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Alt 24.07.2014, 23:19
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Beitrag But I could never find the words to say


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So, mein Beitrag zu dem Fotostorywettbewerb ()
Jaaaay, endlich schreibe ich hier eine FS Ich freu mich so *Traum wird wahr* *party* xD (Meine erste FS )


Ich werde nicht mehr fertig, da ich eine etwas längere Story geplant habe. Ich hoffe, es stört euch nicht. Es wird einfach eine normale FS sein, die zuuuufällig dasselbe Thema wie der Wettbewerb hat und dessen Link aus unerfindlichen Gründen in den Thread geraten ist (Fazit: Ich werde die FS wie ne normale weiterschreiben xD)


Über Kommentare und Danke würde ich mich sehr freuen
Egal ob ihr das im Rahmen des Wettbewerbes oder als FS-Leser lest - viel Spaß!!!


(Es ist mir schon ein wenig peinlich, wie wenig weit ich gekommen bin o3o (renovieren zur Zeit unser Haus, etc... Ist keine Entschuldigung aber wollte es kurz erwähnen xD) Aber es geht ja weiter )


Achtung! Die folgende Fotostory kann Spuren von Übertreibung und Kitsch enthalten.
Hinweis für Pseudologen: Beruht auf wahren Ereignissen bzw. Empfindungen. Nur unter Aufsicht eines Arztes konsumieren. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Therapeuthen.


Prolog:


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Ich spürte das verdorrte Gras unter mir, es stach mir in den Rücken. Es war mir egal. Die Sonne brannte mir ins Gesicht, blendete mich. Es war mir egal.

Ich merkte kaum, wie mein Brustkorb sich hob und senkte und mein ganzer Körper zitterte. Alles war mir egal. Mein Herz fühlte sich an, als ob es in tausend Splitter zersprang. Es fühlte sich an, wie wenn es gefoltert werden würde. Ganz langsam presste es sich zu einem harten Ball zusammen. Ich krümmte mich, doch die Schmerzen wurden nicht weniger.
Gleich werde ich sterben... Mein Herz wird einfach aufhören zu schlagen... Nichts und niemand kann mich dann noch verletzen...VERLETZEN...
Ich spürte, wie ein Tropfen auf meiner Brust auftraf. Immer mehr Tropfen bahnten sich ihren Weg durch mein Gesicht und ich merkte, wie mein sorgfältig aufgetragenes Make-Up zerlief. Es war mir egal. Ich war doch sowieso ein Niemand. Nicht gut genug. Nicht schön genug. Nicht cool genug für ihn. Ich war schließlich nicht sie.

Ein Stechen durchfuhr mein Herz. Lass mich einfach sterben. Mein Leben ist es nicht mehr wert. Ich will nicht mit diesen Schmerzen weiterleben. Lass mich gehen. Meine Augen brannten und das Licht der Sonne schmerzte. Ich schloss meine Augen. Eingehüllt in Schatten konnte ich seine Augen sehen.
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Sie waren von einem stechenden Blau, so wunderschön, wie ich noch keine gesehen habe. Seine Blicke durchdrangen mich; es schien, als könne er bis zu meinem Herzen sehen, das von meinem Brustkorb eng zusammengedrückt wurde. Ich konnte kaum atmen, so sehr drückten die Knochen auf meine Lunge. Mein Herz zog sich zusammen, so lange, bis Nebelschwaden vor meinen Augen vorbeizogen und ich glaubte, gleich würde es aufhören zu schlagen.
Dann wäre es endlich vorbei
. Ich rollte mich zu einer Kugel zusammen, so wie eine schlafende Katze. Ich will auch schlafen. Und nie wieder aufwachen. Immer dunkler wurde es, obwohl die Sonne genauso unerbittlich wie eben schien.

Da tauchten sie auf. Bilder über Bilder, alles Momente, die ich mein Leben lang nicht vergessen werden würde.
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Mein Leben lang. Wenn ich Luft zum atmen gehabt hätte, hätte ich bitter gelacht. Mein Leben würde nicht mehr lang sein, denn bald würde ich erlöst werden. Hoffentlich. Sie zogen vor meinen Augen vorbei, in den buntesten Farben und genauso scharf, wie ich sie erlebt hatte.

