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Umfrageergebnis anzeigen: Ist da jemand böse?
Ja, Fynn. Definitiv! 7 12,96%
Ja, Robin. Ich trau dem nicht! 37 68,52%
Nein, von den beiden keiner. 7 12,96%
Hab keine Ahnung/Is mir egal. 9 16,67%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 54. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Antwort
 
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  #1 (permalink)  
Alt 18.10.2011, 22:34
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Standard Marla auf dem Mond


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PROLOG



Ich, Marla erzähle meine Geschichte. Auch wenn sie vielleicht niemanden interessiert. Ich schreibe sie auf, vielleicht mehr für mich als für andere. Schreiben hilft bekanntlich... nur ist mir nicht mehr zu helfen. Denn ich lebe auf dem Mond.



Nein, natürlich nicht physisch. Es ist eher ein Gefühl. So ähnlich müssen sich nämlich Astronauten fühlen, wenn sie durch den Weltraum fliegen und nach einer langen Reise das erste Mal unbekannten Boden unter den Füssen spüren. Und das Wissen darum, dass man endlich angekommen ist. Dass die Reise endlich ein Ende hat. Und eigentlich doch gerade erst beginnt.



Eigentlich ist das schon das Ende. Aber ich fange von vorne an.

__________________________________________________ __________________________




Sodele, die liebe Julay hat sich die Mühe gemacht und die Kapitel alle verlinkt:






Kapitel 1 DIE ANKUNFT
Kapitel 2
INTEGRATION IST ALLES!
Kapitel 3 DIE ERSTE UNLIEBSAME BEKANNTSCHAFT, ODER: DIE TRULLA AN DER THEKE
Kapitel 4 FYNNTASTISCH
Kapitel 5 MARLA STARTET DURCH
Kapitel 6 SCHUHTICKENDE TUSSIS
Kapitel 7 ZETTELBOTSCHAFTEN
Kapitel 8 EIN SCHWENK IN DIE VERGANGENHEIT
Kapitel 9 EINMAL FYNN ZUM MITNEHMEN, BITTE
Kapitel 10 (1)SCHLAFLOS IN BRIDGEPORT
Kapitel 10 (2)EINFACH MAL MORGENMUFFELN
Kapitel 11 DIE ÜBERRASCHUNG
Kapitel 12 ERST DAS VERGNÜGEN, DANN ...
Kapitel 13 ROBIN TRIFFT AUF FYNN
Kapitel 14 DIE FYNNSCHE REGEL
Kapitel 15 DIE SACHE MIT DEN BIENCHEN
Kapitel 16 AGGRO-FYNN GEGEN BATTLE-MARLA
Kapitel 17 FRAUENGESPRÄCHE
Kapitel 18 DAS GESCHENK
Kapitel 19 ROFYNN
Kapitel 20 ERIK COLE
Kapitel 21 VON VÄTERN UND... MARLAS
Kapitel 22 FRAGEN UND ANTWORTEN
Kapitel 23 DAS KÄSTCHEN
Kapitel 24 LINA SÄT ZWEIFEL
Kapitel 25 SCHNUPPE
Kapitel 26 FYNNS MONTAG
Kapitel 27 MARLAS MONTAG
Kapitel 28 FYNNSTER
Kapitel 29 IM BETT MIT FYNN
Kapitel 30 ZWIESPALT
Kapitel 31 DER KAFFEE DANACH
Kapitel 32 RÜCKZIEHER
Kapitel 33 FYNN SIEHT BLOND TEIL 1
Kapitel 34 (1)FYNN SIEHT BLOND TEIL 2
Kapitel 34 (2)FYNN SIEHT BLOND TEIL 2
Kapitel 35 LINA PACKT AUS
Kapitel 36 MARLA GEHT HOCH
Kapitel 37 PROF. DR. MARLA
Kapitel 38 EINE UNHEILVOLLE BEGEGNUNG
Kapitel 39 NOCH EINE BEGEGNUNG DER ANDEREN ART
Kapitel 40 DER ERDBEERKÄSEBROTKATER
Kapitel 41 KONFRONTATIONSTHERAPIE
Kapitel 42 ÜBERZEUGUNGSARBEIT
Kapitel 43 LOSLASSEN...
Kapitel 44 MARLAS GEFÜHLSBEWÄLTIGUNGSMETHODEN
Kapitel 45 MARLA ROCKT DIE OPER
Kapitel 46 RUHELOS
Kapitel 47 VON ERBSEN UND PUBERTIERENDEN MÄDCHEN
Kapitel 48 ZWEI ENGEL FÜR MARLA
Kapitel 49 TYPISCHER SPORT UND SPORTLICHE TYPEN
Kapitel 50 VON WERDENDEN VÄTERN UND SOLCHEN, DIE ES WERDEN WOLLEN
Kapitel 51 NÄCHTLICHE GESPRÄCHE
Kapitel 52 DER TAG, DER MIT EINEM ALBTRAUM BEGANN UND MIT EINEM ENDETE...
Kapitel 53 BLUT UND WASSER
Kapitel 54 FYNN UND HER
Kapitel 55 BIER, FRAUEN UND PRÜGEL
Kapitel 56 DAS VERHÖR
Kapitel 57 UNGESTÖRT GESTÖRT
Kapitel 58 BAD-MARLA-DAY
Kapitel 59 SCHAUKELGESPRÄCHE
Kapitel 60 HEISSE WÜRSTCHEN UND TANZENDE BRÜSTE
Kapitel 61 DER LETZTE WUNSCH
Kapitel 62 MARLA GIBT ALLES
Kapitel 63 HUNGER
Kapitel 64 FYN(N)ISH
Kapitel 65 (Sonderkapitel nur per PM)
Kapitel 66 MARLA RENNT
Kapitel 67 DAS SPIEL
Kapitel 68 DIE GANZE WAHRHEIT
Kapitel 69 C(H)OLERISCH TEIL 1
Kapitel 70 C(H)OLERISCH TEIL 2
Kapitel 71 FYN(N)ALE
Kapitel 72 AUF DER FALSCHEN SEITE
Kapitel 73 DER LETZTE KUSS
Kapitel 74 DAS BUCH
Kapitel 75 GEFÜHLE
Kapitel 76 DAS ENDE?
Kapitel 77 TRÜBES WASSER
Kapitel 78 DER BÖSE, GUTE ROBIN
Kapitel 79 DER STEINIGE WEG
Kapitel 80 MARLA AUF DEM MOND (1)
Kapitel 80 MARLA AUF DEM MOND (2)
EPILOG




