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  #1 (permalink)  
Alt 13.01.2014, 01:18
Benutzerbild von cheli24
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Hallo zusammen,

ich möchte Euch recht herzlich zu meiner ersten Fotostory begrüßen. Für mich ist dies vollkommen Neuland, da ich so etwas vorher noch nie gemacht habe. Ich habe es mir, ehrlich gesagt, auch sehr lange und reiflich überlegt, ob ich die Story auch posten soll.

Es gibt hier sehr gute Schreiber, mit denen ich mich auch gar nicht messen möchte. Ich weiß selbst, dass ich nicht die beste Schreiberin bin und auch meine Bilder nicht das Gelbe vom Ei sind. Aber ich war bemüht und hoffe, man kann sie sich wenigstens anschauen. Bislang habe ich noch keine Bilder bearbeitet, obwohl ich mir vor etwa einem halben Jahr Photoshop gekauft habe. Aber bislang fehlte mir leider die Zeit.

Zur Story nur so viel: Sie ist komplett geschrieben und bis auf drei Kapitel, sowie den Epilog, sind die Bilder auch bereits gemacht. Eventuelle Änderungen behalte ich mir jederzeit vor. Die Story basiert zu einem kleinen Teil auf einer Storyline einer US-Soap, die vor Jahren im deutschen Fernsehen lief. Ich bin damals eher zufällig drauf gestoßen, da ich längere Zeit wegen einer Nervenentzündung zuhause war. Aber wie das so im Fernsehen ist, hatte der Sender eine Serie eingekauft, die in den USA schon seit ca. 25 Jahren lief und die läuft drüben immer noch. Bei uns wurde sie ca. 1 ½ Jahre lang ausgestrahlt. Aber ich habe weder den Anfang noch das Ende dieser Storyline mitbekommen. Ich habe also nie erfahren, ob meine beiden Lieblingsdarsteller am Ende zusammen gekommen sind. Da die weibliche Darstellerin aber nur zwei Jahre in der Soap mitspielte und eine andere Darstellerin überraschenderweise zurückgekehrt ist (nach Ende der FS werde ich es aufklären), war die Beziehung wohl nicht von Dauer. Aber keine Sorge, bei mir werden keine Tote wieder lebendig oder tauchen als Zwillinge auf. So etwas kann ich auf den Tod nicht ausstehen. Mittlerweile gucke ich keine Soaps mehr. Meistens wiederholt sich ja doch alles irgendwann.

Als ich vor etwa 1 ½ mit dem Schreiben der Story begonnen hatte, war ich mir nicht bewusst, dass die Geschichte in diese Richtung gehen würde. Ich hatte aus einer Laune heraus mit dem 1. Kapitel begonnen und irgendwann die Sims dazu erstellt. Es sind einige DL-Sims aus dem Exchange, die ich für meine Story umgeformt habe. Und beim Erstellen und auch nach diesem 1. Kapitel habe ich mich an diese Soap zurückerinnert bzw. an jene Storyline. Tja und dann dachte ich mir, warum schreibe ich nicht, wie ich die Story gerne gehabt hätte? Gesagt, getan. Aber sie hat nicht mehr viel gemeinsam mit dem Original, auch der Auslandsschauplatz ist ein anderer. Die Berufe sind z. T. geblieben, die Namen sind alle geändert.

Eines muss ich allerdings gleich anmerken, die Story ist sehr lang geworden. Ich werde versuchen, wöchentlich ein, vielleicht auch zwei Kapitel hochzuladen. Aber versprechen kann ich es nicht. Ich habe aber nicht vor, die Story nach nur ein paar Kapiteln brach liegen zu lassen. Es sei denn, ich bleibe mein eigener Leser. Allerdings gibt es jetzt erst einmal eine kleinere Pause, da ich in ein paar Stunden für zwei Wochen in Urlaub fliege. Wenn ich wieder zurück bin, geht es dann weiter.

Ja, viel bleibt jetzt eigentlich nicht mehr zu sagen, außer: Ich würde mich freuen, wenn es der Eine oder Andere lesen würde, vielleicht auch mal hier und da einen Danke-Klick oder Kommentar hinterlässt. Auch, wenn man immer hört, man würde für sich selbst schreiben, aber sind wir doch mal ehrlich, jeder freut sich über einen Kommentar. Ich wäre sehr enttäuscht, wenn ich mein eigener Poster bleiben und die Story niemand lesen würde. Das gebe ich offen und ehrlich zu, alles andere wäre gelogen. Für konstruktive Kritik bin ich offen, auch für Verbesserungsvorschläge, obwohl das schwierig wird, da sie ja schon fix und fertig geschrieben ist. Auf Kritik, wie „die Story oder die Sims sind sch…“, darauf werde ich nicht eingehen und lächelnd drüber hinwegsehen. Schließlich ist das immer individuell gesehen und im Auge des Betrachters.

So, bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Sam
und Astrid, die den Prolog bereits im Vorfeld gelesen haben.

Nun wünsche ich viel Spaß bei „Schatten der Vergangenheit“.