Ich konnte selbst längst vergessene Erinnerungen entdecken. Doch es waren nicht nur glückliche Erinnerungen. Auch unschöne Bilder, umkränzt von absoluter Dunkelheit, erschienen. So fand ich mich auf einmal Auge in Auge mit einem grausigem Monster gegenüber. Ein Albtraum aus Kleinkindzeiten, wo ich nicht im Traum daran gedacht hätte, das mir einmal Dinge wie diese begegnen würden. Ich konnte ein Bild von mir erkennen, auf dem ich noch glücklich mit meinen Spielsachen spielte und von der Brutalität dieser Welt noch nichts wusste. So grausam.

Ich konnte mein Herz nicht mehr spüren; eisige Kälte durchfloss meinen Körper. Es kamen immer mehr Bilder; sie zogen schneller und schneller an mir vorbei – ich wollte nur noch die Augen schließen, diese unerbittliche Flut stoppen. Bald konnte ich ihren Anblick nicht mehr ertragen, doch sie erfüllten mein ganzes Sein. Es schien, als hielte mich allein dieser Schwall Erinnerungen am Leben. Aber ich will doch gar nicht mehr leben. Einfach loslassen, mich von allen Problemen dieser Welt lösen. Sie kamen immer schneller an mir vorbei, verschwammen zu einem breiten, bunten Band wie ein Film im Zeitraffer. Mein Leben im Zeitraffer. Ich hätte nie gedacht, dass der Tod so aussah. Jeden, der mir das, was ich gerade erlebte, erzählt hätte, hätte ich als Phantast abgestempelt. Ebenso wenig hatte ich bisher geglaubt, dass Liebeskummer so schrecklich sei. So schmerzhaft. Von Kopf bis Fuß breitete sich ein Taubheitsgefühl aus; die Bilder, die stetig vor meinem inneren Auge vorbeizogen, waren nun unscharf.

Ich wusste nicht, wie es sich anfühlte, ohnmächtig zu werden, doch ich war mir sicher, dass ich gerade dabei war, mein Bewusstsein zu verlieren. Den Kampf um mein Bewusstsein zu verlieren. Aber ich will doch gar nicht kämpfen. Ich war schlapp, einfach nur schlapp. Aufgeben, das, dachte ich, wäre die beste Entscheidung. Mein Herz, das sowieso nur noch schwach schlug, begann langsamer zu pochen. Endlich. Bald werden meine Probleme für immer weg sein. Bald werde ich mich nie mehr fürchten müssen; ich werde keine Schmerzen empfinden. Und diese nervtötenden Bilder werde ich auch nie wieder sehen!

Vielleicht hätte ich die letzten Erinnerungen an mein Leben genießen sollen, doch ich war bereit. Bereit für das Ende. Denn das bedeutete das Ende aller Schmerzen, das Ende aller Probleme. Auch wenn es für mich wirklich das Ende war, war ich dennoch froh, loslassen zu können. Ich spürte, wie langsam der letzte Lebensfunke aus meinem Körper schwand. Alle Muskeln entkrampften sich, ich entspannte mich gänzlich. Ich bin bereit. Für das Ende. Ich beschloss, die Bilder nicht länger zu ignorieren. Ich öffnete mich und eine riesige Flut stürzte auf mich ein. Ab da genoss ich den Anblick jedes einzelnen Bildes, jeder Erinnerung, meiner Erinnerung. Ich ließ mich von all den Gefühlen durchfließen, von jedem einzelnem.

Ich spürte so etwas wie Glück. Mein Herz beruhigte sich. Bis ich sie sah. Die Erinnerung, mit der alles begonnen hatte.
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__________________________________________________ ___________


Ich hoffe, dass euch der Prolog gefällt (:


Naja, die Story wird teils aus wahren Ereignissen (oder eben Gefühlen), teils aus Wünschen und teils aus Fantasie bestehen. Alles übergossen mit einem Esslöffel Übertreibung :P


LG Schmusekatze

PS: Klick mich für mehr Organisation
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(Robert Lynd)

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Geändert von Schmusekatze (26.09.2014 um 16:13 Uhr).

