer noch nicht verstehen, wie Trish ihr leben so kaputt machen kann und will für eine Frau - ihre Mutter - die sie 12 Jahre nicht mehr gesehen hatte!!! Irgendwie will mir das immer noch nicht in den Kopf und warte immer noch auf ein gutes Ende
Und Fabio meint doch immer noch tatsächlich, Carlo und Trish heiraten aus Liebe. Fabio, Fabio... Mach mal deine Augen auf. Wenn du Trish wirklich so gut kennst wie du denkst, na dann...

Trish ist eine wunderschöne Braut. Wirklich. Aber ich würde mich viel mehr freuen, wenn ihr Bräutigam KYLE wäre Und muss gute Miene zum bösen Spiel machen

Sorry, aber ich kann Anjelica nicht mehr ausstehen!!! Ihr Egoismus treibt ihre Tochter ins Verderben. Nur wegen ihr, damit SIE nicht in den Knast muss, muss Trish jetzt Carlo heiraten, anstatt mit Kyle glücklich werden zu können! Wie kann eine Mutter nur so etwas von ihrer Tochter verlangen?!?!?!

Und dann... Ja, dann ist es soweit: Carlo und Trish geben sich das Ja-Wort
Es wäre alles so schön, zu schön um wahr zu sein, aber es ist und bleibt einfach die falsche Zusammenstellung!
Boah, ich hab echt ´nen dicken Knödel im Hals!

Beim Hundezüchter: Aha, bisher haben sie sich also noch für keinen Hund entschieden... Ich bin gespannt, wann und für welchen sie sich letztendlich entscheiden werden!



Zu Kapitel 84:

Oh man, arme Trish, jetzt muss sie auch noch ein Streitgespräch zwischen Carlo und ihrer Mutter mit anhören.
Erpressung, alles nur Erpressung! Wie ätzend Carlo doch ist, sorry, aber er könnte leicht Trish´s Vater vom Alter her sein und ER redet davon, er hätte gerne ein Kind mit Trish!!! Aber ich dachte, er könne keine Kinder zeugen?! Oder hat er das alles nur zu Anjelica gesagt und sie weiß dies gar nicht?

Oh oooh, was Trish da alles mithören muss... Der Hammer!!! So viele Dinge, die sie bisher noch nicht gewusst hatte!

Endlich - aber leider viel viel viel zu spät - sieht Trish ein, dass sie von ihrer Mutter nur belogen und benutzt wurde! Und das Kyle recht hatte!
Ja, Trish... Kyle ist zu tiefst verletzt, sein Herz ist zerbrochen

Oder Moment... Kyle sagte zu Katie, er hätte sein Handy zu Hause vergessen... Hat etwa Charlene den Anruf einfach auf Kyle´s Handy weggedrückt?!?! Oh ja... So muss es wohl gewesen sein!!!

Aber nichts desto Trotz ist Kyle zu tiefst verletzt. So oder so!


Oh und jetzt türmt Trish, bzw. haut ab, ohne dass Carlo oder sonst irgendjemand etwas davon weiß.
Ohje... Ich ahne schreckliches! Trish steht jetzt vor Kyle´s Tür - das erste mal. Aber Kyle ist noch im Tierheim!!! Dann wird wohl Charlene gleich die Tür öffnen! Das dreiste Biest! Fühlt sich bei Kyle wie zu Hause!

Ach, Katie und Kyle, das Geschwister-Paar ist wirklich toll! Die verstehen sich so super, das ist wirklich eine wahre Freude!

Hahaaa, Katie mag Charly auch überhaupt nicht mehr, gibt Kyle den Rat, ihr endlich einen Tritt in den Hintern zu versetzten Genau DAS sollte er wirklich tun! Diese dreiste lästige Zecke!
Sheila kann auch schon ein Lied von Charly´s "Koch-Künsten" singen und hätte lieber bei ihrer Tante Katie gegessen, als den Gemüse-Auflauf von Charlene, der auf sie wartet. Kann ich gut verstehen!


Zitat:
Später hatte sich Kyle oft gefragt, was gewesen wäre, wären sie gleich nach Hause gefahren? Vielleicht wäre dann manches anders gekommen. Vielleicht. Oder war es einfach nur Schicksal? Manche Dinge passieren einfach.
Und so haben sie wohl Trish verpasst, da sie noch so lange bei Katie waren.

Nur, was wurde dann aus Trish, die doch extra zu Kyle gefahren ist?

Ach, ich bin ja schon soooooooooooooooooo gespannt wie es weiter geht, wie Charlene reagiert hat, als sie die Tür geöffnet hat und Trish davor gestanden war bzw. wie die beiden Frauen aufeinander reagiert haben und was Trish dann getan hat, wo sie dann hin ist usw. usf.

Das waren 2 wirklich tolle Kapitel --> Text wie Bilder, wirklich klasse, liebe Marga
Und jetzt freu ich mich schon tierisch auf die Fortsetzung und bin gespannt wie ein Regenschirm wie es weiter geht!!!

LG Astrid
__________________

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cheli24 (18.10.2016)
 
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