LG cheli24






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Prolog


Sie spürte das Nass, das aus ihren Augen quoll und sich langsam den Weg zu ihren Wangen hinunter bahnte, nicht. Es war nicht wichtig. Nichts war mehr wichtig, seit sie ihre Entscheidung getroffen hatte. Eine Entscheidung, die ihr Leben schlagartig ändern würde. Aber er hatte Wort gehalten, nun musste sie ihren Teil der Abmachung einhalten.

Krampfhaft versuchte die junge Frau den Kloß hinunter zu schlucken, der langsam ihre Kehle herauf gekrochen kam. War es das wirklich wert? Immer und immer wieder hatte sie sich in den letzten Tagen diese Frage gestellt. Aber was war schon ihr zukünftiges Leben in einem goldenen Käfig gegen eines in Gefangenschaft? Das konnte sie nicht verantworten. Nicht, nachdem sie sich gerade erst wiedergefunden hatten. Niemals würde sie das übers Herz bringen und er hatte das gewusst. Nur aus diesem Grunde hatte er ihr diesen Vorschlag unterbreitet. Wie hatte er sie nur so geschickt manipulieren können? Warum hatte sie ihm vertraut, seinen Worten bedingungslos geglaubt? Wahrscheinlich würde sie es nie erfahren. Sie war den Pakt mit dem Teufel eingegangen, nun musste sie auch die Konsequenzen tragen.



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Nervös zupfte sie an ihrem Kleid, das perfekt saß und wie für sie geschaffen war. Heute war nun also der Tag gekommen. Für jede Frau der vermutlich schönste Tag im Leben, nur nicht für sie. Nein, glücklich würde sie nicht werden und dennoch gab es kein Zurück. Er würde seine Drohung sofort in die Tat umsetzen, sollte sie ein zweites Mal ihre Abmachung nicht einhalten. Sie hatte von Glück sprechen können, dass er ihr noch einmal eine Chance gegeben hatte. Nicht auszudenken, wäre sie nicht rechtzeitig erschienen. Noch einmal sah sie in den Spiegel und atmete tief durch. Sie wirkte müde, hatte sie doch die halbe Nacht kein Auge zubekommen. Ein gut deckendes Make-up hatte zwar einiges überdecken, doch den Glanz in ihren Augen hatte es nicht zaubern können.

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„Bist Du soweit, mein Schatz?“


Die tiefe und resolute Stimme, die von unten herauf drang, riss sie aus ihren Gedanken. Gleich würde sie ihm das Jawort geben, sich für die Vernunft und gegen den Verstand entscheiden. Der Gedanke schmerzte sehr und trieb ihr erneut die Tränen in die Augen. Warum war Er nur so stur geblieben? Sie hasste Ihn dafür, obwohl das vor ein paar Wochen noch ganz anders gewesen war. Wehmut stahl sich in ihr Herz, als sie an die glückliche, kurzweilige Zeit zurückdachte. Bis zuletzt hatte sie auf eine Wende gehofft, ein kleines Schlupfloch, ein Einlenken. Doch Göttin Fortuna hatte nicht auf ihrer Seite gestanden. Energisch schüttelte sie den Kopf und kniff sich in beide Wangen. Schließlich trat sie zur Tür hinaus und begab sich zur großen Freitreppe, die ins Foyer führte.


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Langsam und andächtig stieg sie die Treppen hinunter, Stufe für Stufe. In wenigen Minuten würde ihr Schicksal besiegelt sein. Unwiderruflich. Nicht einmal in ihren kühnsten Träumen hätte sie sich ihre eigene Hochzeit so vorgestellt. Kein stolzer Vater, der seine Tochter zum Altar begleitete, keine Mutter, die Tränen der Rührung beim Anblick ihres kleinen Mädchens vergoss. Selbst ihre Freundinnen hatten abgesagt, alle hatten sich von ihr abgewandt. Konnten nicht verstehen, warum sie es tat. Sie war ihnen die Antwort schuldig geblieben. Es gab keine, die ihr Handeln hätte rechtfertigen können. Energisch verdrängte sie die Bitterkeit, die in ihr aufkam.

Ein aufmunterndes Nicken in der Menge ließ sie kurz verweilen. Fühlte sich die junge Frau zuvor noch wie in einem schlechten Film, so war sie sich nun sicher, das Richtige zu tun. Mit einem aufgesetzten Lächeln schritt sie die restlichen Stufen hinunter und ging auf die Doppeltür zu, die in das improvisierte Trauzimmer führte.

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Unter dem Hochzeitsbogen sah sie ihren zukünftigen Mann stehen. In der ersten Stuhlreihe saß sein Neffe, der als sein Trauzeuge fungierte, daneben dessen Ehefrau, ihre beste Freundin. Just in diesem Moment ertönte der Hochzeitsmarsch und sie ging langsam auf den mit Blumen bestückten Hochzeitsbogen zu…


Kapitel 1 demnächst
...



EDIT: Zur besseren Übersicht sind die einzelnen Kapitel ab sofort verlinkt!