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Alt 24.07.2014, 23:41
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Beitrag Kapitel 1

Kapitel 1:



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Langsam näherte ich mich der schweren Tür. Ich spürte, wie mein Herz heftig klopfte und mein Magen sich vor Aufregung zusammenzog. Ich atmete tief ein und aus. Wie in Zeitlupe hob ich meine Hand zum Türgriff. Zögernd schlossen sich meine Finger um das kühle Metall und drückten die Klinke mit aller Kraft nach unten. Vorsichtig lehnte ich mich gegen die Tür, um sie zu öffnen, doch sie kippte nach hinten und ich fiel ins Nichts, die schier endlose Tiefe...
Keuchend wachte ich auf. Ich saß eine Weile regungslos da, bis ich die Orientierung wiederfand und realisierte, dass das nur ein Traum gewesen war. Erleichtert strich ich mir meine verschwitzten Haare aus dem Gesicht. Ich knipste meine Nachttischlampe an und gähnte. Warum muss ich jetzt schon aufwachen? Ich nahm zwei Haargummis und band meine Haare zu einfachen Zöpfen. Müde lehnte ich mich zurück und schlief ein.
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Erneut schrak ich auf. Ich hatte genau denselben Traum wieder gehabt. Was war das für eine Tür?! Ich warf einen Blick auf den Wecker und stöhnte auf. Ich stand auf. Warum war ich so früh aufgewacht? Ich drehte mich um, mein Blick schweifte über die Wand, da – der Kalender.
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Der 16. September. Erster Schultag. Die Tür ergab einen Sinn, ebenso die Angst, die ich gehabt hatte. Erneut sah ich zum Wecker. Doch nun wurde mir bewusst, dass ich nur noch wenig Zeit hatte. Wenn ich mich noch ein wenig hübsch machen wollte, musste ich das jetzt machen.
Eilig schnappte ich mir Schreibsachen und einen Block, die ich in eine Tasche stopfte, und rannte aus dem Haus.
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Als ich an der Straße angekommen war, bog auch schon der Bus um die Ecke. Er öffnete die Türen und ich stieg ein. Außer mir war noch niemand da, die meisten wurden wahrscheinlich von ihren Eltern gefahren. Ich wollte mich in die hinterste Reihe setzen, da beschleunigte die Busfahrerin schon und ich schaffte es gerade noch bis zum nächstbesten. Ich beäugte die Frau. Ich hatte Glück gehabt, beinahe wäre ich an der Windschutzscheibe geklebt.
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Die Fahrerin drosselte weder ihr Tempo, noch änderte sie ihren rasanten Fahrstil. Ich war froh, als ich heil an der Schule angekam.


Mit wackeligen Beinen stieg ich aus und musterte die Schule. Es war nicht mein erstes Schuljahr auf dieser Schule, doch ich war trotzdem nervös. Die Klassen waren dieses Jahr neu gemischt worden, ich würde die Mehrheit also nicht kennen
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LG Schmusekatze
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Geändert von Schmusekatze (25.07.2014 um 14:11 Uhr).
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Alt 24.07.2014, 23:59
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Schöner Einstieg Wobei der Prolog schon wirklich seeeehr krass depressiv ist. Wenn das das Ende der Geschichte ist... puh Also, ich hoffe, dass es nicht wirklich das Ende ist und da noch was kommt, das alles gut werden lässt. Sonst wäre das schon sehr gemein

lg Kitty
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Bin nicht da, bin mich suchen gegangen.
Falls ich wieder da bin, bevor ich zurück komme, sagt mir, dass ich auf mich warten soll

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Schmusekatze (25.07.2014)
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Alt 25.07.2014, 09:44
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Oooooh, Schmusekatze hat nun auch eine FS begonnen; sehr schön!
Und ich hab auch gleich begonnen sie zu lesen und muss sagen: sehr gut geschrieben und tolle Bilder!