Geändert von Zenai (26.05.2012 um 10:35 Uhr).

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  #2 (permalink)  
Alt 19.10.2011, 08:18
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nur zu.. bin gespannt wie deine story wird..
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Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Sims zu kümmern, ist wie ein Handwerker der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen
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Zenai (19.10.2011)
  #3 (permalink)  
Alt 19.10.2011, 22:04
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„Ja, ich glaub hier bin ich richtig!“, dachte ich erleichtert während ich auf dem großen grauen Koffer saß und den Stadtplan betrachtete, den ich mir aus dem Simnet ausgedruckt hatte. „Jetzt nur noch ein Taxi und…“ Ich kramte in der Seitentasche meines Koffers, die sich auch im Sitzen gut öffnen ließ und fand schnell, was ich suchte. Einen zusammengeknüllten Briefumschlag auf dem eine Notiz von mir stand. „Fynn Cole, Nachtigallenweg 28a, 3. Stock, vom Fahrstuhl aus rechts“. Im Umschlag befand sich noch ein Schlüssel. Den Umschlag verstaute ich wieder in der kleinen Seitentasche und langsam lief ich, den Koffer hinter mir herziehend, zum Taxistand des Bahnhofs.


KAPITEL 1
DIE ANKUNFT

Langsam schloss ich die Tür zum Appartement auf. Mit einem leisen Klick öffnete sich diese. Gespannt lugte ich in die Wohnung, doch mir blieb nur ein kurzer Blick... Hinter mir sprang die Fahrstuhltür auf und durch den daraus entstehenden Zug wurde die Haustür wieder zugeknallt. „Schöne scheiße“ murmelte ich leise, ohne mich umzudrehen. Jetzt hakte der Schlüssel und ich rüttelte unsanft an dem Schloss.

