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  #91 (permalink)  
Alt 29.07.2015, 00:56
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Standard Kapitel 14 Annäherung - Teil 2 -

Bitte den Post davor beachten!


so weiter geht's
...



Als sie kurz darauf wieder zum Tisch zurückkam, sah sie etwas irritiert auf Ryan, der sich an die andere Tischseite gesetzt hatte. Sie nahm neben ihm Platz und errötete, als er seine Hand auf ihre legte und lächelnd meinte: „Das freut mich sehr, dass Du Dir von meiner Mum helfen lassen möchtest.“

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„Chelsea…“ Er stockte kurz, um sich zu räuspern, ehe er mit fester Stimme sagte: „Wir werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben. Du kannst mich jederzeit anrufen, wenn Dir danach ist. Lass‘ uns jetzt einfach den Rest der Woche genießen und danach sehen wir weiter.“

Aufgeregt hatte sie den Atem angehalten, so dass sie sich beinahe verschluckt hätte, während ihr erneut die Röte ins Gesicht schoss. „Wa- was meinst Du mit… „danach“, Ryan?“ Sie wagte nicht, ihn dabei anzusehen.

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Erneut sich räuspernd, erwiderte er: „Chelsea, ich mag Dich sehr und Du bist mir auch sehr wichtig geworden. Aber bitte lass uns über „uns“ reden, wenn wir wieder in Hidden Springs sind.“

Uns?

Verständnislosigkeit spiegelte sich in ihrem Gesicht wider, als er plötzlich aufstand und sie ebenfalls vom Stuhl hochzog. Er kam ihr sehr nahe, als er hinter sie trat und seine Arme um sie legte, während sie seinen heißen Atem im Nacken spürte. „Ja, über uns. Ich spüre, dass da etwas ist. Aber ich brauche ein wenig Zeit, um herauszufinden, was ich für Dich empfinde. Chelsea, wir müssen erst beide unser Leben wieder in den Griff bekommen. Okay?“

Chelsea‘ s Herz klopfte hörbar laut und die Angst beschlich sie, Ryan könnte es hören und ihre Gedanken lesen. Sie wagte nicht, ihn anzusehen, aber sie genoss seine Berührung, während sich ein kleines Lächeln in ihr Gesicht stahl. Auch wenn es nicht ihre Absicht gewesen war, aber in diesem Moment wurde ihr unwiderruflich bewusst, dass sie sich in Ryan verliebt hatte. Sie wünschte sich nichts sehnlicher, als dass es ihm genauso gehen würde. Aber da war eine unsichtbare Wand, die aus sechs Buchstaben bestand: ELAINE! Er hatte sie in ihrem Beisein nie mehr erwähnt und dennoch wurde sie das Gefühl nicht los, dass die beiden immer noch etwas miteinander verband.

Ihren ganzen Mut zusammennehmend, fragte sie schließlich mit leiser und unsicherer Stimme: „Liebst Du sie noch, Ryan? I- i- ich meine…“

Hastig brach sie ab, während Ryan sie verwundert ansah: „Wie kommst Du jetzt…?“ Tief atmete er ein: „Nein, ich liebe sie nicht mehr, Chelsea. Aber wir müssen noch einige Dinge klären…“

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Sie hatte noch etwas fragen wollen. Doch als er sich wieder von ihr löste, hatte sie der Mut verlassen. Eher kumpelhaft zwinkerte er ihr schließlich zu, um rasch das Thema zu wechseln: „So, Miss Reardon. Jason und Leslie sind in die Stadt gefahren, Nathan und Jacky sind noch auf ihrem Zimmer. Hast Du Lust, ein wenig mit mir spazieren zu gehen? Noch scheint die Sonne. Oder ist Dir immer noch kalt?“ Süffisant grinsend fügte er hinzu. „Dann wärme ich Dich eben.“

Erneut spürte sie die Hitze in sich aufsteigen, als sie an jene Nacht dachte, als Ryan so nah neben ihr gelegen hatte. Stotternd stieß sie schließlich hervor: „I-i-ich muss mir nu-nur noch eine Ja- Jacke holen und Stie-Stiefel und…“.

„Ein Penny für Deine Gedanken“, raunte er ihr mit heiserer Stimme zu, während seine Hand zärtlich ihre Wange umfasste und sein Daumen vorsichtig über ihre Lippen strich. Ihr Herzschlag setzte fast aus und sie wünschte sich, dieser Moment möge nie vergehen und er würde sie küssen.

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Doch noch ehe er das Vorhaben in die Tat hätte umsetzen können, war sie es schließlich, die diesen kurzen Moment der Intimität zwischen ihn beendete. Hastig löste sie sich von ihm und fragte stotternd, in einigen Metern Abstand zu Ryan, während ihr Gesicht wie ein heißer Backofen glühte: „In fü-fü-fünf Mi- Minuten draußen, o-okay?“

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Noch ehe er ihr antworten konnte, hatte sie sich auch schon umgewandt und rannte in Richtung der Treppe. Fast schien es Ryan, als wolle sie vor ihm und ihren Gefühlen fliehen. Dabei hatte er gespürt, dass sie sich in seinen Armen nicht unwohl gefühlt hatte. Er sah ihr nach und murmelte vor sich hin: „Ja in 5 Minuten“.