Wobei ich ein wenig über den Prolog erschrocken bin - und denke da in etwa wie KittenUpATree! Ich hoffe ja nicht, dass die FS so endet, sondern dass sie sich letztendlich doch noch zum guten wendet.

Aber jetzt bin ich gespannt wie es weiter geht, wie es ihr (oh, wir wissen noch gar nicht wie das Mädel heißt, fällt mir grad auf oder? ) an ihrem ersten Schultag im neuen Schuljahr geht und und und...
Ich freu mich auf die nächste Folge!

Gruß Simsi (Astrid)
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Schmusekatze (25.07.2014)
  #5 (permalink)  
Alt 25.07.2014, 14:22
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Ui Kommentare Ich freu mich so *megafreu*

Ich weiß, der Prolog ist seeehr depressiv. Ich saß gerade da, hatte ein leeres Dokument vor mir, wollte diese FS anfangen - da überkam mich das alles einfach. Ich weiß auch nicht, den Prolog wollte ich eigentlich in nem ganz anderen Stil, aber naja...
Ich kann mir auch nicht vorstellen, so zu fühlen. Liebeskummer ja, krasser Liebeskummer auch ja, Weltuntergangsliebeskummer leider auch ja, Tod in Kauf nehmen - nein xD Aber wir wissen ja noch nicht, was ihr eigentlich so alles passiert ist, gell?

@Kitten: Mal sehen, ob das das Ende ist. Ich mag zwar Stories mit Happy End lieber, aber es ist was anderes ob ichs les oder schreib Ihr werdet sehen

@Simsi: Ja, ihr wisst noch nicht wie sie heißt Aber das wird sich im nächsten Kapitel ändern

Danke ihr beiden!!
Und danke an alle Danke-Klicker

LG Schmusekatze
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Minchen (25.07.2014), Simsi68 (25.07.2014)
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Alt 25.07.2014, 14:52
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Ohhhh Wie schön, eine Geschichte von dir! Ich finde den Anfang sehr interessant! Ich mag sowieso Geschichten, die auch mal negativ ausgehen, oder so halbwegs positiv. Dieses "und alle Leben glücklich bis ans Ende ihres Lebens" ist zwar für Märchen schön, aber meistens sieht die Realität ein bisschen anders aus *seufz* (wie z.B. der Story von Kitten "Mein Herbst" so hieß die glaub ich)
Dass das junge Mädchen extremen Liebeskummer hat, kann man ja raus lesen, aber ich glaube da steckt noch mehr dahinter!

Du hast mich Jedenfalls neugierig gemacht!

So jetzt nochmal zu deinem Schreibstil: TOP! Man kann sich super in die Situation hineinversetzen.

Zitat:
Ich weiß, der Prolog ist seeehr depressiv. Ich saß gerade da, hatte ein leeres Dokument vor mir, wollte diese FS anfangen - da überkam mich das alles einfach.
Das kenne ich so gut, und gerade das macht deinen Text so ... gefühlsecht?!

Freu mich schon auf weitere Kapitel!!
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Wer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewußt, die dem entgehen, der nur nachts träumt.

Edgar Allan Poe
(1809 - 1849), US-amerikanischer Journalist, Dichter und Literaturkritiker
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Schmusekatze (25.07.2014)
  #7 (permalink)  
Alt 26.07.2014, 00:27
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Hallo

schöner Prolog! Und schön, dass du dich traust ein "schlechtes" Ende zu machen (falls das, das Ende ist ) Zu deinem Schreibstil kann ich noch nicht so viel sagen, da ich ja erst den Prolog und das 1. Kapitel gelesen habe, aber von dem was ich gesehen habe, kann ich sagen, dass es sehr vielversprechend klingt! Ich bin froh, dass ich noch nie so einen Liebeskummer hatte und wenn ich ehrlich bin, hatte ich noch nie so richtig krassen Liebeskummer und danke Gott dafür Aber du hast es geschafft den Anfang richtig ... echt wirken zu lassen, sodass ich ein bisschen in die Person rein fühlen konnte. Und bei mir brauchst du keine Angst haben. dass es mir zu kitchig wird. Ich mag Klischees (schreibt man das so?), deswegen liebe ich Liebesbücher/filme Meine FS wird wahrscheinlich auch so werden
Also mach schnell weiter!
Das einzige was ich zu meckern habe ist, dass mir das erste Kapitel etwas zu kurz ist, aber vielleicht werden die nächsten ja länger!