Kapitel 1 Parkplatzrüpel der charmanten Art
Kapitel 2 Unverhofftes Wiedersehen
Kapitel 3 Bürogespräch der etwas anderen Art
Kapitel 4 Offener Schlagabtausch
Kapitel 5 Erinnerung
Kapitel 6 Was lange währt...
Kapitel 7 Unbeschwerte Zeiten
Kapitel 8 (K)ein Tag wie jeder andere
Kapitel 9 Wenn aus einem Gerücht Gewissheit wird
Kapitel 10 Frauen-Nachmittag
Kapitel 11 Wünsche diverser Arten
Kapitel 12 Ein sehnlichst erwarteter Anruf
Kapitel 13 Ein Date oder was auch immer
Kapitel 14 Gesang, Tanz und schlüpfrige Gedanken
Kapitel 15 Modische Beratung
Kapitel 16 Kyle' s Cousin Jason

Kapitel 17 Besuch aus Lucky Palms
Kapitel 18 Unstimmigkeiten und offene Fragen
Kapitel 19 Besorgter Anruf einer Freundin
Kapitel 20 (Everything I Do) I Do It For You
Kapitel 21 Trish schreitet zur Tat
Kapitel 22 Ratlosigkeit und... Eifersucht?
Kapitel 23 Riskante Machenschaften
Kapitel 24 Um keine Antwort verlegen
Kapitel 25 Sophia & Craig
Kapitel 26 Neuigkeiten ohne Ende
Kapitel 27 Nur noch wenige Tage
Kapitel 28 Ein Schlag ins Gesicht
Kapitel 29 Kyle, das Objekt der weiblichen Begierde
Kapitel 30 Unbequeme Fragen
Kapitel 31 Was hat Sie, was ich nicht habe?
Kapitel 32 In fremden Landen
Kapitel 33 Er gehört zu mir...
Kapitel 34 Wenn die Erinnerung allgegenwärtig ist
Kapitel 35 "Man muss auch mal über seinen Schatten springen können"
Kapitel 36 Familiengeschichten
Kapitel 37 Gespräche unter Freunden
Kapitel 38 Sheila ergreift die Flucht
Kapitel 39 Katie redet Klartext
Kapitel 40 Viva Las Vegas
Kapitel 41 Der Tod kommt unverhofft
Kapitel 42 Quietsche-Entchen und Chippendale-Casting
Kapitel 43 Der Morgen danach
Kapitel 44 ...wir haben uns doch mal geliebt
Kapitel 45 Wenn alle nur Dein Bestes wollen
Kapitel 46 Böses Erwachen
Kapitel 47 Ein Traum wird wahr
Kapitel 48 Schatten, die einen nicht loslassen
Kapitel 49 In trauter Zweisamkeit
Kapitel 50 Sonne, Strand und Meer
Kapitel 51 Die Ruhe vor dem Sturm
Kapitel 52 Schockierende Entdeckung
Kapitel 53 Schüsse, Schock und Tränen
Kapitel 54 Stunden voller Angst
Kapitel 55 Verdrängte Wahrheit
Kapitel 56 Abschiedsstimmung
Kapitel 57 Zickenkrieg unter (Busen)-Freundinnen
Kapitel 58 ...und nichts als die Wahrheit?
Kapitel 59 Unter Geschwistern
Kapitel 60 Liebe auf dem Campus
Kapitel 61 Vorbereitungen
Kapitel 62 Inszeniertes Theater
Kapitel 63 Sheila' s Geburtstagsfeier
Kapitel 64 Fragen, die nach Antworten suchen
Kapitel 65 Ein Geheimnis wird gelüftet
Kapitel 66 Wetterumschwung
Kapitel 67 Perfekt inszeniert!
Kapitel 68 Verlobung
Kapitel 69 Verdrängen und Vergessen
Kapitel 70 Polizei-Alltag und heimliche Treffen
Kapitel 71 Was ist Wahrheit, was ist Lüge?
Kapitel 72 Eine neue Liebe?
Kapitel 73 Eine Frau steht ihren Mann

Kapitel 74 The first cut is the deepest
Kapitel 75 Verblasste Erinnerung
Kapitel 76 Ehestreit mit Folgen
Kapitel 77 Ende einer Ehe

Kapitel 78 Mit den Waffen einer Frau
Kapitel 79 Stromausfall? / Gefangen
Kapitel 80 Aufgeflogene Tarnung
Kapitel 81 Wenn Männer schwach werden
Kapitel 82 Wenn Worte Rätsel aufgeben
Kapitel 83 Ein Samstag des Vergessens
Kapitel 84 Schicksal - oder manche Dinge passieren einfach
Kapitel 85 Wenn Frauen hassen
Kapitel 86 Hochzeitsreise auf Sunlit Tides
Miniaturansicht angehängter Grafiken
schatten-der-vergangenheit-screenshot-4858-0018jqll.jpg  