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Tief seufzend nahm er auf dem Sessel Platz, während er sich selbst noch nicht im Klaren war, was gerade zwischen ihnen passiert war. Ich hätte es nicht so weit kommen lassen dürfen, meldete sich sogleich sein schlechtes Gewissen. Er wusste, ihm stand noch die Aussprache mit Elaine bevor. Allerdings würde es an der Tatsache nichts ändern, dass er die Beziehung mit ihr nicht aufrechterhalten wollte. Aber für etwas Neues war er auch noch nicht bereit oder etwa doch? Er horchte tief in sich hinein. Hat sich Chelsea nicht schon längst in mein Herz geschlichen? Ich fühle doch schon weitaus mehr als nur Freundschaft für sie und ich werde sie sehr vermissen, wenn ich wieder in Roaring Heights bin. Aber wie soll das funktionieren? Wir sind doch viel zu weit voneinander entfernt. Andererseits, Hidden Springs ist nicht aus der Welt.

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Ein Lächeln zierte seine Mundwinkel, als er sich erhob und vor sich hin sinnierte: „Nein, ich werde einen Weg finden. Es wird, es muss einen geben. Vielleicht nicht heute und auch nicht morgen. Aber der Tag wird kommen. Ich weiß es, Chelsea.“

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Fortsetzung folgt...


Kapitel 15


__________________
Meine Fotostory: Schatten der Vergangenheit (aktuell)



Meine Kurzgeschichten: Where ist Leslie? (abgeschlossen), The Miracle of Love (aktuell)

Geändert von cheli24 (29.07.2015 um 07:24 Uhr).
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  #92 (permalink)  
Alt 30.07.2015, 16:54
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Ja, das wollte ich sehen und lesen. Gut so
Und immer immer weiter so, bitte

Ich habe gerade das dringende Bedürfnis weiterzulesen. Wenn es ein Buch wäre, würde ich immer weiter umblättern... Ich bin doch so ungeduldig...

Geändert von Anni1990 (30.07.2015 um 17:45 Uhr).
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Alt 02.08.2015, 11:55
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Hallo Marga!

Oh, wie lieb sich Gladys doch um Chelsea kümmert; wirklich rührend!
Aber genau das - und dass Chelsea sich ihren Kummer vom Herzen reden kann - tut der jungen Frau gut!
Und so wie es aussieht, möchte sich Chelsea nun doch von Gladys helfen lassen. Das finde ich wirklich gut! Sie braucht Hilfe. Alleine würde sie es niemals schaffen!

Und Ryan ist sichtlcih froh, dass sie sich von seiner Mutter endlich helfen lässt!

Ihm fällt es scheinbar auch sehr schwer, daran zu denken, dass er und Chelsea bald wieder getrennte Wege gehen müssen. Das merkt man ihm richtig an.

Hm... Ryan´s vertraute Umarmungen und wie er mit Chelsea sprach und ihr nahe kam (ich hatte schon gedacht: "Jetzt küssen sie sich wohl gleich!"), war ihr scheinbar letztendlich doch irgendwie zu viel, obwohl sie es anfangs doch sichtlich genossen hat. Sie fühlte sich anscheinend in die Enge getrieben, was Ryan mit Sicherheit nicht beabsichtigt hatte.
Ohja, und wie sie es genossen hat, aber irgendwie war da mit einem mal wieder so eine Blokade da!
Sie rannte davon und Ryan wusste mal wieder nicht wie ihm geschah

Er weiß jetzt, dass er sich in Chelsea verliebt hat - und Chelsea sich in Ryan, das ist ihr sicherlich auch klar! - und er wird einen Weg finden, das weiß ich und ich hoffe es, dass sie zusammen sein können.

Ach, war das wieder ein tolles Kapitel --> Text wie Bilder

Und jetzt freu ich mich schon wieder auf die nächste Folge, auf mehr, auf VIEL mehr!


Liebe Grüße
Astrid
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Alt 24.12.2015, 09:49
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Ein Frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage wünscht Euch

cheli24 (Marga)


P. S. Sorry wegen der langen Pause, aber es wird hier bald weitergehen
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Alt 28.03.2016, 22:09
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Hallo zusammen,

ich weiß, es ist fast ein dreiviertel Jahr her, seit ich hier das letzte Mal etwas gepostet habe. Das tut mir auch sehr Leid und dafür will ich mich auch entschuldigen.

Der Grund liegt zum Einen an Sims 3, das gerade bei größeren Spielständen extrem ruckelt und nur noch schwer bespielbar ist. Das hatte mir dann auch etwas die Spielfreude genommen. Es liegt im Wesentlichen an den vielen CC' s, die ich jedoch nicht so einfach löschen kann, da ich sie noch für meine Fotostorys benötige. Ich hoffe auf Besserung, wenn ich diese Kapitel beendet habe und einen neuen Spielstand beginne. Schauen wir mal, ob es dann besser läuft.

Zum Anderen habe ich für diese FS noch keine Kapitel vorgeschrieben. Aber sie wird nicht so viele Kapitel haben, wie meine andere FS, bei Weitem nicht.

Bevor es nun also mit einem neuen Kapitel weitergeht, erst noch zu den Kommentaren, über die ich mich sehr gefreut habe.




Hallo Anni!


Zitat:
Zitat von Anni1990 Beitrag anzeigen
Ja, das wollte ich sehen und lesen. Gut so
Und immer immer weiter so, bitte
Na ja, es ist ja noch nicht viel passiert und es gibt da ja immer noch die Wohnsituation, die Ryan erst noch mit Elaine klären muss.
Zitat:
Zitat von Anni1990 Beitrag anzeigen
Ich habe gerade das dringende Bedürfnis weiterzulesen. Wenn es ein Buch wäre, würde ich immer weiter umblättern... Ich bin doch so ungeduldig...
Es tut mir sehr Leid, dass Du/Ihr so lange auf eine Fortsetzung warten musstest.