Saturna
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Schmusekatze (26.07.2014)
  #8 (permalink)  
Alt 29.07.2014, 17:31
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Beitrag

@Minchen:

Zitat:
Wie schön, eine Geschichte von dir! Ich finde den Anfang sehr interessant!
Danke

Zitat:
Ich mag sowieso Geschichten, die auch mal negativ ausgehen, oder so halbwegs positiv. Dieses "und alle Leben glücklich bis ans Ende ihres Lebens" ist zwar für Märchen schön, aber meistens sieht die Realität ein bisschen anders aus *seufz* (wie z.B. der Story von Kitten "Mein Herbst" so hieß die glaub ich)
Mal sehen, ob das das Ende ist oder doch noch ihr Märchenprinz auf seinem weißen Pferd mit wehender Mähne ankommt, seinen Leibarzt im Gepäck, und sie mit in sein güldenes Schloss nimmt, ihr einen Antrag macht und viele, viele kleine Prinzessinen und Prinzen in die Welt setzt
Ja, "Mein Herbst"... Das war schön Aber ich mag eigentlich Happy Ends lieber (@Kitten: Das schlechte Ende hätte mir besser gefallen, wenn Matt (so hieß er doch oder? o3o) nochmal aufgetaucht wär *Kitten das Ganze auf immer und ewig nachtrag*)

Zitat:
Dass das junge Mädchen extremen Liebeskummer hat, kann man ja raus lesen, aber ich glaube da steckt noch mehr dahinter!
Das kann gut sein

Zitat:
So jetzt nochmal zu deinem Schreibstil: TOP! Man kann sich super in die Situation hineinversetzen.
Zitat:
Das kenne ich so gut, und gerade das macht deinen Text so ... gefühlsecht?!
Dankeeee!!!

Danke Minchen!!

@Saturna:

Zitat:
Aber du hast es geschafft den Anfang richtig ... echt wirken zu lassen, sodass ich ein bisschen in die Person rein fühlen konnte.
Danke

Zitat:
Und bei mir brauchst du keine Angst haben. dass es mir zu kitchig wird. Ich mag Klischees (schreibt man das so?), deswegen liebe ich Liebesbücher/filme
Na dann (Ja, schreibt man so )

Zitat:
Also mach schnell weiter!
Tut mir leid, dass es nicht so schnell war Aber das nächste Kapitel kommt bald

Zitat:
Das einzige was ich zu meckern habe ist, dass mir das erste Kapitel etwas zu kurz ist, aber vielleicht werden die nächsten ja länger!
Nuja, wie man in meinem Profil sehen kann, bin ich erst 14. Das heißt, meine Eltern haben ziemlich viel zu bestimmen. Und da sie in letzter Zeit genervt sind, weil ich schon relativ lang immer im Internet bin, konnte ich nicht an den PC und hab am Abend kurz vor Ende des Wettbewerbs noch ganzganz schnell das 1. Kapitel umgeschrieben, Bilder hochgeladen und gepostet.
Ich denke, dass die nächsten schon länger werden (Das erste war wirklich megakurz )

Danke Saturna

Ich werde mich gleich mal ransetzen, das nächste Kapitel zu schreiben! (Und weil ich ja jetzt Ferien hab, werde ich sicher häufiger posten )

LG Schmusekatze
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Minchen (29.07.2014), Saturna (29.07.2014)
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Alt 29.07.2014, 23:22
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Beitrag Kapitel 2