Geändert von cheli24 (01.11.2016 um 00:06 Uhr). Grund: Kapitelverlinkung

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Alt 13.01.2014, 13:37
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Thihihi, du bist einfach keine Frau von wenigen Worten ^-^ was für ein episches Vorwort xD
Ich finds toll, dass du - nachdem du immer eine treue Leserin der Storys hier im forum warst - jetzt auch selbst eine fs schreibst
Ich muss ja ganz ehrlich zugeben, dass ich soaps ganz schrecklich finde. Zum Glück weiß ivh, dass du auch keine Schnulzentante bist, sonst hätte ich jetzt Bedenken
Bin gespannt, was für Hintergründe zu dieser ungewollten Hochzeit geführt haben O.o
__________________


Bin nicht da, bin mich suchen gegangen.
Falls ich wieder da bin, bevor ich zurück komme, sagt mir, dass ich auf mich warten soll

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Alt 14.01.2014, 21:13
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Hallo cheli24,

endlich kann ich auch einmal eine Fotostory von dir lesen und nicht nur immer Kommentare.

Der Prolog gefällt mir schon einmal richtig gut. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und warum sie den Mann heiratet, obwohl sie nicht will.

Liebe Grüße
Akeelah
__________________
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.

Erich Kästner
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Alt 15.01.2014, 08:07
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Hey Marga!

Ich hatte es gar nicht mitbekommen, dass du mit deiner FS begonnen hast, da ich nur höchst seltenst mal in die Liste schau!
Hab es gestern von
Akeelah erfahren, die es auch nur durch Zufall mitbekommen hat... Es freut mich, dass es nun so weit ist und wir deine 1. FS zu lesen bekommen!

Ja, ich kann mich
Akeelah nur anschließen, auch mir gefällt der Prolog incl. Bilder sehr gut!
Und auch ich bin nun sehr gespannt wie es weiter gehen wird...
Warum diese ungewollte Hochzeit usw.

Lieben Gruß
Astrid
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cheli24 (05.02.2014)
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Alt 16.01.2014, 21:59
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Also wenn der Prolog keine Lust auf mehr macht dann weiß ich auch nicht weiter. Ich bin sehr gespannt darauf wieso sie den Mann heiraten will und wie der so ist. Hoffentlich nicht so ein steinalter Knacker, wenn er schon einen verheirateten Neffen hat.
Die Bilder finde ich auch richtig schön und erst recht die Simin^^
lg Nana
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cheli24 (05.02.2014)
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Alt 17.01.2014, 08:30
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Endlich ist es so weit! Marga postet ihre Story!

Der Prolog klingt doch schon vielversprechend und klasse. Auch ich bin richtig gespannt, wen die Dame jetzt da heiraten muss und warum sie dieser Hochzeit eingewilligt hat…

Weiter so! Und viel Spaß im Urlaub
__________________
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Alt 19.01.2014, 15:35
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Ich freu mich total, dass du eine Story hier veröffentlichst denn du hast ja schon oft genug mit deinen vielen Kommentaren und Theorien bewiesen, dass du Geschichtentechnisch sehr kreativ und aktiv bist. Ich werde auf jeden Fall dranbleiben, und ich finde, du schreibst super.

So jetzt zum Prolog. Bei dir setze ich die Messlatte sehr hoch, musst du wissen weil ich einfach glaube, dass das dein Ding ist. Die Bilder mag ich, aber ich hätte mir gewünscht, dass die protagonistin mehr Posen macht, weil am Anfang steht sie immer gleich da. Mit Cheats kann man den Sims ja so schön schlechte Laune machen, der Animator eignet sich auch hervorragend dafür, dass die Sims... ja, nicht Posieren, sich einfach passend bewegen xD ich hoffe du weißt, was ich meine. Aber sonst find ich den Prolog klasse geschrieben und sonst ist mir auch nichts aufgefallen. Zur Story, ich glaube ja stark, dass das erste Kapitel vor dem Prolog spielt. Und dann sitzen wir alle hier und müssen raten wie es zu der Szene im Prolog kommt, und wir werden alle beim raten und spekulieren fürchterlich versagen.
Freu mich auf mehr!
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cheli24 (05.02.2014)
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Alt 10.02.2014, 03:33
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Hallo zusammen,


zunächst möchte ich mich vielmals für die Pause entschuldigen, die eigentlich so lange nicht geplant war. Aber ich hatte nach meinem Urlaub einfach keine Zeit fürs Forum und noch so einiges zu erledigen. So, den halben Sonntag habe ich mich mit Verfassen der Kommentare beschäftigt. Erst alles in Word geschrieben und dann am späten Sonntagabend mit dem Posten angefangen. Eigentlich hätte im Anschluss jetzt das erste Kapitel folgen sollen. Dafür ist es mir aber jetzt zu spät. Es wird nun definitiv am Montagabend erscheinen.

Vielen Dank für die Rückmeldungen und die Danke-Klicks, sowie die stillen Leser, falls es welche geben sollte. Jetzt aber erst einmal zu Euren Kommentaren, über die ich mich sehr gefreut habe. Da ich das mit dem Zitieren immer noch nicht beherrsche, mache ich es auf meine Weise. Irgendwann lerne ich es auch noch, habe es ja schon oft genug beschrieben bekommen. Nur zum Umsetzen bin ich bislang nicht gekommen.