Vielen Dank für Deinen Kommentar und die lieben Worte, liebe Anni. Ich habe mich sehr darüber gefreut.


Hallo Astrid!


Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Hallo Marga! Oh, wie lieb sich Gladys doch um Chelsea kümmert; wirklich rührend! Aber genau das - und dass Chelsea sich ihren Kummer vom Herzen reden kann - tut der jungen Frau gut!
Ja, es hat Chelsea sichtlich gut getan. Sie spürt, dass es Gladys ehrlich mit ihr meint, da ist nichts gespielt und sie hat Vertauen zu ihr. Das ist mit die wichtigste Basis für einen Fortschritt.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Und so wie es aussieht, möchte sich Chelsea nun doch von Gladys helfen lassen. Das finde ich wirklich gut! Sie braucht Hilfe. Alleine würde sie es niemals schaffen!
Chelsea spürt tief in ihrem Herzen, dass sie es alleine nicht schaffen wird, dass sie Hilfe braucht. Gladys hat es in ihrer einfühlsamen Art geschafft, zu ihr durchzudringen.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Und Ryan ist sichtlcih froh, dass sie sich von seiner Mutter endlich helfen lässt!
Ja, auch er ist froh und kann noch immer nicht vergessen, was sich Chelsea beinahe angetan hatte.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Ihm fällt es scheinbar auch sehr schwer, daran zu denken, dass er und Chelsea bald wieder getrennte Wege gehen müssen. Das merkt man ihm richtig an.
Er fühlt sich irgendwie für sie verantwortlich und will, dass es ihr bald wieder besser geht.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Hm... Ryan´s vertraute Umarmungen und wie er mit Chelsea sprach und ihr nahe kam (ich hatte schon gedacht: "Jetzt küssen sie sich wohl gleich!"), war ihr scheinbar letztendlich doch irgendwie zu viel, obwohl sie es anfangs doch sichtlich genossen hat. Sie fühlte sich anscheinend in die Enge getrieben, was Ryan mit Sicherheit nicht beabsichtigt hatte. Ohja, und wie sie es genossen hat, aber irgendwie war da mit einem mal wieder so eine Blokade da!
Tief in ihrem Inneren sitzt immer noch dieses Schuldgefühl. Wie kann ich glücklich sein, wenn meine Familie nicht mehr am Leben ist? Das nagt sehr an ihr. Sie mag Ryan und merkt auch, wie vertraut er ihr in der kurzen Zeit schon geworden ist. Aber da ist auch der baldige Abschied, der ihr zu schaffen macht. Wie soll es weitergehen, wenn er nicht mehr da ist? Hätten sie denn überhaupt eine Zukunft.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Sie rannte davon und Ryan wusste mal wieder nicht wie ihm geschah
In dem Moment ist es ihr einfach zu viel geworden. Sie hat Angst, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.
Zitat:
Zitat von Simsi68 Beitrag anzeigen
Er weiß jetzt, dass er sich in Chelsea verliebt hat - und Chelsea sich in Ryan, das ist ihr sicherlich auch klar! - und er wird einen Weg finden, das weiß ich und ich hoffe es, dass sie zusammen sein können.
Schauen wir mal, ob es so kommen wird.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, die netten Worte, Dein Lob und auch die Gedanken, die Du Dir gemacht hast, liebe Astrid. Ich habe mich sehr darüber gefreut.




So und gleich im Anschluß geht es mit einem neuen Kapitel weiter.


LG cheli24 (Marga)

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Jennitschka (30.03.2016), Simsi68 (29.03.2016), Zebrastreifen (30.03.2016)
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Alt 28.03.2016, 22:10
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Standard Kapitel 15 Wenn Hilfe von allen Seiten naht - Teil 1 -


Die Kommentarbeantwortung befindet sich einen Post davor!



Hallo zusammen,

nach fast einem dreiviertel Jahr Pause geht es hier endlich weiter. Ich hoffe natürlich, dass mir noch Einige die Treue halten, kann es aber auch verstehen, wenn hier kein Interesse mehr besteht.

Dennoch wünsche ich nun viel Spaß beim Lesen des neuen Kapitels und hoffe, es gefällt Euch.



LG cheli24 (Marga)



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~




Kapitel 15




Wenn Hilfe von allen Seiten
naht - Teil 1 -




Schon früh waren Nathan und Jacky wach geworden. Da sie beide nicht mehr schlafen konnten und auch nicht mehr länger im Bett bleiben wollten, beschlossen sie einen Spaziergang durch den dichten Schnee zu machen. Zuvor hatten sie eine kurze Nachricht hinterlassen, wo sie waren, falls sie jemand suchen sollte und dass sie Bessie mitgenommen hätten. Hand in Hand stapften sie wenig später durch den meterhohen Schnee. Es war noch sehr still am Morgen, nur das Knirschen des Schnees unter ihren Boots war zu hören.