Seufzend blickte ich das Gebäude an. Und wieder ein neues Schuljahr. Neue Leute. Wo ich doch so schlecht darin bin, jemanden anzusprechen. Der Gong riss mich aus meinen Gedanken, und ich ging mit zügigen Schritten auf die Eingangstür zu. Ich ging im Zickzack zwischen den Tischen durch, bis ich den Plan erreicht hatte, vor dem schon eine Horde anderer Schüler stand, hauptsächlich Fünftklässler. Alle anderen waren wohl so schlau gewesen, sich im Voraus auf unserer Schulhomepage zu informieren. Ich reckte meinen Kopf, um etwas erkennen zu können. Die meisten waren, da ich sowieso recht klein war und sie nur ein Jahr jünger, in etwa so groß wie ich. Eher größer. 5... 6... 6a... Da! 6c, Raum 1.003, Klassleiter Herr Draxler. Ich warf einen zweiten Blick darauf, um sicherzugehen, dass ich nicht in den falschen Raum lief, und ging einmal quer durch die Aula. Obwohl in einer Viertelstunde der Unterricht beginnen würde, waren wenige Schüler zu sehen. Ich blickte im Gehen über meine Schulter, um zu sehen, ob meine Freunde schon da waren. Waren sie nicht. Ich drehte mich wieder nach vorne. Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken.
Ich stand vor derselben Tür wie in meinem Traum.
Mit einem Unterschied – diese hier war geöffnet.
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Ich atmete tief durch. Das Gefühl meines Traumes überkam mich, die Angst, das unendliche Fallen... Ich schüttelte den Kopf. Es war nur ein Traum! Ich machte einen Schritt. Und noch einen. Und schon stand ich im Klassenzimmer. Und ich war überrascht! Außer mir waren nur ein paar andere da. Zwei Jungs standen hinten am Fenster, der eine hatte mir den Rücken zugewandt.
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Sie schienen sich nicht besonders gut zu kennen. Wahrscheinlich unterhalten sie sich nur, weil sie die einzigen Jungs hier sind, dachte ich mit einem Seitenblick auf die zwei Mädchen, die neben mir standen. Typische Zicken. Ich steuerte auf die hinterste Reihe zu, als mir auffiel, dass dort schon Schultaschen standen. Ich sah noch einmal zu den beiden Jungs hinüber.
Da drehte sich der vordere, blonde Junge um. Und ich starrte ihn an.
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Ich konnte gar nicht anders, als ihn anzustarren. Mein Gehrin war leer, meine Gedanken wie weggepustet. Das einzige, was ich spürte, war das heftige Pochen meines Herzens und meine Füße, die mich ganz automatisch weitertrugen. Er schaute wieder in eine andere Richtung, und ich konnte mich gerade rechtzeitig fassen und schwenkte zur vorletzten Reihe um. Die zwei Mädchen steckten kichernd ihre Köpfe zusammen. Vielleicht hätte ich zu ihnen gehen sollen. Doch ich konnte nicht anders, als einfach nur dazusitzen. Und nachzudenken. Nachdenken – das war das falsche Wort. Ich dachte nicht nach, mein Gehirn projizierte immer und immer wieder dasselbe Bild auf meine Netzhaut.
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Die Kichermädchen waren inzwischen aufs Klo gegangen – natürlich gemeinsam. Ich konnte mir nicht erklären, warum man zu mehreren auf die Toilette gehen muss. Doch das kümmerte mich in diesem Moment sowieso nicht. Ich fühlte mich komisch. Leer. Schwach. Und doch so gestärkt, energievoll. Fast, als könnte ich schweben. Versunken in meine Gedanken, bemerkte ich die Person vor mir erst, als sie mich anstupste. „Hi, Amelie! Na, wie geht’s dir? Schöne Ferien gehabt?“ Irritiert starrte ich das Mädchen vor mir an.
XXX
Jessica. „Ähm. Hi.“ Was macht sie hier? Ach ja, sie war ja in meiner Klasse. Verwirrt strich ich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Setz dich doch her!“ „Ja. Aber ich geh schnell raus, ich komm gleich wieder!“ Ich nickte wie ein Wackel-Dackel. Ein gehirnloser Wackel-Dackel.