@kitty: vielen Dank für Deinen Kommentar. Episches Vorwort, ja, könnte man so sagen. Nee, ich konnte es einfach nicht in kurzen Sätzen formulieren, deshalb ist es so lang geworden.

Haha, was die Schnulzentante betrifft: ich gebe es ja zu, ich schaue mir Rosamunde Pilcher & Co. nur wegen der schönen Landschaft an. Die Storys sind meistens 08/15, aber die Gegend: Irland, Schottland, England, Kanada, USA… Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich mir einen Caravan mieten und quer durch Nordamerika fahren. Ich liebe das Reisen und fremde Länder sehen. Ja und Soaps, das hatte ich ja schon angemerkt, schaue ich mir keine mehr an. The same procedure, eigentlich ändern sich nur die Gesichter und die Locations. Ich hoffe aber dennoch, ich kann Deinen Erwartungen gerecht werden.


@Akeelah: Dir auch vielen Dank und schauen wir mal, warum sie ihn heiraten will.^^

@Astrid: auch Dir vielen Dank, hat lange gedauert, ne. Aber Du kennst ja den Grund. Ich freue mich aber auch, dass ich es endlich geschafft habe, wenn man bedenkt, für wann ich sie ursprünglich vorgesehen hatte.

@NanaHonjo:
vielen Dank auch an Dich. Hm, wer weiß, so alt muss er ja nicht sein. Vielleicht ist ja der Neffe der alte Knacker. Das gibt es durchaus, dass der Onkel jünger als der Neffe ist. Schau‘ n wir mal. Freut mich, dass Dir meine Simin gefällt. Mir hat das Spielen mit ihr auch viel Spaß bereitet.


@Sam: warum sie in die Hochzeit eingewilligt hat? Ich sag‘ s Dir : sie hatte eine Wette verloren oder doch nicht? Ja, wie ich es bei Astrid schon geschrieben hatte, ich bin auch froh, dass es endlich losgeht. Lange genug hat es schließlich gedauert.

@blubba: Danke, dass Du auch hier bist. Was das Posieren betrifft, ich weiß, was Du meinst. Aber irgendwie war es so von mir gewollt. Das mit den Animationen habe ich das eine ums andere Male auch mit eingebaut, wobei ich mich manchmal dumm und dämlich gesucht hatte, da ich nicht immer gleich die richtige Annimation gefunden hatte. Dem habe ich mittlerweile Abhilfe geschaffen und mir den Poseplayer heruntergeladen. Ich habe einige Bilder der Kapitel damit nachbearbeitet, nur an den Prolog hatte ich nicht mehr gedacht.
Oh je, welche Erwartungen setzt Du denn in mich? Ich hoffe, ich kann dem auch gerecht werden. Tja, wo beginnt die Story? Das ist die Frage. Aber wir raten und rätseln doch alle gerne.

So, dann bis zum Laufe des heutigen Abends.

LG cheli24/Marga
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Akeelah (10.02.2014), blubba (10.02.2014), Ephy (12.02.2014), Simsi68 (10.02.2014)
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Alt 11.02.2014, 02:38
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Kapitel 1

Parkplatzrüpel der charmanten Art


Trish war leicht genervt und blickte zum wiederholten Male zur Ampel, die einfach nicht umspringen wollte. Das Display auf ihrem Handy zeigte 5 Minuten vor 9. Um halb zehn war sie mit ihren beiden Freundinnen Priscilla und Cindy zu einer Shopping-Tour verabredet. Wenn das mit dem Verkehr so weiterging, dann konnte sie das vergessen. Nervös trommelte sie mit ihren Fingernägeln auf das Lederlenkrad, bis nach schier endlosen Minuten die Ampel endlich auf Grün umsprang und sie das Gaspedal durchdrückte. Mit heulendem Motorengeräusch und quietschenden Reifen donnerte sie in ihrem roten Ferrari über die Kreuzung. Sie musste nun mächtig Gas geben, um noch halbwegs pünktlich zu erscheinen.

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Der Ferrari war ein Geschenk ihrer Eltern anlässlich ihres 24. Geburtstages vor knapp zwei Monaten gewesen. Genüsslich lehnte sich die junge Frau in dem weichen Ledersportsitz zurück und sah die Landschaft an sich vorüberfliegen. Natürlich fuhr sie viel zu schnell, aber das war ihr in diesem Moment egal. Zwar liebte sie ihren Vater abgöttisch, aber just in diesem Moment hätte sie ihn verfluchen können. Anders als noch am gestrigen Abend mit ihm besprochen, hatte seine Kreditkarte heute Morgen nicht auf der Anrichte im Flur gelegen. Am Handy hatte Trish ihren Vater nicht erreichen können und da auch ihre Mutter über den Verbleib nichts wusste, blieb ihr nun nichts anderes übrig, als in sein Büro zu fahren. Das lag mitten in der City Bridgeports und war von ihrem Elternhaus gut eine dreiviertel Autostunde entfernt. Sie hatte zwar einen sehr gut bezahlten Job, aber für eine ausgiebige Shoppingtour reichte ihr Monatsgehalt nicht aus. Aufgrund dessen hatte ihr Vater ihr seine Kreditkarte zur Verfügung gestellt. Im Radio lief gerade der Hit „Don‘ t worry, be happy“, den sie leise mitsang, als sie plötzlich hinter sich Sirenengeheul vernahm. Ein Blick in den Rückspiegel versprach nichts Gutes. Oh nein, das fehlt mir gerade noch.