„Da du gerade mein Türschloss so misshandelst musst du Marla sein.“ Ich wirbelte wie vom Blitz getroffen um und sah in ein wohl ebenso erstauntes Gesicht. Ein junger Mann stand vor mir, dessen Augen mich gerade belustigt musterten.

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„Hey, ich bin Fynn. Schön, du hast die Wohnung ja gefunden. Ich hab mich extra beeilt, damit ich sie dir ausführlich zeigen kann.“ Er grinste breit, gab mir die Hand und drehte mit einer flinken Handbewegung den, immer noch im Schloss steckenden Schlüssel um. Die Tür öffnete sich, Fynn schnappte sich meinen Koffer und lief an mir vorbei in die Wohnung. Leicht verdattert folgte ich ihm.

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„Ich dachte, du bist heute nicht da?“ fragte ich, immer noch sehr verdutzt über das plötzliche Auftauchen dieser Person.
„Ja, das dachte ich auch. Doch mein Termin hat sich kurzfristig verschoben.“ Er zwinkerte mir freundlich zu.
„Aber ich bin froh, dass das mit dem Schlüssel noch geklappt hat. War ja ein ziemlich kurzfristiges Ding.“
„Er kam auch erst gestern Mittag mit der Post. Danke für das schnelle Zusenden. Auch wenn es ja jetzt überflüssig war.“
„Kein Problem. So, wo fangen wir an?“ Fynn stellte meinen Koffer auf den Boden und deutete mir, ihm zu folgen. "Ach, ich zeig dir am besten alles nacheinander. Wir gehen das jetzt mal linear ab. Dann vergess ich auch nichts.“
Ich folgte ihm den Flur entlang, bis er stehen blieb und fortfuhr.
„Mein Mitbewohner David ist vor 2 Wochen ausgezogen, weil er irre geworden ist und mit seiner Freundin zusammen ziehen wollte. Na, er wird schon sehen was er davon hat...“

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„...Jedenfalls hatte er vor dir das Zimmer. Hier links geht es zur Waschküche. Die war damals das Zimmer von Davids Bruder Matt, bevor er für 6 Monate ins Ausland zog. Liegt wohl in der Familie. Die werden alle irre irgendwann.“
Ich musste lachen. Er hatte schon eine sehr lockere Aussprache. Seine herzliche Art ließ mich langsam auftauen.

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„Rechts gegenüber ist das Arbeitszimmer. Das Zimmer war bevor Matt auszog die Waschküche. Aber wie gesagt, die ist ja nun nach links umgesiedelt. Und hier stehen wir jetzt vor unseren Zimmern. Das rechte ist deins, das linke meins."
Ich öffnete die rechte Tür und erhaschte einen kurzen Blick. Es war sehr sporadisch eingerichtet. Nur ein Bett, ein Nachttisch und eine alte Kommode dekorierten das doch sehr geräumige Zimmer.
„Super, das passt.“ Ich nickte Fynn zu.

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Gut, Marla. Das ist also dein neues Leben. Also verbock jetzt nichts - wie sonst immer...

Geändert von Zenai (17.02.2012 um 10:51 Uhr). Grund: Bilder hinzugefügt
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Alt 20.10.2011, 16:37
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KAPITEL 2
INTEGRATION IST ALLES!

„Guten morgen, meine Lieblingsmitbewohnerin!“ hallte es, nachdem die Tür zu meinem Zimmer unsanft aufgerissen wurde. „Hat der Typ noch nie was von Privatsphäre gehört?“, dachte ich nur. Ich lugte unter der Bettdecke hervor und sah meinen gut gelaunten Mitbewohner in der Tür stehen… Lieblings..-was? „Ich bin aber deine einzige…“ protestierte ich schlaftrunken.
„Ja eben! Siehste… wir verstehen uns humortechnisch schon super!“ Fynn grinste mich breit an und lief mit seiner Kaffetasse einen Slalom in Richtung Küche. Er schenkte sich eine weitere Tasse ein und stand kurz darauf wieder in meiner Tür. Als er an dem frisch aufgebrühten Kaffee nippte erklang ein übertriebenes „Mhhhhhhh!“.