Sie plauderten eine Weile über den gestrigen Abend, als Jacky plötzlich stehenblieb und Nathan fragend ansah. „Denkst Du, ich habe mich gestern Chelsea gegenüber taktlos verhalten?“

Verwundert schaute Nathan auf seine Freundin. „Was meinst Du?“

Tief seufzend antwortete sie schließlich nach kurzem Zögern: „Nun ja, ich weiß nicht, ob ich gestern nicht etwas grob zu ihr war. Aber ich wollte ihr doch nur helfen. Ich glaube, ich hätte das mit meiner kleinen Nichte nicht erwähnen sollen.“


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Sie hielt kurz inne, ehe sie fortfuhr: „Ich werde mich bei ihr entschuldigen.“

„Aber es hat doch funktioniert und sie ist mit Dir gegangen“, wandte Nathan ein.

„Ja schon. Aber ich hätte mich anders ausdrücken müssen.“ Sie blickte nachdenklich zur Seite, während er ihren Blick suchte.

„Schatz“, meinte er aufmunternd und mit Nachdruck: „Bitte mach‘ Dir deswegen keine Gedanken. Ich denke, Chelsea wird bemerkt haben, wie es gemeint war.“


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Jacky schmiegte sich in seine Arme und sagte leise: „Ich danke Dir, Jason. Aber entschuldigen will ich mich trotzdem bei ihr. Ich will einfach nicht, dass etwas zwischen uns steht, denn ich finde sie sehr nett und ausgesprochen sympathisch.“ Sie hob ihren Kopf und sah Nathan in die Augen. „Weißt Du eigentlich, dass Chelsea ganz in der Nähe meiner Eltern wohnt, Nathan? Nur knapp 75 Meilen entfernt.“

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„Aha“, meinte dieser dazu nur lakonisch. Doch als er Jackys zusammengekniffenen Augen sah, fügte er fragend hinzu: „Und was willst Du mir damit jetzt sagen, Jacky?“

Zärtlich rieb Nathan seine Nasenspitze an ihrer Wange rauf und runter, während er in ihre haselnussbraunen Augen sah, die viel Liebe und Wärme ausstrahlten und ihn mitunter an ein Rehkitz erinnerten. Rehbraune Augen, in die er sich sofort verliebt hatte. Aber vor allem war es ihre Wärme und Hilfsbereitschaft gewesen, ihre Art, jemanden zu beschützen, der Schutz suchte und Hilfe benötigte.


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„Nun ja, wenn wir bei Deinem nächsten Besuch bei meinen Eltern sind, dann könnten wir doch einen Abstecher zu Chelsea machen. Was meinst Du?“, hörte er sie fragen.

Er zog eine Augenbraue nach oben und antwortete „Ja, warum nicht, wenn es auf unserem Weg liegt, gerne.“ Dabei küsste er sie liebevoll auf die Nasenspitze, während sie sich an ihn kuschelte. „Frierst Du?“, neckte er sie grinsend.

„Warum stört Dich das?“ Verschmitzt sah sie auf.

„Nein, überhaupt nicht, das weißt Du doch, mein Schatz“, meinte er lächelnd und hielt sie weiterhin in seinen Armen.


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Bessie indes sprang auf und ab, ihr Blick dabei immer auf die Beiden gerichtet, als wolle sie zum Aufbruch drängen. Okay, Ihr zwei. Geht es jetzt bald weiter? Lachend ließen die beiden voneinander ab, nachdem Bessie durch ihnen hindurch geschlüpft war und zum Aufbruch drängte.

„Ich glaube, das gefällt ihr nicht“, warf Jacky einen Blick auf Bessie. „Du willst weiter, hm? Wir gehen ja gleich, versprochen.“


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„Sag‘ mal, sind Dein Bruder und Chelsea wirklich nur gute Freunde?“, fragte Jacky plötzlich unvermittelt.

„Wie meinst Du das?“

„Ach Nathan“, klang es fast schon ungeduldig. „So etwas kann auch nur ein Mann fragen. Sind Dir die Blicke der Beiden denn nicht entgangen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen?“


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„Hab‘ nicht so genau darauf geachtet“, kam es leicht knurrend zurück. „Wir sollten uns da nicht einmischen, Liebes. Ryan ist alt genug und wird wissen, was er macht. Außerdem hat er sich erst von seiner russischen Prinzessin getrennt. Zum Glück kann ich da nur sagen. Ich hoffe nur, er lässt sich nicht wieder von ihr einwickeln.“


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Neugierig geworden fragte Jacky: „Denkst Du, das könnte passieren?“

„Du kennst sie nicht, Liebes. Elaine ist schon sehr attraktiv, aber das ist auch schon das einzig Positive, das es zu erwähnen gibt. Ich mag sie nicht. Habe sie damals bei Ryan‘ s Geburtstag kennengelernt. Sie ist oberflächig und egoistisch. Er kann froh sein, dass er sie los ist.“


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„Ja aber, sie müssen ja noch ihre Wohnsituation klären. Da wird er wieder auf sie treffen. Meinst Du wirklich, sie könnte ihn wieder um den Finger wickeln?“

„Ich hoffe es nicht“, meinte Nathan grimmig dreinblickend.

„Ach, ich glaube, Ryan wird schon wissen, was er tut. Und ich denke, dass Chelsea da auch eine wichtige Rolle spielen wird.“

„Denkst Du, Jacky?“

„Ja, mein Schatz. Das habe ich im Gefühl. Mach‘ Dir also keine Sorgen“, ermunterte sie ihn lächelnd.

Ein Lächeln, das er so sehr an ihr liebte und das sie wie ein junger Teenager aussehen ließ. Einmal mehr dankte Nathan dem Schicksal, Jacky begegnet zu sein.