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Sollte sie es einfach ignorieren und weiterfahren? Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei fehlte noch in ihrer Vita und am nächsten Tag wäre sie garantiert Gesprächsthema Nr. 1 in Bridgeports Klatschpresse. Ziemlich mürrisch fuhr sie rechts ran und legte beide Hände auf das Lenkrad. In langsamen Schritten trottete ein Uniformierter an ihr Fahrzeug heran, der argwöhnisch ihren Ferrari beäugte. Doch sogleich erhellte sich ihre Mine, als sie in ihrem Außenspiegel ein bekanntes Gesicht erblickte. Dem Himmel sei Dank... Ethan.

Schnell stieg sie aus ihrem Wagen und lächelte den jungen Polizisten strahlend an, ehe sie freundlich sagte: „Oh, guten Morgen Ethan, ich bin doch nicht etwa zu schnell gefahren? Weißt Du, mein Wagen ist neu und ich wusste nicht, dass er so schnell beschleunigt.“

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Das war zwar glatt gelogen, denn sie hatte den Ferrari nun schon einige Wochen. Aber das wusste Ethan schließlich nicht.

„Hallo Patty, ich hatte nicht gewusst, dass Du das bist. Schöner Wagen übrigens. Wie geht es Dir, wir haben uns ja schon lange nicht mehr gesehen?“ Trish zog leicht genervt eine Augenbraue nach oben. Wie sie es hasste, wenn man sie Patty nannte.

„Ethan Schätzchen, ich unterbreche Dich ja ungern, aber ich bin leider in Eile.“ Das stimmte ja auch irgendwie und „Schätzchen“ zog immer bei ihm. Da glitt auch schon ein Strahlen über sein Gesicht. Dennoch sagte er mahnend: „Okay Patty, Du weißt, dass ich das normalerweise nicht darf. Du bist eine Bürgerin unserer Stadt und hast wie alle anderen auch, die Gesetze zu achten. Und Du bist eindeutig zu schnell gefahren. Wir haben Dich mit über 75 mph gemessen und Du weißt auch, dass Du außerhalb geschlossener Ortschaft nicht schneller als 65 fahren darfst. Eigentlich müsste ich Dir jetzt eine Ordnungswidrigkeit ausstellen.“

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Trish sah ihn wehleidig an, ehe sie ihn mit gefalteten Händen anflehte: „Ethan bitte. Wir sind doch gute Freunde und ich verspreche Dir, nicht noch einmal die Geschwindigkeit zu missachten. Ehrenwort.“

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Sie setzte ihr bezauberndstes Lächeln auf und tatsächlich erwiderte Ethan milde gestimmt: „Okay Patty, ich drücke noch einmal ein Auge zu. Aber fahr‘ bitte künftig etwas langsamer und sollte ich Dich noch einmal erwischen, dann bist Du dran.“ Er scharrte leicht verlegen mit seinen Schuhen, ehe er sich verlegen räusperte, um etwas schüchtern zu fragen: „Hast Du eigentlich am Wochenende schon etwas vor, im Eugis tritt eine neue Band auf?“

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Oh nein, nicht schon wieder. Wann kapierte er endlich, dass sie nicht an ihm interessiert war? Er war nett… ja. Aber er war für sie nicht mehr als ein großer Bruder, den sie nie hatte. Nur leider schien er dies einfach nicht zu merken.

„Das ist sehr nett von Dir Schätzchen, aber ich habe leider schon etwas vor... vielleicht ein anderes Mal“, beeilte sie sich schnell hinterher zu sagen, als sie sein sichtbar enttäuschtes Gesicht sah.

„Schade, na dann wünsche ich Dir noch einen schönen Tag und grüß‘ Deine Eltern ganz lieb von mir.“

Mit einem kurzen Nicken überquerte er rasch die Straße und marschierte eilenden Schrittes zu seinem Dienstwagen zurück. Irgendwie tat es Trish schon wieder Leid, ihn so abgewimmelt zu haben. Eigentlich war Ethan ein netter Kerl, aber eben auch etwas einfältig. Sie kannten sich seit dem Kindergarten, waren gemeinsam auf die Schule gegangen und hatten oft zusammen gelernt. Nach der Highschool jedoch hatten sich ihre Wege getrennt und sie hatten unterschiedliche Colleges besucht. Während er danach die Gesetzeshüter-Laufbahn eingeschlagen hatte, hatte sie ein BWL- und Journalismus-Studium begonnen.

Jäh würde sie aus ihren Gedanken gerissen, als Ethan mit seinem Wagen an ihr vorbei fuhr und ihr zum Abschied noch einmal zuwinkte.