„Meine Güte, wie kann man am morgen nur so gut gelaunt sein... Der quasselt ja morgens schon so viel wie ich am ganzen Tag!„ waren meine Gedanken, als ich mich wieder umdrehte und unter die Decke kuschelte.

„Ey! Madame!“ Ich seufzte.
„Ich dachte, wir nutzen den Morgen. Es ist Samstag. Perfektes Wetter. Eine tolle Möglichkeit, dir die Stadt zu zeigen. Hat sich schliesslich die letzten Jahre in Bridgeport einiges verändert. Und immerhin müssen wir auch schauen wie wir dich hier jetzt integrieren. Du musst Leute kennen lernen und heute fangen wir damit an! David, mein ehemaliger Mitbewohner und Bassist in meiner Band zum Beispiel hat nen guten Draht zu Prof. Belangera – war damals sein Musiklehrer - der wiederrum hat eine Tochter, die gerade in der angesagtesten Bar arbeitet, die es hier gibt und vielleicht wird ja noch jemand fürs Team gesucht. Wär das was für dich? Ohne Beziehungen geht ja heute nix mehr. Und da ich sehe, wie arbeitswütig und motiviert du gerade bist – ja du hast gerade nahezu nen regelrechten Lauf – sollten wir gleich nachm Duschen sofort losdüsen.“

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„Fynn als mein Integrationsberater…“ Ich musste grinsen. Wenn dieser Befehlston, den er gerade an den Tag legte nicht so überaus symphatisch rüberkommen würde, würde es mir leichter fallen, noch eine Runde im Bett zu verweilen. Aber so ging ich nun doch gehorsam ins Bad und ließ eine heisse Dusche meinen müden Körper wachküssen.

Währenddessen spielte sich der gestrige Abend noch einmal in meinem Kopf ab:

Fynn hatte mir die restlichen Räume gezeigt. In seinem Zimmer hatte ich das Gefühl, ich würde in einem Proberaum stehen. In der rechten Ecke waren Schlagzeug, Boxen und Gitarren aufgebaut. In der linken Hälfte sah es dann doch noch etwas wohnlicher aus.

Die halboffene Küche war ein Traum - groß und geräumig.

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Aber das Wohnzimmer übertraf alles. In einem satten Grün strahlte es wohlige Wärme aus, obwohl es riesig war.

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Dennoch war an vielen Stellen und Ecken der Wohnung zu erkennen, dass es ursprünglich eine reine Junggesellen-WG war. Es gab fast keine Pflanzen, auch wurden die Wände von nur ganz wenigen Bildern geziert. Ich nahm mir vor, in den nächsten Tagen einige Sachen zu besorgen. Schliesslich hatte ich mir ja einige Simoleons angespart; und die würden sich jetzt als nützlich erweisen.

Ich schnappte mir das Shampoo, und liess einen riesigen Klecks auf meine Handinnenseite laufen, mit der ich jetzt, meine Haare entlang fahrend, die wohlig duftende Flüssigkeit in die Kopfhaut einmassierte. Meine Gedanken kreisten weiter:

Während Fynn mir die einzelnen Zimmer gezeigt hatte - und ich ihm brav hinterhergedackelt war - hatte ich die Möglichkeit gehabt, ihn mir näher zu betrachten...

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...Hochgewachsen, schlank. Die schwarze Mütze auf dem Kopf stand ihm gut, wobei ich nie verstand, wenn Sims bei diesem Wetter mit Mützen herumliefen. An seinem Hinterkopf konnte ich unter der Mütze dunkle Haare erkennen, die sich gering nach außen lockten. Er hatte leichte Koteletten, die nach vorne zum Kinn zu einem 3-Tage-Bart übergingen. Seine Haut war eher blass als braungebräunt, jedoch passte das gut zu seinem kühlen hellen Augen. Waren sie grau? Oder doch blau? Die genaue Farbe konnte ich noch nicht definieren, aber dass sie sehr eindringlich sein mussten, hatte ich schon gespürt. Das Tattoo am linken Arm war nur zu erahnen, da es fast gänzlich von seinem Shirt verdeckt wurde.

Später saßen wir noch beisammen und aßen eine Kleinigkeit. Ich erfuhr, dass er 28 Jahre alt war – 4 Jahre älter als ich. Und sich mit kleineren Techniker-Jobs bei Konzerten für diverse regionale Bands über Wasser hielt.