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Mit einem Blick auf Bessie kniff sie ihrem Freund in die Wange und meinte lächelte: „So und jetzt sollten wir weitergehen, mir wird langsam kalt und Bessie will auch weg.“

Nach einem langen Kuss setzten sie ihren Weg durch den tiefen Schnee fort, gefolgt von Bessie, die bellend zurückgerannt war, nachdem ihr die Beiden nicht gefolgt waren.


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Nach dem Frühstück, das die Familie wieder gemeinsam eingenommen hatte, verzog sich jeder in seine Zimmer oder war anderswo anzutreffen. Während Ryan zusammen mit Jason und Nathan in die Stadt gefahren war, um noch ein paar Besorgungen für Silvester zu machen, saß Leslie am Schreibtisch, vor sich jede Menge Unterlagen. Die Zeit wollte sie nutzen, während Jason nicht da war. Chelsea hatte ihr vorhin den Ordner vorbeigebracht. Das, was momentan wichtig war und was sie unbedingt benötigte, hatte sich Leslie bereits herausgenommen. Hier und da hatte sie sich schon einige Notizen gemacht, während sie anderes gleich in ihren Laptop eintippte.

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Während Jeremy und Gladys mit den Hunden draußen waren, stand Chelsea in ihrem Zimmer und telefonierte mit Kim. Sie war gleich nach dem Frühstück alleine zum Spazierengehen losgezogen und hatte sich dabei leicht das Gesicht verbrannt. Aber die kalte Schneeluft und die wärmenden Sonnenstrahlen hatten ihr auch gut getan. Danach war sie zu Leslie gegangen, um ihr den Ordner zu bringen, ehe sie schließlich ihre Freundin angerufen hatte. Sie hatte ihr viel zu erzählen und Kim spürte förmlich, wie ausgeglichen ihre Freundin dabei wirkte.

„Ich freue mich so, dass es Dir gefällt, Chessie. Und Ryan‘ s Familie scheint Dir gut zu tun.“

Doch hier wurde sie rasch von ihrer Freundin unterbrochen. „Nein, Kim. Es erinnert mich nur daran, was ich verloren habe und macht es für mich nicht einfacher.“


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Sie stockte kurz, ehe sie fortfuhr: „Glady’ s und Jeremy sind sehr nett und auch sehr um mich bemüht. Aber sie sind nicht meine Eltern. Es wird alles wie vorher sein, wenn ich wieder zuhause bin. Ryan geht nach Roaring Hights zurück und ich werde wieder alleine sein. Ich mache mir doch nur etwas vor. Es ist nur Glück auf Zeit.“

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Kim war bestürzt über den plötzlichen Sinneswandel ihrer Freundin und versuchte dieser Mut zuzusprechen. „Aber Du hast doch auch noch mich, Chessie. Vergiss‘ nicht, ich werde immer für Dich da sein.“

Sie konnte das Kopfschütteln nicht sehen, als Chelsea rasch abwiegelte und sich kurz darauf von ihr verabschiedete. Vielleicht hatte Kim Recht und es würde doch noch alles gut werden. Aber es ändert doch nichts an der Tatsache, dass ich zuhause wieder alleine sein werde. Traurig starrte sie dabei vor sich hin, ehe sie sich schließlich im Bad fertig machte und sich umkleidete.


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Unterdessen wollte Jacky ihr Vorhaben, sich bei Chelsea zu entschuldigen, in die Tat umsetzen und stand etwas unschlüssig vor deren Zimmertür. Da sie sie unten und draußen nirgendwo angetroffen hatte, nahm sie an, dass sie sich in ihrem Zimmer befand.


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Sie räusperte sich kurz, ehe sie entschlossen an der Tür klopfte. „Chelsea, bist Du da? Ich bin‘ s, Jacky.“

Kurz darauf wurde ihr die Tür geöffnet und fragend sah die Rothaarige die junge Blondine an. „Darf ich reinkommen?“, fragte diese zögernd.

Chelsea nickte und trat von der Tür weg, so dass Jacky das Zimmer betreten konnte. Stumm standen sich die beiden jungen Frauen gegenüber.


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Jacky war die erste, die schließlich die Stille unterbrach. „Chelsea, ich…“ Sie räusperte sich kurz, ehe sie mit fester Stimme fortfuhr: „Es tut mir sehr Leid, was ich gestern zu Dir gesagt habe. Ich hatte kein Recht dazu.“

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Doch Chelsea schüttelte den Kopf. „Doch, Du hattest Recht damit. Ich sollte froh sein, dass ich gesund bin. Viele andere sind das nicht. Und es tut mir auch sehr Leid, was mit Deiner kleinen Nichte passiert ist.“

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Sie hielt kurz inne, ehe sie Jacky fragend ansah. „Magst Du mir ein wenig über sie erzählen, Jacky?“

Chelsea wies auf den Sessel ihr gegenüber und nahm auf dem anderen Platz, während Jacky nach kurzem Zögern zu erzählen begann. Von dem langen Kampf der Kleinen, den Chemotherapien, die ihren Körper schwer geschwächt hatten und trotz allem der Zuversicht in ihren Augen, den Kampf doch irgendwie gewinnen zu können bis schließlich zu ihrem erlösenden Ende.


Jacky konnte dabei nicht verhindern, dass sich Tränen in ihren Augen gesammelt hatten. Die Erinnerung an ihre Nichte tat immer noch sehr weh und sie fuhr sich mit dem Handrücken schniefend über die Nase.