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Abprupt stoppte ich mit dem dämlichen Genicke. Was ist nur in mich gefahren? Bin ich jetzt ein vollkommener Trottel, oder was?
Ich blickte zur Tür. Hoffentlich kommt Jessy gleich wieder – sonst drehe ich am Ende noch durch! Die Tür ging auf, und herein kam – eine Lehrerin. Eine Lehrerin! Wir hatten doch einen Klassenlehrer?
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Sie stellte sich ans Pult und sah uns mit einem fast schon herrscherischen Blick an. Ich beachtete sie jedoch nicht, da in demselben Moment die Tür abermals aufging und zwei ältere Schüler hineinkamen, die einen seltsamen Tanz zum Besten gaben.
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Genervt schritt die Lehrerin auf die beiden zu und redete vor der Tür mit ihnen. Da ich nun meinen Fokus verloren hatte, schweifte mein Blick über die Tische bis zum Fenster. Ich fühlte mich wie eine Marionette, immer und immer wieder musste ich zu ihm hinsehen.
Egal, wie sehr ich mich wehrte – sobald ich den Punkt, auf den ich mich konzentrierte, verlor, zog ein unsichtbarer Puppenspieler an den Fäden und schwenkte langsam meinen Kopf um. Mein Körper fühlte sich leer an, wie eine Puppe. Ich war ohnmächtig, machtlos, einer Marionette gleich. Kraftlos, als wäre ich auf alljene steuernde Fäden angewiesen. Noch nie in meinem Leben hatte ich mich so gefühlt. Es war einerseits schrecklich, andererseits wunderschön. In meinem Bauch entstand eine leichte Wolke, die mich langsam, aber sicher zur Decke hinauftrug. Mein Blick traf den seinen – und die Wolke verpuffte.
Ich sah nur noch ihn. Die wundervollen, herrlich klaren Augen; Haut, wie von der Sonne geküsst, Haare, mit denen das Licht spielte. Da hörte ich seine Stimme. Er sprach mit seinem Gegenüber, doch dieses Mal war er lauter geworden, sie schienen sich zu amüsieren. Sie klang wie Honig, flüssiges Gold, wie der Augenblick, in dem die ersten Sonnenstrahlen aufs Wasser treffen, wie ein Regenbogen nach einem heftigen Gewitter. Sein Lachen – das eines Schmetterlinges, wie ein helles Licht am Ende eine dunklen Tunnels.
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LG Schmusekatze
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cheli24 (31.07.2014), Minchen (30.07.2014), Oreonya (30.07.2014), Saturna (30.07.2014), Simsi68 (02.08.2014), Tausendfach (31.07.2014)
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Alt 30.07.2014, 12:22
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Hallo Schmusekatze

neues Kapitel, sehr gut.
Also, ich fange mal mit dem Schluss an . Ich mag die Vergleiche, die du geschrieben hast. Man merkt, dass du dir Mühe gegeben hast welche zu finden

So und da ist auch schon der Junge, der ihr das Herz bricht! Sie hat Recht, schlecht ausschauen tut er ja nicht Ich bin gespannt warum sie so einen Liebeskummer kriegt.

Irgendwie ist das seltsam. Plötzlich ist da eine Lehrerin, obwohl da eigentlich ein Lehrer sein sollte? Schüler kommen herein und führen einen komischen Tanz auf? Ja, ähm...
Bin gespannt ob das irgendeinen Grund hat oder ob sie einfach so verzaubert ist von dem Jungen, dass sie das nur so seltsam wahrnimmt. Oder vielleicht hat das ja gar nichts zu bedeuten?

Alles in einem, ich bin sehr gespannt auf das nächste Kapitel!
Und ich mag deinen Schreibstil (ok, das passt jetzt gar nicht in den Zusammenhang, aber wen juckt´s)

Saturna
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-Alice im Wunderland
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Schmusekatze (30.07.2014)
 
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