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„Was verschlägt dich eigentlich so plötzlich hierher?“ fragte er interessiert, während er mit der Gabel nach den Salatblättern piekste. „Ganz im ernst, wenns nicht meine Tante gewesen wäre, die mit dieser Bitte gekommen wäre, hätte ich mich nicht so kurzfristig darauf eingelassen. Zumindest nicht ohne ein vorheriges Treffen oder so.“ Er zwinkerte mir kurz zu.

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„Ja ich weiss, für mich ist das auch eine ganz neue Erfahrung. Ich bin deiner Tante wirklich dankbar. Sie war zuletzt regelmäßig in dem Café, in dem ich gearbeitet habe. Wir haben oft miteinander geplaudert. Als sie erfuhr, dass ich hier eine Wohnmöglichkeit suche, hat sie mir sofort deine Nummer in die Hand gedrückt und gemeint, ich solle mich bei dir melden.“
„Und wieso hast du dich so kurzfristig entschieden, hierher zu kommen? Von Appaloosa Plains nach Bridgeport ziehen – das ist überhaupt kein Vergleich. Ich hoffe du weißt, worauf du dich da eingelassen hast. Mir geht das Stadtleben jedenfalls ab und an ziemlich auf die Nerven. Dafür hat es am Ende aber auch 'ne Menge Vorteile.“
„Ich kenne Bridgeport noch ein wenig. Hier bin ich geboren und ich lebte ich hier mit meinen Eltern, bis ich ca. 5 Jahre alt war. Und… ich wollte einfach weg. Und die Stadt hier ist ja doch irgendwie mein Zuhause. Auch wenn ich mich kaum an die Zeit hier erinnern kann.“

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„Hmm, also back to the roots, oder wie? Hast du denn schon einen Job hier, oder zumindest eine Idee, was du machen könntest?“
„Leider nein. Aber mach dir um die Miete keine Sorgen. Ich habe mir einiges zusammen gespart. Bis dahin werde ich schon was gefunden haben. Am liebsten würde ich wieder für eine Zeitung arbeiten. Aber im Grunde bin ich gerade nicht wählerisch, was Jobs betrifft.“
„Ok. Aber… wenn man weg will, dann plant man doch zumindest etwas im Voraus, oder? Du hattest es aber sehr eilig. Am Dienstag haben wir telefoniert und heute – 3 Tage später – bist du schon hier.“
„Manchmal muss man Dinge eben sehr kurzfristig beschliessen.“ Ich lächelte ihn an und hoffte, dass er nicht weiter nachhakte. Er musste nicht wissen, wieso ich nun genau hier war.

Nach dem Essen wünschte ich meinem neuen Mitbewohner eine gute Nacht und verschwand in meinem Zimmer. Ich musste ein Versteck für mein Mitbringsel suchen... Nach einem kurzen Blick durch den Raum fiel die Wahl auf die Kommode, und mit einem geschickten Griff, platzierte ich es zwischen Selbiger und der Wand.

Und jetzt stand ich da. Hier im Bad, in meinem neuen Heim. Ich trocknete mich rasch ab, putzte mir die Zähne und versuchte die müden Augen so gut wie möglich zu verdecken.

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Es war ein schöner Morgen. Und es würde ein guter Tag werden - da war ich mir ganz sicher.

Geändert von Zenai (22.02.2012 um 18:13 Uhr). Grund: Bilder hinzugefügt
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Alt 20.10.2011, 16:46
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(Bei der Einrichtung der Wohnung habe ich ein wenig bei suppenhuhns Haus geklaut. Ich hoffe, das ist erlaubt. Mir gefiel der Aufbau des Wohnzimmers und der Küche einfach zu gut, dass ich die Idee ins Appartement einfach einbauen musste. Hier mal der Link zu dem Haus von suppenhuhn: Dreamhouse.)
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  #6 (permalink)  
Alt 21.10.2011, 18:18
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Hört sich vielversprechend an
Weiter !
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meine aktuelle Fotostory: Revenge - Deception Part II