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gleich geht es weiter...



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Es blieb eine Weile still, ehe Chelsea leise sagte: „Das tut mir sehr Leid, Jacky.“

Diese sah die Rothaarige müde an, ehe sie murmelte: „Weißt Du, Chelsea, vermutlich wäre es für Mandy‘ s Eltern erträglicher gewesen, hätten sie Tag und Nacht bei ihr sein können. Aber nirgendwo gibt es in Hidden Springs oder in der näheren Umgebung solche Kinderhospize. Entweder sind die Häuser zu klein oder sie eignen sich nicht für eine solche Einrichtung. Das nächste ist mehr als 200 Meilen entfernt. Wie hätten das ihre Eltern bewerkstelligen sollen?“


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Interessiert sah Chelsea Jacky an. „Gibt es denn da irgendwelche Normen, die erfüllt werden müssen, bauliche Bestimmungen oder so?“

„Nun ja, die Zugänge sollten schon gut erreichbar und am Besten auch gleich behindertengerecht sein. Aber ansonsten gibt es da wohl keine Vorschriften.“

„Und die Größe der Zimmer, Bäder, sanitäre Anlagen? Wie sieht es damit aus?“, wollte Chelsea weiter wissen.


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„Hm, so genau kenne ich mich da nicht aus. Aber frag‘ doch mal Gladys oder Jeremy. Die Beiden eröffnen doch demnächst ihre eigene Tagesklinik. Sie können Dir bestimmt nähere Auskünfte geben.“

Chelsea dachte nach. Eigentlich wäre das doch die perfekte Lösung. Oder könnte man das Haus eventuell zwangsversteigern lassen? Dann müsste ich es eben über die Presse publik machen. Je mehr davon wissen, umso mehr Anteil nimmt man vielleicht daran.

„Chelsea? Hallooooo? Erde an Chelseaaaaaa?“

„Was?“ Erschrocken war Chelsea zusammengezuckt. „Entschuldige“, meinte sie zerknirscht, „was hast Du gesagt?“


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Jacky schüttelte den Kopf. „Nicht wichtig. Aber Du warst auf einmal wie weggetreten. Ich hatte Dich gefragt, ob Du eventuell ein solches Objekt kennst, das sich als Hospiz eignen würde?“

„Ich bin mir nicht sicher und müsste mich erst erkundigen.“

„Falls Du etwas in Erfahrung bringen würdest, könntest Du mir dann Bescheid geben?“, fragte sie freundlich.


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Jacky hielt kurz inne, ehe sie sagte: „Ich gebe Dir mal meine Handynummer und meine Mail-Adresse. Dann könnten wir in Verbindung bleiben. Vielleicht bringst Du ja etwas in Erfahrung. Hast Du etwas zu schreiben, Chelsea?“

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„Ja, warte mal kurz.“

Chelsea ging zu dem kleinen Nachttisch, auf dem ihr Handy lag. Sie nahm es in die Hand und meinte zu Jacky: „So, Du kannst loslegen.“ Schnell tippte sie die Nummer und die Mail-Adresse ein, die ihr Jacky gegeben hatte und speicherte diese ab, ehe sie Jacky ihre Nummer und Mail-Adresse gab.


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Jacky warf einen Blick auf ihren digitalisierten Terminkalender. „Du, ich seh‘ gerade… In zwei Wochen ist bei Euch das traditionelle Winterfest. Gehst Du hin, Chelsea? Nathan ist leider nicht da und so müsste ich alleine gehen. Aber wenn Du mitkommen würdest…“ Jacky unterbrach sich und speicherte die Daten Chelsea‘ s ab, während die rothaarige junge Frau, die am Fenster gestanden hatte, nun auf sie zukam.

„Kim, meine beste Freundin hatte mich schon gefragt. Ich wollte eigentlich nicht hin…“ Sie zögerte, ehe sie entschlossen fortfuhr: „Aber wenn Du auch hingehen willst, warum nicht. Wenn Du magst, kannst Du auch bei mir übernachten.“

Jacky strahlte und umarmte Chelsea spontan, was diese zunächst nach leichten Zögerns schließlich erwiderte. „Oh, das wäre natürlich toll. Dann müsste ich nachts nichts mehr zurückfahren. Dann tippe ich mir das gleich mal in meinen Terminkalender ein.“


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Nachdem Jacky damit fertig war, musterte sie Chelsea‘ s gerötetes Gesicht. „Hast Du Dir einen Sonnenbrand geholt?“

Diese nickte. „Ja, das ist aber nicht schlimm, tut auch nicht weh.“

„Hast Du After Sun dabei, wenn nicht kannst Du die von mir haben? Ich muss mich auch immer gleich eincremen, sonst sehe ich aus wie ein Krebs“, lachte sie.

Auch in Chelsea‘ s Gesicht zeigte sich ein Lächeln. „Ich müsste es eigentlich von Australien gewohnt sein. Da ist die Sonne weitaus intensiver.“

„Richtig, Nathan hatte ja erzählt, Du hättest einige Auslandssemester in Australien verbracht. Wie ist es denn da so?“

Interessiert fragte Chelsea: „Soll ich Dir ein wenig erzählen?“

Jacky strahlte sie an. „Oh ja. Und wie sind die Jungs da so?“, zwinkerte sie ihr zu.

Damit war das Eis endgültig zwischen ihnen gebrochen. Sie nahmen beide plaudernd auf dem Bett Platz. Während Chelsea es sich im Liegen bequem gemacht hatte, saß Jacky im Schneidersitz auf dem Bett und hörte Chelsea aufmerksam zu.