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Mist, schon Viertel nach 9, das reicht nie und nimmer. Der Tag fing ja wirklich gut an. Sie stieg wieder in ihren Ferrari ein und öffnete, während sie diesen startete, das Verdeck. Trish liebte Bridgeport und die Skyline mit ihren zahlreichen Wolkenkratzern, die sie ein wenig an New York erinnerte, wo sie vier Semester absolviert hatte. Gerne wäre sie dort geblieben, aber eine unglückliche Beziehung hatte sie wieder nach Hause zurückgetrieben.

Sie schaute nach vorne, nun war es nicht mehr allzu weit. Gleich hinter der nächsten Linkskurve befand sich Bridgeport Building No.1, in dem das Unternehmen ihrer Eltern auf mehrere Büroetagen verteilt war.

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So jetzt musste sie nur noch schnell einen Parkplatz ergattern. Gewöhnlich nahm sie den ihres Vaters, da er nicht selbst fuhr und sich meist chauffieren ließ. Und tatsächlich, er war noch frei, wie sie beim Heranfahren erleichtert erkennen konnte. Sie setzte den Blinker und wollte gerade nach rechts auf die Einfahrt abbiegen, als ein schwarzer Wagen von der linken Seite ankam, kurz blinkte und rasant an ihr vorbei fuhr!

Energisch trat sie auf die Bremse... So eine Unverschämtheit. Doch der Wagen fuhr nicht auf den dahinter gelegenen Parkplatz, sondern stoppte schon nach wenigen Metern. Was zur Hölle… Aufgebracht betätigte sie die Hupe und stoppte ihren Wagen. Ein hochgewachsener Mann mit dunkelbraunen kurzen Haaren entstieg dem Fahrzeug und schlenderte, ohne sie weiter zu beachten, an ihr vorbei. Aufgebracht stieg sie nun ebenfalls aus, leise vor hin brummend: „Das glaub‘ ich jetzt nicht.“

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Sprachlos schaute sie dem Unbekannten hinterher, ehe sie ungehalten rief: „Hey Sie… was zum Teufel soll denn das?“ Überrascht drehte er sich zu ihr um, sah sie nur fragend an, um dann seinen Weg fortzusetzen.

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Dieses ignorante Verhalten machte Trish nur noch rasender und sie forderte ihn ungehalten auf: „Bleiben Sie gefälligst stehen, ich rede mit Ihnen… HALLOOOO? Ihnen hat man anscheinend keine Manieren beigebracht.“

Endlich schien er zu reagieren. Er drehte sich langsam zu ihr um, kam einige Schritte auf sie zu und musterte sie mit hochgezogener Augenbraue und neugierigem Blick von oben nach unten. Nach einer Ewigkeit, wie ihr schien, deutete er fragend auf sich: „Meinen Sie etwa mich?“

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Trish nahm den jungen Mann kurz unter Augenschein. Unter anderen Umständen... schlecht sieht er ja nicht aus. Was er hier wohl macht? Doch schnell verdrängte sie ihre Gedanken wieder und fuhr ihn stattdessen fauchend an: „Bitte? Wen denn sonst oder sehen Sie vielleicht sonst noch jemanden?“

Betont lässig sah er um sich und grinste schließlich: „Öhm… Jetzt, wo Sie mich so direkt danach fragen… NEIN. Aber womit kann ich denn behilflich sein, Miss? Haben Sie etwa ein Problem?“ Eindeutig falsche Antwort. Macht er sich jetzt über mich lustig? Na, warte… Wenn er denkt, er kann mich mit seinem dämlichen Grinsen becircen… Nein, das konnte sie nicht einfach so auf sich sitzen lassen.


Trish ging einen Schritt auf ihn zu und versuchte einigermaßen höflich zu klingen. „BITTE? Ob Ich ein Problem habe? Wo haben Sie denn Ihren Führerschein gemacht? Schon mal etwas von Linksabbieger im Gegenverkehr gehört? Na… klingelt‘ s irgendwo?“ Als er immer noch nicht antwortete, forderte sie ihn schnippisch auf: „Fahren Sie jetzt bitte Ihre Karre weg, das ist mein Platz.“ Energisch hob sie dabei ihre Arme in die Höhe, um ihren Worten Nachdruck zu verleihen.

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Entsetzt und mit weit aufgerissenen Augen rief er bestürzt: „NEINNNNNN! Tatsächlich? Wie konnte ich denn nur…“, während er sich mit der flachen Hand an die Stirn schlug. Dann setzte er einen Dackelblick auf und schüttelte resigniert den Kopf: „Jetzt haben Sie mich aber zutiefst getroffen. Sie nennen meine neue Errungenschaft eine Karre? Hören Sie, das ist der neue Ponti…“

Doch weiter kam er nicht. Schroff unterbrach sie ihn, die Augen eng zusammen ziehend:
„Hören Sie, mich interessiert nicht, welchen Wagen Sie fahren. Sie haben hier keine Parkberechtigung.“

„Aha, verstehe“, nickte er eifrig. „Aber Sie haben eine. Ja?“ Suchend sah er sich um und fragte schließlich: „Hm, wo steht denn eigentlich, dass das Ihr Platz ist oder habe ich das irgendwo übersehen?“ Ein breites Grinsen stahl sich dabei in sein Gesicht. So schnell wollte er sich nicht geschlagen geben. Allmählich fand er Gefallen an dem hitzigen Wortgefecht mit der schönen Unbekannten.