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Zenai (24.10.2011)
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Alt 21.10.2011, 21:08
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Da bin ich auch total gespannt! Klingt echt gut! Und der Mitbewohner ist echt schnuckelig, auch wenn ich Mützen nicht mag xD
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Zenai (24.10.2011)
  #8 (permalink)  
Alt 24.10.2011, 07:12
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Vielen Dank euch beiden.
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  #9 (permalink)  
Alt 24.10.2011, 07:29
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Cool, wann gehts weiter?
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Zenai (25.10.2011)
  #10 (permalink)  
Alt 24.10.2011, 19:31
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KAPITEL 3
DIE ERSTE UNLIEBSAME BEKANNTSCHAFT, ODER:
DIE TRULLA AN DER THEKE

Als Fynn gemeinsam mit mir das Haus verließ, knallte uns ein warmer Sommerwind ins Gesicht.

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Wir liefen zu seinem Auto, das auf der anderen Straßenseite parkte. Laut quietschend brausten wir nun die Straßen entlang. Ich schaute aus dem Fenster des schwülend warmen Autos und begutachtete neugierig die großen Hochhäuser, die ich gestern abend schon im Taxi gesehen hatte.

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Es hatte sich wirklich einiges verändert. Anscheinend war die Stadt die letzten Jahre fast um das doppelte gewachsen. Ich hatte die letzte Zeit viel von expandierenden Firmen und über das vielseits hochgelobte Nachtleben gelesen und gehört. Kein Zweifel – das Stadtleben war gefragt. Vorallem bei jüngeren Sims.

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Ich schaute Fynn - der gerade einige Knöpfe am CD-Player betätigte, bis eine rockige Nummer erklang – nun von der Seite an.
„Was hast du denn für heute geplant?“
„Wir gehen in Mike’s Diner und brunchen ein wenig. Du hast bestimmt Hunger. Der macht die besten Rühreier der Stadt.“
„Einverstanden!“
Er bremste stark, als eine alte Frau Anstalten machte, bei rot die Straße zu überqueren.
„Wie war denn deine erste Nacht?“
„Ganz gut. Bis ich von so einem Typen aus meinen Träumen gerissen wurde. Stell dir vor, der stand da – halbnackt – mit ner Kaffeetasse in der Hand und hat mich wie ein Soldat aus dem Bett gescheucht.“ witzelte ich sarkastisch.
„Ja, da musst du aufpassen. Einige Stadtjungs haben 'ne sadistische Art mit ihren Mitmenschen umzugehen. Aber daran gewöhnst du dich noch.“ Er zwinkerte mir frech zu.

Vor Mike’s Diner angekommen, erblickte ich vor dem Eingang einen Mann, der gerade wild an seinem Handy rumfuchtelte. „Das ist mein Kumpel David – von dem habe ich dir ja schon erzählt.“ informierte mich Fynn, während wir ausstiegen.
Wir schlenderten dem Mann entgegen.

„OK, Liebling. Ja, in 2 Stunden bin ich da, dann können wir gerne deinem Vater im Garten helfen. Ja, Schatz, ich meld mich, wenn ich losfahre. Bis später!“ Er verdrehte die Augen, legte auf und drückte Fynn dann herzlich.
„David, darf ich dir vorstellen: Das ist meine neue Mitbewohnerin Marla. Marla, das ist mein bester Kumpel David.“ machte uns Fynn bekannt.

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Er lächelte mich freundlich an und gab mir die Hand.
„So schnell bin ich ersetzbar!?“ fragte David gespielt theatralisch in Fynns Richtung.
Er war ein hübscher Mann mit dunklen, mittellangen Haaren und blauen Augen. Wäre er nicht vergeben, hätte er garantiert zu der Sorte Mann gehört, die mich gereizt hätten. Puuuh, Marla - woran du schon wieder denkst... Jetzt brauchst du wirklich erstmal nen Kaffee!

Wir betraten nun das kleine Lokal. Es war ein Mischmasch aus Bistro, Kneipe und Café. Hinter der Theke stand eine Dame mit blonden Zöpfen, die uns verstohlen anstarrte, als wir einen der Tische am Fenster wählten.