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Währenddessen am anderen Zimmer des Ganges



„Ja, Mike. Ich habe die Briefe vor mir liegen. Sie stammen aus den Jahren 1970 – 1975 und wurden zum Teil in Hanoi und dem damaligen Saigon abgestempelt. Also, zur Zeit des Vietnamkrieges.“


„Und wer war der Absender, kannst Du das erkennen?“, wollte der Gesprächspartner, den Leslie Mike nannte, neugierig wissen.

Mike und Leslie hatten sich vor ein paar Jahren bei einem gemeinsamen Fall kennengelernt, der sich in der Army zugetragen hatte. Ein Soldat und Ex-Irak-Veteran hatte nach einem Streit seine Ehefrau erschossen. Leslie hatte damals die Anklage vertreten, Mike war ihre Kontaktperson bei der Army gewesen. Im Laufe der Ermittlungen hatten sie sich miteinander angefreundet, ohne das je irgendetwas zwischen ihnen gewesen wäre. Sie hatten sich einfach nur gut verstanden und das war heute noch so. Mike war mittlerweile im Headquarter tätig und war für das Datentechnische zuständig.


„Du, das ist alles Handgeschrieben und die Schrift zum Teil auch schon verblasst. Aber „Larry“ lautet der Vorname und der Nachname könnte „Channing“ oder so ähnlich heißen. Vielleicht hilft Dir sein Dienstrang weiter, er war zu dem Zeitpunkt Colonel. Ich weiß, dass das nicht gerade viele Informationen aus einer Zeit sind, die immerhin fast 40 Jahre zurückliegen. Er müsste jetzt also Mitte 60 oder so sein. Das würde sich auch mit den Informationen meiner Klientin decken. Deren Vater war 63 Jahre alt, als er starb. Also müsste dieser Larry mindestens zwei oder drei Jahre älter sein.“


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„Und wo stammte dieser Dr. Readon her?“

„Aus Hidden Springs. Aber ob dessen Bruder auch dort geboren wurde, kann ich Dir nicht sagen.“


„Okay, hör‘ zu, Leslie. Ich werde unseren Zentralcomputer gleich im Neuen Jahr mit den Daten füttern und dann sehen wir weiter. Ich will Dir aber keine allzu großen Hoffnungen machen. Viele Daten von damals werden vermutlich verloren gegangen sein oder wurden nie erfasst. Theoretisch könnte Dein Colonel auch gar nicht mehr leben oder ein anderer seine Identität angenommen haben. Es ist alles möglich. Aber ich mach‘ Dir einen Vorschlag, da die Briefe und auch diese Forderung handgeschrieben sind. Schalte einen Graphologen ein, der könnte die Handschrift überprüfen.“


Leslie fragte etwas zweifelnd: „Ja, aber auch noch nach 40 Jahren? Ich meine, die Handschrift verändert sich doch.“


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„Ja, aber die Graphologen haben andere Möglichkeiten, Handschriften auf ihre Echtheit zu überprüfen. Eine Freundin von mir arbeitet für das FBI in der Forensik und die haben es oftmals auch mit solchen Dingen zu tun. Ich maile Dir gleich mal ihre Kontaktdaten und melde mich bei Dir, sowie ich etwas herausgefunden habe.“

„Ich danke Dir Mike. Du hast etwas gut bei mir und vergiss‘ meine Hochzeit nicht. Wehe, Du gibst mir einen Korb und bringe Deine Freundin mit. Ich will sie endlich einmal kennenlernen.“

„Ja, ist gebongt. Dann bis bald.“

Sie wechselten noch einige belanglose Worte, ehe sie das Gespräch beendeten. Danach rief Leslie in ihrer Kanzlei an, um ihren Chef von dem Fall zu unterrichten.


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Nachdem sie das Gespräch beendet hatte, waren sie und ihre Kollegen um eine Klientin reicher. Gleich nach ihrer Rückkehr würden sie sich mit den Fakten vertraut machen. Vorerst wollte Leslie dies noch für sich behalten und Chelsea erst dann einweihen, wenn sie einige Anhaltspunkte hatten. Sie nahm wieder am Schreibtisch Platz und gab erneut einige wichtige Punkte ein, die ihr beim Gespräch mit Mike eingefallen waren und auf die sie ihn bei ihrem nächsten Gespräch oder Zusammentreffen unbedingt ansprechen wollte.


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Leslie gingen Mike‘ s Worte nicht mehr aus dem Kopf. Könnte es wirklich sein, dass ein Anderer die Identität des Onkels angenommen hatte? Aber wie hätte ihm das gelingen sollen? Wie kann man ungesehen in die Rolle eines Anderen schlüpfen, ohne dass irgendjemand Verdacht schöpft?

Angestrengt dachte sie weiter. Sicher, es gibt Fälle, da ist das durchaus gelungen. 9/11 zum Beispiel oder ein Flugzeugabsturz, Brand, Bootsunglück. Es gibt schon Möglichkeiten, ungesehen zu verschwinden. Aber wirklicher Aufschluss kann ich nur über einen Graphologen bekommen. Da hat Mike schon Recht. Denn sollte die Handschrift nicht identisch sein…


Plötzlich kam ihr ein anderer Gedanke. Sie stand hastig auf und rieb sich den Nacken. Dass ich nicht eher darauf gekommen bin…


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Wer sagt uns eigentlich, dass es um die Person des Onkels gehen muss? Es könnte sich doch auch um einen Nachfahren handeln. So lange liegt doch die Erpressung noch gar nicht zurück und zuvor hatte es solche Forderungen nicht gegeben. Ich muss dem unbedingt auf den Grund gehen. Leslie seufzte tief auf. Aber zunächst musste sie sich durch einen Graphologen Gewissheit beschaffen.