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Lässig lehnte er sich an seinen Pontiac und schaute anerkennend auf den roten Ferrari. „Sie fahren einen rasanten Wagen, Miss. Respekt. Passt zu Ihnen, sportlich, temperamentvoll und liegt bestimmt super in den Kurven.“ „Bitte was?“ Entgeistert starrte sie ihn an.

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Ungeniert ließ er seinen Blick über ihre Figur gleiten und kam langsam auf sie zu, während er ihr lächelnd in die Augen blickte: „Hören Sie“, sagte er fast schon beschwörend, „Ihr kleiner roter Italiener passt doch noch locker hinter meinen Wagen… zudem ist da hinten eh nichts mehr frei. Also nichts für ungut, Beauty und noch einen schönen Tag“, zwinkerte er ihr zu, um sich pfeifend zum Eingang zu begeben.

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Trish hatte es bei seinen Worten die Sprache verschlagen. Hinter ihr hupten mittlerweile einige vorbeifahrende Autos, da das Heck ihres Ferraris auf die Straße ragte und den fließenden Verkehr behinderte. Leise vor sich hin fluchend ging sie zu ihrem Fahrzeug zurück, fuhr ein Stück auf den schwarzen Pontiac auf und betätigte die Warnblinkanlage. Danach begab sie sich ebenfalls ins Gebäude. Die Zeit drängte und sie hatte keine Lust, sich irgendwo noch einen anderen Parkplatz zu suchen.

Immer noch leicht angesäuert über diesen Vorfall, fuhr sie mit dem Aufzug in das 18. Stockwerk. Was fällt dem eigentlich ein, mich so stehen zu lassen? Wenn ich den in die Finger bekomme, dann Gnade ihm Gott. Aber warum muss dieser Kerl auch noch so unverschämt gut aussehen? Und die blauen Augen erst. Innerlich noch immer etwas aufgewühlt, trat sie aus der Fahrstuhlkabine und lief auf den Eingangsbereich der Firma „Hudson Ltd.“ zu. An der ersten Bürotür hielt sie kurz inne, trat ein und rief der Sekretärin ihres Vaters entschuldigend zu:

„Guten Morgen Anna, Du brauchst mich nicht anzumelden, ich bin gleich wieder weg.“ Energischen Schrittes lief sie zum Büro ihres Vaters.

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Anna, die gerade ihren Nacken massiert hatte, konnte ihr gerade noch hinterherrufen: „Dein Vater ist gerade in einer Besprechung, Trish“,

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als diese nach einmaligen Klopfen auch schon die Bürotür aufstieß. Ihr Vater saß an seinem Schreibtisch und sah überrascht auf, als er sie erblickte. Sogleich stand er auf und kam auf sie zugelaufen, um sie zu umarmen.

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„Hallo mein Schatz, was führt Dich denn so früh am Morgen hier her? Ich bin gerade in einer wichtigen Besprechung“, wies er auf die beiden Männer, die an seinem Schreibtisch saßen. Trish sagte leise mit den Fingern andeutend: „Daddy, Du wolltest mir doch Deine Kreditkarte da lassen.“

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Überrascht sah er sie an, „Oh, mein Schatz, das habe ich in der Eile glatt vergessen. Hatte um 8 Uhr schon einen wichtigen Termin“, sagte er, während er seine Brieftasche zückte und ihr die Karte gab. An die Herren vor ihm gewandt, meinte er schließlich: „Darf ich Euch meine Tochter Patricia vorstellen?“

Die beiden Männer, die Trish bislang nicht wahrgenommen hatte, erhoben sich nun aus ihren Sitzen. Der eine, der im Alter ihres Vaters sein musste, kam sogleich auf sie zu, um sie freundlich zu begrüßen. Als sie jedoch den anderen Mann erblickte, starrte sie ihn entgeistert an…



Kapitel 2 folgt
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Hallo Cheli24,

Trish wickelt Ethan ja ganz schön um den Finger. Sie nutzt es aber schon aus, dass er sie mag.

Aber auf den Mund gefallen ist sie ja nicht. Wie sie dem Mann hinterher ruft, der auf dem Parkplatz ihres Vaters geparkt hat.

Aber er ist ja auch ganz schön von sich eingenommen.

Nun ja, der eine Mann bei ihrem Vater im Büro kann ja nur der Typ vom Parkplatz sein.

Ich finde, dass das Kapitel toll geschrieben ist und auch die Bilder passen super.

Freue mich schon auf die Fortsetzung.

Viele Grüße
Akeelah
__________________
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.

Erich Kästner
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cheli24 (14.02.2014)
 
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