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Mit knurrendem Magen begann ich, die Speisekarte zu studieren.
„Na, wie gefällts dir so? Bist du aufgrund der Arbeit hierher gezogen?“ fragte mich David.
„Marla sucht noch einen Job!“ kam mir Fynn zuvor.
Wie ich es hasse, wenn andere für mich antworten…
„Ach! Ich habe gehört, dass diese Werbefirma – wie hiess die doch gleich – noch händeringend nach Leuten für diverse Werbekampagnen sucht!“
David deutete auf mein Tattoo. „Damit kannst du natürlich nicht für alles gebucht werden. Aber trotzdem würde ich es einfach mal versuchen. Schau mal im Simnet nach, da findest du bestimmt Kontaktdaten. Ich glaube, die hiessen Simpolitan.“
„Das mach ich nachher sofort, vielen Dank!“ Ich nickte David zu, während ich aus meinen Augenwinkeln jemanden zielstrebig auf uns zukommen sah.

Die Bedienung kam, um unsere Bestellungen aufzunehmen.
„Naaa Jungs! Was darfs sein?“ dabei zwinkerte sie Fynn zu.
Soso, Jungs… vielleicht sollte ich an meiner femininen Art noch was arbeiten, damit ich als Frau durchgehe?!

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Meine Finger fingen an zu kribbeln. In Gedanken benannte ich sie um in „Thekentrulla“. Denn so stand sie nun vor uns: Brust schön rausgestreckt, ihren Bauch rein – was bei den Speckpölsterchen in den viel zu engen Klamotten nicht ganz gelang. Und auf ihrem ausgestopften (?) Busen hätte sie ein Tablett balancieren können. Ich wusste nicht, was ich schlimmer finden sollte. Die unechten Fingernägel im Leopardenlook oder den dunkelroten Lippenstift, der so überhaupt nicht zu ihr passte. Marla, du bist so oberflächlich! Aber wer sich so dermaßen auftakeln muss und noch dazu so wenig symphatisch rüberkommt, hat wohl definitiv ein Problem…


„Öhm. Einmal das kleine Frühstück bitte und 'nen normalen Kaffee.“ bestellte David.
„Ich nehm ein Rührei mit Schafskäse und einen großen Milchkaffee. Danke Mel.“ Fynn erwiderte ihr Zwinkern. „Und du Marla?“
Alle schauten mich plötzlich an, auch unsere Thekenpresswurst, die mich von oben bis unten musterte.
Hatte ich gerade ein verächtliches Schnauben gehört?
Das Kribbeln in meinen Fingern wurde stärker...
„Ich nehm auch einen großen Milchkaffee, ne kleine Cola und ein Rührei mit…“ - ich schaute demonstrativ auf ihre Taille -
„...mit Speck bitte“ und lächelte sie nun sowas von lieblich an.
Wie du mir, so ich dir...

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Kurzzeitig entglitten ihr alle Gesichtszüge, aber sie notierte sich alles brav und lief dann wieder hochnäsig von dannen.
Die spuckt mir bestimmt in den Kaffee, aber das war mir der Blick allemal wert.

Die Männer schienen unsere kleine, nonverbale Auseinandersetzung nicht mitbekommen zu haben.
„Wie kamst du denn auf Bridgeport?“ wollte David wissen.
„Ich bin hier geboren und wollte wieder hierher ziehen. Ich kenne Fynns Tante flüchtig. Sie hat mir den Tipp gegeben, dass ein Zimmer frei wird bei ihm und daraufhin rief ich an.“
„OK! Na denn, mal herzlich willkommen hier!“ Er lächelte mir freundlich zu und ich war froh, dass er nicht noch mehr Fragen an mich hatte, sondern das Gespräch in eine andere Richtung lenkte. An Fynn gerichtet meinte er:
„Weißt du eigentlich, dass mein Bruder bald wieder zurückkommt? Dann können wir wieder so richtig durchstarten!“
„Nein, dein werter Genverwandter hat sich seit Wochen nicht bei mir gemeldet. Klingt doch gut! Aber der soll ja nicht glauben, dass der bei mir pennen kann. Schliesslich hab‘ ich jetzt keinen Platz mehr.“