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Fortsetzung folgt...


Kapitel 16



__________________
Meine Fotostory: Schatten der Vergangenheit (aktuell)



Meine Kurzgeschichten: Where ist Leslie? (abgeschlossen), The Miracle of Love (aktuell)

Geändert von cheli24 (29.03.2016 um 00:31 Uhr).
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BeccEEE (29.03.2016), Jennitschka (30.03.2016), Simsi68 (02.04.2016), Zebrastreifen (30.03.2016)
  #98 (permalink)  
Alt 30.03.2016, 10:40
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Hey cheli !!
Da kommt nach so langer Zeit doch noch etwas von dir... Das finde ich spitze!! Du musst unbedingt weiter schreiben, ich habe mich doch so in deine Geschichte und die Figuren verliebt!!! Hoffentlich klappt das ganze mit deinem Spielstand etc ab jetzt besser, nur so können wir doch davon profitieren. Ohne Spaß daran so etwas zu schreiben ist schließlich auch doof...

Zur Geschichtsentwicklung: Ich finde es toll, dass sich Chelsea und Jacky sich so gut verstehen. Vom Alter her sich sie schließlich auch nicht wirklich unterschiedlich... Es ist einfach schön zu sehen, wie Chelsea unter der Fittiche von Jacky auflebt und mal ihre Gedanken über ihre Familie in ein anderes Licht gestellt wird. Und Leslie scheint einfach für ihren Job gemacht zu sein. Es ist genial wie sie sich für die Fallentwicklung einsetzt!! Sie setzt sich für Chelsea ein und trotzdem schützt sie sie erstmal vor Vermutungen bevor sie nicht Anhaltspunkte oder sogar Beweise hat... Das ist einfach nur toll!
Ich hoffe es wird sich auch weiterhin noch ein bisschen was zwischen Chelsea und Ryan entwickeln wird. Die beiden passen einfach so gut zusammen und Ryan sowie Chelsea sind beide so gütige Menschen mit ihren eigenen Problemen... Da hoffe ich sie beide können sich gegenseitig unterstützen. Irgendwann wird es Chelsea vielleicht auch gelingen unter Ryan aufzutauen...

Bis zum nächsten Kapitel, in gespannter Erwartung!!!
MGGGGLG Zebra
PS.: Der Kommentar kommt erst heute, weil ich die Vorgeschichte und die ganzen Vermutungen noch mal durchlesen musste um alles zu verstehen was gerade geschieht
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cheli24 (30.03.2016)
  #99 (permalink)  
Alt 14.04.2016, 08:00
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Hallo Marga!

Lang hat´s gedauert - sorry - aber auch hier kommt jetzt endlich mein Kommentar...

Ich finde es immer wieder toll und rührend, wie alle sich um Chelsea kümmern und sorgen, und das alles ohne aufdringlich zu wirken.

Hihiiii, Jacky hat nicht nur rehbraune Augen, sie guckt auch gelegentlich drein wie ein Reh, wie z.B. auf dem 4. Bild (Nahaufnahme von ihr) Sie ist echt ´ne Süße
Nathan und Jacky passen wirklich perfekt zusammen!


Oh, Nathan hat Bedenken, dass sich Ryan evtl. von seiner Ex wieder einwickeln lässt, wenn sie sich nochmal treffen (müssen), wegen Wohnsituation klären usw. Aber ich denke nicht, dass er das tut, denn ich glaube, er hat die Nase voll von der! Und mit Recht!

Leslie arbeitet Chelsea´s Unterlagen durch, während Chelsea selbst mit Kim telefoniert... Aber ... wie immer versucht sie alles positiv zu sehen, verfällt dann aber wieder in ihr sozusagen "schwarzes" Denken Sie kann die Zeit nicht wirklich genießen, da sie im Hintergrund schon den Gedanken hat, dass ja bald wieder alles vorbei ist und sie wieder alleine ist. Was ja eigentlich stimmt Aber ich glaube nicht, dass Ryan´s Familie und er selbst Chelsea wieder alleine und sich selbst überlassen; das kann ich mir nicht vorstellen. Irgendwas wird "passieren", was Chelsea´s Leben verändert und sie nicht mehr alleine ist. Aber was, das weiß ich natürlich nicht. Ich hoffe, mein Gefühl geht richtig

Was mich auch freut ist, dass sie Chelsea und Jacky immer besser verstehen.
Oh, aber was spukt Chelsea jetzt im Kopf herum? Möchte sie IHR Haus als so eine Art Tagesklinik umbauen lassen??? Da bin ich jetzt aber gespannt!


Die Gedankengänge von Leslie sind aber auch nicht ohne. Man merkt, dass sie erfahren und vom Fach ist!
Na, da bin ich aber wirklich gespannt, was bei ihren Ermittlungen und auch die durch den
Graphologen herauskommt!!!


Wieder ein klasse Folge --> Text wie Bilder! Hat mir wieder sehr gut gefallen!

Jetzt bin ich aber schon gespannt wie es weiter geht

LG Astrid
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cheli24 (14.04.2016)
 
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