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„Ich glaub, der hat andere Pläne. Er hat sich ne kleine Wohnung direkt im Zentrum organisiert. Da hat er’s nicht zu weit zur Arbeit. Außerdem wollte er sich seine Wohnung feng-shui gerecht einrichten. Er hat mich zur Besichtigung geschickt und mir gesagt, worauf ich achten soll bei der Wohnung.“
Fynn lachte laut auf. „Der ist ja total durchgeknallt! Wahrscheinlich schenkt der mir ne Dong-Song-Trommel und wir machen ab nun keinen Rock mehr, sondern chinesische Volksmusik.“

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Die Thekentrulla stolzierte wieder auf uns zu und brachte zunächst die Getränke, dann das Essen. Dabei lief sie so übertrieben sexy, dass es mir erneut in den Fingern kribbelte. Mich würdigte sie keines Blickes, dafür David und vorallem Fynn umso mehr. Ich grinste.

Während des Essens plauderten wir angeregt. Ich erfuhr, dass David, dessen Bruder Matt und Fynn schon seit Jahren in einer Band spielten – die momentan auf Eis lag, da einer von ihnen ja nun in China sein Glück versuchte. Und ich erzählte von oberflächlichen Kleinigkeiten, wie von meinem abgebrochenen Journalitikstudium, meinem toten Hamster Paula, dem ich einen weiblichen Namen gab, weil ich eigentlich immer eine Hamsterdame wollte; und von dem gebrochenen Arm, den ich mir als Kind zuzog, als ich von einem Erdbeerlaster fiel. Wir lachten viel und die Art und Weise wie sich die beiden Männer ab und zu foppten, brachte mich oft zum schmunzeln.

„Mel, wir wollen zahlen, bitte!“ rief Fynn der Trulla entgegen, die flink – zumindest so flink es ihre hochhackigen Treter erlaubten – erneut auf uns zu stolzierte.
„Ich mach die Runde!“ Fynn drückte ihr einen Schein in die Hand. „Passt so.“
Sie lächelte, bedankte sich, und liess es sich nicht nehmen, mir nochmals einen abfälligen Blick zuzuwerfen. Dann trottete sie wieder hinter ihre Theke, um ein paar Gläser abzuspülen. Nun schaute selbst Fynns Freund irritiert und schüttelte fast unmerklich den Kopf.

„Ciao, Mel!“ rief ihr Fynn beim hinausgehen zu.
Ciao, Trulla. Sie schaute mich verächtlich an, als hätte sie meine Gedanken gelesen.

Wir verabschiedeten uns vor dem Diner von David.
„Machs gut, Kleine.“ Er drückte mich.
„Machs gut du Intrigant.“ Fynn bekam einen dicken, feuchten Kuss auf die Wange – der ihm ein lautes „Wääääh!“ entlockte.
„Hör endlich auf mich immer abzuschlecken, du hast mich doch damals für eine Frau abserviert!“ scherzte er nachdem er David von sich weggestossen hatte.

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„Mit dieser Schmach kannst du wohl nicht umgehen, hm?“ entgegnete David breit grinsend.
Männer... Die haben irgendwie ihren ganz eigenen Humor.

„Sag mal Fynn, was hat das eigentlich mit der Bedienung auf sich?“ fragte ich, während wir zurück zum Auto schlenderten. Ich musste an ihre penetrante Art denken und diese „Fynn-Fixiertheit“.
„Ach die... Ich hatte mal was mit ihrer älteren Schwester.“
Beinahe hätte ich den Kaugummi verschluckt, den ich gerade genüsslich kaute. Zumindest hatte er kurz meinen Gaumen gestreift, bevor ich glücklicherweise aus einem Reflex heraus husten musste.
Fynn musterte mich von der Seite, sagte aber nichts. Und ich ersparte mir jeden weiteren Kommentar.

Fast am Auto angekommen, beschlich mich ein komisches Gefühl. Ein Kribbeln im Nacken, ein unschöner Schauer auf dem Rücken, der mir sämtliche Rückenhaare aufgerichtet hätte – wenn ich denn welche besäße. Ich fühlte mich beobachtet. Ein kurzer Blick nach hinten... Da war aber nichts.
Marla, jetzt wirst du auch noch paranoid. Oder kann es etwa sein…?

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Geändert von Zenai (02.03.2012 um 17:41 Uhr).
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drama, fotostory, fynn, marla auf dem mond, romcom

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